Und weiter geht es mit My Name Is Earl, von dem ich erst vor kurzem die zweite Staffel besprochen habe, mit der ich so viel Spaß hatte, dass ich einfach weitergeschaut habe. Leider bleibt es nicht mehr ganz so gut wie zuletzt, aber alles nacheinander. Spoiler sind nicht gänzlich zu vermeiden, dürften aber bei einer Comedy-Serie nicht so sehr ins Gewicht fallen:
Nachdem Earl für Joy ins Gefängnis gegangen ist, sieht er sich vor allerlei neue Herausforderungen gestellt: Er muss nicht nur mit den anderen Insassen zurechtkommen, er muss auch dafür sorgen, dass sein Bruder Randy versorgt ist, während er sitzt. Außerdem sind auch ein paar alte Bekannte von Earl im Knast, die auf seiner Liste stehen und der Gefängnisdirektor verspricht ihm für das Erledigen von Gefallen einen gewissen Hafterlass. Keine Zeit also, den Kopf in den Sand zu stecken: Earl muss das Beste aus seiner Situation machen, den Rest wird dann schon das Karma richten. Doch warum hat es überhaupt zugelassen, dass er im Gefängnis sitzt?
Mit der dritten Staffel verlegt My Name Is Earl für einige Zeit den Handlungsort ins Gefängnis. Dort wird natürlich kein Klischee ausgelassen und so stellt sich der Ausflug zunächst als willkommene Abwechslung ein, die aber mit der Zeit dann doch einfach an Reiz verliert. Im Anschluss wird Earl angefahren und liegt im Koma. Während sich seine Freunde um ihn und seine Liste kümmern, befindet sich Earl in einer TV-Soap-Gedankenwelt. Auch diese Idee ist für ein oder zwei Folgen ganz nett, wird aber zu sehr ausgereizt.
Abgesehen davon bleibt natürlich das, was die Serie ausmacht: Facettenreicher Humor, liebenswerte Charaktere und eine ganze Menge Kurisosität. Manchmal fragt man sich schon, wie jemand nur auf solche absurden Ideen und Geschichten kommen kann. Das ist wirklich ein ganz klares Plus der Serie.
Über die Darsteller brauche ich eigentlich keine großen Worte mehr verlieren, dort bleibt alles beim Alten, was auch mehr als gut so ist. Natürlich geben sich auch wieder einige Gaststars die Ehre. In dieser Staffel zum Beispiel Paris Hilton, die sich selbst spielt.
Fazit: Schon seltsam, aber dadurch, dass man sich bemüht, My Name Is Earl etwas Abwechslung zu verschaffen, verliert die Serie im Vergleich zu den vorigen Staffeln. Die Idee, Earl erst ins Gefängnis und anschließend ins Koma zu versetzen, sind zwar an sich gar nicht mal so schlecht, allerdings sind sie zu umfangreich angelegt. Weniger wäre mehr gewesen. Zudem büßt die Serie etwas an ihrem unbeschwerten Charme ein. Doch das alles klingt negativer, als es letztlich ist. Auch in der dritten Staffel ist My Name Is Earl noch sehr unterhaltsam und kurzweilig.
Meine Wertung: 7/10
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Filmriss: My Name Is Earl (Season One)
Filmriss: My Name Is Earl (Season Two)
My Name Is Earl in der IMDB
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Auch hier kann ich nur zustimmen. Die vierte Staffel wird wieder besser
Freut mich zu hören. Bin gespannt, werde aber trotzdem ne kleine Pause von Earl nehmen.