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Filmriss: Breaking Bad (Season 02)

Die erste Staffel von Breaking Bad, die ich mir auf gut Glück zugelegt hatte, hatte mich so sehr begeistert, dass es eigentlich eine Schande ist, dass ich mir mit der Sichtung der zweiten Staffel so viel Zeit gelassen habe. Dabei hat mich die Mischung aus Drama und schwarzem Humor direkt überzeugt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ob die zweite Staffel an die erste anknüpfen kann, erfahrt ihr von mir in den folgenden Absätzen.

Breaking Bad (Season 02)Walter und Jesse stehen schwere Zeiten bevor. Ihr blaues Meth ist zwar extrem angesagt und beliebt bei den Junkies, aber die beiden bewegen sich extrem unsicher durch die Welt des Drogenhandels. So fällt es Walter immer schwerer, die Wahrheit vor seiner schwangeren Frau Skyler, sowie vor seinem Sohn und seinem Schwager, dem Drogenfahnder Hank geheim zu halten. Noch dazu muss er sich gemeinsam mit Jesse, der von einem Schlamassel ins nächste gerät, mit brutalen Drogendealern auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass Walter vermehrt Probleme mit seinem Lungenkrebs hat und fürchtet, nicht mehr allzu lang fähig zu sein, genug Geld zu verdienen, damit seine Familie auch über seinen Tod hinaus versorgt ist.

Schon die erste Staffel stand unter dem Zeichen eines Wortes, das einem bei der Sichtung immer wieder in den Kopf kam: Absurdität. Und die zweite Season schließt hier nahtlos an und setzt teilweise noch einen drauf. Was teilweise an Unmöglichkeiten und skurrilen Situationen aufgefahren wird, lässt einen schon ein paar mal sehr erstaunen und sich nur noch fragen “What the fuck?”. Doch nichts wirkt aufgesetzt, hinter allem steckt eine tiefere Bedeutung, die es zu durchschauen gilt. Dazu muss man genau hinschauen und gut zuhören, Breaking Bad ist da sehr anspruchsvoll. Dazu funktioniert die Mischung aus Drama und Humor auch in der zweiten Staffel ausgezeichnet.

Was die schauspielerische Leistung betrifft, kann ich mich eigentlich nur in dem wiederholen, was ich bereits zur ersten Staffel gesagt habe: Wie Bryan Cranston den Walter White spielt, ist einfach nur brillant. Er könnte die Serie ganz allein tragen, muss das aber aufgrund der ebenfalls sehr guten Nebendarsteller gar nicht. Aaron Paul kauft man den drogensüchtigen Jesse sofort ab und einige der besten Szenen der Staffel gehören ihm. Und die Szenen, die die beiden gemeinsam haben, sind schlicht genial und absolute Highlights. Dies ist aber auch den toll geschriebenen Rollen zu verdanken. Gefreut habe ich mich außerdem über die kleine Nebenrolle von John de Lancie (bekannt als Q aus Star Trek).

Fazit: Die zweite Staffel hält das Niveau der ersten Season und bleibt dabei jederzeit frisch und innovativ, da jede einzelne Folge für sich andere Schwerpunkte setzt und so zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Zu bedenken ist jedoch, dass Breaking Bad definitiv keine leichte Kost ist und man sich auf den Mix aus Drama gespickt mit schwarzem Humor einlassen muss. Aber wenn man das tut, bekommt man wohl eine der besten Serien der letzten Jahre zu sehen. Klare Empfehlung!

Meine Wertung: 9/10

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Filmriss: Breaking Bad (Season 01)
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Filmriss: Alias (Season Three)

Die Begeisterung über die zweite Staffel von Alias hat mich dazu gebracht, gleich mit der dritten weiterzumachen, die ich dann auch regelrecht verschlungen habe. Ein gutes Zeichen, dass die Serie ihre Qualität mit der Zeit nicht verliert. Meine Eindrücke zur Staffel will ich euch im Folgenden schildern. Spoiler aus vorigen Staffeln sind wohl nicht ganz zu vermeiden.

Alias (Season 03)Sydney, die nach einem Kampf mit der falschen Francie bewusstlos wurde und plötzlich in Hongkong wieder aufwacht, erfährt, dass sie zwei Jahre lang verschwunden war und als tot gegolten hat. Als wäre diese Nachricht nicht schon schlimm genug für sie, erklärt ihr ihr früherer Freund und Kollege Vaughn, dass er inzwischen ein neues Leben begonnen und geheiratet hat. Sydney beschließt, dem Grund für ihr Verschwinden und der verlorenen Erinnerung an die letzten beiden Jahre nachzugehen. Erste Spuren lassen darauf schließen, dass ein Verbrechersyndikat namens Der Konvent nicht unwesentlich beteiligt ist oder zumindest Informationen hat. Die Pläne des Konvents zu vereiteln ist auch das Ziel der CIA. Um das zu erreichen, arbeitet sie aber mit keinem geringeren zusammen als Arvin Sloane, der eine Begnadigung für sich erwirken konnte und beteuert, den Verbrechen abgeschworen zu haben. Sydney traut der Sache nicht, muss sich aber vorerst mit dieser Tatsache abfinden…

Mit der dritten Staffel werden also die Karten erneut komplett gemischt und für den Zuschauer beginnt erneut das große Rätselraten, wer gut und wer böse ist. Ansonsten hat sich am Ablauf der Serie nicht viel geändert, was aber angesichts alter und neuer Feinde und Freunde nicht stört. Positiv ist die Struktur der Handlung hervorzuheben. Die verschiedenen Hauptplots und Handlungsebenen sind äußerst geschickt miteinander verbunden und laufen zum Ende hin auf ein großes Ganzes zu. Und auch für die eine oder andere unerwartete Wendung und Überraschung, die beim Zuschauer die Spannung hoch hält, ist gesorgt. Wenn man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, muss eine Serie schon sehr viel richtig machen.

Aber es gibt auch Kritikpunkte: Szenen aus dem privaten Umfeld von Sydney sind nun so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Das liegt vor allem auch daran, dass alle Figuren, die in diesem Bereich auftreten könnten, komplett gestrichen wurden oder lediglich in einer Gastrolle auftauchen. Sehr schade, trifft es doch zwei Figuren, die ich als besonders stark angesehen habe. Auf der anderen Seite fügen sich aber die neuen Rollen sehr gut ein, allen voran Vaughns Frau Lauren, die für reichlich Zündstoff sorgt. Auch der Rest des Casts macht seine Sache nach wie vor großartig.

Fazit: Auch in der dritten Staffel verliert Alias nichts von seinem Unterhaltungswert. Wer die ersten beiden Staffeln mochte, der wird auch von dieser nicht enttäuscht sein, die sich qualitativ etwa auf dem Niveau der ersten Staffel befindet. Der Cliffhanger zur vierten Staffel ist diesmal zwar nicht so groß wie vorher, aber dennoch freue ich mich schon sehr auf die vierte Staffel. Und spätestens jetzt solltet auch ihr euch Alias anschauen, wenn ihr es noch nicht getan habt.

Meine Wertung: 8/10

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Filmriss: Alias (Season One)
Filmriss: Alias (Season Two)
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Filmriss: Alias (Season Two)

Nach anfänglicher Skepsis, aber vielen Empfehlungen und guten Kritiken sah ich mir die erste Staffel von Alias an. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Die Serie hat mich direkt gepackt und nach mehr verlangen lassen. Inzwischen bin ich nun dann auch dazu gekommen, mir die zweite Staffel der im Agentenmilieu angesiedelten Serie anzuschauen und will euch sagen, warum sie mir sogar noch besser gefiel als die erste Staffel. Achtung: Kleinere Spoiler lassen sich leider nicht vermeiden.

Alias (Season 02)Sydney, die zum ersten mal seit ihrer Kindheit auf ihre Mutter, die ebenfalls Doppelagentin war, getroffen ist, hat Schwierigkeiten, deren Taten einzuordnen. Wichtiger erscheint jedoch zur Zeit, ihren CIA-Verbindungsmann Michael Vaughn zu finden, der nach einem gemeinsamen Einsatz noch immer vermisst wird, bevor sie sich weiter mit ihrer Mutter beschäftigt. Diese stellt sich aber und lässt sich von der CIA festnehmen, um in der Folgezeit Geheimnisse an die Agency zu verraten, die diese benötigt, um SD-6 und der Allianz immer einen Schritt voraus zu sein. Dort wird Sloane nun in den Kreis der Zwölf aufgenommen und zu einem vollwertigen Partner ernannt, muss dafür aber seine eigene Frau umbringen, da sie zu viel weiß. Sydneys Vater Jack versucht unterdessen mit allen Mitteln, seine Tochter davon zu überzeugen, das ihre Mutter sie nur benutzt und setzt dabei auf sehr drastische Methoden.

Zunächst setzt die zweite Staffel von Alias einfach dort an, wo die erste aufgehört hat. Zu diesem Zeitpunkt ahnt man als Zuschauer noch nicht, dass sich ungefähr ab Mitte der Staffel fast alles ändern wird und die Karten völlig neu gemischt werden. Das ist wirklich klasse gemacht und sorgt vor allem für eine gehörige Portion Abwechslung, die dafür sorgt, dass die Serie zu keiner Zeit langweilig ist. Dabei wird der coole und stets spannende Mix aus Agententhriller und Dramaserie, der die Gratwanderung zwischen Realismus und Absurdität nahezu perfekt meistert, beibehalten, was schon die erste Staffel so gut gemacht hat. Kleiner Wermutstropfen: Die Szenen aus Sydneys Privatleben, die in der ersten Staffel auch für den Zuschauer eine Art Atempause waren, wurden fast komplett durch Knutschereien und Liebesgeseiere ersetzt.

Wie zu erwarten war, hat sich der Cast mit der zweiten Staffel noch besser eingespielt und es ist eine Freude, jede Figur mit ihren Eigenheiten und neuen Seiten zu beobachten. Ebenso das Miteinander der Figuren. Als besonderer Glücksgriff erweist sich die Hinzunahme von Sidneys Mutter, die der Serie eine weitere unberechenbare Komponente gibt, die den Leser bis zum Schluss im Unklaren über ihre Beweggründe lässt. Mit Ethan Hawke, Christian Slater und David Carradine kann sie Serie sogar mit hochkarätigen Gaststars aufwarten.

Fazit: Qualitativ knüpft Alias in der zweiten Staffel nahtlos an die erste an und schafft es sogar, sie noch zu übertreffen. Bevor sich irgendwelche Abnutzungserscheinungen bemerkbar machten, wurden einfach mal die kompletten Voraussetzungen geändert, womit man als Zuschauer zunächst gar nicht rechnet. Doch ist das die große Stärke der Serie: Sie überrascht den Zuschauer, wo es nur geht und man ist sich nie sicher über das, was im Weiteren passieren wird. Der fiese Cliffhanger am Ende der Staffel lässt darauf hoffen, dass es so bleibt. Ein ganz großer Seriengenuss, dem man seine kleinen Schwächen nicht übel nimmt.

Meine Wertung: 9/10

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Filmriss: Alias (Season One)
Filmriss: Alias (Season Three)
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Filmriss: Castle (Season One)

Krimiserien gibt es ja wie Sand am Meer, da müssen sich die Autoren schon gewisse Besonderheiten einfallen lassen, um sich von der Masse abzuheben und die Zuschauer zu fesseln. Castle versucht das durch eine Mischung aus Komik und Drama gepaart mit einer ungewöhnlichen Figurenkonstellation. Ob das ausreicht, um zu begeistern, erfahrt ihr in der folgenden Review zur ersten Staffel.

Castle (Season 01)Richard Castle ist ein sehr erfolgreicher Krimiautor, der aber zur Zeit ein recht unangenehmes Problem hat: Ihm fehlt die Inspiration. Als eines Tages in New York zwei Morde exakt so verübt werden, wie Castle sie in seinen Romanen beschrieben hat, tritt die Polizei an ihn heran, um ihn um Hilfe bei der Aufklärung des Falls zu bitten. Nachdem er Detective Kate Beckett bei der Lösung des Falles behilflich war, lässt Castle seine Beziehungen zum Bürgermeister spielen, um fortan weiter bei den Ermittlungen dabei sein zu dürfen, damit er die Erlebnisse für seinen neuen Roman verwenden kann, dessen Hauptfigur Nikki Heat er nach dem Vorbild Becketts erstellt.

Castle versucht sich, wie eingangs schon erwähnt, an einer Mischung aus Comedy und Drama. Das äußerst sich in erster Linie durch den insgesamt eher lockeren Ton, der angestimmt wird. Castle hat immer einen lockeren Spruch auf Lager und liefert sich immer wieder amüsante Wortgefechte mit Detective Beckett. Dramatische Elemente kommen vor allem dann auf, wenn die Angehörigen von Ermordeten zu Wort kommen oder es um die Vergangenheit Becketts geht, deren Mutter ermordet wurde, der Mord aber nie aufgeklärt wurde.

Unspektakulär ist die Inszenierung der einzelnen Folgen. Jemand wird ermordet, es werden potentielle Täter ausgemacht und verhört und am Ende folgt ein Twist und meistens ist der Täter jemand, mit dem man auf den ersten Blick nicht gerechnet hätte. Originell ist das nicht, aber im Krimigenre bleibt ja auch nicht so viel Spielraum. Man sollte nur einfach nicht zu viel erwarten, zumal die Serie abgesehen von wenigen Anspielungen und Rückgriffen keine wirklich episodenübergreifende Handlung hat.

Das große Plus der Serie sind die beiden Hauptdarsteller, die sich sehr schnell in die Herzen der Zuschauer spielen. Zum einen der großartige Nathan Fillion (“Firefly“), dem die Rolle des von sich selbst überzeugten, aber immer charmanten Krimiautors Richard Castle wie auf den Leib geschrieben scheint, zum anderen Stana Katic, die in ihrer Rolle der smarten Ermittlerin Kate Beckett den perfekten Gegenpart gibt. Da stimmt einfach die Chemie, wodurch die Serie sehr gewinnt. Die Nebendarsteller fügen sich sehr gut ein.

Fazit: Castle ist eine nette Serienunterhaltung für Zwischendurch, von der man aber nicht allzu viel erwarten sollte. Die Folgen laufen alle nach demselben Schema ab, die zu lösenden Fälle reißen einen kaum aus dem Sitz. Grundsolide Kost also, die vor allem durch die beiden grundsympathischen Hauptdarsteller, die hervorragend miteinander harmonieren, besticht und zum Weiterschauen einlädt. Es ist aber noch deutliches Steigerungspotenzial vorhanden.

Meine Wertung: 6/10

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Filmriss: 24 (Season Six)

Nachdem ich die ersten fünf Staffeln von 24 regelrecht verschlungen habe, gab es zwischen der fünften und der sechsten Staffel bei mir eine ziemlich lange Pause. Das führt möglicherweise dazu, dass ich die Staffel nicht ganz so kritisch sehe wie viele anderen, weil sich der verschleiß des Konzeptes nicht ganz so sehr bemerkbar macht. Dennoch versuche ich natürlich, ein passendes Urteil zu finden und euch zu informieren, ob sich die sechste Staffel wirklich lohnt. Gewisse Spoiler sind nicht zu vermeiden.

24 (Season 06)Die USA werden durch eine Welle terroristischer Anschläge in Atem gehalten und versuchen mit allem Mitteln, Herr der Situation zu werden. Und an Hami Al-Assad, den vermeindlichen Kopf der Anschläge, zu geraten, schließt die USA ein Abkommen mit China und befreit Jack Bauer nach 20 Monaten Haft, nur um ihn dann an den Terroristen Abu Fayed auszuliefern, der noch eine Rechnung mit Jack offen hat, damit dieser ihnen Informationen über Assads Aufenthaltsort gibt. In der Gewalt Fayeds findet Jack jedoch heraus, dass es Fayed der Kopf hinter den Terrorakten ist und Assad ganz im Gegenteil Frieden will. Mit letzter Kraft gelingt es ihm, sich aus den Fängen der Terroristen zu befreien und die CTU und die Regierung zu warnen. Diese jedoch schenken ihm jedoch keinen Glauben und so muss Jack zunächst auf eigene Faust handeln. Viel Zeit bleibt aber nicht, denn Fayed und seine Männer planen, mehrere Atombomben in den USA zu zünden…

Zunächst das Gute: Das Konzept von 24 funktioniert nach wie vor hervorragend. Hat man erst einmal angefangen, möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht, da die Spannung durchweg hoch gehalten wird und ein Cliffhanger den nächsten jagt. Dass die Echtzeit nicht immer ganz realistisch eingehalten wird und auch einige Ungereimtheiten und Logiklücken, dürfte niemanden mehr stören, der es schon bis zur sechsten Staffel geschafft hat. Allerdings: Was negativ ins Gewicht fällt, ist, dass die Handlung nicht wirklich etwas neues bringt und unter ihren Möglichkeiten bleibt. In einer Szene etwa hat Jack Bauer Zweifel, ob er überhaupt noch fähig ist, seiner Arbeit nachzugehen und etwa Täter zu verhören. Das wird später leider gar nicht mehr aufgegriffen, hier hätte man der Figur etwas mehr Tiefe geben können. Und das ist nur ein Beispiel für verschenktes Potenzial.

Bei den Darstellern ändert sich nur wenig und es kommen wieder einige neue hinzu, die sich aber nahtlos in das Team einfügen und sogar den einen oder anderen Glanzmoment haben. Auch gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren, die in vorherigen Staffeln mal aufgetaucht sind. Im Grunde kennt man aber die meisten Figuren bei der CTU und hat demnach auch keine Schwierigkeiten sich einzugewöhnen. Anders sieht die Konstellation im parallelen Handlungsstrang im Weißen Haus aus, wo neben Präsident Wayne Palmer eine Reihe neuer Figuren eingeführt werden, deren Schauspieler aber einen guten Job machen. Exemplarisch seien hier Powers Boothe (“Deadwood“) als Vizepräsident Daniels und Peter MacNicol (“Ally McBeal“) als Sicherheitsberater Tom Lennox genannt.

Fazit: Die teils recht harsche Kritik, die die sechste Staffel von 24 erfahren hat, ist durchaus nachvollziehbar. Die Serie entwickelt sich nicht weiter, sondern stagniert und die Handlung fällt im Vergleich zu vorherigen Staffeln auch etwas ab. Aber grundlegend gesprochen funktioniert die Serie nach wie vor und fesselt mehrere Abende vor den Fernseher, weil man doch unbedingt wissen möchte, wie es nun weitergeht. Die Spannung wird fast durchgängig hochgehalten und die eine oder andere Wendung überrascht immer noch, auch wenn man vorher schon weiß, dass es wieder Wendungen geben wird. Deshalb bekommt die sechste Staffel einen Punkt weniger, was meinen Gesamteindruck am besten beschreibt.

Meine Wertung: 7/10

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Filmriss: 24 (Season One)
Filmriss: 24 (Season Two)
Filmriss: 24 (Season Three)
Filmriss: 24 (Season Four)
Filmriss: 24 (Season Five)
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Filmriss: 30 Rock (Season Two)

Nachdem ich vor der ersten Staffel der Comedyserie 30 Rock noch überhaupt nicht wusste, was mich erwartet, aber am Ende dennoch sehr angetan war, habe ich mich schon sehr auf die zweite Staffel gefreut. Staffel eins glänzte durch ihren intelligenten Witz und die durchgeknallten Charaktere und die skurrilen Geschichten, die sie erlebten. In den folgenden Zeilen könnt ihr erfahren, ob die 15 Episoden der zweiten Staffel an diese Qualität anschließen und den Zuschauer gut unterhalten können.

30 Rock (Season 02)Die Sommerpause ist vorbei und im GE Building des 30 Rockefeller Plaza wird wieder Comedy gedreht. Doch ist die Crew um Liz Lemon weit davon entfernt, auch nur ansatzweise normal arbeiten zu können. So hat zum Beispiel Jenna in der Sommerpause in einem Musical gespielt, in dem sie 32 Stücke Pizza in der Woche essen musste und hat dementsprechend an Umfang zugelegt. Jack Donaghy plant den nächsten Karrieresprung und verstrickt sich in einen Machtkampf mit dem zukünftigen Schwiegersohn des Chefs der Firma um den Vorsitz, während er gleichzeitig eine Liebesbeziehung geheim halten muss, die seiner Karriere schaden könnte, Tracy kämpft mit Familienproblemen und Liz muss sich mit ihren Ex-Freunden herumschlagen und dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter ihren Job erledigen, was einfacher gesagt als getan ist.

Im Prinzip macht die zweite Staffel von 30 Rock genau da weiter, wo die erste aufgehört hat. Allerdings braucht es inzwischen keine Zeit mehr, um mit der Serie warm zu werden, man steigt direkt wieder ein und freut sich über die bekannten Gesichter und die vielen neuen skurrilen Geschichten. Insgesamt kommt die Serie noch etwas runder daher als zuvor, da die Folgen mehr aufeinander aufbauen. Der Humor der Serie ist mit seinem Hang zur Übertreibung und dem Spiel mit Klischees immer noch der gleiche und macht nach wie vor jede Menge Spaß. Zahlreiche Seitenhiebe und Anspielungen auf das US-Fernsehen und die amerikanische Kultur bleiben ebenso wenig aus und unterhalten den geneigten Zuschauer glänzend.

Beim Cast hat sich seit der ersten Staffel nichts verändert. Die Schauspieler harmonisieren nach wie vor richtig gut miteinander und liefern eine überzeugende Vorstellung ab. Und auch wenn einem alle Figuren irgendwie ans Herz wachsen und man eigentlich keinen Favoriten herausheben will, so ist für mich Jack McBrayer als der Page Kenneth der heimliche Star der Serie, da die meisten seiner Szenen einfach urkomisch sind. Doch auch die anderen Charaktere sind durchweg sympathisch und die vielen Gastauftritte von Stars wie Jerry Seinfeld oder Steve Buscemi runden das sehr gute Gesamtbild perfekt ab.

Fazit: Auch die zweite Staffel von 30 Rock macht richtig viel Spaß. Wer auf wirklich lustige und gut gemachte Comedy steht, muss sich 30 Rock anschauen, denn der intelligente Witz und die sympathischen Figuren garantieren beste Serienunterhaltung. Ich jedenfalls freue mich auch schon riesig auf Staffel 3.

Meine Wertung: 9/10

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Filmriss: Alias (Season One)

Auch als bekennender Serienjunkie kann es mal vorkommen, dass eine Serie irgendwie an einem vorbeigeht. So ist es mir bei Alias gegangen. Was ich so darüber hörte, interessierte mich eigentlich gar nicht und so beachtete ich sie gar nicht weiter. Doch aufgrund von zahlreichen positiven Kritiken und Empfehlungen (etwa von bullion) habe ich mich dann doch einmal näher mit der Serie beschäftigt und Interesse bekommen. Meine Eindrücke der ersten Staffel lest ihr in der folgenden Serienkritik:

Alias (Season 01)Sydney Bristow führt ein Doppelleben: Für ihre Freunde ist sie eine Studentin und jobbt nebenher in einer Bank. In Wirklichkeit ist sie aber Geheimagentin bei SD-6, einer streng geheimen, weltweit operierenden Unterabteilung der CIA, wie sie glaubt. Als sie ihrem Verlobten von ihrem Geheimnis erzählt, lässt SD-6 ihn kaltblütig ermorden. Da erkennt Sydney, dass sie die ganze Zeit für den Feind arbeitete und steigt bei der CIA als Doppelagentin ein, die im Geheimen weiter für SD-6 arbeitet und Aufträge in aller Welt ausführt, sich aber von einem Kontaktmann der CIA Gegenaufträge geben lässt, um die kriminelle Organisation zu sabotieren und letztlich zu zerschlagen. Einzig ihr Vater, zu dem sie ein recht schwieriges Verhältnis hat, weil sie kaum etwas über ihn weiß, weiß über ihre Aktivität als Doppelagentin Bescheid.

Alias entpuppt sich als überaus intelligenter Agententhriller. Zwar wirkt die Grundkonstellation ein bisschen sehr konstruiert und als wirklich realistisch kann man die Serie auch nicht bezeichnen, aber dennoch bleibt die Handlung stehts spannend und vermag das Interesse des Zuschauers zu wecken. Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr schön miteinander verflochten. Die Szenen aus Sydneys Privatleben bringen immer wieder ein bisschen Ruhe in die schnellen, actionreichen Szenen, die während Sydneys Aufträgen vorherrschen. Gemein: Jede Folge endet mit einem fiesen Cliffhanger, der einen quasi dazu zwingt, unbedingt weiterzuschauen, weil man wissen will, wie es weitergeht.

Auch die Figuren sind ein klarer Pluspunkt der Serie, deren Charaktere sich als durchaus tief erweisen, sodass sie durchaus glaubwürdig erscheinen. Das ist auch ein Verdienst der durchweg gut gewählten Schauspieler. Jennifer Garner als Sydney Bristow ist nicht nur Eyecandy, sondern spielt auch richtig gut. Auch Ron Rifkin als skrupelloser Kopf von SD-6, Victor Garber als Sydneys undurchsichtiger Vater Jack und all die anderen machen ihre Sache ausgezeichnet und ich könnte mir vorstellen, dass das Zusammenspiel in kommenden Staffeln noch besser wird.

Fazit: Wer auf intelligent erzählte Agententhriller steht und auch ein bisschen ein Faible für Mystisches und Verschwörungstheorien hat, für den dürfte Alias genau das richtige sein. Wenn man ein paar Abstriche beim Realismus machen kann und man sich an ein paar sehr konstruierten Szenen nicht stört, erwartet einen beste Serienunterhaltung. Ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Staffel und hoffe, dass die Serie ihre Qualität halten kann.

Meine Wertung: 8/10

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Filmriss: Alias (Season Two)
Filmriss: Alias (Season Three)
Filmriss: Alias (Season Four)
Filmriss: Alias (Season Five)
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