
Tracks: 4
Gesamtspieldauer: 25:28
Releasedatum: 07.09.2012
Genre: Industrial / EBM / Electro
Homepage: www.erilaz.net
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This is finnish, but not the end. ErilaZ aus Finnland veröffentlichen ihre Debut-EP »First Of The Vortices«.
Die Finnen vermischen Elemente aus Industrial, EBM und Electro. Das führt zu einer kühlen und sterilen Atmosphäre mit einer gewissen Härte. Der Einstiegstrack »July Cries« ist der beste Beweis dafür. Aufgewertet wird der Track durch allerlei elektronische Effekte und eine abwechslungsreiche Songstruktur. Einzig der sehr dünne Gesang passt nicht in das brachiale Gesamtbild. Das bleibt auch in der Folge die große Schwäche der Finnen. Sonst kann man kaum etwas aussetzen, der zweite Track »New World Disorder« gefällt neben den vorhin schon genannten Tugenden besonders durch die Pianoklänge im Hintergrund und einen schönen Raumklang. Im Idealfall hört man den Song also mit guten Kopfhörern.
»Unknown Dark Horizon« fällt aber deutlich ab, weil er eintöniger daherkommt. Auch die dezent eingesetzten Dubstep-Elemente wirken deplatziert. Ob man hier nur auf den aktuellen Hype aufspringen wollte? Der letzte Track der EP ist »Horizons Lost To The Armageddon Sun« im Remix von SG.7, besser bekannt als Spellgoth von den finnischen Bands Turmion Kätilöt, Horna und Slave’s Mask. Dieses achtminütige Opus hätte definitiv mehr Feinschliff vertragen, denn spätestens nach 5 Minuten hat man genug von dem etwas diffus zusammengesetzt wirkenden Stück.
Insgesamt ergibt das eine Laufzeit von 25:28 Minuten, für eine EP mit 4 Tracks ein ordentlicher Wert.
Fazit
Zwei gute Tracks, zwei mäßige Tracks, das macht insgesamt eine mittlere Bewertung für »The First Of The Vortices«. Die Finnen machen in diesem Debut vieles richtig, »July Cries« und »New World Disorder« kranken nur am dünnen Gesang, der nicht so recht zu der druckvollen, brachialen Musik passen will. Wenn man da noch etwas dran feilt und den Rest so beibehält, kann sich die Formation sicher gut etablieren.
Anspieltipps: July Cries, New World Disorder
