Musik
CD-Check: The Beauty Of Gemina – Iscariot Blues
Zwar verspricht ein Freitag der 13. nicht gerade viel Glück, wenn man abergläubisch ist, bei genauerer Betrachtung stellt man aber fest, dass dieser Tag der perfekte Zeitpunkt für die Schweizer The Beauty Of Gemina ist, ein neues Album herauszubringen. Das letzte Jahr über hat man auf zahlreichen Festivals gespielt und ist auf Deutschlandtour mit Unheilig gewesen und hatte die Gelegenheit, vor vielen Menschen zu spielen und sie von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. Mit neuem Material in Form des Albums »Iscariot Blues« möchte man die Chance nutzen und alte sowie neue Fans gleichermaßen an sich ziehen.
Viel Veränderung sollte es dazu nicht bedürfen, wurden die bisherigen Alben doch von Kritikern sehr positiv eingeschätzt. Dennoch merkt man schon den ersten Tracks »Voices of Winter« und »Haddon Hall« an, dass die Musik ein ganzes Stück massentauglicher geworden ist – wenngleich auch immer noch weit weg genug vom Mainstream zu sein. Doch reagierten früher eine düstere, von Pathos regierte Atmosphäre die Songs, die nicht selten Überlänge hatten, tritt nun die E-Gitarre mehr in den Vordergrund, die Musik ist geradliniger und mehr auf den Punkt gebracht. »Badlands« wartet sogar mit einer Note Western- und Outlawflair auf und vermischt dieses mit Wave-Elementen, um anschließend mit »Golden Age« eine flotte Rocknummer hinzulegen. Über Abwechslung kann man sich auf diesem Album wahrlich nicht beschweren.
Am ehesten an vorherige Alben erinnert noch die erste Single »Stairs«, die mit einer unglaublich dichten Atmosphäre und einer detailliert ausgearbeiteten Songstruktur unter die Haut geht und Eindruck hinterlässt. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil daran hat auch Sänger Michael Sele, der den Songs mit seiner tiefen Stimme das gewisse Etwas verleiht. Umso unverständlicher, dass sie manchmal mit Halleffekt oder ähnlichen Spielereien ihrem Ausdruck beraubt wird. Textlich bleiben die Songs auch eher düster, driften aber auch schon mal ins Gesellschaftskritische und Politische ab. So ist »June 2nd« dem Andenken an den Studenten Benno Ohnesorg gewidmet, der bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien 1967 von einem Polizisten erschossen worden war.
Mit 10 Songs und einer Gesamtspielzeit von knapp 45 Minuten liegt »Iscariot Blues« quantitativ klar unter dem, was The Beauty Of Gemina sonst auf einem Album unterbringen. Doch kommt diese Raffung auch der Abwechslung zugute, auch wenn dem Album zum Ende hin etwas die Luft ausgeht. Sehr gut zu gefallen weiß das gut gestaltete Booklet.
The Beauty Of Gemina – Iscariot Blues (Album)
Facts:
Tracks: 10
Gesamtspieldauer: 44:42
Releasedatum: 13.01.2012
Genre: Alternative / Dark Rock
Homepage: www.thebeautyofgemina.com
Anspieltipps: Haddon Hall, Stairs, June 2nd
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Fazit
Ja, The Beauty Of Gemina sind massentauglicher geworden und weichen teils mehr, teils weniger von ihrem bisherigen Stil ab. Aber nein, Mainstream sind sie deshalb noch lange nicht. »Iscariot Blues« überzeugt durch einen hohen Grad an Abwechslung, die Mannen um Bandleader Michael Sele haben sich mit Liebe zum Detail um Songstrukturen und deren Umsetzung gekümmert, was man den Tracks auch anhört. Seles Stimme fungiert dabei als Fixpunkt, der den Hörer das gesamte Album über mitnimmt. So könnte der Spagat, sowohl alten Fans gerecht zu werden, als auch neue Fans zu überzeugen, tatsächlich gelingen. Verdient wäre es.
Die offiziellen Deutschen Jahrescharts 2011
Drüben beim Tages(b)log hat Carsten eine Liste der Deutschen Single Jahrescharts 2011, ermittelt durch Media Control, veröffentlicht und die will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:
| 1 Jennifer Lopez feat. Pitbull – On The Floor 2 Alexandra Stan – Mr Saxobeat 3 Bruno Mars – Grenade 4 Adele – Rolling In The Deep 5 Pietro Lombardi – Call My Name 6 Marlon Roudette – New Age 7 Snoop Dogg vs. David Guetta – Sweat 8 LMFAO feat. Lauren Bennett – Party Rock Anthem 9 Pitbull – Give Me Everything 10 Tim Bendzko – Nur noch kurz die Welt retten 11 Sunrise Avenue – Hollywood Hills 12 Lucenzo feat. Don Omar – Danza Kuduro 13 Rihanna feat. Calvin Harris – We Found Love 14 Caro Emerald – A Night Like This 15 Maroon 5 feat. Christina Aguilera – Moves Like Jagger 16 Adele – Set Fire To The Rain 17 Lady Gaga – Born This Way 18 Taio Cruz feat. Kylie Minogue – Higher 19 Lana Del Rey – Video Games 20 Jupiter Jones – Still 21 DJ Antoine vs. Timati feat. Kalen – Welcome To St Tropez 22 Aura Dione – Geronimo 23 Taio Cruz – Hangover 24 Martin Solveig & Dragonette – Hello 25 David Guetta feat. Sia – Titanium 26 Rihanna – S And M 27 Lady Gaga – The Edge Of Glory 28 Adele – Someone Like You 29 Hurts – Stay 30 Sean Paul feat. Alexis Jordan – Got 2 Luv U 31 Brooke Fraser – Something In The Water 32 Gotye feat. Kimbra – Somebody That I Used To Know 33 Empire Of The Sun – We Are The People 34 Chris Brown – Yeah 3x 35 Jessie J – Price Tag 36 Black Eyed Peas – The Time Dirty Bit 37 Israel Kamakawiwo’ole – Over The Rainbow 38 Usher – More 39 David Guetta feat. Usher – Without You 40 Bruno Mars – Just The Way You Are 41 David Guetta feat. Nicki Minaj – Where Them Girls At 42 Milow – You And Me (In My Pocket) 43 Flo Rida – Good Feeling 44 Sak Noel – Loca People What The Fuck 45 David Guetta – Who´s That Chick 46 David Guetta Feat. Taio Cruz – Little Bad Girl 47 Frida Gold – Wovon sollen wir träumen 48 R.I.O. feat. U-Jean – Turn This Club Around 49 Black Eyed Peas – Just Can´t Get Enough 50 Revolverheld feat. Marta Jandova – Halt dich an mir fest |
51 Bruno Mars – The Lazy Song 52 Jason Derulo – Don´t Wanna Go Home 53 Katy Perry – Firework 54 Milk & Sugar feat. Vaya Con Dios – Hey Nah Neh Nah 55 Flo Rida – Turn Around 5 4321 56 Diddy Dirty Money – Coming Home 57 Katy Perry – Et 58 Andreas Bourani – Nur in meinem Kopf 59 Duck Sauce – Barbra Streisand 60 Glasperlenspiel – Echt 61 Coldplay – Paradise 62 Culcha Candela – Berlin City Girl 63 Pitbull feat. Marc Anthony – Rain Over Me 64 Rosenstolz – Wir sind am Leben 65 Madcon – Freaky Like Me 66 Bag Raiders – Way Back Home 67 Udo Lindenberg feat. Clueso – Cello (MTV Unplugged) 68 Rihanna – California King Bed 69 Lena – Taken By A Stranger 70 Mike Candys & Evelyn – One Night In Ibiza 71 Roxette – She´s Got Nothing On But The Radio 72 LMFAO – Sexy And I Know It 73 Leona Lewis – Run 74 Snow Patrol – Called Out In The Dark 75 Avicii – Levels 76 Die Atzen mit Nena – Strobo Pop 77 Sarah Engels & Pietro Lombardi – I Miss You 78 Zaz – Je Veux 79 Aloe Blacc – Loving You Is Killing Me 80 Natalia Kills – Mirrors 81 Example – Changed The Way You Kiss Me 82 Rihanna – Only Girl In The World 83 Tim Bendzko – Wenn Worte meine Sprache wären 84 Enrique Iglesias & Ludacris – Tonight I´m Lovin´ You 85 Nickelback – When We Stand Together 86 Unheilig – Geboren um zu leben 87 Paul & Fritz Kalkbrenner – Sky And Sand 88 Katy Perry – Last Friday Night 89 Natalia Kills – Free 90 Foster The People – Pumped Up Kicks 91 James Morrison – I Won´t Let You Go 92 Sarah Engels – Call My Name 93 Bruno Mars – It Will Rain 94 Pink – F´kin´ Perfect 95 Pitbull – Hey Baby Drop It To The Floor 96 Inna – Sun Is Up 97 Jay Sean feat. Lil Wayne – Down 98 Usher – DJ Got Us Fallin In Love 99 Bruno Mars – Marry You 100 Unheilig – Winter |
Bei näherer Betrachtung fällt auf: Künstler aus eher alternativen Genres wie Metal oder Gothic sind überhaupt nicht vertreten. Das liegt natürlich daran, dass diese nur sehr selten Songs als Single herausbringen. Aber auch wenn das der Fall war, konnte man sich nicht platzieren, so taucht zum Beispiel Rammsteins »Mein Land« ebenfalls nicht auf. Dort wird man eher in den Albumcharts fündig (Platz 16: Rammstein »Made In Germany«, Platz 37: AC/DC »Live At River Plate«, Platz 51: Nightwish »Imaginaerum«, Platz 56: Volbeat »Beyond Hell/Above Heaven«, Platz 59: In Extremo »Sterneneisen«, Platz 68: Evanescence »Evanescence«, Platz 98: Within Temptation »The Unforgiving« Platz 98).
Allerdings sind auch dort relativ wenige Vertreter trotz vieler hochkarätiger Neuerscheinungen und ausschließlich welche, die schon Charterfolge feiern konnten. Sehr schade, aber es verdeutlicht mal wieder, wie die Industrie gesteuert wird. An mangelndem Geschmack der Masse kann es jedenfalls nicht ausschließlich liegen, das beweisen vereinzelte Erfolge alternativer Bands auch abseits der Charts. Vor allem dürfte es an der mangelnden medialen Aufmerksamkeit liegen, zumal solche Künstler nicht zusammengecastet sind oder mit Skandalen auf sich aufmerksam machen müssen.
Es wäre wünschenswert, wenn sich auch die größeren Radiosender mal etwas mehr für andere Musik öffnen und eine größere Vielfalt in ihr Programm bringen würden. Dann würde sogar ich vielleicht mal wieder einen der Sender gern einschalten.
52 Songs – Aufräumen
Neues Jahr, neues Thema bei den 52 Songs, Nummer 27 gibt eine Tätigkeit vor, bei dem es sich besonders gut Musik hören lässt: Aufräumen.
Ich muss ja sagen, ich räume schon ganz gerne auf. Musik leistet dazu natürlich einen wichtigen Beitrag. Einfach mal die Lautstärke ein bisschen mehr als üblich aufdrehen und sich beim Aufräumen ein wenig tanzend durch die Wohnung bewegen. Zum Beispiel zu diesem Song hier:
Aufräumen: IAMX – The Great Shipwreck of Life
Beim Aufräumen sollte der Song einen guten Rhythmus oder Beat haben, aber keinesfalls zu schnell sein, ich will mich ja nicht abhetzen und ich passe mich doch immer sehr an die Musik an in meinem Tempo. Zu lahm ist aber natürlich auch schlecht. »The Great Shipwreck of Life von IAMX« erfüllt all diese Voraussetzungen und eignet sich daher ziemlich gut zum Aufräumen. Aber nicht nur, der Song ist auch so natürlich absolut klasse.
52 Songs – Thema 27
Weiter geht es im neuen Jahr mit der zweiten Hälfte der 52 Songs und mittlerweile Thema 27. Also frisch ans Werk und schön den Vorsatz fassen, immer am Ball zu bleiben.
Momentan überlege ich übrigens, die Projektseite etwas zu entschlacken und die Teilnehmerliste zu entfernen, die ist ja lange nicht mehr aktuell. Was meint ihr dazu? Benutzt die einer? Passend dazu habe ich übrigens folgendes Thema gezogen:
Aufräumen
Vorgeschlagen von Beam. Gibt es einen Song, bei dem euch das Aufräumen viel leichter fällt? Oder bei dem ihr es sogar richtig gerne macht? Tanzt ihr zu einem bestimmten Song mit dem Staubsauger oder dem Besen? Welches Lied verbindet ihr in irgendeiner Weise mit dem Aufräumen?
So nach den langen Neujahrsfeiern ist das sicherlich ein passendes Thema, da gibt es ja traditionell auch immer einiges aufzuräumen. Viel Spaß bei der Bearbeitung des Themas!
Albumpreview Januar 2012
Das neue Jahr steht vor der Tür und wir können uns freuen auf ein Jahr mit vielen neuen Albumreleases. 2011 hatte schon einige wirklich gute Alben zu bieten, auch wenn es zum Ende des Jahres etwas abflaute. Hoffen wir, dass 2012 auch viel gute neue Musik zu bieten haben wird. Schauen wir doch direkt mal, was uns im Januar erwartet.
Release 06.01.2012
Alexander Marcus – Glanz & Gloria
Das Jahr startet mit einem neuen Album des Electrolore King Alexander Marcus, den man entweder total dämlich oder schlicht genial findet. Das Album ist gleichzeitig der erste Vorbote des Alexander Marcus Films, der sich für das 1. Quartal des Jahres angekündigt hat. Haltet eure Papayas bereit!
Steelwing – Zone of Alienation
Die noch recht junge Heavy Metal Band aus Schweden dürfte vor allem bei Freunden des klassischen Frühachziger-Metals sehr gut ankommen, der ja sowieso zur Zeit wieder einigermaßen in Mode ist. Saubere Gesangsleistung und satter Gitarrensound versprechen ein sehr solides Album.
Release 13.01.2012
Die monatliche Dosis Metalcore stammt im Januar von Century. Die 2005 gegründete US-Band mischt die typischen Shouts mit Passagen feineren Gesangs und einem Piano. Die Songs haben durchaus komplexe Strukturen zu bieten. Hier können auch Genrefremde mal ein Ohr riskieren.
Enter Shikari – A Flash Flood of Colour
Enter Shikari haben sich vor allem mit ihrem Debutalbum international einen Namen gemacht und konnten einige Erfolge feiern. Die Mischung aus Hardcore, Synthesizer und des öfteren auch Dubstep kommt in Szenekreisen sehr gut an und auch ihr neues Album dürfte da keine Ausnahme bilden.
White Arms of Athena – Astrodrama
White Arms of Athena sind eine neue Progressive Metal Band, die ihr Debut feiert und die man auf jeden Fall mal im Auge behalten sollte, denn was man sich schon anhören kann, klingt sehr vielversprechend und vor allem ziemlich eigenständig, wenn auch teils etwas gewöhnungsbedürftig und noch nicht vollends geschliffen.
Release 20.01.2012
Biohazard – Reborn in Defiance
Das erste Album nach der Reunion der Band in 2008 hat lange auf sich warten lassen, aber nun ist es endlich soweit und wenn man sich ein paar erste Eindrücke verschafft, hat sich das Warten anscheinend gelohnt, die Frischzellenkur tat Biohazard gut und man hört ihnen das auch an.
Schon im Beitrag zum Musikvideo der Woche habe ich erwähnt, dass man sich auf das neue Album der Italiener freuen kann, da die Single einen guten Eindruck hinterließ. An das großartige Karmacode kommt es wohl nicht heran, aber eine Annäherung wäre ja auch schon gar nicht schlecht.
Was soll man noch zu Lamb of God sagen? Ein Geheimtipp sind die Haudegen, die schon dreimal für einen Grammy nominiert waren, nicht mehr. Trotz der Shouts und Growls handelt es sich bei der Musik von Lamb of God übrigens nicht um Metalcore, sondern eher um ein Form des Death oder Thrash Metals.
Auch Megaherz wurde gerade neulich erst mit dem Musikvideo der Woche bei mir vorgestellt und auch hier darf man dem Album durchaus mit freudiger Erwartung entgegenblicken. Zum Glück scheint es bei der Band endlich mal etwas Konstanz zu geben, nachdem zuvor zahlreiche Besetzungswechsel stattfanden.
Primal Fear gehören ja zu den erfolgreichsten Power Metal Bands überhaupt und die Jungs ziehen ihr Ding durch. Dass dieser leicht prollige Metal, wie ich es mal nennen möchte, nicht über all ankommt, ist klar, aber die Single Bad Guys Wear Black hat schon was und lässt zumindest mich nicht stillsitzen.
Wo wir schon bei prollig waren: Da kann man auch Stahlmann hinzuzählen, wenngleich die Stilrichtung mit Neuer Deutscher Härte eine andere ist. Die bisherigen Werke von Stahlmann gelten tendenziell als wenig originell, aber durchaus solide. Möglicherweise gelingt ja der Durchbruch mit der neuen Scheibe, Potential ist nämlich da.
Release 27.01.2012
Das erfolgreiche Gothic Pop Duo aus Österreich bringt nach ihrem letzten Album aus dem Jahr 2008 nun auch mal wieder etwas auf den Markt. Die Fans lecken sich sicher schon die Finger und nach dem außerordentlichen Erfolg von Unheilig in den letzten zwei Jahren könnte die Band in dieser Zielgruppe auch viele neue Fans gewinnen.
Zum Ende des Monats wie zu Beginn noch ein wenig Heavy Metal, ebenfalls aus Schweden. Im Vergleich zu Steelwing aber schon etwas länger im Geschäft und eine kleine Nummer härter und schneller. 2004 wurden sie im deutschen Rock Hard Magazin zu einem der besten Newcomer gekürt.
Sonstige Releases
Ansonsten gibt es eigentlich nicht wirklich viel Beachtenswertes. Seit dem im letzten Jahr Kraftklub beim Bundesvision Song Contest aufgetreten sind, haben die auch ein paar Fans geworden und bringen ein neues Album heraus (Mit K, 20.01.), auch das Emo-Girly Eisblume hat ein neues Album für die vorwiegend jüngeren Fans auf Lager (Ewig, 27.01.) Von Patrick Lindner + die Egerländer Rebellen (Böhmisch klingts am besten, 27.01.) schweige ich lieber und weise euch auf den ordentlichen Pop-Punk von You Me At Six hin, die auch ein neues Album herausbringen (Sinners Never Sleep, 27.01.).
(Alle Releaseangaben ohne Gewähr.)
52 Songs – Mitsingen
Mit dem 26. Thema der 52 Songs, liebe Freunde, ist die Hälfte des Projekts um und es waren schon viele schöne, aber auch schwierige Themen dabei. Dieses Mal lautet es: Mitsingen.
Ich singe ja leidenschaftlich gern meine Lieblingslieder mit, allerdings nur, wenn ich allein bin. Am liebsten beim Autofahren. Zig Songs hätte ich für dieses Thema auswählen können, aber letztlich musste ich mich ja auf einen beschränken und das ist dieser hier:
Mitsingen: Saltatio Mortis – Orpheus
Habe mich für etwas Neues aus meinem persönlichen Album des Jahres entschieden. Saltatio Mortis haben viele tolle Lieder zum Mitsingen oder Mitgröhlen und Orpheus reiht sich nicht nur in diese Tradition ein, sonder handelt auch vom Singen. Die Geschichte von Orpheus und Eurydike gehört zu den bekanntesten antiken Mythen und ist wirklich sehr schön vertont worden. Unbedingter Anhörtipp, wie auch der Rest des Albums »Sturm aufs Paradies«
Musikvideo der Woche: Megaherz – Jagdzeit
An Heiligabend haben die Jungs von Megaherz ihren Fans auch etwas unter den Gabentisch gepackt, nämlich ihr neues Video zur ersten Single ihres neuen Albums Götterdämmerung (erscheint am 20.01.2012), welche da heißt: Jagdzeit.
Eine gewisse Ähnlichkeit zu Rammstein bestand bei Megaherz ja schon immer mehr oder weniger, aber das ist ja prinzipiell nicht schlecht. Auch Jagdzeit erinnert etwas an alte Rammstein-Klassiker wie Laichzeit. Hört mal rein, ich finde, es rockt!










