Seinen Großeltern tut man doch gern etwas Gutes und da ich schon eine ganze Weile nicht mehr gebacken habe, obwohl ich das wollte, habe ich mich dazu entschlossen, einen Zitronenkuchen zu backen – das habe ich bisher nämlich noch nicht gemacht, wollte ich aber mal ausprobieren. Diese Zutaten sind dafür nötig:
- 350 g Margarine
- 350 g Mehl
- 350 g Zucker
- 300 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL (gehäuft) Backpulver
- 6 Eier
- 3 unbehandelte Zitronen
An sich ist das ein wirklich einfacher Kuchen, ich habe nur einen Fehler gemacht, doch dazu später. Zunächst heizen wir den Ofen auf ca. 180°C vor, reiben die Schale von 3 Zitronen ab und pressen 2 Stück aus.
Die Eier und den Zucker rühren wir schaumig zusammen und geben dann nach und nach Mehl, Vanillezucker, die Zitronenschale und Margarine hinzu. Gut vermischen und dann den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech gleichmäßig verteilen. Ab damit in den Ofen und für 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen lassen.
Währenddessen rühren wir die Glasur an, indem wir den Zitronensaft peu à peu über den Puderzucker gießen. Mit dem Zitronensaft vorsichtig umgehen, der Zitronenguss soll schön dickflüssig sein.
Wenn der Kuchenteig fertig ist, nehmen wir ihn heraus und stechen ihn zahlreich ein, damit die Glasur schön ein bisschen in den Kuchen einsickert. Dann heißt es einen Moment warten. Wenn er dann etwas abgekühlt, aber noch warm ist, den Zitronenguss darüber gießen und verteilen.
Anschließend lassen wir den Kuchen abkühlen. Fertig. Jetzt können wir ihn in Stücke schneiden und den Großeltern oder wem auch sonst servieren.
Nun noch zu meinem eingangs erwähnten Fehler: Ich habe den Puderzucker selbst herzustellen versucht, ihn aber nicht pudrig genug gemacht. Somit knirschte die Glasur durch den Zucker noch. Der Kuchen schmeckte aber trotzdem gut.







Irgendwie scheint heute unter den Bloggern das Back-Fieber ausgebrochen zu sein. Verena backt einen Streusel-Kirsch-Tarte, ich haue auf Facebook meinen clafoutis aux cerises raus und jetzt sehe ich, dass du den Zitronen nicht widerstehen konntest. Irgendwie hat es den Anschein, dass wir Blogger uns den verregneten Sommer jetzt einfach mit Kuchen selbst schönbacken wollen
Mh…sieht lecker aus. Wird gleich mal gespeichert um am Wochenende nachgebacken. Vorallem den ‘versinkenden Tortenguss’ finde ich genial..
@ Sascha: hihi irgendwas muss man ja bei dem Wetter tun.
In letzter Zeit habe ich eh viel gebacken (besonders Muffins).
hmmmmmm.
‘ne Kollegin hat auch schon öfters so einen Kuchen gemacht. Sehr sehr lecker. 
aber wie hast du versucht, Puderzucker selber herzustellen?
Verena, ich vermute mal, vielleicht den Zucker durch einen Schredder (diese Multi-Zerhäckselmaschinen) gejagt? Das klappt theoretisch eigentlich wirklich ganz gut.
Aber hübsch sah der Kuchen mit der Glasur trotzdem aus, erinnert mich an Raureif.
@Sascha: Backen macht ja auch Spaß und wenn das Wetter nicht gut genug ist, um draußen etwas zu unternehmen, kann man sich ja auch mit Backen beschäftigen.
@oggy: Dann berichte doch mal, wie es geschmeckt hat!
@Verena: Viva hat Recht, einfach Zucker durch einen Zerhäcksler gejagt und fertig.
@Viva: Sieht ein bisschen aus wie frisch aus der Tiefkühltruhe.
[...] Konna backt: Zitronenkuchen [...]
Ich habe immer noch keinen Handmixer um solche Leckereien machen zu können
Jetzt habe ich Lust Teig zu naschen, der sieht so verführerisch auf dem Bild aus