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Gefühls-WirrWarr

Liebe ist…
… toll.
… bescheuert.
… immer anders, als man denkt.
… Bauchkribbeln.
… Bauchschmerzen.
… Vertrauen.
… Schmerz.

Ich führe diese Liste nun nicht weiter, das kann jeder selbst tun. Aber verdammt noch mal, warum ist Liebe so gegensätzlich?

GedankenGirlÜber die Autorin: Das GedankenGirl ist anfang zwanzig und hat noch viel vor im Leben. Einzig ihre Gedankengänge hindern sie manchmal am geraden Weg. Auf Umwegen sieht man aber auch viel mehr vom Leben, findet sie, und deswegen versucht sie alles mit Humor zu nehmen. Oft ist sie froh, dass niemand hört was sie gerade denkt. Nun schreibt sie es auf, ob das gut geht?

CD-Check: Van Canto – Break The Silence

Van Canto (Promo Picture)

“Rakkatakka Motherfucker” schallt der Schlachtruf und sofort weiß der an sich stets offene und interessierte Metal-Fan: Das muss doch Van Canto sein! Die Mundmetaller, die sich lediglich von einem Schlagzeug begleiten lassen, bringen am 23. September ihr mittlerweile 4. Studioalbum heraus und können auf eine stetig steigende Zahl Fans blicken. Allerdings sinkt mit zunehmender Bekanntheit natürlich auch der “Haha, das ist ja cool”-Überraschungseffekt des ungewöhnlichen A capella Metal, weshalb sich die Band nicht allein hinter ihrem ungewöhnlichen Konzept verstecken kann, sondern Qualität liefern muss. Doch die Jungs und Sängerin Inga scheinen dahingehend sehr selbstbewusst zu sein.

Man muss der Band schon lassen, dass sie die Imitation der Instrumente ziemlich perfektioniert hat und man – sofern man nicht so genau hinhört – zumindest teilweise denken könnte, es würden richtige Instrumente zum Einsatz kommen. Aber vor allem den “dandan”- und “dumdum”-Vocals merkt man schon an, dass sie mit dem Mund erzeugt wurden. Insgesamt sind es auch diese Laute, die sich etwas zu sehr in den Vordergrund drängen und auffallen, mehr noch als die Lyrics, gut zu hören in Primo Victoria. Hört man das Album am Stück, hat man sich aber ziemlich schnell daran gewöhnt und die Auffälligkeit nimmt etwas ab. Die Band nimmt sich aber auch die Freiheit, manchmal doch ein zusätzliches Instrument (z.B. Klavier, Akustikgitarre) mit einzubeziehen. Das könnte man auf der einen Seite kritisieren, ich möchte das aber ausdrücklich loben, da das für mehr Abwechslung sorgt.

Ebenfalls loben möchte ich die Gesangsleistung von Frontmann Sly, die wirklich beeindruckt und  für den einen oder anderen Gänsehautmoment zuständig ist. Er deckt eine sehr große Bandbreite zwischen gefühlvollem und kräftigem, ausdrucksvollem Gesang ab. Gemeinsam mit Sängerin Inga, die ebenfalls für Glanzlichter sorgt (Black Wings of Hate), werden sowohl die Balladen (Spelled In Waters) als auch die schnelleren Heavyrock-Nummern gezielt mit epischen Duetten angereichert. Die ganze Zeit über wird über die Songs eine sehr positive Stimmung transportiert, den Spaß, den die Band an und mit ihrer Musik hat, lässt sich in jedem Ton heraushören. Van Canto machen ganz klar Musik mit Leidenschaft, was man als Hörer immer bemerkt und positiv aufnimmt.

Drei Coverversionen sind unter den insgesamt zehn Songs zu finden, namentlich Primo Victoria (Sabaton), Bed of Nails (Alice Cooper) und Master of the Wind (Manowar). Die Coverversionen sind durchaus interessant zu hören, gewinnen auch vor allem durch die weibliche Stimme an neuen Facetten, kommen aber jeweils nicht an das Original an, wie es auch schon bei früheren Coverversionen der Band war. Deutlich stärker sind die eigenen Songs der Band, vermutlich auch, weil sie auch auf ihr A-Capella-Konzept hin geschrieben wurden. Erstmals ist mit Neuer Wind auch ein deutschsprachiger Song dabei, der sehr gelungen ist – hoffentlich baut die Band das noch aus.

Die normale Fassung des Albums enthält leider nur 10 Songs, die limitierte Edition bringt eine weitere Coverversion, Bad to the Bone von Running Wild, den mit Orchester-Unterstützung versehenen Song Betrayed und mit A Storm to Come den ersten Song des Van Canto Crossmedia-Projekts “Peer Returns”, welches Ende 2011 erscheint, mit.

Van Canto - Break The Silence

Van Canto – Break The Silence (Album)

Facts:
Tracks: 10
Gesamtspieldauer: 42:57
Releasedatum: 23.09.2011
Genre: A Capella Metal
Homepage: www.vancanto.de
Anspieltipps: If I Die in Battle, Spelled In Waters, Neuer Wind
Break the Silence (Limited Edition) bei Amazon kaufen

Fazit

Daumen mittel hochDas Cover von Break The Silence zeigt den Phoenix aus der Asche, eine Metapher, die auf Van Canto eigentlich gar nicht passt, befanden sie sich doch schon die ganze Zeit auf dem Weg nach oben. Diesen werden sie mit Break The Silence weitergehen, das Album ist eine runde Sache, die lediglich durch die verhältnismäßig geringe Anzahl an Tracks sowie durch die nicht vollständig überzeugenden Coverversionen ein wenig einbüßt. Fans der Band werden ihre Freude an dem Album haben und sicherlich werden sie auch einige neue Fans damit gewinnen können. Die Band zeigt eine gute Entwicklung und verlässt sich nicht nur auf das ungewöhnliche Konzept, sondern überzeugt durch Qualität und Leidenschaft.

Galerie

Van Canto 01 Van Canto 03 Van Canto 02


Durch die Nacht

Langsam und leise fahre ich durch die Nacht. Die Bahn ist ruhig. So früh ist kaum einer unterwegs, selbst die Sonne schläft noch. Ich fahre durch die Dunkelheit. Denke an das Gestern. Und an das Morgen. Wie wird es sein? Und was wird sich ändern? Ich blicke aus dem Fenster und die Lichter der Dörfer huschen vorbei. Bei nahestehenden Häusern denke ich mir, dass ich so nah an Gleisen nicht wohnen möchte. Die Gedanken gehen auf Reisen…

Zug zufahren ist eine Aktivität, die ich gerne betreibe. Das Besondere ist, dass diesmal draußen alles dunkel ist. Diese Dunkelheit ist beruhigend. Ich muss grinsen. Sehe mein Spiegelbild im Fenster und muss lachen. Was war los?

Nichts. Es war nichts los und das fühlte sich so gut an. Ich fahre vor mich hin und muss mich um nichts kümmern. Ich bin in einem Zustand, der mich zu mir selbst bringt. Ich kann mich ganz mit mir beschäftigen. Mit meinen Gedanken. Und diese Gedanken sind gut. Es fühlt sich gut an. Einfach richtig. Ich möchte mich in diesem Moment nicht beschweren, denn worüber?

Ich genieße diese Zeit. Vielleicht werde ich auch noch das kleine Licht über mir ausmachen und ein bisschen dösen. Vielleicht lese ich. Vielleicht schaue ich einfach den vorbei fliegenden Lichtern zu. Ganz sicher aber komme ich meinem Ziel immer ein Stückchen näher. Und diese Gewissheit, nichts tun zu müssen und dennoch voranzukommen, lässt mich tatsächlich einschlafen.

GedankenGirlÜber die Autorin: Das GedankenGirl ist anfang zwanzig und hat noch viel vor im Leben. Einzig ihre Gedankengänge hindern sie manchmal am geraden Weg. Auf Umwegen sieht man aber auch viel mehr vom Leben, findet sie, und deswegen versucht sie alles mit Humor zu nehmen. Oft ist sie froh, dass niemand hört was sie gerade denkt. Nun schreibt sie es auf, ob das gut geht?

Die 5 Jahre Gedankendeponie Geburtstagsverlosung: Die Gewinner

Das Gewinnspiel zum 5-jährigen Jubiläum dieser Seite ist beendet, die Gewinner stehen fest und natürlich fehlt jetzt nur noch zu verkünden, wer denn was gewonnen hat. Ich habe zu jedem Preis eine Liste derjenigen angefertigt, die sich diesen jeweiligen Preis ausgesucht hatten und mit Hilfe von random.org eine Rangfolge erstellt. Der erste Platz gewinnt und bekommt den Preis. Sollte sich dieser nicht innerhalb einer Woche melden, rückt der Nächstplatzierte nach, den ich überall zusätzlich ausgelost habe.

Die Gewinner:

Wacken 2012 Paket L

  1. Zarti
  2. cimddwc

Wacken 2012 Paket M

  1. Melli
  2. himmelschwarz

CD-Paket Pop

  1. Laura
  2. MarvinW

CD Paket Indie/Alternative

  1. juliaL49
  2. Dark Johann

CD Paket Metal/Rock

  1. Sibel
  2. Satryra

Sitcom-Paket

  1. Huge
  2. Uli

Hörspiel-Paket

  1. Sumi
  2. Maik

Buch-Paket

  1. Leeri
  2. Himbeerbel

Alle Gewinner werden von mir auch in Kürze per E-Mail benachrichtigt. Ich gratuliere allen Gewinnern und wünsche viel Spaß mit den Preisen! Am härtesten umkämpft waren übrigens das Sitcom- und das Buchpaket. Diejenigen, die nicht gewonnen haben, sollen bitte nicht traurig sein, es gibt sicher bald wieder mal die Gelegenheit, etwas zu gewinnen!

In diesem Sinne: Danke für die rege Teilnahme an meinem Gewinnspiel und für die zahlreichen Glückwünsche zum Bloggeburtstag! :)


52 Songs – Thema 12

52 SongsZurück aus dem Urlaub kehre ich natürlich auch mit einem neuen Song für das Projekt 52 Songs zurück. So viel Platz war noch in meinem Koffer.

Als 12. Thema hatte ich mal wieder etwas ganz Besonderes für euch im Gepäck und aus dem Lostopf gezogen. Bringt euch schon mal in die richtige Stimmung, dimmt das Licht, zündet ein paar Kerzen an, verteilt Rosenblätter auf dem Boden und such die richtige Musik für das folgende Thema heraus:

Romantik

Welcher Song bringt euch in eine romantische Stimmung? Was würdet ihr in einer romantischen Situation auflegen? Vielleicht erinnert ihr euch ja auch an eine romantische Situation, in der ein bestimmter Song lief oder den der Partner oder die Partnerin für euch ausgesucht hat.

Na wenn das mal nicht Potential für viele Schnulzensongs und Kuschelrock birgt, dann weiß ich auch nicht. Bin gespannt, wie ihr euch entscheidet! :)


Musikvideo der Woche: Knorkator – Du nich

“Die meiste Band der Welt” meldet sich zurück! Nachdem Knorkator sich eigentlich schon aufgelöst hatten, haben sie doch wieder zusammengefunden und dieser Tage ein neues Album mit dem Titel Es Werde Nicht herausgebracht. Natürlich musste dazu auch ein Video her und so entstand eines zum Song Du nich.

Dafür haben sich Knorkator einen prominente Gast ins Boot geholt. Kein geringerer als Till Lindemann, seines Zeichens Sänger von Rammstein gibt ein kleines Gastspiel. Der Song ist eigentlich typisch Knorkator, auf den ersten Blick sehr lustig, doch bei genauerer Betrachtung sehr gesellschaftskritisch. Er prangert das Konkurrenzdenken in der Gesellschaft an und kritisiert die absurde Überhöhung der eigenen Position vieler gegenüber ihren Mitmenschen. Dazu bekommt man den Song spätestens nach dem zweiten Hören nicht mehr aus dem Kopf. Guckt und hört mal rein!


52 Songs – Werbung

52 SongsFrisch aus dem Urlaub zurückgekehrt will ich natürlich unbedingt noch meinen Beitrag zum 11. Thema von 52 Songs einreichen.

Das Thema lautete Werbung und da musste ich nicht lange grübeln. Die meiste Werbemusik nervt mich zwar relativ schnell und ist auch abseits des Fernsehens schnell verbraucht, aber einen Song gibt es, der nicht nur in einer Werbung gespielt wurde, sondern auch darüber hinaus mit Werbung zu tun hat!

Werbung: The Kinks – Lola

Lola von The Kinks ist ein absoluter Klassiker aus dem Jahr 1970. Der Text erregte damals nicht nur Aufsehen, weil er von einer sexuellen Beziehung zu einem Transvestiten handelt, sondern auch, weil er dem Vorwurf der Schleichwerbung ausgesetzt war, denn zu Beginn des Songs heißt es “…where you drink champagne and it tastes just like Coca-Cola…“, was für die Single auf Cherry-Cola geändert wurde. Erst im Jahr 2007 wurde der Song dann für einen Werbespot von Coca Cola genutzt. Daher für mich ein optimaler Song zum Thema und dazu noch ein Stückchen Musikgeschichte sowie ein ziemlicher Ohrwurm.

 

17.09.2011 in Musik 4 Kommentare