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Sicher durch das Sommerloch V – Zusammfassung und Fazit
Jede Serie geht einmal zuende, so auch meine kleine Sammlung an Tipps, wie man als Blogger dem Sommerloch entfliehen kann. Ich habe versucht zu zeigen, mit welchen Techniken man gut eigene Artikelideen entwickeln kann, Inspirationsquellen aufgelistet, die Wirksamkeit von Veränderungen für neuen Schwung herauszustellen versucht und 30 verhältnismäßig konkrete Blogideen zusammengestellt. Zeit, das geschriebene noch einmal Revue passieren zu lassen. Zunächst aber die Artikelübersicht:
1. Artikelideen selbst entwickeln
2. Inspiration holen
3. Schwung durch Veränderung
4. 30 Blogideen
5. Zusammenfassung und Fazit (zu lesen in diesem Beitrag)
6. Anhang mit 30 weiteren Artikelideen
Teil 5: Zusammfassung und Fazit
Selbst wenn man keine Idee zum Bloggen hat, muss man nicht untätig herumsitzen, im Gegenteil. Es gibt einige Möglichkeiten, aktiv zu neuen Beitragsideen zu kommen, ob nun selbst entwickelt – etwa aus eigenen alten Beiträgen – oder inspiriert durch andere. Wenn man dazu keine Lust hat, ist das überhaupt kein Beinbruch, kleine Veränderungen, zum Beispiel optischer Natur, sind ein gutes Mittel, nicht nur um dadurch neue Lust am Bloggen zu entfachen, sondern auch um gezielt einige Dinge zu optimieren und zu perfektionieren. Das ist allemal besser, als auf den Monitor zu starren und zu warten, dass sich der Text von selbst schreibt.
Das Sommerloch (oder mit anderen Begriffen: Inspirationslosigkeit und Lustlosigkeit) kann jeden treffen. Wichtig ist es, sich klar zu machen, dass das auch wieder vorbei geht und man diesen Zustand am besten dadurch bekämpft, dass man in irgendeiner Form aktiv wird. Noch viel wichtiger aber ist die Erkenntnis, dass es auch nicht schlimm ist, wenn man mal nicht bloggt und sich stattdessen mit anderen Dingen beschäftigt. Dann kommt der Rest mit der Zeit von ganz allein zurück. Auf Krampf zu schreiben bringt auf Dauer nämlich niemandem etwas.
Den Rest zu sagen überlasse ich nun euch: Was ist euer persönliches Fazit zu meiner Serie? Konntet ihr etwas daraus mitnehmen oder war euch der Großteil sowieso schon bekannt. Was habt ihr vermisst? Ich freue mich über euer Feedback jeglicher Art, egal ob positiver oder negativer Natur.
Konna empfiehlt: Projekt Hörsturz auf freeqnet
Im Moment schießen ja wieder Projekte und Blogparaden aus dem Boden, das ist schier unglaublich. Und für jeden ist etwas dabei. Klasse, wie vielfältig und ideenreich die Blogosphäre ist! Auch bei mir gibt es ja zur Zeit vermehrt Beiträge zu Projekten und Aktionen, ich hoffe dass euch das nicht zu langweilig wird. Ich habe auch noch ein paar Ideen in der Entwicklung, die ich aber erst einmal unter Verschluss halte. Lasst euch überraschen.
Nun möchte ich aber ein neues Projekt von beetFreeQ empfehlen, an dem ich mich selbst auch beteiligen möchte. Es trägt den namen “Projekt Hörsturz” und dreht sich, wie man schon vermuten kann, um Musik. Ich erkläre es einfach mal mit den Worten des Erfinders:
“Das Projekt Hörsturz soll eine interessante Möglichkeit sein, neue Musik kennenzulernen und auch mal abseits seines Lieblingsgenres zu hören. Dazu werden in jeder Runde ein paar Songs vorgeschlagen, die jeder Teilnehmer dann anhört und in einem eigenen Blogbeitrag bewertet.”
Eine Runde findet alle zwei Wochen statt, man kann jederzeit ein- und aussteigen oder einzelne Runden auslassen, wenn man möchte. Die Songs werden von den Teilnehmern vorgeschlagen und es gibt dann auf freeqnet immer eine Auswertung der Runde.
Für mich klingt das alles sehr vielversprechend, weshalb ich mich kurzerhand entschlossen habe, auch einfach mitzumachen, wenn vielleicht auch nicht jede Woche. Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch ebenfalls Lust, mitzumachen. Ich denke mal je mehr mitmachen, desto besser und lustiger wird es. Also gebt euch einen Ruck und macht mit.
Sicher durch das Sommerloch IV – 30 Blogideen
Oftmals hilft auch alles überlegen und grübeln nicht und auch keine Technik vermag zu helfen, eine zündende Blogidee zu bekommen. Manchmal muss man direkt mit der Nase draufgestoßen werden. Und das will ich dieses mal tun und hoffe, dass euch das endgültig vor dem Sommerloch bewahrt. Doch vorher gibt es natürlich noch einmal den Überblick über alle Beiträge meiner Serie “Sicher durch das Sommerloch”:
1. Artikelideen selbst entwickeln
2. Inspiration holen
3. Schwung durch Veränderung
4. 30 Blogideen (zu lesen in diesem Beitrag)
5. Zusammenfassung und Fazit
6. Anhang mit 30 weiteren Artikelideen
Teil 4: 30 Blogideen
In den bisherigen Teilen der Serie ging es nur um die Theorie. Nun soll die Praxis folgen. Hierfür habe ich mir 30 Blogideen ausgedacht, die ich nur ganz kurz in wenigen Worten aufzählen möchte. Damit sollen sie etwas offener für Interpretationen sein, damit letztlich doch jeder Beitrag einzigartig bleibt. Wenn man alle Ideen aufgreift und täglich eine abarbeitet, hat man immerhin schon einmal Beiträge für einen Monat zusammen. Die Intervalle lassen sich aber natürlich auch beliebig verlängern oder verkürzen. Nun aber zu den Ideen selbs, die Reihenfolge ist vollkommen willkürlich:
- Beichte peinliche Jugendsünden.
- Liste auf, wo du überall im Web 2.0 zu finden bist (und warum). Vergleiche Networks.
- Mache eine Top 10 Liste zu einem beliebigen Thema.
- Lasse Dich darüber aus, was dich bei vielen Blogs nervt (ohne Namen zu nennen).
- Führe ein Interview mit einem anderen Blogger.
- Schreibe eine Kurzgeschichte (ggf. mit anderen Bloggern in einigen Rollen)
- Veranstalte einen Wettbewerb (Gedichte, Fotos, lustigster Text zum Bild, etc.)
- Stelle ausgewählte Blogs vor, die du besonders gern magst.
- Erstelle einen Podcast/Videocast.
- Poste einen Beitrag über einen oder mehrere deiner wichtigsten Werte.
- Zeige deinen Desktop / dein Zimmer / deine Küche …
- Erzähle von deinen Bloggewohnheiten (Umgebung, Zeit, Entstehung eines Beitrags)
- Empfiehl ein Browserspiel (oder binde es auf deinem Blog ein)
- Starte eine Umfrage zu einem Thema, das dich brennend interessiert.
- Veranstalte ein Blogrätsel/-quiz
- Frage die Leser, worüber sie gern etwas lesen würden bzw. was sie von dir wissen möchten.
- Verteidige eine Sache, über die alle anderen nur meckern (z.B. das TV-Programm), egal welche Meinung du normalerweise hast.
- Kreiere ein Alter Ego und lass es auf deinem Blog zu Wort kommen (ggf. als Kolumne).
- Stelle deine Lieblingsband vor und erzähle, was du an ihr besonders magst.
- Nimm an einer Blogparade teil.
- Lege Sammlungen an (Links, Funvideos, Mixtapes, etc.)
- Schreibe ein “Manifest” deines Blogs, in dem du deine Sicht auf das Bloggen darlegst.
- Verwerte die Suchbegriffe, mit denen man auf dein Blog gekommen ist.
- Erstelle ein Stöckchen zu einem Thema, dass dir wichtig ist.
- Teste eine neue Software und berichte darüber.
- Erzähle eine lustige Begebenheit aus deiner Schulzeit.
- Entdecke 5 neue Blogs und teile deine Ersteindrücke.
- Dokumentiere einen ganz normalen Tag (ggf. mit Fotos)
- Suche einen aktuellen Newsbeitrag auf einem Newsportal und schreibe deine eigene Meinung dazu.
- Schreibe, warum man viel lieber den Sommer genießen sollte anstatt zu bloggen.
So, ich hoffe, dass da vielleicht die eine oder andere Idee für euch dabei war. War gar nicht so leicht, auf die Schnelle 30 Ideen zusammenzubringen. Einiges ist sicher wenig innovativ, dafür aber durchaus geeignet, um mal eine kurze unkreative Phase zu überbrücken. Wichtig ist immer auch: Manchmal fehlt einfach die Lust zu schreiben, auch wenn man eine Idee hätte. Lasst euch gesagt sein, es verhält sich da wie mit dem Spruch “Der Appetit kommt beim Essen” – sobald man erst einmal angefangen hat, geht es meist wieder. Im nächsten und letzten Beitrag der Serie wird es noch einmal eine kleine Zusammenfassung und ein Fazit geben.
Gedankendeponie vs. Her-Life: Runde 1
Nach der gestrigen Ankündigung wollen Nadine und ich euch natürlich nicht lange auf die Folter spannen und auch gleich mit der ersten Runde beginnen. Die Grundidee hierfür stammt von MacFriesenjung und erfordert gleich eure Bereitschaft mitzumachen. Es geht darum, wer von uns mehr Ping- oder Trackbacks ergattern kann. Dazu ist unser Wettbewerb gut geeignet, denn dadurch wird er vielleicht auch noch etwas bekannter. Bevor ich zu meiner Kampfansage komme (und erwähne, warum ihr den Trackback zu mir setzen solltet), erst einmal die genauen Regeln.
Die offizielle Wettkampfankündigung
Gewonnen hat derjenige, der innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraumes (ab sofort bis 28.07.2009 23:59 Uhr) die meisten Ping- bzw. Trackbacks gesammelt hat. Gezählt werden alle eingehenden Links, die folgende Kriterien erfüllen: 1. Der im Beitrag gesetzte Link muss auf einen der beiden Ankündigungsbeiträge mit dem Titel “NEU: Gedankendeponie vs. Her-Life” gesetzt werden. 2. Es soll kurz erwähnt werden, wie die Aktion heißt (Gedankendeponie vs. Her-Life) und worum es dabei geht (z.B. Zwei Blogger treten in mehreren Wettkämpfen gegeneinander an und ringen um die Gunst der Leser).
Beachte: Falls ein Ping- oder Trackback nicht ankommt, kann ein Hinweis per Kommentar auf den Artikel gegeben werden. Der Blogeintrag kann, muss aber nicht nur das Thema “Gedankendeponie vs. Her-Life” haben. Einträge in Linksammlungen oder Erwähnungen am Rande sind ebenfalls gültig.
Meine Kampfansage
Natürlich möchte ich mich gleich gut schlagen und diese erste Runde für mich entscheiden. Darum mein Appell an euch, meine treuen Leser, mich zu unterstützen und die Pingbacks auf mich setzen. Es reicht wie gesagt ein kleiner Verweis, muss kein eigener Beitrag sein. Es soll auch euer schaden nicht sein, natürlich werdet ihr alle lobend erwähnt. Und euch sei versichert, dass ein Pingback auf mich viel nützlicher für euch ist, denn von mir kommen viel mehr Leute zu euch als von Nadine.
Ach und übrigens: Unter allen, die auf meinen Beitrag verlinken, verlose ich einen Gastbeitrag von mir oder die Möglichkeit, einen Gastbeitrag bei mir zu schreiben – je nachdem, was ihr lieber möchtet, außerdem abonniere ich euren Feed, falls ich das noch nicht habe. Bestechung? Na klar! Linkgeilheit? Mitnichten! Wenn ihr wollt, könnt ihr den Link auch “nofollow” setzen, ich habe überhaupt nichts dagegen. Ich vertraue auf und setze meine Hoffnungen in euch, bin mir aber sicher, dass ihr mich nicht hängen lassen werdet.
Auf einen fairen und lustigen Wettkampf!
Edit: Weil es jetzt schon ein paar mal fälschlicherweise an den falschen Beitrag ging – der Track- oder Pingback soll nicht auf diesen Beitrag gehen, sondern auf diesen Ausgangsbeitrag des Duells! Bitte achtet darauf.
NEU: Gedankendeponie vs. Her-Life
Wer mich und mein Blog schon länger kennt, der weiß, dass ich kein Eigenbrötler bin und gerne Aktionen starte und mich an welchen beteilige. Auch bin ich jemand, der Wettkämpfe mag und dessen Ehrgeiz so groß ist, dass er immer gewinnen möchte. Aus diesem Grunde habe ich mich mit Nadine von Her-Life.com zusammengetan und sie zum Duell gefordert. Ihr Blog gegen meines, meine Leser gegen ihre Leser. Gedankendeponie vs. Her-Life. Und ihr alle seid Zuschauer und manchmal sogar diejenigen, die über Sieg und Niederlage entscheiden werden.
Die Idee
Die Grundidee des Wettkampfes ist ganz einfach, sie funktioniert ähnlich wie das Konzept der TV-Show “Elton vs. Simon”. Nadine und ich einigen uns auf einen Wettkampf, der eine Woche lang dauert. Am Ende der Woche wird dann ermittelt, wer den bestrittenen Wettkampf gewonnen hat. Der Sieger bekommt einen Punkt aufs Scoreboard, dem Verlierer bleibt nur die Schande der Niederage.
Ein Beispiel
Werden wir mal konkret. So könnte ein Wettkampf ablaufen: Es startet ein Wettkampf mit dem Namen “Der interessantere Beitrag”, dessen Aufgabe lautet, dass sowohl Nadine als auch ich einen Beitrag zu einem vorgegebenen Thema schreiben müssen. Sieger ist, wer mehr Leser zu einem Kommentar bringen kann. Um Spam zu vermeiden, würde jeder Kommentator nur einmal gezählt werden, es entscheidet also nicht die reine Kommentarzahl. Eine Woche bleibt dann Zeit, auf Kommentare zu warten, die Werbetrommel zu rühren und zu hoffen, dass sich unsere Leser für uns einsetzen. Am Ende kann nämlich nur einer gewinnen.
Wettkampfvorschläge
Nadine und ich haben uns schon ein paar Wettkämpfe ausgedacht, die wir durchführen könnten, allerdings heißt das nicht, dass wir uns nicht über Ideen unserer kreativen Leser freuen würden. Wenn euch also ein interessanter Wettkampf einfällt, scheut euch nicht ihn uns vorzuschlagen. Ihr tragt damit zum Spaß aller beteiligten bei.
Ihr könnt dafür entweder hier oder bei Nadine einen Kommentar hinterlassen oder uns eine Mail schreiben (konstantin.eggert[at]gmail.com oder kontakt[at]her-life.com)
Wann geht’s los?
Los geht es sobald wir einige Vorschläge gesammelt haben. Diese kommen dann in eine Box und dann wird gelost welches der erste Wettkampf sein wird.
Die Regeln
Die Regeln werden je nach Wettkampf unterschiedlich sein und hauptsächlich zwischen Nadine und mir ausgehandelt. Wir werden euch dann natürlich darüber informieren und ihr könnt dann gerne weitere Ideen/Regeln anmerken.
Soweit alles klar? Na dann schickt uns eure Vorschläge!
Sicher durch das Sommerloch III – Schwung durch Veränderung
Stillstand ist der Tod. Diese Redensart lässt sich auch wunderbar aufs Bloggen anwenden, denn wenn man sich nie weiterentwickelt und verändert, wird man irgendwann langweilig. Und irgendwann ödet man sogar sich selbst an und verliert die Lust am Schreiben. Insofern ist es ratsam und hilfreich, sich immer mal wieder durch größere und kleinere Veränderungen neuen Schwung zu holen. Auch der amtierende US-Präsident Obama wusste, dass man mit “Change” viel erreichen kann und hat damit Begeisterung ausgelöst. Was man da tun kann, möchte ich euch im dritten Teil meiner kleinen Serie “Sicher durch das Sommerloch” präsentieren. Vorab wie gewohnt die Auflistung aller Artikel der Serie:
1. Artikelideen selbst entwickeln
2. Inspiration holen
3. Schwung durch Veränderung (zu lesen in diesem Beitrag)
4. 30 Blogideen
5. Zusammenfassung und Fazit
6. Anhang mit 30 weiteren Artikelideen
Teil 3: Schwung durch Veränderung
Wie vorhin schon angedeutet, können Veränderungen groß oder klein sein. Bevor man jedoch beginnt, sein Blog auseinanderzunehmen und radikal zu verändern, sollte man sich die Zeit nehmen und einige Dinge bedenken. Denn viele Leser sind Gewohnheitsmenschen und stehen Veränderungen erstmal skeptisch gegenüber. Auch den Faktor Wiedererkennungswert sollte man nicht unterschätzen. Aber: An erster Stelle steht natürlich eure eigene Zufriedenheit. Wer nicht zufrieden mit seinem Blog ist, wird kaum gute Artikel schreiben. Dennoch: Weniger ist manchmal mehr.
1. Veränderungen am Theme
Die naheliegendste Veränderung am eigenen Blog ist eigentlich immer die optische in Form des Themes. Manchmal hat man sich einfach satt gesehen und braucht einen Tapetenwechsel. So ein Wechsel kann zwar manchmal ziemlich aufwändig sein, aber oft kommt mit ihm auch die Lust am schreiben wieder. Allerdings birgt ein Themewechsel auch immer Gefahren: Es kann immer sein, dass etwas nicht so gut funktioniert wie vorher, möglicherweise zielt man völlig vorbei am Geschmack der Leser, die optische Wiedererkennung ist dahin.
Nicht ganz so schwerwiegend ist es da, ein bestehendes Theme lediglich etwas abzuwandeln. Neue Farben, ein neuer Hintergrund, ein neuer Header – manchmal ist es besser, ein bewährtes Theme nur zu perfektionieren, anstatt ein ganz neues aufzubauen. Das ist vielleicht vergleichbar mit einem Haus. Wenn ich es nicht mehr sehen kann, dann reiß ich es nicht ein und baue ein neues, sondern rücke Möbel hin und her und tapeziere neu. Nur nicht vergessen: Bei der Bearbeitung des Themes immer eine Sicherung der aktuellen Version machen, falls etwas schief läuft.
2. Änderungen am Gerüst
Mit Gerüst meine ich hier alles, was mit der Navigation und dem Aufbau des Blogs zu tun hat, vor allem Kategorien und Tags. Vielen passiert es, dass sich mit der Zeit eine Unmenge an Kategorien ansammelt. Das ist für Besucher natürlich nur bedingt hilfreich, weil wenig übersichtlich. Ausmisten und zusammenfassen schafft da Abhilfe, auch für sich selbst, denn dabei wird man unweigerlich dazu gezwungen, sich mit seinem Blog auseinandersetzen und ein wenig zu reflektieren. Das Anpassen kann zwar auch einiges an Arbeit machen, aber es lohnt sich. Glücklicherweise gibt es dabei Tools, die einen Unterstützen. Diese und eine mögliche Art der Nutzung von Kategorien und Tags habe ich in meinem Artikel Kategorien und Tags richtig verwenden zusammengefasst.
Nicht nur bei den Kategorien und Tags, sondern ganz generell kann man sich überlegen, ob man sein Blog nicht in ein bestimmtes Thema einkleiden möchte. Das ist weniger inhaltlich gemeint, sondern bezieht sich eher auf die Wahl der Bezeichnungen. Ganz stringent ist das hier auf der Gedankendeponie nicht umgesetzt, aber Kategorien wie “Gedankenmüll” und “Filmriss”, die optische Gestaltung (Gravatar, Logo) und Begriffe wie “Link-Container” deuten das Mülthema immerhin an. Die richtige Mischung aus Aussagekraft und Themenbezug zu finden dürfte so ziemlich das Schwierigste sein, was man an dieser Stelle machen kann.
3.Variation in den Artikeln
Auch bei seinen Artikeln kann man zu Veränderungen ansetzen oder zumindest variieren. Anstatt immer ganz simple Überschrift-Text-Folgen zu machen, warum nicht einmal etwas anderes ausprobieren? Listen zum Beispiel. Oder Beiträge mit Fotos und Bildern aufwerten. Artikel besser strukturieren mit Absätzen und Zwischenüberschriften. Mehr Links setzen für weiterführende Informationen. Sinnvoll eigene alte Beiträge im Text verlinken. Die Möglichkeiten sind vielfältig und diese Vielfalt sollte man durchaus nutzen. Erleichtert auch das Lesen und führt im Endeffekt auch zu mehr Kommentaren.
4. Plugins und Widgets
Kleinere Veränderungen lassen sich auch durch Plugins realisieren. Da es (zumindest für WordPress) für so vieles Plugins gibt, kann man sich ruhig immer mal durch die verschiedenen Pluginverzeichnisse (etwa das wordpresseigene Pluginverzeichnis) klicken und das eine oder andere Plugin ausprobieren. Allerdings sollte man es auch hier nicht übertreiben, denn zu viele Plugins bremsen das Blog aus. Gute Plugins liefern auch exzellenten Stoff für einen neuen Artikel.
Bei Widgets sieht die Sache ganz ähnlich aus. Die Sidebar neu anordnen oder verändern ist keine große Sache, sollte aber in der Wirkung nicht unterschätzt werden. Man sollte sich dabei immer nur fragen, wie sinnvoll die einzelnen Elemente sind. Ein About-Hinweis und eine interne Suchfunktion zum Beispiel ist eigentlich immer sinnvoll, was man zuletzt gehört oder gelesen hat, interessiert den normalen Besucher in der Regel überhaupt nicht. Meine Faustregel: Was nutze ich auf anderen Blogs und finde ich dort wichtig? Die Antwort darauf kommt in meine Sidebar und zwar nach Wichtigkeit geordnet.
5. Perfektionieren und Optimieren
Zum Schluss ein eher allgemeiner Punkt. Wann immer man ideenlos ist, kann man die Zeit nutzen, um sein Blog ein wenig zu optimieren und perfektionieren. Es gibt eigentlich immer etwas, das man tun kann. Prüfen, ob das Blog in allen Browsern korrekt angezeigt wird, kaputte Links reparieren, die Blogroll anpassen und inaktive bzw. gelöschte Blogs entfernen, unnötigen Ballast abwerfen (z.B. unbrauchbare Blogverzeichnisse – eine gute Übersicht gibt es bei Robert), die Ladezeit verbessern, Metadaten perfektionieren, eine aussagekräftige Aboutseite schreiben usw. – es gibt immer etwas, das man tun kann. Und wenn man etwas tut, zeigt das, dass ein Blog lebt.
Eure Meinung zu Veränderungen?
Nun die obligatorische Überleitung zu euch: Wie seht ihr das mit den Veränderungen? Verändert ihr Dinge, wenn ihr merkt, dass euch die Ideen ausgehen und ihr die Lust verliert? Wie steht ihr zu Veränderungen auf anderen Blogs? Stören euch ständige Themewechsel? Was haltet ihr davon, Blogs komplett zu löschen und ganz neu anzufangen? Freue mich auf die Diskussion mit euch. Haut in die Tasten!
Sicher durch das Sommerloch II – Inspiration holen
Das Sommerloch ist unerbittlich – wenn es einen erst in seinen Fängen hat, kommt man nur noch ganz schwer wieder heraus. Gut ist es da, wenn man das nicht allein schaffen muss, sondern Hilfe in Anspruch nehmen kann. Das Stichwort lautet Inspiration und um die geht es im zweiten Teil meiner kleinen Miniserie “Sicher durch das Sommerloch”. Bevor es losgeht jedoch noch einmal die Übersicht über alle Beiträge:
1. Artikelideen selbst entwickeln
2. Inspiration holen (zu lesen in diesem Beitrag)
3. Schwung durch Veränderung
4. 30 Blogideen
5. Zusammenfassung und Fazit
6. Anhang mit 30 weiteren Artikelideen
Teil 2: Inspiration holen
Manchmal kann man noch so lange nachdenken und Brainstorming betreiben, es kommt einem einfach kein passendes Thema in den Kopf. Nun ist es an der Zeit, sich Inspiration von anderen zu holen. Da gibt es viele Möglichkeiten, die den meisten wahrscheinlich auch bekannt sein werden, aber eine Aufzählung kann trotzdem nicht schaden. Außerdem ist es auch nicht immer ganz leicht, sich inspirieren zu lassen, darum gibt es jeweils noch ein paar Worte dazu. Wichtig zu beachten ist allerdings: Contentklau ist tabu und die Nennung der Inspirationsquelle gehört zum guten Ton. Daran sollte man sich halten.
1. Andere Blogs
Der Standardweg. Im Normalfall liest man als Blogger auch andere Blogs und das bedeutet eine Vielzahl von Ideen, die sich verwerten lassen. Zu kontroversen Beiträgen kann man eigene Beiträge mit Bezug schreiben, man kann Stöckchen aufsammeln, an Blogparaden teilnehmen oder an einer Vielzahl an Blogprojekten teilnehmen. Allerdings ist es manchmal schwer, bei der verfügbaren Menge etwas den Überblick zu behalten. Am besten notiert man sich also gleich, wenn man eine gute Idee findet, die man aufgreifen oder weiterentwickeln kann.
Doppelt sinnvoll ist Blogrollhopping: Man lernt so neue, möglicherweise interessante Blogs kennen und das Aufgreifen einer Idee von einem bisher unbekannten Blog macht auch den Blogger dort in den meisten Fällen neugierig. Wer würde nicht wissen wollen, was woanders jemand aus der eigenen Idee macht? Dazu muss der Blogger aber natürlich auch merken, dass man sich von ihm inspirieren lassen hat. Macht man die Sache gut, hat man vielleicht auch einen neuen Leser gewonnen.
2. Zeitungen und Magazine
Die klassischen Medien wie Zeitungen und Magazine sind als Inspirationsquelle ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Nicht selten wurde ich schon durch Magazine auf bestimmte Themen aufmerksam, zu denen ich auch etwas sagen wollte. Besonders hilfreich sind Fachmagazine, die im Idealfall Themen behandeln, die man auch auf dem eigenen Blog behandelt. So blättere ich mich durch Computerspielmagazine (recht häufig) und Geschichtsmagazine (seltener), wenn mir sonst keine Ideen kommen. Dort finde ich eigentlich immer was. Oder ich kaufe mir mal ein neues/unbekanntes Magazin (über das ich ggf. auch schreiben kann). Und der große Vorteil an Printmedien ist, dass man sie überall mit hinnehmen und lesen kann. Ideal als Inspiration für Unterwegs.
3. Gastbeiträge
Wenn man selbst keine Motivation oder auch keine Zeit hat, dann sind Gastbeiträge ein probates Mittel, das Blog vor dem Einstauben zu schützen. Außerdem haben Gastbeiträge zahlreiche Vorteile, so zum Beispiel die Erweiterung des Leserkreises und die dichtere Vernetzung der Blogs. Aber Gastbeiträge können auch inspirierend wirken. Wenn man etwa auch Beiträge zulässt, die nicht der eigenen Ansicht entsprechen, kann man eine Art Antwortbeitrag schreiben. Oder generell einfach einen Beitrag aus seiner eigenen Sicht schreiben, die Idee dazu hat dann der Gastautor geliefert. Nur zu oft sollte man das auch nicht machen, die eigenen Artikel sollten schon überwiegen. Für Leute, die sich näher mit Gastbeiträgen befassen möchten, verweise ich auf meinen Artikel 8 Tipps für Gastbeiträge.
4. Kommentare
Auch von Kommentaren kann man sich wunderbar inspirieren lassen. Wenn man das Glück hat, aktive Kommentatoren zu haben, können die eigenen Leser zu eine sehr wertvollen Inspirationsquelle für neue Artikel werden. Zum Beispiel wenn eine Frage in den Kommentaren auftaucht, die man umfangreicher beantworten könnte, warum nicht einen neuen Artikel dazu schreiben (mit Hinweis darauf als Antwort zum Kommentar)? Aber auch auf nichtfragende Kommentaren kann man in neuen Beiträgen eingehen.
Alternativ kann man auch die Kommentatoren gezielt dazu bringen, einen zu inspirieren, am besten natürlich etwas subtil. Ein Beispiel wäre etwa ein Beitrag von mir, in dem ich nach Musiktipps fragte. Die Resonanz darauf war überwältigend und ich hatte Stoff für weitere Beiträge (ein Beitrag mit Bewertungen und ein Music Mixtape). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leser bei sowas unheimlich gern mitmachen und die Möglichkeiten dazu sind vielfältig!
5. Social Networks und Microbloggingdienste (v.a. Twitter)
Ähnlich wie bei den Kommentaren, kann man sich auch Meinungen in Social Networks und Microbloggingdiensten einholen. Besonders geeignet dafür scheint Twitter, da es schnell ist und viel genutzt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn man eine gute Anzahl an Followern hat, bekommt fast immer eine Antwort. Allerdings wird eine Frage “Was soll ich bloggen?” eher selten den gewünschten Erfolg bringen, besser ist das gezielte Fragen.
Außerdem eignen sich diese Plattformen hervorragend, weil dort oft genug brauchbare Links umhergeschickt werden, die einen auch inspirieren können. Ein Blick dorthin kann also nicht schaden, auch wenn man sich keine Wunder erwarten darf.
Wo holt ihr euch eure Inspiration?
Da war jetzt sicherlich sehr viel Bekanntes oder Selbstverständliches in diesem Beitrag. Doch vielleicht regt der Beitrag ja an, sich mal wirklich gezielt inspirieren zu lassen und die Augen offen zu halten. Und vielleicht habe ich ja auch etwas wichtiges vergessen? Sagt mir doch, wie ihr euch inspirieren lasst. Gibt es bestimmte Seiten oder Blogs, die euch oft inspirieren? Habt ihr Magazine abonniert, aus denen ihr schon einmal Beitragsideen gezogen habt? Wie steht ihr zu Gastbeiträgen und sind euch eure Leser eine Inspiration? Inspiriert mich mit euren Kommentaren!


