Archive August 2010

Bundesliga 2010/2011 – 1. Spieltag

Coach KonnaDa ist sie endlich gestartet, die Bundesligasaison 2010/2011! Ist nun schon ein paar Tage her, aber euer Coach hatte wichtige Trainingseinheiten zu leiten. Dennoch soll es natürlich einen kleinen Überblick geben und vor allem auch der Blick auf meine Borussia ist natürlich sehr wichtig. Schreiten wir forsch zur Tat:

Die Voraussetzungen

Was sind schon die Voraussetzungen am 1. Spieltag? Keiner weiß wirklich, wo er steht, es wird endlich wieder ernst und für die eine Hälfte wird die Saison mit einer Enttäuschung beginnen, während die andere Hälfte schon mal anfängt zu feiern. Schauen wir also nach, wo die Vorbereitung anscheinend gefruchtet hat und wo es noch etwas zu tun gibt. Transfermarkt ist ja auch noch offen.

Die Ergebnisse

FCB 2:1 Wol
Bayerndusel at its worst. Es hat wieder gemüllert. Muss aber nicht so oft sein wie bei der WM, bitte.
Hof 4:1 SVW
Ich hab vorher gesagt: Entweder unentschieden oder ein Kantersieg für einen von beiden, damit da richtig der Busch brennt. Dann muss ich dem Fußballgott wohl Danke sagen.
Köln 1:3 FCK
Ha, das tröstet mich sehr über das Ergebnis meiner Gladbacher (s.u.) hinweg!
SCF 1:3 FCSP
Schöne Sache für Pauli, schon mal 3 wichtige Punkte geholt. Die könnten am Ende v.a. gegen Freiburg wichtig sein.
H96 2:1 Fra
Hat mich extrem überrascht, ich hätte Hannover deutlich schwächer und Frankfurt klar stärker eingeschätzt.
HSV 2:1 S04
Oder auch Ruud vs. Raul. 2:0 für den Holländer, der auch am Ende vor dem ehemaligen Vereinskollegen stehen wird.
M05 2:0 Stu
Ich schätze mal, dass das für beide Mannschaften ein “Ausrutscher” gewesen sein wird.
BVB 0:2 Lev
Nicht so verwunderlich, immerhin wird Bayer lange vorn sein, um am Ende mit Ballack dann doch wieder nur Vize zu werden.

Borussia

Nur ein 1:1 gegen Nürnberg. Ich muss gestehen, dass ich mir mehr erwartet hatte gegen einen vermeindlichen Abstiegskandidaten. Zu Hause. Aber man sollte den ersten Spieltag nicht zu hoch hängen, im letzten Jahr gab es ein 3:3 gegen Bochum, allerdings wurde da eine 3:0-Führung hergeschenkt. Diesmal wurde ein Rückstand aufgeholt. Finde ich positiv. Und die zweite Halbzeit, besonders die Schlussphase hat Mut gemacht, auch wenn mit Leverkusen ein harter Brocken wartet. Erfreulich, dass Idrissou schon wieder ein Tor gemacht hat. Wenn der so weiter macht, ist mir überhaupt nicht Angst und Bange. Aber es bleibt festzuhalten, dass noch viel zu tun ist. Und ein Unentschieden ist allemal besser als eine Niederlage, die auch durchaus drin gewesen wäre, wenn unser Keeper nicht glänzend pariert hätte. Außerdem muss ja auch irgendeine Partie unentschieden ausgehen.

Beste Spieler: Idrissou, Dante, Bailly

Und sonst so?

So eine richtige Standortbestimmung war der 1. Spieltag irgendwie noch nicht. Die Aufsteiger haben gepunktet, es wurde die schnellste rote Karte in der Geschichte der Bundesliga verhängt und die Bayern haben wie immer Glück. Eigentlich bleibt dazu nur eines festzustellen: Endlich rollt der Ball wieder!

Gastbeitrag: Bildung ist Ländersache

Nachdem Konna mit seinem Autorenteam ein klein wenig gefuddelt hat, kriegt er jetzt wenigstens einen Gastbeitrag! Anstelle von Konna darf also ich, Tobi, euch hier heute ein paar Ideen an den Kopf werfen, denn auf meinem eigenen Blog habe ich eine Aktion ins Leben gerufen, bei welcher sich Blogbetreiber ein Gastbeitragsthema wünschen dürfen, und jeden Monat suche ich mir dann ein Thema aus dem Pool aus. Konna hatte, als angehender Lehrer verständlich, “Bildung ist Ländersache” in den Raum geworfen als Thema, eigentlich ein interessantes Thema dachte ich mir als ich es auswählte.

Interessant ist es auch, aber verdammt nochmal auch ziemlich umfangreich! “Bildung ist Ländersache” beschreibt im Endeffekt ja das föderale System unserer Bundesrepublik in Sachen Bildung, und entsprechend kann man einen Beitrag zu dem Thema in viele verschiedene Richtungen führen:

  1. organisatorisch: Man könnte ewig lange darstellen, wie die einzelnen Länder ihre Bildungseinrichtungen organisieren, wie sie sich in Kultusministerkonferenzen versuchen abzustimmen und wie der Bund zusätzlich versucht ein paar Ideen von sich in die Bildungspolitik einzubinden.
  2. politisch: Ebenso könnte man sich stärker auf den Föderalismus-Gedanken beziehen, neben dem Hauptaugenmerk “Bildung” weitere Hoheitsrechte der Einzelstaaten betrachten und überlegen, wessen Interessen durch dieses Föderale System der Bundesrepublik nachgegangen wird.
  3. historisch: Auch die geschichtlichen Überlegungen zu dem Thema würden einiges an Stoff liefern, kann man doch das Föderale als roten Faden durch die gesamte deutsche Geschichte finden. Die Weimarer Republik, das zweite Deutsche Kaiserreich ab 1871, der Deutsche Bund, der Norddeutsche Bund, das Heilige Römische Reich deutscher Nation, die Germanenstämme der Römerzeit – eine zentrale Staatsgewalt, die alle Hoheitsrechte allein vertritt, ist nirgends zu finden, immer waren zumindest einige Hoheitsrechte, mal mehr, mal weniger, dezentral verteilt. Ist der Bildungsföderalismus nur eine Nachwehe des deutschen Feudalsystems, welches es nie schaffte ein Erbkaisertum, und damit eine verstärkte Zentralisierung, zu erreichen?
  4. international: Auch ein internationaler Vergleich der Bildungssysteme wäre möglich, und die Frage wie die hoch gelobten skandinavischen Bildungssysteme in dieser Hinsicht organisiert sind könnte dabei ebenso viel Interessantes zu Tage fördern wie ein Vergleich mit dem viel zentralistischer organisierten Frankreich. Wer schneidet besser als wir bei PISA ab, wer schlecher als wir – und ist PISA überhaupt ein sinnvoller Vergleichstest?
  5. argumentativ: und zu guter Letzt ist natürlich auch das gute alte “Pro & Contra” eine gangbare Herangehensweise an das Thema, darstellen wie sinnvoll es sein kann die Bildung an die lokalen Gegebenheiten anzupassen, immerhin könnte es ja sein dass für einen Bürger im Westen sinnvoll ist Französisch als zweite Fremdsprache erlernt zu haben, während bei einem im Norden Dänisch und im Osten Russisch oder Polnisch interessanter sein könnte, und so etwas sollte in einem föderalen System leichter zu verwirklichen sein. Auf der anderen Seite würde eine zentral gesteuerte Bildungspolitik natürlich einen Umzug einfacher machen, was macht ein Familienvater, wenn er einen guten Job angeboten bekommt, aber dafür in eine Region ziehen muss wo Russisch die zweite Fremdsprache ist, das Kind aber bereits 4-5 Jahre lang eine andere gelernt hat? Hat bestimmt alles seine Vor- und Nachteile, und wohl genug für zwei oder drei Beiträge.

Ich kann mich echt nicht entscheiden, welche Richtung (oder Kombination) hättet ihr am liebsten gesehen? Und ganz nebenbei, ihr könnt gerne auch Vorschläge machen, ich mache auch nicht aus jedem Vorschlag so etwas wie hier, manchmal wird es ein richtiger Beitrag!

Farbe bekennen 2010 – #14 Rosa

farbebekennenSo ist das mit meinen Vorsätzen: Da sage ich bei der letzten Woche des Projekts Farbe bekennen 2010, in der ich zu spät dran war, dass ich Besserung gelobe und bin diesmal schon wieder kurz vor knapp. Aber es lagen auch wichtigere Dinge an, das versteht ihr ja sicher. Und ich bin ja nun auch noch rechtzeitig mit dem Foto.

Eigentlich hätte ich Woche 14 auslassen sollen. Es geht um die “Farbe” Rosa. Rosa! Vermutlich wäre ich auch nicht mehr dazu gekommen, das Thema zu bearbeiten, wenn Tanja nicht zur Stelle gewesen wäre und mir bei der Ideenfindung und Ausführung geholfen hätte. Danke dafür!

Farbe bekennen 2010 #14 – Rosa

14 - Rosa

Nachdem die Idee also feststand und Tanja mir ein Bild von sich geschickt hatte, habe ich zunächst eigentlich eher zum Spaß einfach mal  so fotografiert und meine Lippen farbig gelassen. Da waren sie aber noch deutlich zu rot. Nach und nach nahm das Bild dann aber Form und Gestalt an. Für die Tipps und die konstruktive Kritik war ich sehr dankbar und den letzten Feinschliff habe ich dann auch Tanja überlassen, damit ich ein vorzeigbares, rosafarbenes Ergebnis habe. Was sagt ihr?

Das Bild ist natürlich stark bearbeitet. Färbung, Sättigung, Kontrast, Helligkeit – an vielerlei Schrauben wurde gedreht, aber ich zähle das jetzt mal nicht alles auf, sonst bin ich doch nicht mehr rechtzeitig fertig. ;)

Hallo, einmal Schneeeeeiden? – Ich beim Friseur

Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht sonderlich oft zum Friseur gehe. Deswegen wandelt sich meine Frisur ein paar mal im Jahr von dichter Beatles-Gedenkmähne zum 08/15-Kurzhaarschnitt. Das liegt nicht daran, dass ich mich nicht entscheiden kann, was ich für eine Frisur möchte oder weil ich zu faul bin, sondern vor allem daran, dass mir Friseurbesuche einfach nicht behagen. Warum, hat sich diese Woche wieder einmal deutlich gezeigt. Ja, ich bin diese Woche beim Friseur gewesen, weil nächste Woche mein Praktikum anfängt – man will ja nicht wie ein Waldschrat vor den Schülern stehen.

Ich betrete also den Friseurladen, bin auf das Schlimmste vorbereitet. Eine Dame empfängt mich, kaum als ich einen Fuß im Laden stehen habe.

“Hallo, einmal Schneeeeeiden?” (Sie spricht in einem quäkigen Ton)
Nein, 4 Pfund Hack, denke ich, sage aber doch nur : “Ja.”
“Soll es jemand Bestimmtes machen?”

Da geht es schon los. Man kann an dieser Stelle eigentlich nur falsch antworten. Sagt man, dass es einem egal ist, darf die Praktikantin ran, die erst ein paar Tage da ist. Da ich aber überhaupt keine der Friseurinnen kenne, ich also höchstens wahllos auf irgendeine zeigen und “die da” hätte sagen können, mit der Gefahr, dass ich dann stundenlang warten muss, weil eine ältere Frau mit Gehwagen (auf die kommen wir später noch einmal zurück) sich eine Dauerwelle oder was auch immer machen lassen will. Ich antworte also wieder kurz und schmerzlos:

“Nee, is egal.”

Die Empfangsdame rennt wortlos weg. Sie geht zu einer Friseurin, die gerade einer anderen älteren Dame eine Dauerwelle oder was auch immer verpasst und kommt dann wieder:

“Dauert etwa 20 Minuten, aber Du kannst Dich schon mal drüben hinsetzen.”

Drüben ist eine sehr genaute Ortsangabe, ich suche mir einfach die Ecke mit dem wenigsten Betrieb aus und setze mich. Scheint wohl in Ordnung zu sein. Die junge Empfangsdame (anscheinend übrigens die einzig nicht blonde Mitarbeiterin in diesem Laden – wertfreie Feststellung!) dackelt mir hinterher.

“Möchtest du vielleicht was trinken?”
“Nein, danke.”
“Etwas lesen?”
“Neee.” (Das Danke kneife ich mir schon.)

Sie zieht von dannen, nun also irgendwie die Zeit rumkriegen. Ich hole kurz mein iPhone aus der Tasche und schaue, ob es vielleicht n freies WLAN gibt. Ja, ich weiß, aber man wird ja noch hoffen dürfen. Gut, also habe ich mir das Treiben im Laden etwas angeschaut, ich sitze da ja sowieso vor nem Spiegel. Für mich ist dieses Chaos da absolut nichts. Und dann ist es noch furchtbar laut, weil hier jemandem die Haare gewaschen werden, dort werden sie geföhnt und weil die ältere Frau mit Gehwagen auch noch schwerhörig ist, findet die Unterhaltung eher brüllend statt. Und jeder Satz wird zweimal gesagt. So viel dazu, irgendwann war die Zeit dann aber auch um und die Friseurin taperte mit ihrem Wägelchen zu mir.

“Hallo, wie soll es denn?”

Ich freue mich schon, eine einfache Frage, deren Sinn sich mir auch erschließt. Ich erkläre meine gewünschte Frisur wie üblich. Es konnte also losgehen. Pustekuchen!

“Meinst du wirklich?” Sie wuschelt mir durchs Haar. “Also wir könnten hier auch mit der Maschine bei, aber ich würde  es nicht ganz so kurz machen, so vielleicht.” Sie nimmt eine Strähne meiner Haare zwischen ihre Finger. Mir kam es nicht auf 2 Millimeter an, also willige ich ein:

“Ja, ok.” (Ich hoffte, nun Ruhe zu haben.)

Gerade will sie ansetzen, da knallt es. Die ältere Frau mit dem Rollator ist hingefallen. Großes Geschrei! Es kam mir vor wie eine Massenpanik bei einem Banküberfall. Alle Angestellten rennen zu der Frau und fragen sich, ob etwas passiert ist. Mir wurde zwar schon mein Umhang umgelegt, aber mir war nicht nach Superheld spielen. Ich wollte nur meine Haare geschnitten bekommen.

Nachdem sich die Aufregung etwas gelegt hatte, kam die Friseurin auch wieder zu mir. Sie schien vor Aufregung ein plötzliches Redebedürfnis bekommen zu haben.

“Meine Güte, hab ich mich erschreckt.”
“…”
“Das ist ja wirklich furchtbar!”
“Ja…”
“Gut, dass wohl nichts passiert ist.”
“Mhmmm…”

Möglicherweise ebenfalls durch den Schrecken ausgelöst, wurde ich das Gefühl nicht los, als würde sie mich irgendwie anmachen wollen. Sie schlich so um mich herum und immer, wenn sie die Seite wechselte, strich sie mit einer Hand auf der Seite meines Gesichtes über Stirn, Schläfe und Hinterkopf, von der sie gerade wegging. Sehr merkwürdig. Und mit sanfter Bestimmtheit drückte sie meinen Hinterkopf an ihre Brüste, während sie an meinen Haaren herumfuhrwerkte. Wollte mich erst noch für das Kissen bedanken und sagen, dass das nicht nötig sei, aber man will ja nicht unhöflich sein, sondern nur seine Haare geschnitten bekommen.

Unnötigerweise fing sie dann aber auch wieder an zu reden. Ein bisschen über’s Wetter und andere Smalltalk-Themen. Irgendwann hat sie aber wohl auch gecheckt, dass mir nicht so nach reden war. Warum müssen die immer mit einem reden? Ich werde es nicht begreifen.

Letztlich bin ich dann insgesamt 15€ ärmer (vor mir hatte eine ältere Dame, die sich sich eine Dauerwelle oder was auch immer machen lassen hat über 70€ gezahlt. Bitte, was? Wie kann man so viel Geld beim Friseur lassen? Da mach ich mir die Haare ja lieber selbst oder lass meine Mutter (!) das machen.) aus dem Friseurladen herausspaziert.

Immerhin habe ich jetzt wieder ein halbes Jahr Ruhe.

DFB Pokal 2010/2011 – 1. Runde

Coach KonnaDer Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ja, ich weiß, dafür muss ich gleich Geld ins Phrasenschwein schmeißen, aber mich mit diesem Satz als Sportexperte hier einführen zu dürfen ist mir das Geld wert. Hallo, ich bin der Coach und betreue von nun an die Sportabteilung der Gedankendeponie. Und kann gleich mit der ersten Runde des DFB Pokals anfangen, großartig!

Die Spiele

Okay, also alle Spiele zählen wir jetzt nicht auf, das wäre zu viel des Guten. In der ersten Pokalrunde geht es für die Bundesligisten zumeist sowieso nur darum, eine Pflichtaufgabe zu erfüllen und für die kleinen Vereine, mal gegen große Namen spielen zu dürfen und allenfalls für eine Überraschung zu sorgen. So richtig viel ist da nicht passiert, für meinen Geschmack hätte es gern ein paar mehr Überraschungen geben können. Trotzdem gab es was und dazu kommen wir jetzt.

Die Überraschungen

Die größten Überraschungen sind sicher das Ausscheiden von St. Pauli und Hannover in Chemnitz bzw. Elversberg. Zwei Bundesligisten also schon mal raus. Ausgerechnet den Paulianern hätte ich es ja gegönnt, etwas weiter zu kommen, die können ja immer so gut die großen ärgern. Lustig ist aber definitiv das Ausscheiden von Hannover 96, die sich ja schon letztes Jahr in der ersten Runde blamiert haben. Aber vielleicht steckt da ja auch ein System dahinter. Für mich sind die jedenfalls jetzt schon Abstiegskandidat Nummer Eins. Von den Zweitligisten hat es immerhin schon acht erwischt.

Borussia

Meine Borussia hat sich mit einem 3:1 Auswärtssieg gegen Erzgebirge Aue durchsetzen können. Während die erste Halbzeit noch recht zerfahren war und hauptsächlich durch Kampf geprägt war (hier gibt es das nächste Geld für’s Phrasenschwein, am Ende der Saison sollte der Inhalt verlost werden), die Führung durch Michael Bradley aber vollkommen in Ordnung ging, bot sich in der zweiten Halbzeit schon ein ganz anderer, viel erfreulicherer Ausblick, was da noch kommen mag. Neuzugang Mo Idrissou hat schon richtig Spaß gemacht, der hat allem Anschein deutlich mehr drauf als Rob Friend. Ich glaube, an dem wird man noch sehr viel Spaß haben. Aber auch unser Super-Marco Reus hat sich in der 2. Halbzeit noch richtig gut gemacht, nachdem er kurz nach Wiederanpfiff eine Chance liegen ließ, aus deren Konter dann letztlich der zwischenzeitliche Ausgleich gefallen ist. Dennoch war es am Ende ein völlig verdienter Sieg bei einem kampfstarken  Zweitligisten aus Aue. Erfreulicher, erfolgreicher Start in die Saison, was will man mehr? Macht Lust auf mehr!

Beste Spieler: Idrissou, Reus, Bradley

Und sonst so?

Die nächste Runde wird am Ende der Woche ausgelost. Für Gladbach wäre es vor allem schön, ein Heimspiel zu haben und am besten gegen einen nicht allzu starken Gegner, damit nicht wieder nach Runde 2 Schluss ist. Das gilt natürlich nicht für die anderen Bundesligisten, von denen meiner Meinung nach gerne ein paar mehr gehen dürfen in der nächsten Runde. Warten wir es mal ab. Interessant wird auch, ob sich eine unterklassige Mannschaften zum Pokalschreck entwickeln kann.

Wie ist die Pokalrunde denn eure Meinung nach gelaufen? Hat euer Verein es geschafft? Was ist euer Traumlos für diesen in der nächsten Runde? Welchem unterklassigen Verein traut ihr zu, noch eine Runde weiterzukommen? Fragen über Fragen und ich bin gespannt auf eure Antworten! Und geht nicht zu hart ins Gericht mit mir, falls euch der erste Sportartikel nicht so gefallen hat, ich übe noch. ;)

Farbe bekennen 2010 – #13 Türkis

farbebekennenSchande über mich! Asche auf mein Haupt! Ich habe Woche 13 des Projekts Farbe bekennen 2010 verpasst und das Foto nicht rechtzeitig eingereicht. Das war so eigentlich nicht geplant, aber es haben sich einige andere Dinge ergeben, die einfach den Vorrang erhalten haben. Aber hiermit hole ich den Beitrag nach – immerhin nicht allzu viel später.

Schwierig war es bei Thema Nummer 13. Türkis sollte die Farbe sein. Und ich habe überlegt und überlegt, aber nichts wirklich türkises gefunden. Ist auch wieder so eine seltsame Farbe wie Helllila irgendwie. Aber immerhin bin ich in meinem Fotoarchiv so halb fündig geworden.

Farbe bekennen 2010 #13 – Türkis

13 - Türkis

Dieses Foto ist im Jahr 2004 in Holland entstanden, als ich auf Studienfahrt dort war. Also auch mit einer dementsprechend alten Digicam. Ich und ein paar Freunde haben ein Fahrzeug gesehen, auf dem dieses Bild aufgetragen war. Zumindest türkise Nuancen hat es ja. Was aber nun an dem Bild so besonders ist? Ganz einfach: Der abgebildete Mann sieht haargenauso aus wie der Lehrer, der uns auf unserer Studienfahrt begleitet hat, aber wirklich bis ins Detail, sogar das Lachen passt genau. Unspektakuär, aber etwas Besseres habe ich für die Farbe Türkis leider nicht anzubieten. Bei der nächsten Farbe dann hoffentlich wieder.

Keinerlei Bearbeitungen am Bild.

Bloggeraktion zum Tag der Tropenwälder

Es gibt mal wieder eine nette Aktion für Blogger, bei der man gegen einen Beitrag etwas geschenkt bekommt. Dieses mal stammt die Aktion von Grünspar und man bekommt einen sogenannten PAK für einen Beitrag, zumindest sofern man unter den ersten 200 Teilnehmern ist, was zum jetzigen Zeitpunkt noch gar kein Problem sein sollte. Was ein PAK ist? Eine Art Papierkorb mit extra Ablagefläche für Schmierblätter, damit man die nicht einfach wegschmeißt, sondern später noch einmal verwendet. Das schont die Umwelt und ist somit eine gute Sache. Mehr Informationen drüben bei Grünspar. Da berichte ich doch gerne, zumal ich eh einen hohen Papierverbrauch habe.

Als Bedingung wird genannt, zu berichten, wo man bei sich noch Sparpotenzial sieht. Schwer zu sagen, denn eigentlich achten meine Familie und ich schon sehr darauf, möglichst viel Energie zu sparen, um die Umwelt zu schonen. Am ehesten sehe ich aber noch Potenzial beim Stromverbrauch. Wenn man mal vor dem Fernseher einschläft, wäre eine Zeitschaltuhr sicher nicht verkehrt und ich muss zugeben, dass ich den PC auch mal angeschaltet lasse, wenn ich kurz weggehe. Allerdings schalte ich immerhin schon immer die Monitore aus. Aber wie gesagt, da könnte ich noch etwas verbessern. Grünspar hat zum Strom sparen auch ein paar Hilfsmittel parat.

Eigentlich sollte sich wirklich jeder darum bemühen, Energie und Ressourcen zu sparen, unseren schönen Planeten gibt es leider nur einmal und wir sollten unseren Müll nicht unseren Kindern weitergeben. Wenn die Aktion von Grünspar auch nur ein bisschen hilft, hat sich die Aktion schon gelohnt und ich hab sie gern unterstützt. Und hey: Immerhin bin ich Betreiber einer Gedankendeponie, ich kenn mich mich fachgerechter Entsorgung aus. ;)

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