Filmriss: The Big Bang Theory (Season One)

Unter den internetaffinen Menschen und spziell den Nerds ist The Big Bang Theory schon länger extrem beliebt, fungiert die Serie doch quasi als Stimme für eben diese Zielgruppen mit seinen zahlreichen Anspielungen auf Nerdthemen. Doch auch immer mehr Nichtnerds finden Gefallen an der Sitcom. Wie mir die Serie gefallen hat, will ich euch kurz im Folgenden schildern:

The Big Bang Theory (Season 01)Die Wissenschaftler und Freunde Leonard Hofstadter, Sheldon Cooper, Rajesh Koothrappali und Howard Wolowitz sind absolute Nerds und leben das auch voll und ganz aus: Sie spielen Videospiele, diskutieren über Star Trek und Star Wars, sammeln Comics und vieles mehr. Kontakt zum weiblichen Geschlecht haben sie dagegen kaum. Das ändert sich jedoch, als gegenüber von Leonard und Sheldon die angehende Schauspielerin und Kellnerin Penny einzieht, in die Leonard sich direkt verguckt. Doch weil hier zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinanderprallen, gestalten sich die Annäherungsversuche eher schwierig. Dennoch freunden sich die Nerds mit der hübschen Nachbarin an, wenngleich sie sich gegenseitig regelmäßig zur Verzweiflung bringen.

Dieses Aufeinanderprallen zweier so unterschiedlicher Welten ist aber nur ein Teil dessen, was den Humor der Serie ausmacht. Wer selbst ein kleiner oder großer Nerd ist und die zahlreichen Anspielungen auf die Nerdkultur versteht, wird noch eine gehörige Spur mehr Freude an der Serie haben, die eine sehr hohe Gagdichte aufweist und auch mit zahlreichen Running Gags aufwarten kann, die immer wieder witzig sind. Eine episodenübergreifende Handlung im eigentlichen Sinne gibt es nicht, aber oft wird die Handlung früherer Folgen wieder aufgegriffen. Ein roter Faden ist aber die Beziehung bzw. Nichtbeziehung zwischen Leonard und Penny.

Ein ganz besonders großes Lob gebührt der fantastischen Ausarbeitung der Charaktere, jede Figur hat seine Macken und Marotten. Sei es Raj (Kunal Nayyar), der nur im alkoholisierten Zustand mit Frauen sprechen kann, oder Howard (Simon Helberg), der noch bei seiner Mutter wohnt und alles anbaggert, was nicht bei drei auf den Bäumen ist oder Obernerd Sheldon (Jim Parsons), der einfach alles toppt und über dessen Eigenarten man zig Seiten schreiben könnte. Am normalsten von allen ist da noch Leonard (Johnny Galecki). Das Lob geht natürlich auch an die Schauspieler, die ihre Sache hervorragend machen.

Fazit: The Big Bang Theory macht richtig viel Spaß und besticht vor allem durch die tollen Charaktere, die man einfach mögen muss. Speziell Sheldon ist eine Klasse für sich. Die teils absurden, aber stets sympathischen Geschichten unterhalten durchgehend auf hohem Niveau. Auch wenn man kein Nerd ist und nicht alle Anspielungen versteht, sollte man in TBBT unbedingt mal hineinschauen. Man wird es nicht bereuen.

Meine Wertung: 9/10

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The Big Bang Theory in der IMDB
Review von bullion
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14 Kommentare

  1. Sascha - 12.05.2011 at 11:50

    Ich finde es zudem schön, dass sich die Drehbuchautoren Mühe geben, nicht einfach nur Dinge zu veralbern, sondern dennoch bei den Fakten zu bleiben. Wenn also ein Laserstrahl in der Sendung X Sekunden braucht, um vom Mond reflektiert zu werden und wieder auf der Erde zu “landen”, dann ist die Zahl X nicht einfach ausgedacht, sondern spiegelt einen realen Wert wider.

    Das ist dann zwar nur eine Kleinigkeit, aber mir gefällt das. Es zeigt Liebe zum Detail, wenn man sich als Drehbuchschreiber so sehr mit der Ausarbeitung der Geschichte auseinandersetzt. Als Laie kann ich das natürlich nicht für alles bestätigen, was in der Serie so “veralbert” wird, aber beim ein oder anderen Thema, welches aufgegriffen wurde, habe ich mich selbst dabei ertappt, wie ich beim Lachen plötzlich feststellte: “Lustig ist es ja, aber es stimmt auch wirklich” :D

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    • Konna - 18.05.2011 at 22:44

      Stimmt, das ist mir auch schon ein paar mal aufgefallen. Und ich habe manche Dinge auch im Nachhinein mal aus Interesse nachgeschlagen, Stichwort: Schrödingers Katze. :D

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  2. Huge - 12.05.2011 at 11:54

    Big Bang Theory ist echt der Knaller. Die Charaktere sind so nerdig wie sonst nur irgendwas und ich finde es immer wieder genial, über welche Themen sich Sheldon und seine Kumpels ungeheuer ernsthafte Gedanken machen können.

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  3. Markus - 12.05.2011 at 12:12

    Obwohl die Serie ja schon seit einiger Zeit Kultstatus hat, bin ich erst letztens durch Twitter darauf aufmerksam geworden. Auch durch deinen Tweet glaube ich. Echt super, danke

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  4. bullion - 12.05.2011 at 15:21

    Ja, wirklich eine tolle Serie. Ich habe auch mit der inzwischen 4. Staffel noch echt viel Spaß. Du kannst dich schon auf Season 2 und 3 freuen, die dank der erhöhten Episodenanzahl noch einen Tick mehr Spaß machen.

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  5. Konzertheld - 12.05.2011 at 16:31

    Komm, wenigstens eine Macke von Sheldon könnteste doch nennen. ;) Die Mitbewohnervereinbarung oder so.

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  6. Kristof - 12.05.2011 at 20:57

    Man kann in der Tat über die Protagonisten oder wahlweise mit ihnen lachen. Je nachdem, ob man die Logik der Sätze versteht oder nicht. Da kommt jeder auf seine Kosten. Aber eins sollte man vermeiden: Sowohl die, die Sheldon und seine Freunde verstehen, wie auch die, die ihn nicht verstehen, sollten die Serie getrennt anschauen. Sonst kommt es zu Irritationen, wenn alle an verschiedenen Stellen lachen.

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  7. Kerstin - 13.05.2011 at 10:45

    Ich hab Google noch nie so oft benutzt, wie beim Ansehen dieser Serie xD Manchmal muss ich einfach schnell nachschauen, was damit gemeint ist, aber im Allgemeinen kann man denen immer besser folgen. Anfangs kam ich gar nicht klar, dass die so schnell redeten aber nun gehts.
    Einfach eine großartige Serie – ich finde sogar fast, dass Chuck Lorre sein bisheriges Meisterwerk Two and a half men übertroffen hat ^^

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  8. Verena - 21.05.2011 at 14:42

    ich guck die Serie auf Englisch. Versteh zwar nicht sooo viel (englisch lesen ist besser, find ich), aber was ich verstehe, ist echt supergut! Auch, wenn ich absolut gaaaar nix von Physik und so verstehe. ;) Aber darum geht es ja nicht. Zumindest nicht SO.
    Sheldon hat ja ziemlich viele Fans, aber was ist mit Leonard? Den mag ich am liebsten. Okay, ich mag sie alle, aber *hust* der sieht am besten aus…. ;)

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