CD-Check: Nova-Spes – Leben Ist Krieg

Nova-Spes - Leben Ist Krieg

Tracks: 14
Gesamtspieldauer: 55:46
Releasedatum: 07.09.2012
Genre: Synthpop / Electro
Homepage: www.nova-spes.com
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Dieses Album zu rezensieren ist Krieg!

Die Welt ist schlecht, das ist ja hinlänglich bekannt. Wie schlecht, ist vielen gar nicht bewusst, aber zum Glück gibt es Nova-Spes, die uns mit ihrem neuen Album »Leben Ist Krieg» ein bisschen schlauer machen wollen.

Musikalisch ist Nova-Spes in der Electro- und Synthpop-Sparte einzuordnen, bleibt aber im Vergleich mit vielen anderen Genrevertretern noch etwas minimalistischer, der Fokus liegt klar auf den Texten, die mit einem rhythmischen und tanzbaren Beat hinterlegt werden. Dazu kommen hin und wieder eingespielte Sprachsamples.

»Leben Ist Krieg« soll kein Konzeptalbum sein, beinhaltet aber viele aktuelle gesellschaftlich relevantee Themen und setzt sich kritisch mit ihnen auseinander. Sänger Matthias Hübner sagt: »Wir bewegen uns in einer für uns mittlerweile recht unwirklich erscheinenden Welt, in der wir nicht nur Gast sind, sondern auch Kämpfer. Wir kämpfen jeden Tag. Nicht ums Überleben, wie es vielleicht am Anfang der Menschheitsgeschichte der Fall war. Nein, wir kämpfen heute um die Art und Weise, zu leben.« Diese Erklärung des Albumtitels zieht sich wie ein roter Faden durch die Tracks. Ob man dieser Ansicht folgen möchte oder nicht, muss jeder selbst entscheiden, die These ist zumindest anfechtbar. Auch Inhalte der Songtexte sind mehr als nur streitbar, wenn zum Beispiel vom Tumor Mensch gesprochen wird, ist das einfach nur billige Provokation.

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CD-Check: The Breath Of Life – Whispering Fields

The Breath Of Life – Whispering Fields

Tracks: 13
Gesamtspieldauer: 55:04
Releasedatum: 07.09.2012
Genre: Dark Wave
Homepage: www.the-breath-of-life.com
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»Whispering Fields« könnte auch der Name einer Hanfplantage sein. Es ist aber der Titel des achten Albums von The Breath Of Life.

Das die belgische Formation schon eine 25-jährige Bandgeschichte vorzuweisen hat, ist beachtlich, hört man ihr aber schon mit dem ersten Track, »Shadows In The Sky«, an. Der Dark-Wave-Stil, den The Breath Of Life pflegen, klingt sehr altbacken. Dementsprechend ist wahrscheinlich auch die Zielgruppe anzusetzen.

Klar im Vordergrund der Songs steht die Stimme von Sängerin Isabelle Dekeyser, die durch Klangfarbe und Volumen besticht, jedoch eine teils abenteuerliche englische Aussprache hervorbringt. Dazu kommen Gitarre, Bass, Keyboard, zum Teil Violine und als Neuigkeit in der Band ein realer Drummer. Diesen Part hat Marc Haerden übernommen.

»Whispering Fields« krankt ein bisschen daran, dass sich fast alle Songs viel zu ähnlich anhören und auch in sich wenig abwechslungsreich sind. Eine positive Ausnahmeerscheinung ist hier »Cutting Wings«, das ein bisschen variabler daherkommt. Insgesamt ist das aber zu wenig, die von Anfang bis Ende des Albums immer gleiche Stimmung und Atmosphäre nagt irgendwann doch an den Nerven. Etwas Experimentierfreude und Mut zu Stilbrüchen hätten hier Wunder gewirkt. Warum auch ständig mit Halleffekt gearbeitet wird, bleibt ein Rätsel.

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CD-Check: ErilaZ – First Of The Vortices EP

ErilaZ – First Of The Vortices

Tracks: 4
Gesamtspieldauer: 25:28
Releasedatum: 07.09.2012
Genre: Industrial / EBM / Electro
Homepage: www.erilaz.net
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This is finnish, but not the end. ErilaZ aus Finnland veröffentlichen ihre Debut-EP »First Of The Vortices«.

Die Finnen vermischen Elemente aus Industrial, EBM und Electro. Das führt zu einer kühlen und sterilen Atmosphäre mit einer gewissen Härte. Der Einstiegstrack »July Cries« ist der beste Beweis dafür. Aufgewertet wird der Track durch allerlei elektronische Effekte und eine abwechslungsreiche Songstruktur. Einzig der sehr dünne Gesang passt nicht in das brachiale Gesamtbild. Das bleibt auch in der Folge die große Schwäche der Finnen. Sonst kann man kaum etwas aussetzen, der zweite Track »New World Disorder« gefällt neben den vorhin schon genannten Tugenden besonders durch die Pianoklänge im Hintergrund und einen schönen Raumklang. Im Idealfall hört man den Song also mit guten Kopfhörern.

»Unknown Dark Horizon« fällt aber deutlich ab, weil er eintöniger daherkommt. Auch die dezent eingesetzten Dubstep-Elemente wirken deplatziert. Ob man hier nur auf den aktuellen Hype aufspringen wollte? Der letzte Track der EP ist »Horizons Lost To The Armageddon Sun« im Remix von SG.7, besser bekannt als Spellgoth von den finnischen Bands Turmion Kätilöt, Horna und Slave’s Mask. Dieses achtminütige Opus hätte definitiv mehr Feinschliff vertragen, denn spätestens nach 5 Minuten hat man genug von dem etwas diffus zusammengesetzt wirkenden Stück.

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Konna backt: Baklava

Eine beliebte Süßigkeit aus dem Nahen Osten und dem Balkan ist Baklava, ein Gebäck, das zu einem Großteil aus Nüssen besteht. Und weil es einfach so unglaublich gut schmeckt, wollte ich es schon seit längerer Zeit einmal selbst herstellen. Und das habe ich mit folgenden Zutaten angestellt:

Teig:

  • 1 Packung Filoteig (aus dem türkischen Laden)
  • 150-180 g Margarine

Füllung:

  • 1 Tüte (60 g) Pistazien
  • 350 g Sonnenblumenkerne (alternativ: Walnüsse, Mandeln etc. oder eine Mischung)
  • 55 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskat

Sirup:

  • 250 g Honig
  • 200 g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 1/2 Zitrone

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CD-Check: Enter And Fall – Push Enter And Fall Down

Enter And Fall - Push Enter And Fall Down

Tracks: 14 (22)
Gesamtspieldauer: 1:06:33 (1:54:41)
Releasedatum: 10.08.2012
Genre: Electro
Homepage: enterandfall.de
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Nachdem das elektronische Musikprojekt Enter And Fall 2010 von den Lesern des »Sonic Seducer« zum vielversprechendsten Newcomer gewählt wurde, steht nun das Debutalbum »Push Enter And Fall Down« in den Startlöchern.

Nach einem zu lang geratenen Intro startet das Album mit dem titelgebenden Track »Push Enter And Fall Down«, welcher verdeutlicht, dass eine genaue Genrebezeichnung schwierig wird. Elektronisch, mit einer Tendenz zu EBM, aber auch mit Elementen aus Synthpop gewürzt. Die Stimme von Frontmann David kommt verzerrt hinzu, harsch und mit wütendem Grundton, der sich durch das Album zieht, wie sich auch am zweiten Track »Back In Time« erkennen lässt. Der monotone Beat wird hin und wieder von kleinen melodischen Parts durchbrochen, die atmosphärisch aber deplatziert und wie Fremdkörper wirken.

»Lose Control« wird da schon interessanter, bleibt der Song doch etwas ruhiger, ein wenig unterdrückt und man erwartet als Hörer regelrecht den Ausbruch, der jedoch ausbleibt. Dazu kommt eine weibliche Stimme im Refrain sowie kleine Spielereien, die den Track aus der Masse herausheben. Das anschließende »So Bye Bye« fügt sich da sehr gut an, der treibende, aber nicht dominierende Beat und die Songstruktur können überzeugen.

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Tipp: Wacken Open Air 2012 Livestream im NDR

Das Wacken Open Air 2012 öffnet dieser Tage seine Pforten und zehntausende Metalheads strömen in das kleine Dorf in Schleswig-Holstein.

Wer nicht dabei sein kann, aber trotzdem gerne ein bisschen was von der Musik und der Stimmung mitbekommen möchte, sollte sich auf der Webseite des NDR umschauen, denn auch in diesem Jahr werden diverse Acts, allen voran die wichtigsten Headliner, per Livestream übertragen. Darunter sind unter anderem Sepultura & Les Tambours Du Bronx, Hammerfall, Dimmu Borgir & Orchestra, Jim Breuer, Testament, Ministry, Edguy und Amon Amarth.

Das gesamte Programm und den Link zum Stream findet ihr beim NDR.

Update: Auch ZDFkultur strahlt wieder einige Acts im TV aus. Am Samstag wird ab 20 Uhr 4 Stunden gesendet und vom 6. bis 17. August gibt es jeden Abend ein einstündiges Konzerthighlight.

10 Überlebenstipps für die Festivalsaison

Sommer ist Festivalzeit, Horden von Menschen pilgern zu den großen und kleinen Events weltweit und genießen die gute Musik, die nette Atmosphäre und das gesunde Festivalessen. Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, alles zu beachten. Doch mit folgenden 10 Tipps holst du das Beste aus dem Festival heraus.

Anreise

»Schatz, wo haben wir noch mal unser Zelt aufgestellt?«

1. Anreise

Aller Anfang ist schwer und so gehört auch die Anreise zum Festival zu den schwierigsten Aufgaben. Nie war der Spruch »wer zu spät kommt, den bestraft das Leben« wahrer als hier. Eine gute Orientierung erweist sich ebenfalls als Vorteil, denn man muss sein trautes Übergangsheim ja auch schnell finden. Es kommt schon immer wieder mal vor, dass plötzlich ein Fremder in deinem Zelt schläft. Dann heißt es improvisieren und sich entweder dazulegen (und am nächsten Morgen Miete kassieren) oder sich ein anderes gemütliches Zelt suchen.

Ein geschmackvolles »Hello Titty« Shirt

Ein geschmackvolles »Hello Titty« Shirt

2. Merchandising

Auf dem Festivalgelände muss erst mal ein passendes Outfit her. Und was bietet sich besser an, als sich bei den zahlreichen Merchandise-Ständen umzusehen? Da ist für jeden was dabei, von qualitativ hochwertiger Chinaware in allen Farben und Größen bis Ed Hardy. Warum nicht etwas humoriges, das die Figur betont? Schließlich kann ein gutes Shirt auch Anlass für den Beginn eines Gesprächs sein und schon hat sich die Investition gelohnt. Das hilft auch gleichzeitig für den nächsten Tipp unserer Survival-Liste. Weiterlesen

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