Tagebuch

Gedankenmüll zum Wochenende: Sucht nach Veränderung

Hallo ihr lieben Menschen, es ist mal wieder Wochenende und das heißt Zeit für ein bisschen Gedankenmüll von mir. Dieses Mal sogar verhältnismäßig früh und nicht erst am Sonntagabend. Meine Woche war auch richtig gut. Nicht nur, dass ich am Montag meine Stilklausur bestanden habe, nein, nun hat auch die vorlesungsfreie Zeit angefangen, ich kann also ein wenig entspannen nach dem stressigen Semesterende und habe etwas mehr Zeit für mich. Und somit auch Zeit für den einen oder anderen Gedankengang.

Kennt ihr auch diese Sucht nach Veränderung? Diesen Wunsch, einfach mal alles auf den Kopf zu stellen und anders zu machen? Dem Alltag zu entfliehen und was anderes auszuprobieren? Ich habe das manchmal, wenn auch meistens nur eine gewisse Zeit lang. Dann räume ich in meinem Zimmer herum, fange an zu trainieren, stelle meinen Tagesablauf um und kaufe mir vielleicht sogar ein paar neue Klamotten.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig durchgeknallt, möglicherweise etwas schizophren, ist aber jetzt auch nicht so dramatisch, wie man vielleicht denken könnte. Vor allem kommen solche Phasen bei mir auf, wenn eine andere Phase abgeschlossen ist, so etwa bei mir das aktuelle Semester. Ich muss zwar zwei umfagreiche Hausarbeiten schreiben und habe auch noch andere Arbeit vor mir, aber trotzdem gewinnt man etwas Zeit. Und irgendwie scheint das bei mir dazu zu führen, irgendwelche Dinge verändern zu wollen. Keine 180°-Drehungen, aber so en detail. So habe ich jetzt auch bei einigen Internetdiensten meinen Account gelöscht, da ich die sowieso nicht wirklich nutzte. Auch sonst ändern sich einige Kleinigkeiten hier im Blog, aber das soll nicht Thema dieses Beitrags sein.

Jedenfalls packt es mich hin und wieder einfach mal, aber das ist auch gut, in solchen Phasen habe ich oft auch die besten Ideen und Gedanken. Insofern ist das auch gar nicht mal so schlecht für meine zu schreibenden Hausarbeiten.

Und wie sieht es bei euch aus mit solch einer Sucht oder Sehnsucht nach Veränderung? Oder hab nur ich sowas?

Rechner laut? Sauber machen!

Während ich selbst höheren Temperaturen durchaus nicht abgeneigt bin, mag empfindliche Technik eben jene meist nicht besonders gern. Vor allem den heimischen Computer muss man vor Überhitzung schützen, da dadurch nicht unerhebliche Schäden entstehen können. Gut, dass es Lüfter gibt, die ein bisschen für Abkühlung sorgen. Nachteil: Je wärmer es wird, desto lauter fangen die Teile an zu dröhnen. Das kann schon ziemlich nervig werden.

Was viele nicht wissen: Die Kühlleistung der Lüfter sinkt proportional zum Grad der Verstaubung im Inneren des Rechners. Aus diesem Grund hab ich vor kurzem mal mein Gehäuse geöffnet und bin mit dem Staubsauger dabei (natürlich mit einem schmalen Aufsatz) und hab mal ordentlich abgestaubt. Man glaubt gar nicht, was für dicke Staubflocken sich da tummeln. Beim Öffnen des Rechners sollte man übrigens immer den Netzstecker ziehen und seinen Körper statisch entladen (einmal gegen ein Heizungsrohr o.ä. fassen), damit man keine gewischt (gerade bemerkt: Böse Tippfehlergefahr!) bekommt. Mit ein wenig Vorsicht kann da auch nichts kaputt gehen, die Schaltkreise bleiben schon auf der Platine. ;)

Jedenfalls lässt sich das Ergebnis sehen bzw. hören: Der Rechner ist jetzt wieder flüsterleise. Eine wahre Wohltat für die Ohren. Kann ich also nur empfehlen und dauert auch überhaupt nicht lange. Da verhält es sich bei der Tastatur schon anders, die sollte ich aber auch mal wieder säubern, fällt mir da gerade ein… :oops:

Bin ich eigentlich der einzige, der da immer ziemlich schlampig ist, oder denkt ihr auch nie daran, eure Geräte auch mal von innen sauber zu machen?

Mein langer und beschwerlicher Weg zum Stil

Das Lateinstudium in Kiel ist kein leichtes Studium. Es gibt dort Kurse, die sogenannten Stilübungen, die bei den Studenten mehr als gefürchtet sind. Dort wird nicht nur anders als üblich vom Deutschen ins Lateinische übersetzt, nein, die Quote der Durchfallenden ist auch unfassbar hoch. Das war früher vor ein paar mehr Jahren kein Problem, man durfte so oft zur Klausur antreten wie man wollte. Doch irgendwann kam man auf die Idee, das zu ändern. Zwei Versuche, wenn man scheitert die Möglichkeit eines dritten Versuchs per Härtefallantrag. Wer es dann nicht packt, der muss gehen und sich ein neues Studium suchen oder etwas anderes machen.

Das Problem

Den ersten Stilkurs habe ich in Kiel noch geschafft. Zwar nicht beim ersten Mal, aber dann doch mit einer 1,7. Der wie vielte Versuch das war interessiert eh keinen und beim ersten Mal schaffen es nur die Wenigsten. Doch nun kam der zweite Kurs, noch eine Stufe härter. Statt einzelner Sätze gab es nun einen zusammenhängenden Text. Und ich muss gestehen: Ich habs nicht gepackt in meinen zwei Versuchen in Kiel, ich musst den berüchtigten Härtefallantrag stellen. Es ist aber auch beknackt, nur zwei Versuche für einen Kurs zu geben, bei dem schon früher viele fünf mal, sechs mal oder noch öfter durchgefallen sind. Ich prangere das an!

Die Lösung

Aber die Studenten sind ja findig. Die Universität Kiel hat einen Kooperationsvertrag mit der Universität in Hamburg, was bedeutet, dass man seine Kurse auch in Hamburg machen kann, ohne sich umschreiben zu müssen. Und dort darf man auch beliebig oft diesen Kurs mitmachen. Ich habe mich also entschieden, den Kurs sowohl in Kiel als auch in Hamburg zu besuchen, allerdings den ersten Klausurtermin nur in Hamburg zu schreiben. Das hieß aber für mich, jede Woche mit dem Zug für diesen einen Kurs von Kiel nach Hamburg zu fahren. Ein besonderer Dank gilt meinen Eltern, die mich jede Woche abgeholt haben. Die Klausur war letzten Donnerstag. Heute konnten wir das Ergebnis per Mail erfragen. Und nach gefühlt unendlicher Wartezeit kam dann auch die Antwort…

Das Ergebnis

Bestanden! Ich kann nun ganz normal weiterstudieren ohne Angst im Nacken, vielleicht abbrechen zu müssen. Ihr glaubt ja gar nicht, was für ein Gebirge mir vom Herzen gefallen ist, als ich die Nachricht gelesen habe.  Jetzt muss ich nur noch den Schein abholen und für Kiel umtragen lassen. Ich hoffe und denke, dass es da aber keine Probleme geben wird.

Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und allen danken, die mich unterstützt und mir die Daumen gedrückt haben: Meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kommilitonen und auch allen, die mir aus der Ferne ihre Unterstützung gesendet haben. Ohne euch alle hätte ich es bestimmt nicht geschafft.

Bin schon den halben Abend am Feiern. Das werde ich jetzt auch noch die nächsten Tage tun, denn nun beginnt für mich die vorlesungsfreie Zeit, für die ich schon einige Pläne habe. Lasst euch überraschen! :)

Gedankenspiele: Wenn ich nie das Bloggen begonnen hätte…

Weil meine erste Ausgabe meiner noch jungen unregelmäßigen Serie mit Gedankenspielen so gut ankam, habe ich mich spontan einfach mal dazu entschlossen, heute mal ein weiteres Gedankenspiel hinterherzuschieben. Dafür muss ich auch nicht großartig recherchieren und da ich wegen Klausurstress nur wenig Zeit habe, kommt mir das ganz gelegen. Spontan ist mir nämlich heute der Gedanke gekommen, wie die letzten Jahre so verlaufen wären, wenn ich nie mit dem Bloggen angefangen hätte und was das alles verändern würde. Und daran will ich euch einfach mal teilhaben lassen.

Die Theorie

Die Vorstellung, nicht zu bloggen ist im ersten Moment schon ein wenig seltsam. Denn inzwischen ist das so in mich übergegangen und ein fester Bestandteil meiner Freizeit bzw. meines Alltags geworden, dass ich ohne es ziemlich viel Zeit übrig hätte. Zumal wenn man bedenkt, dass ich ohne Blog wohl auch nicht auf Twitter gest0ßen wäre, keine anderen Blogs lesen würde und insgesamt wohl wesentlich weniger im Internet sein würde. Alles zusammen gerechnet wären das täglich sicher so um die 5 Stunden mindestens – allein schon, weil ich den Abend meist vor dem Rechner verbringe.

Gewonnene Zeit…

Was würde ich mit so viel gewonnener Zeit nur anstellen? Vermutlich würde ich meinen anderen Hobbys mehr Zeit widmen, vor allem wohl den Computerspielen, die ziemlich kurz kommen, seitdem ich blogge. Weiterhin wäre ich vielleicht viel öfter unterwegs, was nicht heißen soll, dass ich mein Blog vor meine Freunde stelle oder so. Aber ich würde wahrscheinlich viel öfter etwas selbst organisieren. Und ich hätte mehr Zeit zum Lernen, was ich wohl auch tun würde. Ein bisschen zumindest. Vielleicht.

… verlorene Kontakte

Das wären alles wohl positive Aspekte gewesen, doch es gibt auch zahlreiche negative, die hier nicht unter den Tisch fallen sollen. Und zwar hätte ich zahlreiche tolle Bekanntschaften nicht gemacht. Viele Diskussionen nicht geführt, hätte einige Leute nie getroffen, die ich inzwischen schon real kennenlernen durfte. Das Unwort würde es vielleicht gar nicht geben (oder zumindest noch nicht so lange). Ganz ehrlich würde ich auch behaupten, dass ich dümmer wäre bzw. besser gesagt weniger Wissen hätte, wenn ich nie mit Bloggen begonnen hätte. Ich fühlte mich noch nie so informiert wie seit der Zeit, seit der ich blogge.

Also: Weiterbloggen!

Ich denke zusammengefasst überwiegen klar die negativen Aspekte, also ist es wohl schon ganz gut, dass ich den Schritt damals gemacht habe. Jedenfalls habe ich es noch nie bereut, allerdings denke ich hin und wieder, dass ich mich mehr zwingen sollte, das etwas zu reduzieren. Aber wenn es Spaß macht? Nun ja. Gerne dürft ihr meine Idee aufgreifen und schreiben, wie euer Leben ohne das Bloggen wäre.  Oder ihr sagt es mir in den Kommentaren. Sehr gerne würde ich auch Geschleime lesen, in dem ihr mir sagt, wie dramatisch sich euer Leben ohne die Gedankendeponie ändern würde, auch wenn da wohl nicht allzu viel zu sagen sein wird. ;)

Gedankenspiele: Ich in 10 Jahren

Kaum schreibe ich einen Beitrag über das Entwickeln von Artikelideen, kommt mir auch schon eine neue selbige. Unter dem Titel “Gedankenspiele” möchte ich in unregelmäßigen Abständen mal ein bisschen in hypothetischen Richtungen grübeln, über die Zukunft nachdenken, verschiedene Möglichkeiten von Entscheidungen durchspielen und der Frage “Was wäre wenn?” nachgehen.

Im Gegensatz zu meinem “Gedankenmüll” wird hier also nicht beschrieben, was war oder ist, sondern was möglich ist und sein könnte – nicht selten mit einem kleinen Augenzwinkern. Das ist auch endlich mal wieder eine Reihe, die sehr gut zum Blognamen passt. Und mit dem ersten Beitrag der Reihe möchte ich darüber nachdenken, wie es mit mir wohl in 10 Jahren steht.

In 10 Jahren: Realistisch gesehen

Betrachte ich meine Zukunft realistisch, werde ich in 10 Jahren, also mit 32 Jahren, schon einige Zeit mein Studium erfolgreich beendet haben und Lehrer an einem Gymnasium in Schleswig-Holstein sein. Nach wie vor habe ich Spaß an meinem Job, den ich  inzwischen routiniert beherrsche. Vielleicht habe ich eine Freundin, mit der ich schon ein paar Jahre zusammen bin. Heiraten und Kinder kriegen sind schon ein Thema. In einem schönen Zuhause wohne ich schon, nur ist es noch nicht abbezahlt.

Das Bloggen betreibe ich der Schüler wegen mittlerweile anonym und nur noch in einem geringeren Maße, andere Dinge sind eben wichtiger. Außerdem arbeite ich ehrenamtlich in einem Museum, dessen Leitung mein Bruder inzwischen übernommen hat. Jedes Wochenende muss ich nach Hause zu meinen Eltern fahren, weil sie irgendwelche technischen Probleme mit dem Internet oder anderen technischen Geräten haben. Aber das stört mich nicht, denn das Essen meiner Mutter schmeckt mir nach wie vor.

In 10 Jahren: Ein wenig träumerisch

Im Optimalfall bin ich der leuchtende Star am Himmel der Lateinlehrer. Mein Examen war so gut, dass mir nahe gelegt wurde, doch gleich meinen Doktortitel hinterherzuschieben, was ich auch erfolgreich getan habe. Neben dem Schulunterricht gebe ich auch Kurse an der Universität, kann mir die Arbeitszeit aber so gut einteilen, dass ich trotzdem genug Zeit für meine Frau und das erste Kind habe.

Auch in der Blogosphäre kennt man meinen Namen mehr als gut, in den deutschen Blogcharts bin ich Stammgast in den Top 10 und Links von mir sind heiß begehrt. Dennoch bin ich nicht abgehoben und mache einfach mein Ding. Denn genau das mögen die Leute an mir. Ich werde zu Talkrunden eingeladen und habe mit meinem Blog einen sehr guten Nebenverdienst. Meine Eltern besuchen mich oft, um auf mein Kind aufzupassen und meine Mutter bringt mir jedes Mal eine meiner Lieblingsspeisen mit, auch wenn meine Frau auch sehr gut kocht.

In 10 Jahren: Furchtbare Vision

In einem sehr schlimmen Fall bin ich in 10 Jahren arbeitslos. Nach 5 erfolglosen Versuchen, ein Studium zuende zu führen, habe ich es aufgegeben und versuche nun, irgendwie an einen Job zu kommen, was sich mehr als schwierig gestaltet. Da ich kein Geld habe wohne ich immer noch zu Hause bei meinen Eltern, was auch bei der Damenwelt nicht gut ankommt, aber lange nicht der einzige Grund ist, warum ich noch Single bin.

Mein Blog habe ich mittlerweile aufgegeben, keine Sau interessiert sich mehr für das, was ich schreibe und so wirklich Lust habe ich auch nicht mehr, weil ich auch ganz andere Probleme habe. Ich flüchte mich in Alkohol, was die Sache kein Stück besser macht und mir einen ganz schönen Bierbauch beschert. Meine Mutter setzt mich auf eine strenge Diät und gibt mir nur noch Gemüse zum Essen. Durch einen Lebensmittelskandal muss Nutella aus dem Sortiment genommen werden. Mein letzter Lebenssinn wurde mir genommen.

In 10 Jahren: Wie seht ihr euch?

Na, wie findet ihr meine Einschätzungen? Welche trifft eurer Meinung nach am ehesten ein? Und nun würde mich vor allem doch sehr interessieren: Wie seht ihr euch in 10 Jahren? Vielleicht mögt ihr ja mal beschreiben, auch wenn es nur einer der drei Wege möglichen Wege (Realistisch, Optimal, Worst Case). Oder fühlt euch auch gerne dazu aufgefordert, einen eigenen Beitrag auf eurem Blog dazu zu schreiben. Es macht jedenfalls viel Spaß, mal darüber nachzudenken. :)

Produkttest: Tatonka Big Air

Bitte beachten: Dieser Beitrag ist eine Auftragsarbeit. Ich habe das geteste Produkt (ein Daypack von Tatonka) von www.rucksack-center.de zugeschickt bekommen und darf es behalten, wenn ich im Gegenzug einen Testbeitrag schreibe. Dennoch wird meine Meinung dadurch nicht beeinflusst, ich darf und soll sowohl positive als auch negative Dinge äußern. Im Shop gibt es Taschen und Rucksäcke bekannter Marken zu kaufen, neben Tatonka zum Beispiel auch Eastpak.

Als Student oder Schüler kennt man das Problem: Die Bücher und Materialien, die man Tag für Tag mitschleppen muss, werden immer größer und schwerer. Der Rucksack liegt auf dem Rücken und sobald die ersten Sonnenstrahlen kommen, wird es ziemlich warm auf dem Rücken unter der Tasche. Auch gibt es immer mehr Geräte, die man eigentlich täglich dabei haben möchte (Notebook, Digicam, MP3-Player usw.), für die man jeweils eine eigene Tasche hat. Ein moderner Rucksack für den alltäglichen Gebrauch sollte auf genau diese Notwendigkeiten eingehen und nicht nur genug Platz haben und angenehm zu tragen sein, sondern auch noch praktische Zusatzfächer besitzen.

Auf dem Papier bringt der Big Air Daypack von Tatonka die wichtigsten Voraussetzungen mit: Durch eine sogenannte AirMesh-Polsterung am Rücken und an den Gurten fängt man im Sommer nicht so leicht an zu schwitzen und das Tragen wird angenehmer. Er hat ein Fassungsvolumen von ca. 23 Litern und neben einem großen Organizerfach zusätzlich ein gepolstertes 15,4″ Notebook-Fach, sowie zwei gepolsterte Seitentaschen für MP3-Player und Kamera, sowie eine Halterung für Skate- bzw. Snowboards. Dazu sieht der Rucksack optisch sehr ansprechend aus (für Großansicht auf das jeweilige Bild klicken).

Tatonka FrontansichtTatonka InnenansichtTatonka Rückansicht

Doch wie sieht das ganze in der Praxis aus? Ich habe den Rucksack nun ca. eine Woche getestet. Meine Erfahrungen habe ich in kleinen Kategorien zusammengefasst, in denen ich sowohl die Plus- als auch die Minuspunkte aufzähle. Und bitte:

1. Platz und Sicherheit

Über Platzmangel kann man sich nicht beschweren. Ich habe mehr als eigentlich nötig in den Rucksack hineinbekommen. Notebook inklusive wichtigstes Zubehör (Stromkabel, Maus), divese Bücher, Collegeblock, Hefter, Moleskine, Federtasche und eine Getränkeflasche – dazu noch meine Digicam und meine Brille. Bisschen Platz ist sogar noch vorhanden, aber so langsam wurde das alles schon ziemlich schwer – normalerweise habe ich auch nicht so viel Zeug mit, aber ich will ja gute Testbedingungen schaffen.

Alle eingepackten Gegenstände liegen sicher in ihrem Fach, allerdings traue ich persönlich den Polsterungen im Kamera-, MP3-Player- und Brillenfach nicht so sehr über den Weg, als dass ich die Sachen einfach so da hineinlegen würde. Allerdings sind die Fächer groß genug, sodass man die Gegenstände bequem mit ihren Schutztaschen oder -etuis hineinlegen kann.

2. Tragekomfort

Den vollen Rucksack habe ich dann mal geschultert. Zunächst war das ein sehr ungewohntes Gefühl, weil der Daypack recht fest ist. Aber das bringt den Rücken in eine gute und natürliche Haltung. Die Gurte lassen sich leicht nach den eigenen Vorlieben einstellen, was ein bisschen Fummelarbeit ist, aber es ist ja auch wichtig, dass der Rucksack gut sitzt. Die schon erwähnte AirMesh-Polsterung am Rücken und den Schultergurten ist sehr angenehm, daran kann man sich gewöhnen.

3. Handhabung

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die Handhabung. Zunächst war ich ob der ganzen Gurte etwas verwirrt. Man muss sich das in Ruhe anschauen und ein bisschen herumprobieren, aber vielleicht wäre eine Art Anleitung nicht schlecht gewesen, die einem erläutert, wie man sich den Daypack am besten einstellt. Aber das findet man auch so heraus. Schön ist, dass sich die Gurte sehr leicht verstellen lassen, sogar während man den Rucksack auf dem Rücken hat.

Allerdings kommt man kaum ohne häufigere Änderung der Gurte aus. Wenn man an die großen Fächer möchte, muss man zunächst die Seitengurte etwas lockern bzw. öffnen. Während man unterwegs ist, ist es aber schöner, die wieder zu schließen und fest anzuziehen, damit sie nicht durch die Gegend baumeln. Das ist der Preis für die Sicherung der Fächer und wahrscheinlich eine Gewöhnugssache.

4. Optik und Haltbarkeit

Zur Optik habe ich ja eingangs schon gesagt, dass der Daypack ziemlich gut aussieht. Außerdem gibt es ihn in drei verschiedenen Farben, da sollte auch für jeden etwas dabei sein. Zu Haltbarkeit lässt sich nach einer Woche des Testens zwar noch nicht so viel sagen, aber der erste Eindruck ist auch hier positiv. Bisher gab es jedenfalls noch keine Verschleißerscheinungen.

Fazit

Ich glaube es ist relativ klar geworden, dass mich der Daypack von Tatonka ziemlich überzeugt hat. In eigentlich allen Punkten gibt es bis auf Kleinigkeiten nichts zu meckern. Allerdings muss sich der Preis von 79,90€ ja auch irgendwie rechtfertigen lassen. Wer also auf der Suche nach einem guten Rucksack ist, der auch Notebooks fasst und im Sommer atmungsaktiv ist, was vor allem auch bei längeren Strecken nützlich ist, der kann den Kauf in Erwägung ziehen. :)

Gedankenmüll zum Wochenende: Verschiedenes

Das Wochenende ist schon fast vorbei, aber trotzdem möchte ich euch noch an meinem Gedankenmüll teilhaben lassen. Dieses mal aber nicht zu einem bestimmten Thema, sondern mit einem kleinen Mix, denn irgendwie ist mir diese Woche einiges durch den Kopf gegangen. Vielleicht liegt das an meiner Krankheit, die mich die zweite Wochenhälfte heimgesucht hat. Wenn man den halben Tag im Bett liegt, hat man eben mehr Zeit zum Nachdenken. Also wundert euch nicht, wenn das alles ein bisschen unsortiert und wirr ist.

Punkt 1 auf der Liste ist meine Schwester. Meine kleine Schwester um genau zu sein. Die scheint jetzt nämlich tatsächlich ihren ersten festen Freund zu haben. Jedenfalls hat sich des öfteren Besuch von ihm, wird auch von ihm abgeholt, war mit seiner Familie essen usw. – denke also schon, dass das was ernstes ist. Für mich als großen Bruder ist das irgendwie schon komisch. Gefühlt ist sie für mich immer noch viel zu jung dafür und so wirklich anfreunden kann ich mich ja nicht mit dem Gedanken ja nicht. Sehe mich eben immer noch in der Rolle des Beschützers. Es ist ja nicht so, dass ich es ihr nicht gönne, aber irgendwie wird einem in so einer Situation bewusst, dass sie doch schon alt genug ist, um größtenteils auf sich selbst aufzupassen. Die Hauptsache ist aber wohl, dass sie weiß, dass sie trotzdem immer zu mir kommen kann, wenn sie Hilfe braucht.

Punkt 2 ist die Tatsache, dass ich seit kurzem Besitzer eines Apple Mobiltelefons bin. Hätte ich ja nie gedacht, aber eine glückliche Wendung und ein toller Mensch haben das möglich gemacht. Klasse Spielzeug, macht sehr viel Spaß, die ganzen Funktionen und Apps zu testen. Außerdem habe ich nun endlich mal einen guten Kalender und Organizer – früher war ich immer zu faul um sowas zu führen. Aber ich will nicht wie zahlreiche andere in den Apple-Hype verfallen und werde das Telefon weitestgehend aus meinem Blog heraushalten. Kann da sowieso nichts Neues hinzufügen, was nicht schon irgendwo anders viel besser steht.

Schlagen wir mit Punkt 3 den Bogen zurück zu meiner eingangs erwähnten Krankheit. Absolut furchtbar, wenn man so außer Gefecht gesetzt ist. Selbst kleine Aufgaben, die problemlos in wenigen Minuten erledigt wären, bleiben einfach liegen, weil man sich nicht aufraffen kann oder mag. Hinzu kommt die aktuell vorherrschende Wärme, die ich ja eigentlich total klasse finde, die bei Krankheit aber irgendwie nicht so prickelnd ist. Da weiß man nicht, ob man Fieber hat oder es nur am Wetter liegt, dass man so einen heißen Kopf hat. Die Krankheit ist also für diese Woche meine Ausrede für nicht beantwortete Mails und Kommentare und meine generelle Netzabstinenz. Auch wenn ich weiß, dass ich mich dafür nicht rechtfertigen muss. Ist ja trotzdem gut zu wissen.

Mir wären jetzt sogar noch ein paar Themen mehr eingefallen, aber da hier schon so viel Text steht und ich keine Lust mehr aufs Tippen habe und lieber wieder ins Bett gehe, hebe ich mir die mal für die nächsten Male auf. In diesem Sinne: Bleibt gesund und habt einen guten Start in die neue Woche.