Archive September 2010

Farbe bekennen 2010 – #18 Pink

farbebekennenUnd hier ist er nun auch endlich, der noch nachzuholende 18. Beitrag zum Projekt Farbe bekennen 2010. Ich lege ja schon Wert auf Vollständigkeit und deshalb müsst ihr es nun ertragen, dass wieder ein Fotobeitrag kommt. Aber ich denke mal, dass ihr das überleben werdet, oder?

Die Farbe für die 18. Woche des Projekts war Pink. Dass das nun nicht so wirklich eine meiner Lieblingsfarben ist, könnt ihr euch sicherlich denken. Aber da muss ich nun durch und tatsächlich konnte ich sogar ein Motiv finden, mit dem ich ganz gut leben kann. Also habe ich es kurz und schmerzlos hinter mich gebracht:

Farbe bekennen 2010 #18 – Pink

18 - Pink

Zunächst muss ich mich für die schlechte Bildqualität entschuldigen. Ich bin über das Motiv eher zufällig gestoßen und die einzige Kamera, die ich dabei hatte, war an meinem iPhone. Und die ist bekanntermaßen ziemlich grottig. Darum habe ich versucht, irgendwie das Beste aus dem Foto herauszuholen und das Ergebnis seht ihr oben. Immerhin ist es pink, das werte ich schon als Erfolg. :)

Klar habe ich das Foto bearbeitet. Ich habe neben der Color-Key-Bearbeitung noch an den Kontrast- und Farbwerten gedreht und nen Lichteffekt hinzugefügt. Passt doch, oder?

Ergebnis der Umfrage 09/10: Webber sind Globetrotter

GKurz vor Ende des Monats wie gewohnt das Ergebnis der aktuellen Umfrage. Ich fragte euch danach, in wie vielen Ländern außer eurem Heimatland ihr schon gewesen seid. Kommen wir zu den Zahlen:

107 Stimmen wurden abgegeben. Der größte Teil von euch, nämlich 34% (36 Stimmen) war bisher in 4-6 Ländern, gefolgt von denjenigen, die schon in 10 oder mehr Ländern waren (29%, 31 Stimmen). Die drittmeisten (24%, 26 Stimmen) waren schon in 7-9 Ländern, 12 % (13 Stimmen) waren bisher nur in 1-3 anderen Ländern und ein einziger Teilnehmer (1%) ist noch nie aus seinem Heimatland herausgekommen. Da würde ich sagen: Trau dich! Du verpasst etwas! Hier das offizielle Ergebnis in grafischer Form:

In wie vielen Ländern (außer deinem Heimatland) warst du schon?

  • Ich habe schon 4 bis 6 andere Länder besucht. (33%, 36 Votes)
  • Ich war schon in 10 oder mehr anderen Ländern. (29%, 31 Votes)
  • Ich habe schon den Fuß in 7 bis 9 Länder gesetzt. (25%, 27 Votes)
  • Ich war bisher in 1 bis 3 anderen Ländern. (12%, 13 Votes)
  • Ich bin noch nie aus meinem Heimatland herausgekommen. (1%, 1 Votes)

Total Voters: 108

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In den Kommentaren habt ihr euch auch zahlreich zu Wort gemeldet. Bei den Ländern, in denen ihr schon wart, wurden am häufigsten europäische Länder und dort speziell die deutschen Nachbarstaaten genannt, was natürlich wenig verwunderlich ist. Aber auch einige exotischere Länder wie Indonesien, Peru, Malawi und Singapur waren mit dabei. Einige von euch sagten auch, wo sie gern mal hin möchten.

Die nächste Umfrage kommt in den nächsten Tagen, kennt ihr ja. :)

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Beitrag zur Monatsumfrage 09/2010

29.09.2010 in Fun 3 Kommentare

Farbe bekennen 2010 – #19 Dunkelblau

farbebekennenDer eine oder andere von euch mag sich vielleicht wundern, wo der 18. Beitrag zum Projekt Farbe bekennen 2010 abgeblieben ist. Nun ja, ich hab es irgendwie vergessen und es war jetzt auch nicht so die tolle Farbe, die umzusetzen war (nämlich Pink). Aber daran soll es nicht liegen, ich hol die Farbe einfach später nach.

Für die 19. Woche war stattdessen Dunkelblau angesagt und das ist doch schon wieder eher eine Farbe, die ich umsetzen kann. Darum habe ich mich dann auch mal daran gesetzt und ein möglichst dunkelblaues Bild für euch herausgesucht. Schaut selbst!

Farbe bekennen 2010 #19 – Dunkelblau

19 - Dunkelblau

Inzwischen kennt ihr ja schon meine Dänemarkliebe und auch für die Farbe Dunkelblau eignete sich ein Motiv von dort meiner Meinung nach am allerbesten. Bei bewölkter Dämmerung machte das Meer einen wirklich schön dunkelblauen Eindruck und auch die Wolken waren eher blau als grau. Also ich bekomme beim Blick auf das Foto wieder großes Fernweh und wünschte mir, ich wäre direkt wieder in Dänemark am Strand. Das ist einfach eine unglaublich schöne Szenerie dort, ich könnte Stunden am Strand stehen und dem Meer lauschen und in die Ferne schauen.

Ein paar kleinere Bearbeitungen habe ich vorgenommen. Ich habe den Kontrast etwas erhöht und den Blauton ein wenig abgedunkelt. Das war es aber auch schon. Auch unbearbeitet sah das Foto schon recht blau aus, aber so fand ich es noch ein bisschen passender für diese Woche des Projekts.

Entscheidungen

kompass

Das ganze Leben steckt voller Entscheidungen. Im Prinzip tun wir fast nichts anderes, als Entscheidung auf Entscheidung zu treffen. Manche davon sind relativ unbedeutend, andere hingegen haben nicht unerhebliche Folgen auf den weiteren Verlauf des eigenen Lebens (und manchmal auch auf das Leben anderer). Oft sieht man diese Folgen und Auswirkungen erst viel später und erkennt erst im Nachhinein, ob man damals richtig gehandelt hat.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nicht sonderlich viele Entscheidungen getroffen, die einen allzu großen Einfluss auf mein Leben haben. Eine davon ist zweifellos meine Entscheidung, Lehrer werden zu wollen und dafür das Latein- und Geschichtsstudium zu beginnen. Jetzt, da ich im Rahmen des Studiums ein sechswöchtiges Praktikum am Gymnasium mache, und das erste mal richtige umfangreiche Unterrichtsversuche durchführen darf, erkenne ich erst wirklich, dass sich diese Entscheidung als goldrichtig herausgestellt hat. Zu unterrichten macht Spaß und das Gros der Rückmeldungen ist auch durchaus positiv. Eine tolle Bestätigung für meinen eingeschlagenen Weg.

Zur Zeit erlebe ich – nicht nur im Praktikum – eine wirklich sehr spannende und aufregende Zeit mit zahlreichen Veränderungen, neuen Wegen und Möglichkeiten und vielen Erkenntnissen und Erfahrungen. Die Prioritäten verschieben sich und vieles, was gestern noch wichtig war, erscheint mir heute eher nebensächlich. Auch diese Zeit steckt voller Entscheidungen. Aber ich weiß, was ich will und ich bin bereit, alles dafür zu tun, um das zu erreichen.

Ich war mir noch nie so sicher wie jetzt, dass ich das Richtige tue. Ein tolles Gefühl.

Zitate aus der Blogosphäre X

Nach gefühlten Ewigkeiten habe ich mich mal wieder durch die Blogosphäre gelesen und für euch einige interessante, lustige, nachdenkliche oder auf andere Art besondere Zitate anderer Blogger ausfindig gemacht. Natürlich empfehle ich euch auch dieses mal wieder, euch die dazugehörigen Beiträge zu lesen und euch die jeweiligen Blogs genauer anzuschauen. Viel Vergnügen!

  • “Ich für meine Person fühle mich auch angesprochen, wenn z.B. nur von Lesern und nicht auch Leserinnen die Rede ist. Sprache ist nicht sexistisch.” (Himmelschwarz – Sprache ist nicht sexistisch)
  • “[...] wenn ihr es nicht tut, dann fangt verdammt nochmal an, ihr selbst zu sein. Und wenn ihr in Gammelklamotten rausgeht, weil euch danach ist. Das seid ihr. Individualität ist nicht out.” (Asphyxia – Individualität ist out.)
  • “Manchmal merkt man, dass man am Ende eines Weges angekommen ist. Man begreift, dass etwas zu Ende geht. Nichts geht weiter und man selbst bleibt stehen. Nun kann man zwei Dinge machen. Entweder man sucht einen neuen Weg und geht diesen – auch wenn er schwer, steinig und hart ist – oder man bleibt stehen, hört auf den gewohnten Trott und verkümmert langsam.” (Thorsten – Außen wie Innen)
  • “Es wird so Zeit, dass sich Menschen dagegen aussprechen, egal, ob es am Ende etwas nutzt oder nicht. Im Inneren nutzt es immer etwas. Ein Umdenken geschieht, eine leichte Tendenz heraus aus der politischen Legasthenie der Bürger ist erkennbar.” (endgueltig – Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen)
  • “Und so sah ich an einem eigentlich unspektakulären Freitag Nachmittag, wie die Hand der Nachbarin den immensen Schlepphoden des Nachbarn kraulte und rüttelte. Ehrlich, ich hab noch nie so einen tiefhängenden Sack gesehen.” (Feronia – Schlepphoden in Zeitlupe)
  • “Ich gehe ab und zu immer noch in die Spielzeugabteilung und schaue mir Barbie-Puppen an. Aber das Gefühl, wenn ich eine Neue wie eine Beute nachhause getragen habe, diese pure Erfüllung wegen etwas in Form gegossenem Plastik… das kommt nicht mehr. Ich werde nicht mehr das Gefühl innerer Wärme spüren, an dem Tag, an dem die Sommerferien beginnen.” (Sara – Growing Up.)
  • “Ich würde gerne meinen Kopf ausschalten und den Bauch ein. Oder das Herz. Wobei das immer so angreifbar ist und nicht wirklich in der Lage sich zu wehr zu setzen. Im Gegensatz zu meinen Liebhabpölsterchen. Da kommt viel weniger durch als gedacht. Ich sollte mein Herz in diese Gegend ablagern.” (Svantespeak – Kopftausch.)
  • “Man muß das Leben zulassen, den Dreck, die Spuren.” (Julie Paradise – Ich stehe wider)

Welches Wort bringt welchen Song?

itunes

Schon auf diversen Blogs gesehen, zum Beispiel bei endgueltig, cimddwc oder auf dem Sockenblog, greife ich die Idee einfach mal auf und gewähre euch einen kleinen Blick in meine Musikbibliothek. Folgende Aufgabe wird gestellt:

Die folgenden Wörter in der iTunes-Library suchen und den ersten Song aufschreiben, der auftaucht.

Ja, dann will ich doch mal. Ich halte mich kurz, verlinke auch nicht, ich denke mal, dass jeder von euch Youtube bedienen kann, wenn ihr einen Song anhören wollt.

Suchwort Titel Bemerkung
Happy Ton Steine Scherben – (Auf ein) Happy-End TSS war nie wirklich mein Fall.
Love Neil Young & Pearl Jam – Act of Love Naja, okay. Muss aber nicht.
Hate Blue October – Hate Me Ist ein ganz schöner Song, kann man gut hören.
Light A Skylit Drive – Air the Enlightenment Gibt bessere Songs von ihnen.
Dark Tito & Tarantula – After Dark Ist natürlich ein Klassiker.
Good Bad Religion – All Good Soldiers Von Bad Religion mag ich nur wenig. Das hier nicht.
Bad Kid Rock – American Bad Ass Ach du liebe Zeit… kein Kommentar!
Smile After Forever – Cry With A Smile Juhu, endlich Musik!
Cry The Red Jumpsuit Apparatus – Angels Cry Gutes Mittelmaß, gibt bessere Songs.
Boy Terminal Choice – Aggression (German Boy) Ein bisschen Darkwave geht immer!
Girl Nirvana – About a Girl Jau, ordentlich!
Sad Panic! At The Disco – Camisado Bäh!
Lost Days in Grief – The Abstract Feeling of Being Lost Ist ein echter Geheimtipp!

So prickelnd war meine Auswahl nun nicht. Aber hier gibt es jetzt mal Days In Grief für euch:

Zeigt doch mal, wie die Auswahl bei euch so ist! Bin gespannt, ob es so schlimm ist wie bei mir. :)

18.09.2010 in Fun 18 Kommentare

Autofahren ist Liebe

Sunset Drive
Bild: gorditojaramillo

Meinen Führerschein zu machen war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Zwar bin ich als Kind vom Lande quasi dazu gezwungen gewesen, um mal allein unterwegs sein zu können, allerdings ist das Autofahren so viel mehr als nur eine Möglichkeit, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen. Autofahren ist Liebe.

Im Auto zu sitzen, einem extra für das Auto zusammengestellten Mixtape zu lauschen und loszufahren ist unfassbar wohltuend. Ich kann dabei wunderbar nachdenken. Man muss zwar auf den Verkehr achten und umsichtig fahren, aber sobald man etwas routinierter ist, ist so eine Autofahrt herrlich inspirierend. In kaum einer anderen Situation prasseln mehr Eindrücke auf einen ein: Die an einem vorbeiziehende Umgebung, vorbeifahrende Autos, Lichter in der Stadt, vielleicht auch der laut auf das Autodach prasselnde Regen.

Wenn ich allein Auto fahre, dann bin ich wirklich für mich allein. Niemand kann mich hier stören, ich bin ganz mein eigener Herr und ich allein kann entscheiden, wo ich hinfahre, auch wenn ich meist das vorher festgesetzte Ziel wähle. Aber ich kann mich auch spontan anders entscheiden und niemand könnte etwas dagegen sagen. Ich kann laut singen, ich kann weinen, ich kann Selbstgespräche führen, niemand bekommt es mit. Im Auto spüre ich die Freiheit ganz nah bei mir.

Es gibt bestimmte Zeiten und Stimmungen, in denen ist das Autofahren noch ein ganzes Stück besonderer als sonst. Wer einmal einem Sonnenuntergang entgegengefahren ist, wird wissen, wovon ich spreche.

Oft erinnere ich mich beim Autofahren an vergangene Tage, an denen ich vielleicht dieselbe Strecke bei demselben Wetter gefahren bin. Viele Fahrten sind für mich unvergesslich geworden: Fahrten zu schwierigen Prüfungen, die ich bestanden habe, Fahrten zum Flughafen, Fahrten zu Freunden oder Urlaubsfahrten. Verbunden mit bestimmten Songs und diversen Gedanken können Autofahrten fast alles sein. Vorfreude, Melancholie, Freiheit, Hoffnung…

Autofahren ist Liebe.

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