Filmriss: Chuck (Season Three)

Manchmal gibt es Serien, von denen kann man einfach nicht genug bekommen und könnte, wenn man denn die Zeit hätte, viele Folgen am Stück schauen. So eine Serie ist für mich Chuck. Nachdem ich von den ersten beiden Staffeln schon mehr als begeistert war, musste ich einfach direkt im Anschluss mit der dritten weitermachen. Achtung: Leichte Spoiler sind zu erwarten.

Chuck (Season 03)Nachdem Chuck den Intersect 2.0 heruntergeladen hat, der ihm diverses Agentenwissen wie Kampstile verleiht, entwickelt die CIA ein neues Trainingsprogramm für ihn, um ihn zu einem richtigen Agenten zu machen. Dafür lässt er sogar die Chance, gemeinsam mit Sarah zu verschwinden, aus, allerdings versagt er beim Training, da er nicht steuern kann, wann er einen Geistesblitz bekommt und verliert somit alles, da ihn die CIA entlässt und das Projekt für gescheitert erklärt. Allerdings löst Chuck gemeinsam mit Sarah und Casey weitere Missionen und trifft dabei auf Daniel Shaw, einem Experten über den Ring, eine Geheimorganisation, die sogar noch über FULCRUM steht. Shaw hilft Chuck, sein Training erfolgreich zu beenden, startet aber auch Annäherungsversuche bei Sarah, die nicht abgeneigt zu sein scheint. Trotz dieser schwierigen Verhältnisse auf persönlicher Ebene arbeitet das Team gemeinsam daran, den Ring zu zerschlagen.

Mit dem Intersect 2.0 bekommt die Serie eine neue Facette, denn Chuck ist nun selbst wehrhaft und taucht immer tiefer ins Agentenleben ein. Es wird auch zunehmend schwerer für ihn, sein Geheimnis vor seiner Familie und seinen Freunden geheim zu halten. Und schließlich zeigt der Intersect erstmals Nebenwirkungen. Die dritte Staffel Chuck hält also genug Neues bereit, um sich von den vorherigen zu unterscheiden und die Abwechslung zu erhalten.

Während die erste Hälfte der Staffel noch etwas dahinplätschert, beginnen sich in der zweiten die Ereignisse zu überschlagen. Zahlreiche Storytwists halten den Zuschauer bei Laune und sorgen für Spannung. Seinen Humor verliert die Serie dabei aber zum Glück nie.

Lobend erwähnt sie an dieser Stelle auch einmal der Score der Serie, der sich teils stark an passende Filmsoundtracks wie den James Bond Filmen anlehnt und die jeweiligen Situationen sehr gut untermalt.

Fazit: Auch die dritte Staffel von Chuck bereitet jede Menge Spaß. Zwar kommt sie etwas schwer in Gang, wird zum Ende hin dafür aber umso intensiver und spannender. Die Mischung funktioniert einfach und nutzt sich kaum ab, zumal das gesamte Konzept stets stimmig bleibt. Kleinere Ungereimtheiten verzeiht man gerne, sie mildern den Charme der Serie in keiner Weise. Immer noch eine klare Empfehlung!

Meine Wertung: 9/10

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Chuck in der IMDB
Filmriss: Chuck (Season One)
Filmriss: Chuck (Season Two)

7 Kommentare

  1. Curi0us - 13.07.2011 at 10:57

    Hm. ich muss ja ehrlich sagen, dass ich Chuck schon in der zweiten Staffel zunehmend weniger sehenswert fand.
    Zu sehr drehte sich alles im Kreis und die Gags waren auch nicht so zündend, dass ich das unbedingte Bedürfnis hatte, immer weiter zu gucken (verglichen meinetwegen mit TBBT).

    Was Du jetzt schreibst, klingt ja schon danach, als ob die Show nochmal den Dreh bekäme und mit Neuerungen wieder interessanter wird.. *grübel* Will ich Season 3 noch ‘ne Chance geben?

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  2. Konna - 13.07.2011 at 11:14

    Schwer zu sagen, ich fand die zweite Staffel super und insgesamt sogar ein Stück besser als die dritte, meine Meinung ist da wohl kein wirklicher Maßstab für dich. Viele Kritiken haben die dritte Staffel auch deutlich schlechter bewertet, was ich aber nicht gerechtfertigt finde.

    Im Kreis dreht sich aber insgesamt weniger in der dritten Staffel. Zwar dreht sich in der Beziehung Chuck-Sarah vieles, aber auch da kommt es dann gegen Mitte der Staffel endlich mal zu einem überfälligen Fortschritt.

    Der Vergleich mit TBBT passt in meinen Augen nicht, die Gags sind ganz anders und sind natürlich auch nicht im Vordergrund. Ich habe sie aber als angenehmes Element empfunden, das nicht übertrieben eingesetzt wurde. Oft sind es nur Schmunzler, aber an einigen Stellen konnte ich auch recht laut lachen.

    Ob du der dritten Season noch ne Chance geben willst, sollte also wohl von deinen Ansprüchen abhängen. Aber falls du mal einen Serienengpass hast, damit lässt er sich gut überbrücken.

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  3. Curi0us - 13.07.2011 at 11:21

    Mein Vergleich zu TBBT ist natürlich auch nicht sooo zulässig. Chuck ist halt keine Sitcom.

    Aber danke für Deine Einschätzung! Der nächste Engpass kommt bestimmt.

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  4. bullion - 13.07.2011 at 13:57

    Da bist du nun aber schnell durchgekommen! :)

    Ich mochte bei der dritten Staffel die konsequenter Weiterentwicklung bei gleich bleibender Gagdichte sehr. Hat mir wirklich enorm gut gefallen.

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  5. Konna - 14.07.2011 at 9:04

    @Curi0us: Eben, mir fällt spontan auch kein wirklicher Vergleich ein, weils eben doch so eine Mischung aus verschiedenen Genres ist.

    @bullion: Ja, ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Das allein sagt schon, dass die Serie sehr viel richtig macht. ;)

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  6. Yvie - 18.07.2011 at 19:34

    Ich hab innerhalb von 2 Wochen die Staffeln 1 bis 4 als Marathon angeschaut. :D Das sagt einiges aus.
    Mir fiele jetzt spontan aber auch kein Vergleich zu einer anderen Show ein, ist eben was ganz “eigenes”. Schade, dass wohl nach der 5. Staffel Schluss sein soll… :/

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  7. Konna - 18.07.2011 at 21:14

    @Yvie: Wow, das ist aber ne starke Leistung! :D Dann hat es dir wohl auch so gut wie mir gefallen. :) Ja, ich finds auch schade, dass es dann vorbei ist, aber man soll ja auch aufhören, wenn es am schönsten ist.

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