Archive January 2011
Ein Blick in die Sanduhr
Ein Blick in die Ferne: Reisen, Strand, Erfahrung, Offenheit, Dankbarkeit, Liebe
Ein Blick in die Nähe: Familie, Freunde, Hobbys, Geborgenheit, Heimat
Ein Blick in die Zukunft: Hoffnung, Spannung, Erwartungen, Pläne
Ein Blick in die Vergangenheit: Freude, Glück, Erinnerungen
Ein Blick in den Spiegel: Stolz, Entschlossenheit
Ein Blick in die Seele: Leben
Ein Blick hinein
Lichtblick
Augenblick
Ein Blick hinein
Ein Blick in die Seele: Leere
Ein Blick in den Spiegel: Verachtung, Zweifel
Ein Blick in die Vergangenheit: Fehler, Schmerz, Trauer
Ein Blick in die Zukunft: Ungewissheit, Angst, Versagen, Schicksal
Ein Blick in die Nähe: Einsamkeit, Arbeit, Stress, Alltagstrott, Langeweile
Ein Blick in die Ferne: Weite, Fernweh, Kälte, Isolation, Fremde, Unerwünschtheit
Konna kocht backt: Pizzabrötchen
So langsam mausert sich mein Blog zum Kochblog, aber keine Sorge, das wird sicher nicht zu viel werden bzw. werde ich die anderen Themen dafür nicht vernachlässigen. Doch das Kochen macht mir momentan richtig viel Spaß und außerdem lenkt es ganz gut ab. Und es ist so schön, in Gesichter zu sehen, denen das Essen, das man selbst gemacht hat, gut schmeckt.
Von meiner lieben Studienkollegin Irene habe ich das folgende Rezept für Pizzabrötchen geschickt bekommen und mir gedacht, dass ich das doch am besten direkt mal ausprobieren könnte. Denn alles, das mit Pizza zu tun hat, ist gut. Und so werden die leckeren Brötchen gemacht (die Mengenangaben sind für 20-25 Brötchen, die sowohl warm als auch kalt sehr gut schmecken):
Zuerst muss der Teig her. Wir mischen 500g Quark, 12 EL Öl, 16 EL Milch, 2 EL Zucker, 1 TL Salz, 2 Päckchen Backpulver und 600g Mehl zusammen (wenn der Teig zu fest wird, ruhig 1-2 Eier mit dazu) und kneten ihn ordentlich durch. Dann machen wir 50g Zwiebeln (am besten Röstzwiebeln), 150g gestiftelten Käse und ebenfalls 150g gewürfelten Schinken fertig.
Jetzt werden der Schinken, der Käse und die Zwiebeln zum Teig dazu gegeben und dann muss wieder ordentlich geknetet werden. Glück hat, wer das richtige Werkzeug parat hat und das nicht per Hand machen muss!
Nun geht es forsch ans Formen der Brötchen. Wir mehlen den Teig noch etwas ein und holen ihn aus der Schüssel und rollen uns kleine oder größere Brötchen, je nach Lust und Laune. Zwei Bleche bekommen wir hin mit der Menge.
Ab in den Ofen und bei 180 Grad ca. 25-30 Minuten backen. Einfach ein bisschen auf die Bräunung achten und sie nicht zu dunkel werden lassen. Fertig sehen die Pizzabrötchen dann ungefähr so aus:
Ihr seht, das war wirklich kinderleicht. Und die Brötchen schmecken sehr gut und können auch gut für unterwegs zum Mitnehmen gemacht werden oder als Snack für eine Party. Werde ich bei der nächsten auf jeden Fall mal machen und schauen, wie es ankommt.
CD-Check: Schandmaul – Traumtänzer
Kritik
Nach ihrem letzten Album Anderswelt ist sind die Folkrocker von Schandmaul nun endlich wieder mit neuem Material zurück und wollen sich nach einer etwas ausgiebigeren Erholungspause auf ihrem neuen Album Traumtänzer wieder unbeschwert, leicht und voller Spaß zeigen.
Das Album beginnt mit dem Titeltrack Traumtänzer und läutet es mit einer unbeschwerten und fröhlichen Melodie ein und ist eine tolle Einstimmung, um sich auf die folgenden Stücke einzulassen uns selbst zum Traumtänzer zu werden. Allerdings geht es mit Der Alchemist zunächst etwas ruhiger weiter, doch steigert er sich bis zum Refrain immer weiter und erzählt eine sehr schöne Geschichte in bester Schandmaul-Manier. Auf hoher See, das die Meeresthematik auch musikalisch schön einfängt, schließt nahtlos an. Es folgt das Hexeneinmaleins, dass sicherlich zu den Songs des Albums gehört, die das höchste Ohrwurmpotential haben. Richtig tanzbar wird es dann mit Bis zum Morgengrauen, das vom Inhalt des Textes her auch “Bis(s) zum Morgengrauen” heißen könnte. Der Refrain fällt gegenüber den Strophen aber ein bisschen ab. Ruhig und träumerisch folgt Die Rosen, das ein bisschen zu weit in den Kitsch abdriftet. Der darauffolgende Schwur wirkt im Anschluss ziemlich schwer und düster und mag dadurch irgendwie nicht ganz ins Konzept passen.
Die zweite Hälfte des Albums wird dann durch den Pakt eingeleitet, der mit der Thematik eines Paktes mit dem Teufel keinen Innovationspreis gewinnt, aber dennoch wieder zum tanzen verleitet. Es folgt mit Der Anker das nächste Highlight des Albums, das eine sehr angenehme, positive Stimmung heraufbeschwört und das man sehr gut dem/der Liebsten vorspielen kann. Geas Traum, das in Zusammenarbeit mit Romanautor Wolfgang Hohlbein entstanden ist, macht wieder mehr Krach und ist musikalisch sehr ausgefeilt, hier lohnt sich ein genaues Hinhören. Der Text aus dem Fantasygenre passt sehr gut zu Schandmaul, ist ja auch nicht das erste Mal für die Spielleute. Etwas sperrig ist der Assassine, der irgendwie nicht richtig in die Gänge kommt und auch ein paar textliche Schwächen hat, wobei die Geschichte an sich durchaus Potential hat. Mit Halt mich folgt wieder eine sehr schöne Ballade, wie man sie von Schandmaul kennt und liebt. Des Dichters Segen schafft es dann musikalisch und textlich, die Unbeschwertheit, die das Album tragen soll, gänzlich zu bündeln und auf den Hörer zu übertragen. Ein Song zum Zurücklehnen, Entspannen und Wohlfühlen. Den Abschluss bildet Mein Lied, das eine sehr ambivalente Stimmung erzeugt. Dennoch ist ein gelungener Abschluss eines insgesamt gelungenen Albums
Traumtänzer gibt es in mehreren Versionen. Neben der normalen Albumversion ist auch eine Extended Version erhältlich, die eine zusätzliche DVD mit einem 115-minütigen Making of enthält. Beide Versionen enthalten alle 14 Tracks mit einer hervorragenden Spielzeit von 55:28 Minuten. Die Aufmachung des Albums und des Booklets ist sehr edel und macht sich gut in jedem CD-Regal.
Fazit
Den ganz leichten Zugang der ersten Alben hat Traumtänzer wie auch schon die beiden Vorgänger nicht. Man muss sich mit der Musik und den Texten auseinandersetzen, um das volle Potential des Albums auszuschöpfen, es sich im Hintergrund anzuhören, dürfte zumindest bei den ersten Durchgängen dazu führen, dass kaum ein Song im Kopf bleibt. Doch beschäftigt man sich länger mit der facettenreichen Musik und den Texten, wird man erkennen, wie gut die Platte wirklich ist und wird eine Menge Freude daran haben. Dass Schandmaul mit dem neuen Material die Bühnen wieder rocken wird, steht außer Frage. Fans der Band und des Genres greifen direkt zu, wer gerne mal einen Blick über den Tellerrand riskiert, kann es gern mit diesem Album versuchen und sollte mal reinhören.
Schandmaul – Traumtänzer (Album)
Facts:
- Tracks: 14
- Gesamtspieldauer: 55:28
- Erscheinungsjahr: 2011
- Genre: Folk-Rock
- Homepage: www.schandmaul.de
- Anspieltipps: Hexeneinmaleins, Der Anker, Des Dichters Segen
Wertung: 8 von 10 Punkten
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Im Bett mit Ovid
Zur Prüfungsvorbereitung lese ich zur Zeit diverse Texte antiker Autoren. Dazu mache ich es mir meist mit einer Tasse Tee im Bett gemütlich. Unter anderem beschäftigte ich mich dabei mit der Ars amatoria (Die Kunst zu lieben) von Ovid. Beim Lesen und Übersetzen hat sich dann ein spontanes Gespräch ergeben. Aber lest selbst:
Konna: Ovid, du Nase, was machst du denn hier?
Ovid: Ich singe Wahres.
Konna: Wahres ist immer gut. Und was ist das Thema?
Ovid: Mich stellt Venus als Künstler dem zarten Amor an die Spitze, ich will Tiphys und Automedon Amors genannt werden.
Konna: Verstehe, Tiphys war der Steuermann auf der Argo und Automedon ein bekannter Wagenlenker. Du erzählst also Wahres über die Liebe, sehr gut, dann hast du doch sicher einen Tipp für mich auf Lager, oder?
Ovid: Am Anfang bemühe dich zu finden, was du lieben willst; als nächstes ist die Aufgabe, das angenehme Mädchen anzuflehen; als drittes, dass die Liebe eine lange Zeit andauert.
Konna: Klingt irgendwie einleuchtend. Eigentlich hatte ich aber auf etwas konkretere Tipps gehofft…
Ovid: Leichte Kleinigkeiten fangen die Herzen. Wein bereitet die Herzen und macht sie geeignet für die Wärme; Sorge entflieht und wird durch viel unvermischten Wein erweicht.
Konna: Ich kann sie doch nicht betrunken machen! Wobei, so altmodisch ist das gar nicht, wenn ich mal genau drüber nachdenke. Da soll noch mal einer sagen, die antike Literatur sei veraltet. Erzähl weiter!
Ovid: Mache Versprechungen, was schadet es nämlich zu versprechen? Reich an Versprechen kann jeder beliebige sein. Hoffnung hält eine lange Zeit, wenn sie einmal geglaubt wurde. Wenn du etwas gegeben hast, kannst du mit Vernunft verlassen werden. Sie wird das Vergangene nehmen und nichts wird sie verloren haben. Aber was du nicht gegeben hast, soll immer scheinen, dass es gegeben werden wird.
Konna: Sehr interessant, aber sehr nett ist das ja nicht!
Ovid: Das ist nötig, das ist die Aufgabe, ohne durch ein erstes Geschenk verbunden zu werden: Damit sie nicht umsonst gibt, was sie gibt, wird sie es in einem fort geben.
Konna: Da bin ich bin nach wie vor skeptisch… Sag mir doch lieber etwas zum Äußeren. Sollte ich mich nicht irgendwie schick machen?
Ovid: Es soll dir weder gefallen, dass Haare auf Eisen gedreht werden, noch reibe dein Bein mit beißendem Bimsstein. Es geziemt sich für Männer, dass das Äußere vernachlässigt wird; zur Sorge geeignet war der Göttin der bewaldete Adonis. Sie gefallen durch Sauberkeit, die Körper werdem auf dem Marsfeld gebräunt; die Toga sei gut passend und ohne Fleck. Die Zunge soll nicht starren, die Zähne sollen frei von Belag sein. Und nicht sollen die Nägel emporragen und sie sollen ohne Schmutz sein und im Nasenloch soll dir kein Haar stehen. Nicht soll der traurige Hauch des Mundes übelriechend sein.
Konna: Na dann bin ich ja bestens gerüstet! Danke für die, ähem… Tipps!
Das obige Bild von Ovid ist eine Schwarz-Weiß-Reproduktion eines Phantasieportraits nach Anton von Werner. Ovid ist einer der bedeutendsten Dichter der Augusteischen Zeit und besonders für seine Liebeselegie und das Epos Metamorphosen bekannt.
Gedankenliste: Die Person, die man liebt, ist…
- die, für die man sich jederzeit zum Affen machen würde.
- stetig das Zentrum der Gedanken.
- es wert, an sich selbst zu arbeiten und ein besserer Mensch zu werden.
- die, deren Glück wichtiger ist als das eigene.
- möglicherweise die falsche.
- eine, die man so akzeptiert und mag, wie sie ist.
- der beste Grund, für etwas zu kämpfen.
- …
Und jetzt seid ihr dran. Führt die von mir begonnene Gedankenliste fort. Schreibt in die Kommentare einen Punkt (oder auch mehrere), der euch zum Stichwort “Die Person, die man liebt, ist…” einfällt. Es kann etwas Persönliches sein, etwas Allgemeines, etwas Lustiges – ganz egal. Hauptsache es passt irgendwie zum Thema. Es ist natürlich nicht verboten, andere Punkte zu kommentieren und zu diskutieren.
Nach einiger Zeit werde ich dann einen Beitrag unter Einbezug eurer Antworten verfassen.
Konna kocht: Nudelauflauf
Wie schon in der letzten Woche habe ich auch in dieser Woche wieder etwas gekocht und möchte das gern für euch und natürlich auch für mich festhalten. Nachdem ich letzte Woche mit Backschinken schon eines meiner Leibgerichte zubereiten gelernt habe, habe ich mich diese Woche an ein weiteres Gericht gewagt, dass ich sehr sehr gern esse: Nudelauflauf.
Zunächst müssen natürlich die Zutaten vorbereitet werden: Während die Nudeln kochen, wird das Gemüse, das man natürlich nach eigenem Geschmack wählen kann, zerkleinert. Ich habe mich für 1 Stange Porree, 1 große Möhre, 1 Paprika und 1 Dose Champignons entschieden, die natürlich alle entsprechend geschnitten werden sollten. Käse kann auch schon mal gerieben werden.
Kommen wir zum Hack, ich habe für die große Form ein Pfund gemischtes Hack genommen. Das erhitzen wir in der kalten Pfanne ohne Öl, denn da das Fett im Hack herausbrät, sparen wir uns zusätzliches Fett, wir achten ja doch immer ein bisschen auf die schlanke Linie. Das angebratene Hack dann mit nicht zu viel Salz und Pfeffer würzen, das Gemüse dazugeben und kurz mitbraten.
Das ganze ist jetzt natürlich noch sehr trocken, es fehlt die Soße! Weil es einfach ist und gut schmeckt, habe ich eine Packung passierte Tomaten genommen und dazu mit etwas Gemüsebrühe und einer Bolognese-Fertigsoße gemischt. Alles mit in die Pfanne bzw. Auflaufform hinein und gut vermischen. Nun kann man mal abschmecken und ggf. noch mit etwas Zucker und/oder Kräuter (ich habe eine italienische Kräutermischung genommen) verfeinern. Ist alles so wie gewollt, kommen die Nudeln rein, die nicht zu weich gekocht sein sollten.
Wieder wird alles gut vermischt und dann geglättet, denn nun wird die obere Schicht aufgesetzt. Vor dem Käse kommt noch eine Soße, die aus einem halben Liter Gemüsebrühe (das Zeug ist wirklich eine Allzweckwaffe) und einem Schuss Sahne besteht und mit etwas Stärke angedickt wird. Schön gleichmäßig verteilen, bevor der geriebene Käse (ich habe Emmentaler genommen) ebenfalls gut auf der Oberfläche verteilt wird.
Dann kommt die Form in den Ofen und wird bei 200° erhitzt, bis die Käseschicht leicht gebräunt ist. Dauert ca. 25-30 Minuten. Die Zeit kann man sich schon mal mit Abwaschen vertreiben und den Geruch des Auflaufs, der sich verbreitet, genießen. Wenn dann alles gut aussieht, wird der Auflauf serviert und man kann ordentlich zugreifen.
Das war es auch schon. Gar nicht so schwer, wenn auch ein bisschen zeitaufwändig. Reicht so aber locker für die ganze Familie und möglicherweise sogar für zwei Tage. Guten Appetit!
Projekt Hörsturz – Runde 38
Ich bin zurück beim Projekt Hörsturz! Nachdem ich nach der 15. Runde ausgestiegen bin, habe ich mich dazu entschlossen, mit Runde 38 wieder mitzumachen bei beetys musikalischem Projekt, bei dem es darum geht, von den Teilnehmern vorgeschlagene Songs zu bewerten und so neue Musik zu entdecken. Mittlerweile werden jede Runde 10 Songs bewertet und alle übrigen Vorschläge können optional dazu genommen werden. Dann wollen wir doch mal:
Pflichtsongs:
Royal Republic – Tommy-Gun (von Kamil)
Der Kamil meinte, das wäre ich und meine Band. Mal abgesehen davon, dass ich dem Herren kein Stück ähnlich sehe (ein Bart und dunkle Haare machen noch lange keinen Konna!), würde ich mir definitiv ein anderes Genre wählen, wenngleich der Song trotzdem recht okay ist.
3,5/5 Punkten
Ektomorf – Last Fight (von Sebastian)
Oh, das kracht, das ist laut, das ist gut! Kopf nickt, das ist ein sehr gutes Zeichen. Leichte Abzüge in der B-Note wegen des Gesangs. Bis jetzt bin ich von der Runde Hörsturz recht angetan, weiter so!
4,5/5 Punkten
Jail Weddings – What Did You Do With My Gun? (von JuliaL49)
Ich weiß nicht, Julia und ich sind musikalisch einfach inkompatibel. Daran ändert auch dieser Song nichts, der zwar nicht zum Weglaufen klingt, dafür aber ziemlich austauschbar. Sorry, Julia, aber könntest du nicht mal ein bisschen Metall in einen Vorschlag integrieren?
1,5/5 Punkten
Electric Six – Danger! High Voltage (von mir)
Mein Vorschlag, über den man sich schon sehr wunderte, da das kaum dem entspricht, was ich sonst so vorgeschlagen habe und hier präsentiere. Doch der Song rockt einfach und bekäme vier Punkte von mir, aber für das skurrile Video (ich weiß, das soll man nicht mitbewerten, aber ich mach es trotzdem, weil ich es beim Hören immer vor dem geistigen Auge habe) gibt es noch einen Pluspunkt. Danger, Danger!
5/5 Punkten
Within Temptation – Faster (von cimddwc)
Das Genre, das Within Temptation bedienen, trifft ja schon sehr meinen Geschmack, aber WT haben mich da irgendwie nie wirklich vom Hocker gehauen. Solide, aber das war es auch. Der Song hier hat irgendwie einen leichten Retro-Charme und gefällt mir ziemlich gut. Sollte vielleicht noch mal genauer reinhören bei WT.
4,5/5 Punkten
Patent Ochsner – vohinger u vovor (von Graval)
Eine Mundart-Band aus der Schweiz. Ich hoffe mal, dass es jetzt nicht allzu peinlich ist, dass ich nahezu kein Wort verstanden habe, was die da singen. Klingt aber ganz nett und ist musikalisch auch ganz schick. Macht gute Laune, ist ein ganz guter Partysong.
3,5/5 Punkten
Týr – Ormurin Langi (von Tenza)
Týr ist mir natürlich ein Begriff und ich war in froher Hoffnung auf feinen Viking- oder Folk-Metal, aber was gibt es? Ein bisschen Folklore. Das ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, aber nicht wirklich herausragend.
3/5 Punkten
Jeff Buckley – Nightmares By The Sea (von Fabian)
Wenn ich jemandem Monotonie erklären müsste, würde ich ihm die erste Hälfte dieses Songs vorspielen. Der Rest haut es auch nicht raus.
1/5 Punkten
Binärpilot – axxo (von Mars)
Chiptunes, yay! Also damit kann man bei mir fast immer punkten und so auch Binärpilot. Muss ich mich auch mal weiter durchhören. Diese Runde entwickelt sich ja zu einer wahren Goldgrube.
4/5 Punkten
The Mae Shi – Pwnd (von beetFreeQ)
Ah ja, ok, interes – OMG, was ist das denn? Der beety wieder mit seinem experimentellen Indie… dieser bringt mich dazu, ein Gesicht zu ziehen, als hätte ich eine halbe Tüte saurer Apfelringe auf einmal im Mund. Nee, also der Anfang war ja noch ok, als es dann laut wurde, hatte der Song verloren, sorry. Da sauer ja aber manchmal lustig macht, gibt es noch einen Punkt von mir.
1/5 Punkten
Bonussongs:
Abney Park – Airship Pirate (von Basti)
Interessanter Steampunk. Punktet zusätzlich durch die Geige. 4/5 Punkten
Agua de Annique – Hey Okay (von Heiko)
Moment mal, die hat doch mal Metal gemacht. Das nenne ich mal ne Wandlung. Ist aber okay. 2,5/5 Punkten
Billy Boyd – Edge of Night (Pippin’s Song) (von Onkelosi)
Ja, ganz schön, aber viel zu kurz. 2/5 Punkten
Grouplove – Colours (von Kristin)
Das findet bestimmt der beety ganz toll. Damit dürfte klar sein, wie ich das finde.
1,5/5 Punkten
Krezip – I would stay (von Mausz)
Für gewisse Stimmungen sicher gut geeignet. Ne gute Stimme hat sie ja. 2,5/5 Punkten
Loch Awe – The Ocean in Me (von Dr. Borstel)
Und jetzt nehmen wir uns bei den Händen und schunkeln in der Dämmerung am Strand hin und her. 0,5/5 Punkten
Lykke Li – I Follow Rivers (von Konzertheld)
Ach naja, nicht schlimm, aber ich werd’s sicher nie wieder hören. 1,5/5 Punkten
Metric – Black Sheep (von maloney8032)
Das ist ja auch wieder Indie. Immerhin die rockigere Variante, die nicht so langweilig ist. Okay! 3/5 Punkten
The Hoosiers – Choices (acoustic) (von David)
Fängt schlimm an, bessert sich aber. Passt. Nicht herausragend, aber in Ordnung. 2,5/5 Punkten
Zusammenfassung:
Das macht summa summarum ein Punkteschnitt von 3,05 – das ist sehr ordentlich, wie ich finde! Die Bonussongs landen hingegen bei durchschnittlich 2,22 Punkten. Insgesamt eine gute Runde zum Wiedereinstieg in das Projekt und Spaß gemacht hat es auch. Dann bin ich mal gespannt, wie die nächste Runde wird, die eine Themenrunde unter dem Motto “Instrumental” sein wird.













