Gedankendeponie


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Gedankendeponie Song Contest 2010 – Aftershow und Backstagebericht

Der Gedankendeponie Song Contest ist vorbei, die Teilnehmer dürften inzwischen alle ihr Ergebnis wissen und es wird Zeit, ein Fazit zu ziehen. Außerdem habe ich ein paar kleine Statistiken für euch und wollte den Verlauf des Contests mal von meiner Seite aus schildern, sozusagen einen kleinen Backstagebericht bringen, damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt, wie es mir mit der Organisation so ergangen ist.

Zunächst habe ich hier einmal zwei Alternative Top 10 für euch, die einmal zeigen, wie das Ergebnis gelaufen wäre, wenn 1. nur die Anzahl der Länder gezählt hätte, die für ein anderes Land gestimmt haben und 2. nur die Anzahl der 12 Punkte Wertungen gezählt hätte. Jeweils mit einem Vergleich zum tatsächlichen Ergebnis. Bei Gleichstand waren bei der Anzahl der Wertungen die Gesamtwertung ausschlaggebend, bei den 12 Punkte Stimmen die nächsthöheren Wertungen.

_____Top 10 (Anzahl der Wertungen)_____

___Top 10 (Anzahl der 12 Punkte Stimmen)___

01. Irland (25) 0
02. Malta (24) +1
03. Belgien (20) -1
04. Portugal (18) +8
05. Israel (17) -1
06. Griechenland (17) 0
07. Lettland (17) +3
08. Vereinigtes Königreich (15) -3
09. Finnland (15) -2
10. Estland (14) +1
01. Belgien (6) +1
02. Israel (5) +2
03. Malta (3) 0
04. Irland (2) -3
05. Vereinigtes Königreich (2) 0
06. Litauen (2) +10
07. Spanien (2) +10
08. Frankreich (2) +13
09. Norwegen (2) -1
10. Finnland (1) -3

Ein paar weitere verschiedene Statistiken

  • 22 Länder haben mindestens einmal 12 Punkte bekommen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer!
  • 4x wurde mir zunächst eine fehlerhafte Punktevergabe geschickt, 1x wurde ein Voting nachträglich geändert.
  • 1 Voting ging bereits am ersten Tag der offiziellen Votingphase ein, 9 leider erst danach.
  • Die meisten Votings an einem Tag gingen am 16. Juli ein. Das war der letzte Tag der offiziellen Votingphase.

Wissenswertes

Der GSC aus Sicht des Organisators

First of all I want to say it was a big pleasure to have you all here tonight…

Okay, ganz im Ernst. Ich habe mich riesig gefreut, dass die Resonanz auf meine eher spontan entstandene Idee so überwältigend war. Ich hätte nie damit gerechnet, dass innerhalb so kurzer Zeit alle Plätze vergeben sein würden. Allerdings habe ich auch schnell gemerkt, dass ich mich vorher noch etwas intensiver mit der Organisation hätte auseinandersetzen sollen. So war das Vorgehen, täglich zwei Beiträge erscheinen zu lassen, doch recht improvisiert, ging aber am Ende ganz gut auf und ein besseres System ist mir bis jetzt noch nicht eingefallen.

Ich wollte unbedingt eine zentrale, von mir kontrollierte Anlaufstelle haben, wenngleich es so leicht den Eindruck erwecken konnte, dass ich mir günstig Gastartikel erschleichen wolle. Umso schöner, dass dieser Vorwurf kein einziges Mal kam und sich dieses Vorgehen auch insofern als richtig erwies, da ich ein paar Mal um Nachbesserung der Beiträge bitten musste. Außerdem wäre es sonst zu einem heillosen Durcheinander gekommen. Auch so musste ich ein paar Mal manchen Beiträgen etwas hartnäckiger hinterher rennen als anderen, aber es hielt sich erfreulicherweise in Grenzen.

Die Vorentscheide auf diversen Blogs habe ich mit großem Interesse verfolgt, ebenso die eingereichten Beiträge allesamt gelesen und angehört. Das hat mir richtig viel Spaß gemacht, denn viele der Beiträge gefielen mir ausgezeichnet gut. Ich bin nicht sicher, ob ich es schade finden soll, dass ich nicht auch abstimmen konnte, oder mich nicht doch lieber freue, dass ich nicht vor die Qual der Wahl gestellt wurde.

Das Voting – spannend bis zum Schluss, aber nicht ohne Probleme

Bis zur Votingphase lief der ganze Contest fast schon unheimlich fehlerfrei ab, dass es fast schon abzusehen war, dass es beim Voting nun zu ein paar Schwierigkeiten kommen würde. Per E-Mail hatte ich mich erkundigt, wie lang die Votingphase denn sein soll, worauf ich leider nur recht wenige Rückmeldungen bekam. Generell war es mir die ganze Zeit über sehr wichtig, mit allen Teilnehmern in stetem Kontakt zu stehen und sie über den aktuellen Stand zu informieren. Allerdings war ich mir auch nie sicher, ob meine Informationsmails manche nicht schon fast als Spam angesehen haben.

Während die Votings nach und nach bei mir eintrudelten, aktualisierte ich die ganze Zeit über den Zwischenstand, habe also den Verlauf auch den Verlauf der Stimmenabgabe mitbekommen. Zu Beginn setzte sich recht schnell und sicherlich auch überraschend Griechenland an die Spitze der Teilnehmer und konnte einen kleinen Vorsprung herausbilden. Dieser schmolz aber dann auch genauso schnell wieder und es wurde eng an der Spitze. Es war überhaupt nicht abzusehen, wer hier das Rennen machen würde. Eine super Sache und überhaupt nicht vergleichbar mit dem ESC. Als ungefähr die Hälfte aller Stimmen eingegangen war, sah es allerdings schon fast nach einem sicheren Sieg für Belgien aus, allerdings kämpften sich Malta und Irland noch heran. Als nur noch zwei Votings fehlten, konnten immer noch diese drei den Sieg davontragen. Nach der nächsten Stimmabgabe verabschiedete sich dann Malta aus dem Kreis der möglichen Sieger und er stand erst mit der letzten Stimme fest. Das Ergebnis ist bekannt.

So haben die verspäteten Stimmen vielleicht doch noch etwas Gutes gehabt und die Spannung – zumindest für mich – ziemlich erhöht, auch wenn das den Teilnehmern nichts brachte, die zunehmend ungeduldiger wurden und die ich nur ungern vertrösten musste. Aber Ende gut, alles gut möchte ich sagen und es war eine wirklich schöne Sache, bei der ich mich freuen würde, wenn sie sich etablieren würde – ob nun hier auf meinem Blog oder immer beim jeweiligen Sieger des Vorjahres.

Fazit zur Organisation

Insgesamt war der Job des Organisators alles andere als leicht. Sicher zu gehen, dass auch alle ihre Beiträge und Votings rechtzeitig einreichen, alles mehrfach zu prüfen und dafür zu sorgen, dass alles abläuft, wie es soll, kostet Zeit und Nerven. Nicht wenige Stunden sind dabei insgesamt draufgegangen. Aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch so viel Lob von euch zurückbekommen. Das lässt die Mühe und den Ärger ganz schnell wieder verfliegen. Würde ich jederzeit wieder auf mich nehmen.

Offene Fragen

Ein paar Fragen für das nächste Jahr bleiben aber noch offen, die ich gerne mit den Teilnehmern, aber auch mit den Zuschauern erörtern würde. Ich hatte zuerst über einen Evaluationsbogen nachgedacht, den ich jedem zuschicken wollte, habe aber wieder davon Abstand genommen, da ich lieber in die Diskussion gehen würde.

1. Reduzierung der Teilnehmer?

39 Länder wirkten schon arg viel und es kostet schon eine Menge Zeit, sich alle Songs anzuhören. Man könnte wie früher beim ESC eine bestimmte Zahl Länder, die schlecht abgeschnitten hat, für das nächste Mal sperren und dann in der Folge wieder gegen die dann schlechtesten austauschen. Ein Halbfinale auszutragen halte ich für ungeeignet, da das einen noch größeren organisatorischen Aufwand bedeuten würde und viele Dopplungen mit sich brächte und die Laufzeit insgesamt verlängern würde (v.a. durch die mehreren Votingphasen).

2. Zeitliche Straffung?

Sollten mehr Beiträge an einem Tag veröffentlicht werden, damit sich der Contest nicht so in die Länge zieht? Problem: Für die neutralen Zuschauer ist eine so hohe Postingfrequenz sicher eher weniger angenehm. Die Frage würde sich bei Verringerung der Teilnehmer natürlich erübrigen.

3. Konsequentere Durchsetzung von Regeln

Ich muss zugeben, dass ich ein lascher Organisator war. Regelüberschreitungen wie das Nichteinhalten von Fristen habe ich nicht wie angekündigt bestraft, sondern bin doch recht nachsichtig damit umgegangen. Das kann man gut oder schlecht finden. Wie seht ihr das?

4. Votingsystem

Ist das Votingsystem gut oder spart es zu sehr die neutralen Zuschauer aus? Sollte es ein für alle freies Voting geben oder soll die Beschränkung auf die Teilnehmer bestehen bleiben. Für Letzteres spricht vor allem die Manipulationssicherheit und das recht eifnache Verfahren.

5. Weiteres

Es gibt ganz bestimmt noch weitere Dinge zu kritisieren oder zumindest zu diskutieren. Bitte alle Denkanstöße, die euch einfallen, anbringen.

Bleibt zum Abschluss nur noch zu sagen, dass der Gedankendeponie Song Contest für mich ein voller Erfolg war und hier in meinem eigenen Blog sicherlich zu den Highlights des Jahres gehören wird. Vor allem, da es so viele neue Musik über den eigenen Horizont hinaus kennenzulernen gab und der Kontakt zu einigen Bloggern intensiviert wurde. Eine schöne Sache, die im nächsten Jahr auf jeden Fall eine Wiederholung nach sich ziehen wird. Mein Dank gilt allen Teilnehmern, ohne die die Aktion kein so großer Erfolg geworden wäre.






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11 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping

  1. Gravatar Icon

    Nun denn, der deutsche Beitrag, Stefan Valentino, hat sich bei mir im studiVZ gemeldet. Ich zitiere mal seine Nachricht vom 6. Juli:

    Ich danke Dir sehr für Deinen Einsatz!!!
    Echt super :-)

    Ich hoffe das ich Dich mal kennen lernen darf!

    Liebste Grüße
    Stefan Valentino

    Wollte ich nur mal so anmerken. :-)

  2. Gravatar Icon

    Als erstes schnelles Feedback noch mal an dieser Stelle meinen herzlichen Dank für die große Orga-Leistung, die Du da auf die Beine gestellt hast. Wie ich Dir in privaten Nachrichten schon gestand, fand ich das Teilnehmerfeld mit 39 Ländern wirklich fast zu groß. Ich hatte mindestens 3 Stunden gebraucht, um alle Titel anzuhören und das Voting gewissenhaft vorzunehmen. Ich wäre also für eine Reduktion im nächsten Jahr. Diejenigen, die ihre Wertung nicht abgegeben haben, die haben sich ja schon mal disqualifiziert. ;-)

  3. Gravatar Icon

    @Markus: Zum Glück gehört Deutschland ja zu den Big5 und kann nicht ausgeschlossen werden. :P

  4. Gravatar Icon

    “1x wurde ein Voting nachträglich geändert.”

    Juhuhuu, ich wurde im Beitrag erwähnt :-D

  5. Gravatar Icon

    Ich als neutrale Zuschauerin fand auch, dass die 39 Länder zu viele sind. Da einen Überblick zu behalten ist wirklich schwierig und noch viel schwieriger stelle ich es mir da vor vernünftig abzustimmen. Zumal ja ein einmaliges Hören eines Songs nicht unbedingt ausreicht. Nach dem letzten Song weiß man ja gar nicht mehr so genau, wie man den ersten noch fand.
    Zu dem Votingsystem allgemein muss ich sagen, dass ich es zuerst ein wenig enttäuschend fand, dass nur die Teilnehmer abstimmen mussten/ sollten/ durften, aber andererseits ist es beim echten ESC ja auch nicht anders. Aber vlt. wäre das auch wirklich etwas zu kompliziert oder umfangreich.

  6. Gravatar Icon

    Das Teilnehmerfeld zu reduzieren ist schon ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite wird es dann noch schwerer, rechtzeitig einen Platz zu bekommen und es werden mehr potentielle Teilnehmer enttäuscht. Zum anderen strafft das den Contest natürlich auch, was sicher nicht falsch ist.

    Wie wär’s denn wenn nächstes Mal einfach die europäischen Grenzen vergessen und sagen, die ersten 25 Anmeldungen mit einem Land der eigenen Wahl gehen an den Start? Das hätte den Vorteil, dass jeder mehr Chancen hat, ein wirklich für sich interessantes Land zu erwischen und andererseits auch jedes Mal verschiedene Länder dabei zu haben. Und die Menge aus 25 Teilnehmern dürfte die Dauer und den Aufwand des GSC auch angenehmer machen.

    Dass nur die Kandidaten voten dürfen, fand ich an sich eine gute Entscheidung. Ansonsten haben größere Blogs theoretisch wirklich Vorteile, wenn sie ihre Leser zum Voten animieren. Und ich hatte auch das Gefühl, dass genügend nicht teilnehmende Leser Spaß an dem Contest hatten, auch ohne selbst eingreifen zu können!

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    Oh die Idee mit den 25 Ländern weltweit gefällt mir sehr gut. Wie ich vom Music Alliance Pact (-> googlen!) weiß, gibt es in der ganzen Welt unglaublich viel tolle Musik und das wäre mal interessant.

    Man könnte das noch ausbauen und vielleicht sogar die bekannten Nationen (v.a. USA und UK) ausschließen, weil es da zuviel bekannte Musik gibt. So würde der Fokus auf das Entdecken gelegt. Oder wäre das für einen solchen Contest am Ziel vorbei?

    Und natürlich möchte ich mich bei den zusätzlichen Juroren bedanken, dass sie den Sieg für Irland ermöglicht haben :)

    Konna, da du die hohe Postingfrequenz angesprochen hast: wie wäre es denn, wenn wir nächstes Jahr abwechselnd veröffentlichen? Dann halbiert sich für den jeweiligen Blog die Anzahl der Beiträge und die Teilnehmer haben bei zwei Blogs trotzdem noch den Überblick.

  8. Gravatar Icon

    Das was BeetfreeQ sagt!!

    Ansonsten, sehr schöne Idee gewesen und ein großes Lob für all die Mühe, die du dir damit gemacht hast.

  9. Gravatar Icon

    Reply to this comment

    Vielleicht bin ich ja zu bürokratisch veranlagt, aber ich fand eigentlich weder die 39 teilnehmenden Länder zu viel noch den Zeitraum zu lang – ich habe mir halt täglich oder zumindest alle paar Tage die jeweils neuen Beiträge angehört und mal grob bewertet (mit Punkten zwischen 0 und 12) und mir am Ende die nochmal angehört, die in dieser Erstwertung zwischen 8 und 12 Punkten bekommen hatten und aus diesen dann meine Reihung erstellt. Ich würde die Zahl der Teilnehmer lieber so hoch halten und damit mehr Leuten die Chance geben, ein Land bzw. einen Song in den Contest zu schicken. Das System, die Kandidaten auf zwei Blogs vorzustellen, wie von Julia vorgeschlagen, könnte ich mir aber gut vorstellen.

    Auch am Votingsystem würde ich grundsätzlich (es voten diejenigen, die auch einen Song ins Rennen geschickt haben) nichts ändern, aber doch ggf. bei (unentschuldigten) Verzögerungen Länder disqualifizieren (auch wenn es blöd ist für diejenigen, die den Disqualifizierten eine hohe Punkteanzahl gegeben hätten und dann nicht mehr umdisponieren können – aber hier noch ein “Voting-Sicherheitsnetz” mit Ersatzkandidaten o.ä. einzuziehen wäre einfach zu kompliziert, glaube ich).

  10. Gravatar Icon

    @oggy: Ah, das ist ja nett! Coole Sache und danke fürs Erzählen! :)

    @Markus: Selbstredend sind diejenigen, die sich diesmal nicht an die Fristen gehalten haben, beim nächsten Mal ausgeschlossen oder müssen sich zumindest hinten anstellen. Andere bekommen da den Vorzug.

    @oggy: Diese Regel gibt es beim GSC nicht, aber du warst ja pünktlich, von daher gibt es kein Problem. ;)

    @Moritz: Ich habe extra nicht gepetzt, wer es war, aber wenn du es schon selbst machst. :D

    @Padraice: Ja, das kann ich verstehen. Wobei ich mir auch alle Songs angehört habe und es nicht so schwierig fand, die im Kopf zu behalten. Okay, ich musste nicht voten, aber es muss ja auch nicht ganz einfach sein, seine Punkte zu verteilen. Man kann sich ja auch Notizen zu jedem Song machen.
    Zum Voting: Möglich wäre natürlich, ein Zuschauervoting als Bonus einzuführen. Das heißt jedes Land verteilt wie gehabt seine Punkte, aber als Bonus dürfen auch die Zuschauer für ihren Liebling abstimmen. Aus der sich daraus ergebenden Reihenfolge werden ebenfalls einmal ein Satz Punkte vergeben. Wäre doch ein ganz guter Kompromiss, oder?

    @beetFreeQ: Von Nichtteilnehmern kam bisher leider kaum Feedback, darum kann ich dazu kaum was sagen, aber ich hoffte, dass einige den Contest auch einfach als Zuschauer interessant fanden. Man konnte ja auch ohne teilzunehmen neue Musik entdecken.
    Gleich 14 Teilnehmer würdest du rausnehmen, also ein ganzes Drittel? Das würde zwar alles straffen, aber gleichzeitig doch zu sehr die Möglichkeit der Teilnahme beschränken, oder? Mein Vorschlag wäre 30 Teilnehmer gewesen. Vom organisatorischen Aufwand würde ich erneut 39 Teilnehmer auch nicht schlimm finden. Es geht schon.
    Die Grenzen zu öffnen ist natürlich ein ganz neuer, bedenkenswerter Punkt. Sollte man dann vielleicht sogar sagen, dass kein Land aus dem letzten Jahr mitmachen sollte? Das würde immerhin den musikalischen Horizont noch mehr erweitern. Auf jeden Fall eine Sache, die man nicht ganz vom Tisch kehren sollte, wobei einige vor dem GSC meinten, man solle sich auf die Teilnehmer des ESC beschränken und nicht erweitern, was allerdings auch auf die schon hohe Teilnehmerzahl bezogen worden sein kann. Schwierig.

    @juliaL49: Ob es gut ist, bestimmte Länder auszuschließen, weiß ich nicht. Auch USA und UK haben viele unbekannte Künstler, die es zu entdecken wert ist. Da würde ich eher Restriktionen bzgl. der Künstlerauswahl einführen (etwa “darf noch nicht in den Singlecharts vertreten gewesen sein”).

    Ein gemeinsam ausgerichteter Contest ist keine schlechte Idee, bringt aber auch einige Schwierigkeiten mit sich. Wer übernimmt die Organisation? Wer verkündet das Ergebnis? Alles Fragen, die vorher geklärt werden müssten. Aber im Hinterkopf sollten wir die Idee auf jeden Fall behalten!

    @Alex: Der beetFreeQ sagt viel. Was von dem denn? Oder alles? ^^

    @: Nicht alle sind so aufgeräumt wie du. :) Mir hätte das zwar auch nichts ausgemacht, aber die neun verspäteten Votings geben doch ein Signal, dass es vielen wohl zu viel war. Wenn man ein bisschen mit System da herangeht, ist das wirklich kein Problem.

    Auf Nachfrage habe ich ja immerhin noch fast alle Votings bekommen. Wenn ich neun Länder hätte disqualifizieren müssen, hätte das glaube ich viel vom eigentlich positiven Eindruck des Contests kaputt gemacht. So blieb lediglich nur ein keiner fader Beigeschmack. Jedenfalls in meiner Wahrnehmung.

Antworte auf “Gedankendeponie Song Contest 2010 – Aftershow und Backstagebericht”