Nachdem Aserbaidschan disqualifiziert wurde steigt mit Startnummer elf Schweden in den Gedankendeponie Song Contest 2012 ein. Aus dem Land, das uns Abba gebracht hat, sendet uns Frau Apfelkern einen Künstler.
Ein Schwede, der José González heißt, klingt genauso ungewöhnlich wie eine Band, die zwischen Gründung und erstem kompletten Album mehr als zehn Jahre vergehen lässt. Die schwedische Band Junip bietet genau das.
Seit ihrer Jugend experimentierten die Freunde José Gonzáles, Elias Araya und Tobias Winterkorn mit Klängen, gründeten eine Band und träumten von einem eigenen Album. Sie alle liebten Hardcore Musik und entschieden sich trotzdem dagegen, da sie lieber etwas komplett Neues erschaffen wollten. So wurden Gitarre, Gesang und Schlagzeug mit Synthesizer kombiniert, im Elternhaus geprobt und vor allem auch improvisiert.
Der Klang ist eindringlich und leichtfüßig zugleich, zusammen mit dem Gesang fügt es sich zu einem harmonischen Ganzen. Nicht nur das gefällt bei dem Titel »Always«, sondern auch die Botschaft, sich nicht zu sehr von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen und statt dessen an seinen Träumen festzuhalten. Und nun lasse ich endlich Junip selbst zu Wort kommen, die mit ihrem Album genau das geschafft haben.

Ordentlicher Song! Mit José Gonzáles und seinen Freunden kann man bei mir nicht viel verkehrt machen.
Junip rotieren sich bei mir ja auch des öfteren durch den Player und der Stil der Band kann mich immer noch faszinieren. Sehr gute Wahl, muss ich sagen!
gefällt, vielleicht eine Spur zu Unaufgeregt für mich, hat aber auf jeden Fall Chancen in die Punkte zu kommen.
Der Song ist okay, ihm fehlt nur meiner Meinung nach ein richtiger Höhepunkt.
Junip. Eine schöne Band mit träumerischen Songs. Gefällt mir prinzipiell ganz gut, aber der hier plätschert und passt wirklich nur zu einer ganz bestimmten Stimmung.