Archive June 2011

Wenn gar nichts mehr geht…

…geht immer eine neue Frisur. Ich denke bei Frauen ist dieses Phänomen verstärkt zu finden. Wenn eine Änderung im Leben ansteht. Man sich von etwas trennen will oder muss. Oder aber auch, wenn einfach nur gar nichts mehr so läuft wie es laufen sollte. Wenn also das Umfeld sich zwangsweise ändert oder auch nicht zu ändern ist, dann kann man nur sich selbst ändern.
Und der Friseur hilft einem dabei!

Wenn man sich selbst bzw. sein Verhalten ändert, dann beeinflusst das direkt das Umfeld und auch diese kann sich ändern. Wenn eine Frau ihre Haare ändert, beeinflusst das sie selbst. Neue Farbe, neue Haarschnitt, Dauerwelle. Immer muss es eine radikale Veränderung geben – bei mir zumindest. Ich komme irgendwann an diesen Punkt, wo ich nicht mehr so sein will, wie ich bis dahin war.

Es muss sich etwas ändern, innerlich finde ich schnell, was ich ändern möchte, damit es so ist wie ich es will. Äußerlich muss meistens die Frisur dann glauben.

Ich will meinen Änderungs-Willen nach außen bringen und dies geht gut über eine neue Frisur. Meine Haare sehen dementsprechend aus… Jeder Friseur schlägt die Hände über den Kopf zusammen. Ja, meine Haare haben gelitten. Nicht nur auf der Haut zeichnet sich das Leben ab – auch in meinen Haaren. Ich weiß nur wenige Farben, die ich noch nicht ausprobiert habe. Blau-lila kariert, grün oder orange waren zumindest noch nicht dabei.

Diesmal wollte ich meinen Haaren aber nicht schaden, ich wollte dennoch etwas Neues. Etwas Verrücktes. Und da kein normaler Friseur mir helfen hätte können (die wären ja damit beschäftigt gewesen, die Hände überm Kopf zusammenzuschlagen), war es diesmal ein Afro-Friseur. Super freundlich. Sehr geil. Etwas total anderes und nach einer Zeit kann alles wieder so sein wie vorher.

Großartig! Die Veränderung hat begonnen – mit einer neuen Frisur.

GedankenGirlÜber die Autorin: Das GedankenGirl ist anfang zwanzig und hat noch viel vor im Leben. Einzig ihre Gedankengänge hindern sie manchmal am geraden Weg. Auf Umwegen sieht man aber auch viel mehr vom Leben, findet sie, und deswegen versucht sie alles mit Humor zu nehmen. Oft ist sie froh, dass niemand hört was sie gerade denkt. Nun schreibt sie es auf, ob das gut geht?

5 Fragen an mich

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Die liebe Leah hat eine neue Serie in ihrem Blog Splitter von Glück ins Leben gerufen, die den Namen 5 Fragen an trägt. Und weil Leah eine Sprachfanatikerin ist, hatte ich die Ehre, ihr ein paar Fragen zum Thema Latein zu beantworten.

Wenn euch also schon immer mal interessiert hat, wie ich dazu gekommen bin, Latein zu studieren, ob es Sinn macht, Latein zu können und ob es möglich ist, Latein zu sprechen, der sollte Fix zu Leah rüberklicken und sich das kurze Interview durchlesen. Vergesst auch nicht, einen Kommentar dort zu hinterlassen! Leah hat sicherlich auch nichts dagegen, wenn ihr dort weitere Fragen stellt. Ich beantworte sie euch gern! :)

5 Fragen an Konna

Wer ficken will…

… muss freundlich sein. Verdammt. Dieser Spruch ist wahr. Ficken kann man natürlich durch jedes x-beliebige ersetzen:
Wer eine Antwort will, muss freundlich sein.
Wer geschätzt werden will, muss freundlich sein.
Aber auch, wer einfach Sex haben will, muss freundlich sein.

So ist es im Leben und so wird es bleiben. Klar kommen auch die größten Arschlöcher ganz gut durchs Leben, aber so will ich nicht sein. Dann lieber nach vorne hin freundlich und beim Rausgehen „Arschloch“ murmeln. Ich sage, was ich denke. Oft. Meistens. Zu oft. Ich weiß dennoch, wann dies unangebracht ist und ich lieber auf „nett“ schalte. Warum? Weil ich eben ganz ehrlich an den obersten Satz hier im Text glaube.

Ich glaube daran und versuche es deswegen zuerst immer freundlich. Schade, dass dies manchmal nicht klappt, weil der Mensch hinter dem Schreibtisch/ der Theke/ dem Telefon etc. stur oder bescheuert ist oder einfach nur keine Ahnung hat. Dann hilft freundlich sein auch nicht, dann muss man bestimmt sein. Sein Recht einfordern und darauf pochen. Dem anderen zeigen wo der Hammer hängt. Auf den Spruch oben bezogen, könnte man es mit einer Domina gleichsetzen.

„Wer ficken will muss freundlich oder Domina sein.“ Letztendlich ist dies also die Formel für das Leben, oder etwa nicht?

GedankenGirlÜber die Autorin: Das GedankenGirl ist anfang zwanzig und hat noch viel vor im Leben. Einzig ihre Gedankengänge hindern sie manchmal am geraden Weg. Auf Umwegen sieht man aber auch viel mehr vom Leben, findet sie, und deswegen versucht sie alles mit Humor zu nehmen. Oft ist sie froh, dass niemand hört was sie gerade denkt. Nun schreibt sie es auf, ob das gut geht?

Ein USB-Stick auf Reisen – es geht los!

Nachdem die Antwortphase auf meine Mail inzwischen beendet ist und 47 von 50 Teilnehmern verblieben sind und ich die (geheime) Reihenfolge ausgelost habe, geht es nun endlich los. Morgen werde ich den USB-Stick also auf Reisen und zu dem ersten Teilnehmer bzw. der ersten Teilnehmerin schicken. Der- oder diejenige darf sich also auf folgendes Päckchen freuen:

USB-Stick Paket

Neben dem USB-Stick und ein paar Zetteln ist noch eine Kleinigkeit für den Empfänger oder die Empfängerin enthalten, über die er oder sie sich hoffentlich freuen wird. Ich habe mich für diese Aufmerksamkeit entschieden, weil die Person ansonsten am längsten auf alles andere warten muss. Der zusätzliche Inhalt wird die Wartezeit hoffentlich angemessen verkürzen.

Dann hoffen wir mal, dass die Post sich nicht zu viel Zeit lässt und der Stick auch überall heil an- und irgendwann zu mir zurückkommt. :)

Musik aus… Singapur – Muzik daripada Singapura (Teil 2)

SingapurWir befinden uns auf der musikalischen Reise durch die Welt noch immer in Singapur und entdecken die Musik aus dem kleinen Staat ganz tief in Südostasien.

Nachdem ich euch letztes Mal mit Quick Quick Danger und Electrico eine poppige Seite von Singapur gezeigt habe, geht es heute weiter mit zwei weiteren Songs, wobei ich euch vorwarnen muss: Es bleibt im Grunde recht poppig.

Olivia Ong

Olivia Ong ist eine junge Künstlerin, die vorwiegend auf Englisch und Japanisch singt und dabei auch einige Coversongs parat hat. Mit ihren tendenziell eher ruhigen Pop- und Bossa Nova-Nummern ist ihre Musik wunderbar geeignet, um einen anstrengenden Tag mal etwas ruhiger und gemütlicher ausklingen zu lassen, wie der Song You and Me. Ist jetzt eigentlich gar nicht die Art von Musik, die ich normalerweise höre, aber es geht ja auch nicht um meinen Geschmack hier. :)

迷路兵 (Mi Lu Bing)

Vor der Abreise aus Singapur noch ein Titel der Rockband 迷路兵, damit wir auch etwas in anderer Sprache aus Singapur haben. Die drei Jungs sind Gewinner eines Bandcontests in Singapur und seitdem sehr erfolgreich im Musikgeschäft. Ein offizielles Musikvideo habe ich nicht gefunden, aber es geht ja auch um die Musik. Hier gibt es den Song .

Eure Meinungen?

Was sagt ihr denn zur Musik aus Singapur? Gefällt sie euch oder ist sie eher so gar nicht euer Fall. Und wohin soll die Reise als nächstes gehen? Haut in die Tasten! :)

Arzt mit nettem Hintern

Ich möchte allen gut aussehenden Herren danken, wenn sie Arzt geworden sind. Es ist einfach nur geil, wenn die Angst schwindet und man unwillkürlich ein Dauergrinsen bekommt. Außerdem weiß man von Anfang an, dass der Mann einem wehtun wird. Es ist hinterher keine Überraschung und man steht nicht mit verheulten Augen vor ihm und fragt verzweifelt, warum er es gemacht hat. Es ist nun mal sein Job.

Ich bin froh. Froh, dass diese Herren einem die Schmerzen – die sie ja immerhin anrichten – angenehm machen. Sie erklären, lächeln, flirten und alles ist gut. Bestimmt können Ärzte, die nicht so gut aussehen, alles genauso gut, aber darum geht es nicht. Das Glück zu haben einen geilen und fachlich guten Arzt zu haben, ist großartig.

Blöd ist allerdings, wenn man durch Zufall sogar n Ausschnitt anhat, der sich sehen lassen kann und der Arzt diesen dann aber abdeckt. Blöd außerdem, dass man garantiert keine gute Figur macht, wenn man so platt vor ihm liegt. Und ganz blöd, dass man ihn noch nicht mal stalken kann, weil auf seinem Namensschild der Vorname mit T. abgekürzt war. Ich meine natürlich nicht stalken, sondern informieren. Das Internet ist zum informieren und ich hätte gerne Informationen über diesen Herren. Genaues Alter, wo studiert, Single?

Eine Woche später beim Fäden ziehen könnte ich ihm noch mal zulächeln. Das könnte auch ein anderer Arzt machen – nein! Ich komme gerne noch mal da hin. Und vielleicht fragt er mich ja wie es mir erging, was ich sonst noch so mache und wo ich das Wochenende verbringe.

Wenn er mich dann auf dem richtigen Fuß erwischt, dann schmeiß ich alle bisherigen Pläne über Bord und fliege spontan mit ihm an den Strand oder wo immer er auch hin möchte.

GedankenGirlÜber die Autorin: Das GedankenGirl ist anfang zwanzig und hat noch viel vor im Leben. Einzig ihre Gedankengänge hindern sie manchmal am geraden Weg. Auf Umwegen sieht man aber auch viel mehr vom Leben, findet sie, und deswegen versucht sie alles mit Humor zu nehmen. Oft ist sie froh, dass niemand hört was sie gerade denkt. Nun schreibt sie es auf, ob das gut geht?

Mein letztes Referat im Studium

Gestern habe ich aller Voraussicht nach mein letztes Referat im Studium gehalten. Das finde ich fast schon irgendwie gruselig, ist es doch immerhin eine weitere Etappe zum Abschluss. Jetzt folgen nur noch Hausarbeiten, eine Klausur und dann die Abschlussprüfungen.

Verlaufen ist das Referat übrigens sehr gut. Dass nur etwa die Hälfte des Kurses anwesend war (wohl bedingt durch die Kieler Woche), hat sich als gar nicht so schlecht herausgestellt, so konnte man ganz gut ins Gespräch mit denjenigen kommen, die da und auch motiviert waren.

Das Thema lautete übrigens “Primitive Völker am Rande der Welt”. Da es ein Seminar über die Germanen im Spiegel römischer Literatur ist, sollte es natürlich um die äußersten Völker Germaniens gehen. Vor allem auf die Chauken richtete sich der Blick, die im heutigen Ostfriesland wohnten.

Das bot natürlich im Kontext des Themas “Primitivität” eine hervorragende Gelegenheit, den Unterrichtseinstieg mit einem Ostfriesenwitz zu beginnen, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

Warum gibt es in Ostfriesland Ebbe und Flut? Als die Ostfriesen ans Meer kamen, hat sich das Wasser so erschrocken, dass es sich ganz weit zurückzog. Und nun kommt es jeden Tag zweimal, um zu gucken, ob die immer noch da sind…

Also der Kurs hat gelacht! Und am Ende gab es dann auch noch eine 1,0 für das Referat. :)

Mehr zum eigentlichen Thema, sollte es denn jemanden interessieren, dann ein anderes mal. Lange Texte werden ja nicht gelesen, habe ich gehört. In Zukunft werde ich dann aber keine Referate mehr halten, sondern als Lehrer nur noch welche anhören und bewerten. Schöne Aussicht! :D

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