Archive August 2011

In eigener Sache: konmot.de

konmotHeute ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Vielleicht haben es schon einige von euch mitbekommen, seit neuestem existiert eine neue, kleine Webseite von mir. Auf Konmot (sprich: [kɔ̃ˈmo]) werden ab sofort und in Zukunft alle privateren Beiträge von mir erscheinen, dazu Fotos, Fundstücke, Anekdoten und vieles mehr. Im Prinzip alles, was hier nicht mehr her passt.

Wer schon länger hier auf der Gedankendeponie mitliest, der weiß, dass das ganze mal als ein kleines Hobby ohne Ziel und Sinn begonnen hat. Im Laufe der Zeit ist viel passiert und so änderte sich auch die Ausrichtung der Seite immer weiter. Mit der Zeit wuchs auch die Bekanntheit und die Relevanz des Blogs, was mir schon viele Möglichkeiten eröffnete. Diese Möglichkeiten will ich weiter nutzen, doch passen private Beiträge, Stöckchen und Fotos damit nicht wirklich zusammen, weshalb es auch schon länger keine solchen Beiträge mehr gegeben hat. Die Deponie hat sich inhaltlich auf die Themen Musik, Film und Games ausgerichtet. Dazwischen hier und da mal eine Blogaktion und etwas Interaktives. So wird es hier auch weitergehen und die Deponie bleibt mein Hauptblog.

Für den ganzen Rest wird nun konmot.de meine Ablage sein und wer sich für mich persönlich und alles drum herum interessiert, der sei hiermit herzlich eingeladen, auch dort mitzulesen. Es wird dort unregelmäßiger geschrieben, ich mache mir keinerlei Druck, erhebe keine Statistiken und werde einfach nur schreiben. Schaut doch mal rein, abonniert vielleicht den Feed und schreibt gern auch einen Kommentar. Würde mich freuen, euch auch dort begrüßen zu dürfen. :)

52 Songs – Luftgitarre

52 SongsDas 9. Thema der 52 Songs heißt Luftgitarre und ist für mich ein sehr gutes, denn ich muss zugeben, dass ich sehr gerne mal Luftgitarre spiele – natürlich nur, wenn ich allein bin. ;)

Da ich generell viel gitarrenlastige Musik höre, hatte ich eine ziemliche Auswahl. Dennoch fiel sie mir nicht schwer, denn zumindest für eine Band habe ich mich sehr schnell entschieden. Hört mal rein:

Luftgitarre: Airbourne - Stand Up For Rock ‘N’ Roll

Die Australier von Airbourne machen richtig viel Spaß an der Gitarre und bieten sich quasi dazu an, dazu Luftgitarre zu spielen. Nur welchen Song nehmen? Ich habe mich für Stand Up For Rock’n'Roll entschieden, da er schön variantenreich ist, was die Gitarre angeht, da kann man sich auch gleich eine schöne Choreografie zu überlegen. Wird immer wieder gern gerockt! :)

29.08.2011 in Musik 4 Kommentare

52 Songs: Thema 9

52 SongsEs ist Montag! Das heißt, es ist wieder Zeit für ein neues Thema der 52 Songs! Noch immer steigen Leute neu ein und so ist das Projekt nicht nur toll geeignet, neue Musik kennenzulernen, sondern auch, um neue Blogs zu entdecken.

Entschuldigen möchte ich mich, dass ich es nicht schaffe, alle Beiträge zu kommentieren. Ich schaffe es einfach nicht, da es doch recht zeitaufwändig ist. Ich werde mir aber Mühe geben, möglichst viel anzuhören und mit ein paar Worten zu versehen. Doch nun das Thema für die neue Woche:

Luftgitarre

Die Vorgabe ist klar: Zu welchem Song könnt ihr so richtig mit der Luftgitarre abrocken? Oder falls ihr selbst nicht Luftgitarre spielt: Welcher Track mit Gitarren könnte perfekt dafür geeignet sein, um die Luftgitarre hervorzukramen? Oder habt ihr vielleicht sogar eine ganz andere Interpretation des Themas auf Lager?

Vergesst nicht, einen Trackback zu senden oder mir Bescheid zu sagen, wenn ihr Beiträge geschrieben habt, damit ich euch in die Liste aufnehmen kann. Viel Spaß bei der Bearbeitung des Themas! :)

Musikvideo der Woche: Subway To Sally – Das Schwarze Meer

Schon seit längerem ist bekannt, dass Subway To Sally kommenden Monat ihr neues Album Schwarz In Schwarz herausbringen. Um das zu feiern, haben sie auf ihrer Facebookseite einen Countdown eingerichtet, der dabei helfen soll, die Wartezeit etwas zu verkürzen. Am 26.08. haben sie nun das Video zum Song Das Schwarze Meer enthüllt. Dieses ist auch schon bei Youtube gelandet und ich will es euch natürlich nicht vorenthalten.

Das Video steht eigentlich ziemlich gut in der Tradition von Subway To Sally, die daraus eigentlich nie wirklich große, aufwändige Produktionen machen. Das ändert aber nichts an der Qualität der Musik und die stimmt ja bekanntermaßen. Überzeugt euch doch selbst und schreibt eure Meinung in die Kommentare!

Urlaubsvertretung gesucht!

UrlaubLiebe Freunde und Leser der Gedankendeponie. Vom 10. bis 17. September werde ich mich im schönen Dänemark aufhalten und in dieser Zeit werde ich mich auch nicht so viel im Internet aufhalten und bloggen wohl schon mal gar nicht. Darum suche ich Urlaubsvertretung für diese Zeit und da kommt ihr ins Spiel:

Wer von euch hat Lust, einen Gastbeitrag hier auf der Gedankendeponie zu schreiben? Der Beitrag müsste mir natürlich vorher geschickt werden. Ich bin auch gerne bereit, mich dafür mit einem Gastbeitrag oder auch einer Postkarte zu revanchieren.

Thematisch bin ich eigentlich recht offen, hatte aber auch die Idee einer Beitragsserie “Leser stellen ihre Lieblingsalben vor”, für die der Urlaub natürlich eine gute Startgelegenheit wäre. Aber wie gesagt, das will ich nicht verpflichten. Ihr könnt euch natürlich auch gerne an den zahlreichen anderen Serien (“NetzNostalgie”, “Music Mixtape”, “Musik aus…”) bedienen oder ganz eigene Ideen einbringen.

Wenn ihr Lust habt, schreibt doch einen Kommentar oder eine Mail an mich und die restlichen Details klären wir dann. :)

CD-Check: The Anix – Sleepwalker

The Anix (Promo Picture by Anthony Massie)

Schlafwandeln wird in der Gesellschaft ja oft belächelt, dahinter versteckt sich aber eine wirkliche Schlafstörung, die wenig lustige Ausmaße erreichen kann. Dass das neue Album von The Anix, der Band um den Apoptygma Berzerk Gitarristen Brandon Smith, Sleepwalker heißt, hat den Hintergrund, dass der Sänger viele der Songs geschrieben hat, während er mit großer Schlaflosigkeit kämpfte. Ob daraus ein gutes Album geworden ist, sage ich euch in den folgenden Zeilen.

Mit Enemy Eyes beginnt das Album direkt mit fettem Gitarrensound, der von sehr schön eingesetzten elektrischen Klängen eingesetzt wird. Dazu ein eingängiger Refrain und schon ist der Einstieg gelungen. The Anix sind unter anderem von der Musik von Muse beeinflusst und das hört man auch. Warning Signs könnte so auch von den britischen Grammypreisträgern sein. Die Band versucht filmische Einflüsse in das Album hereinzubringen und die Songs wie einen Soundtrack klingen zu lassen, was mit dem massenkompatiblen, aber keinesfalls beliebig wirkenden Cry Litte Sister (einer Coverversion von Gerard McMann) oder dem dramatischen Take My Future, das an 30 Seconds To Mars erinnert, recht ansprechend gelingt. Der Titeltrack Sleepwalker macht ausgiebigen Gebrauch von Synthesizern und erhält dadurch einen leicht futuristischen Touch. Auch der Höhepunkt des Tracks weiß zu gefallen. In Glass, zu dem auch ein Video gedreht wurde, zeigt Sänger Brandon Smith, dass er seine Stimme vielseitig einsetzen kann, auch wenn teilweise mit Verzerrern gearbeitet wird.

Mit Resident One wird der Sound deutlich elektronischer, was aber eine durchaus angenehme Abwechslung ist. Der Track erweist sich als erstaunlich tanzbar. In The End geht wieder einen anderen Weg. Der Song wartet mit netten Tempowechseln auf und ist bis ins letzte Detail ausgefeilt – wie eigentlich das ganze Album. Die Liebe zum Detail muss man wirklich loben. Wenn man genau hinhört, gibt es viele kleine Elemente mit großer Wirkung zu entdecken, etwa sanfte Streichertöne, wie sie nicht nur im groovigen Endlessly zu hören sind. Man muss aber auch sagen, das bei allem Bemühen um Perfektion ein wenig die Eigenständigkeit leidet. Vieles hat man so oder so ähnlich schon mal gehört, manchmal ist es etwas zu viel mit den Einflüssen. So bleiben Tracks wie Long Way Out und In The Dark zwar trotzdem gut, der Aha-Effekt bleibt aber aus. Am ehesten sind es die Synthesizer und Keyboardelemente, die Eindruck hinterlassen – der Abschlusstrack The Passenger ist dafür ein gutes Beispiel.

Zum eigentlichen Album gibt es noch eine Bonus-CD mit dem Song Burn, der gemeinsam mit Apoptygma Berzerk eingespielt wurde und einer ganzen Reihe von Remixen, unter anderem von Powerman 5000 und Mozart & Friends. Eine sehr nette Dreingabe, die nicht einmal auf eine limitierte Edition beschränkt ist. Das eigentliche Album kommt bei 12 Tracks auf eine Spielzeit von 42:21 Minuten. Das ist in Ordnung, da kein Song negativ auffällt.

The Anix - Sleepwalker

The Anix – Sleepwalker (Album) [Doppel-CD]

Facts:
Tracks: 12 / 9
Gesamtspieldauer: 42:21 / 48:26
Releasedatum: 09.09.2011
Genre: Electronic Rock
Homepage: www.theanix.com
Anspieltipps: Warning Signs, Resident One, Endlessly
Sleepwalker bei Amazon kaufen / als MP3 laden

Fazit

Daumen mittel hochThe Anix machen eigentlich alles richtig. Man möchte sogar fast meinen zu richtig, denn dem Album fehlen Ecken und Kanten. Die Band hat sich viele gute Einflüsse geholt und diese in den Longplayer gebracht. Das führt dazu, das ein wenig die Eigenständigkeit fehlt. Doch ist das Meckern auf hohem Niveau. Die Liebe zum Detail der bis zuletzt ausgefeilten Songs, die genau den Sound haben, wie sich ihn die Band vorgestellt hat, muss man als Hörer einfach merken und würdigen. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen und so liefern die Jungs ein sehr hörenswertes Album ab.

Galerie (Photos by Anthony Massie)

The Anix | Photo by Anthony MassieThe Anix | Photo by Anthony Massie

Wacken Open Air 2011 Festivalbericht – Samstag

Nach dem langen Freitag auf dem Wacken Open Air waren meine Beine froh, dass der Samstag konzertmäßig erst um 16:15 Uhr anfing. So konnte ich etwas Schlaf nachholen und genug Kraft für den finalen Tag des Festivals sammeln, der allerdings anders verlief als ursprünglich geplant.

Knorkator

Knorkator waren für mich ein Pflichtbesuch. Ich hatte sie ja schon mal live auf ihrer Abschiedstournee gesehen, doch glücklicherweise haben sie sich wieder zusammengefunden und bringen ein neues Album heraus. Der neue Track, den sie gespielt haben, hat mich zwar nicht so ganz vom Hocker gerissen, aber ich freue mich dennoch darauf.

Der Auftritt war ansonsten von gewohnt hoher Knorkatorqualität und für mich einer der besten, die ich auf dem Festival gesehen habe. Könnte zum Teil auch an den crowdsurfenden Teletubbies gelegen haben. War super, ich kann jedem nur empfehlen, sich Knorkator mal live zu geben.

Knorkator Knorkator

Lacrimas Profundere, Wrestling und Danko Jones

Anschließend habe ich mich mit einem Kumpel getroffen. Zusammen haben wir ein Bierchen getrunken und etwas gegessen, bevor wir kurz bei Lacrimas Profundere vorbeischauten. Ich fand sie eigentlich ganz gut, allerdings haben wir uns dann doch bald wieder auf den Weg gemacht.

Eher spaßeshalber haben wir uns dann mal das Wrestling angeschaut. Als ich noch klein war, fand ich das einfach nur richtig cool und hab das auch im TV oft gesehen. Wenn man sich das heute anschaut, fällt aber ziemlich auf, wie schlecht das eigentlich gespielt ist und wie deutlich man sieht, dass die sich nicht wirklich schlagen. Nun gut.

Dann haben wir noch ein paar weitere Freunde getroffen und so hab ich dann auch nur mal kurz bei Danko Jones reingehört, ich war froh, mit denen ne zeitlang bei den Franziskanern sitzen zu können.

Motörhead

Dann wollten wir uns Motörhead anschauen, was sich als schwieriger gestaltete als erwartet, weil es einfach viel zu voll war. Deshalb haben wir uns dann auch recht bald verloren. Egal, dafür hat Lemmy die Massen gerockt, wie es eben nur Lemmy kann. Souveräner Auftritt, wie man Motörhead eben auch erwartet.

Children of Bodom und die Sintflut

Eigentlich stand nun nur noch Subway to Sally auf dem Plan, aber um schon mal einen guten Platz zu sichern, postierte ich mich schon mal und kam so in den Genuss von Children of Bodom, die mich aber eigentlich überhaupt nicht so sehr interessierten. Während deren Auftritt begann es dann so heftig zu schütten, dass selbst die Mülltüten und Regencapes nicht mehr halfen. Und weil meiner Begleitung kalt war und auch die Müdigkeit zunahm, beschlossen wir, auf sie zu verzichten und uns die Übertragung im TV anzusehen. Wir kannten sie auch schon live, war also in Ordnung so.

Fazit

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es mal wieder ein geiles Festival war und es sich wirklich gelohnt hat. Ich hatte meinen Spaß, habe gute Bands angesehen, die ich mir gern noch einmal anschauen würde und habe neue für mich entdeckt. Nächstes Jahr muss ich wieder hin – gut, dass ich mein Ticket schon habe.

Doch dazu mehr im nächsten Jahr. Bis dahin könnt ihr, wenn ich mögt, in meinem Flickr-Album alle Fotos ansehen.

Wacken 2011

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