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Konna kocht backt: Eierlikörkuchen

Heute hat mein Vater Geburtstag und da ich ja so in Koch- und Backlaune bin in letzter Zeit, dachte ich, dass das die beste Gelegenheit ist, mich an meinem ersten Kuchen zu probieren. Ich habe mich dann zwar für den wohl einfachsten Kuchen der Welt, den Eierlikörkuchen, entschieden, aber ich fange lieber klein an. Und lecker ist es ja trotzdem! :)

Folgende Zutaten brauchen wir:

250g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
125g Stärke
125g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
1/4 Liter Eierlikör
1/4 Liter Speiseöl

Erst einmal alle Zutaten bereitstellen Kuchenform schön einfetten, damit der Kuchen später schön herausgleitet.

Zunächst messen wir die Stärke und das Mehl ab und vermischen alles mit dem Vanillezucker und dem Backpulver in einer Schüssel. Dann nehmen wir die Eier, die wir ordentlich schlagen und denen wir dann nach und nach den Puderzucker, das Öl, den Eierlikör und die restlichen Zutaten beigeben und untermischen. Wenn keine Klümpchen mehr da sind, fetten wir die Kuchenform ein wenig mit Margarine ein und streuen sie mit Paniermehl aus, damit der Kuchen später nicht festklebt. Anschließend die Form in den Ofen stellen und bei 175°C ca. 45 Minuten backen.

Vorsichtig in die Kuchenform gießen und nichts verschwenden! :) Rein in den Ofen und mit Ober- und Unterhitze backen lassen. Wenn der Kuchen aufgegangen ist und eine schöne Farbe hat, kann er raus aus dem Sonnenstudio.

Wenn der Kuchen dann fertig ist, ab auf einen Teller stürzen, abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen. Yummie!

Der fertige Kuchen. Kann natürlich noch mit Puderzucker, Schlagsahne oder anderem verziert werden.

Ich hoffe mal, dass es meinem Vater schmeckt und er sich freut. :)


Ein Konzertbericht: Letzte Instanz in Kiel

Das letzte Album der Letzten Instanz namens Heilig ist nun schon eine Weile auf dem Markt und die sieben Jungs sind schon eine ganze Weile auf Tour. Am 12.02. führte sie die Reise nach Kiel in die Pumpe und da habe ich es mir nicht nehmen lassen, mit meinen beiden Schwestern mal wieder ein Konzert zu besuchen. Und so viel vorweg: Es war ein richtig genialer Abend!

Wir waren recht früh da und sind sogar tatsächlich die Nummern vier, fünf und sechs gewesen, die den Einlass passiert haben. So konnten wir uns eine richtig schöne Position vorne auf der linken Seite der Bühne sichern und hatten einen richtig guten Blick und waren hautnah dran, da es keine zusätzliche Absperrung gab. Diese guten Plätze sollten sich noch richtig bezahlt machen.

Gegen 21 Uhr startete Silent Poem aus Dresden als Vorband und versuchte, dem Publikum vornehmlich mit Tracks aus ihrem neuen Album und einem Cover von Joachim Witts Goldener Reiter ordentlich einzuheizen. Das gelang den Folkrockern verhältnismäßig okay, die Menge machte einen relativ geteilten Eindruck, objektiv gesehen war der Auftritt aber durchaus okay und war als Vorband sehr angenehm anzuhören. Auf jeden Fall haben sie einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen. Hier ein paar Fotos von Silent Poem (per Klick werden sie vergrößert):

Silent Poem Silent Poem Silent Poem

Dennoch war die Menge natürlich froh, als die Letzte Instanz endlich gegen 22 Uhr unter dem Applaus des Kieler Publikums die Bühne betrat. Nach dem Intro und den ersten Klängen von Dein Gott war die Menge jedenfalls schon gewonnen. Trotz der schon lange andauernden Tour waren die Instanzler voll bei der Sache und rockten den Saal, natürlich mit vielen Songs des aktuellen Albums, aber auch mit Klassikern wie Mein Todestag, Maskenball und Rapunzel.

Letzte Instanz Letzte Instanz

Bemerkenswert auch, wie leicht es Holly und den anderen fällt, mit dem Publikum zu interagieren. Davon haben sie jedenfalls regen Gebrauch gemacht und die Menge machte fleißig mit, zum Beispiel als es bei Tanz hieß, dem Vordermann oder der Vorderfrau an die Schultern zu fassen und dann alle gemeinsam zu springen oder den Refrain von Der Letzte Tag mitzumachen (“Kniet nieder, erhebt euch”). Aber auch sonst sprach Holly viel mit dem Publikum und ging auf Zurufe ein. Das war klasse. Und dank meines tollen Platzes nahm er mir meine Kamera ab und machte damit ein Foto von der Bühne aus. Eine schöne Randgeschichte für mich.

Letzte Instanz

Eine etwas unglückliche Geschichte passierte dann gegen Ende des Konzerts, als Holly eine Gitarre ins Gesicht bekam und eine ziemlich fies aussehende Platzwunde an der Augenbraue hatte. Doch ließ er sich dadurch kaum beirren, hielt die Wunde mit einem Handtuch und sang tapfer weiter. Im Anschluss an das Konzert kam die Band dann auch noch einmal hinaus und war bei einem Bierchen für einen kleinen Plausch, Fotos und Autogramme zu haben.

Letzte Instanz Letzte Instanz

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass es einfach ein genialer Abend mit und dank der Letzten Instanz war und es sicher nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich mir ein Konzert der Band angeschaut habe. :)

Die hier im Beitrag abgebildeten Bilder und noch weitere findet ihr in voller Auflösung in meinem zugehörigen Flickr-Album.

Nachtrag: Hier noch die komplette Setlist des Abends:

  1. Intro + Dein Gott
  2. Neue Helden
  3. Atme!
  4. Der Garten
  5. Maskenball
  6. Unsichtbar
  7. Schlaf, Schlaf
  8. Flucht ins Glück
  9. Tanz
  10. Dein Licht
  11. Monument der Stille
  12. Ohne Dich
  13. Der Letzte Tag
  14. Komm!
  15. Finsternis
  16. Mein Engel
  17. Mein Todestag
  18. Wir sind allein
  19. Kalter Glanz
  20. Rapunzel
  21. Winterträne

Die Person, die man liebt

Vor kurzem ließ ich euch im Zuge meiner Gedankenliste-Serie den Satz “Die Person, die man liebt, ist…” vervollständigen. Begeistert war ich über die Menge an Antworten und nun möchte ich natürlich einiges davon im Text wieder aufgreifen. Falls eure Ergänzungen nicht dabei sind, nicht böse sein. Ich habe nicht alles wörtlich übernommen, aber gebe euch trotzdem als Quelle an. Die nächste Gedankenliste folgt dann bald. :)

Die Person, die man liebt, ist allgegenwärtig (oggy). Sie begleitet uns, obwohl sie zu oft zu weit weg ist (miko), denn unsere Gedanken drehen sich fast rund um die Uhr um sie, weil sie eine Person ist, deren Glück man immer über das eigene stellt. Der Mensch, eigentlich ein sehr egoistisches Wesen, verändert sich, wenn er wirklich und aufrichtig liebt und gibt einfach alles für die geliebte Person, denn sie ist wert, weil sie einen sein lässt, wie man ist (Melli). Und wenn man zurückgeliebt wird, bekommt ja auch eine ganze Menge: Einen ruhenden Pol im Leben, wo man sich sicher, geborgen und zu Hause fühlt (GZi) und eine Person, der man die gleichen Freiräume zugesteht, die man für sich selber auch beansprucht (Blogmum). Und zu dieser Person hält man dann auch gern. In guten wie in schlechten Zeiten (Franka).

Doch leider ist die Person, die man liebt, auch die Person, die einen am meisten verletzen kann (Kerstin). Denn manchmal ist sie unerreichbar (MiesMuschel), so sehr man sich auch wünschen würde, dass es anders ist. Und manchmal wird die Liebe auch nicht erwidert. Oder sie erlischt von einer Seite. Dann tut es zwar meist sehr, wenn nicht sogar unerträglich weh, aber irgendwann tritt der Schmerz in den Hintergrund und das Positive des Vergangenen überwiegt. Denn eines ändert sich tief im Herzen doch nie: Die Person, die man liebt, ist großartig (caro)!


1.000.000 Besuche auf der Gedankendeponie

Ihr kennt doch sicherlich alle diese Spam-Popups, die einem sagen, dass man der 1000000. Besucher der besuchten Webseite ist und einen ganz tollen Preis gewonnen hat, man möge doch bitte alle seine Daten angeben. Nun, bei mir gewinnt ihr zwar nichts, aber dennoch möchte ich an dieser Stelle einmal verkünden, dass heute der millionste Besucher hier auf der Gedankendeponie war. Das finde ich ehrlich gesagt schon ganz gut und ein bisschen stolz bin ich auch, dass ich das mit meinem Blog geschafft habe. Auch wenn es ganze vier Jahre und fünf Monate gedauert hat (wobei das nicht ganz stimmt, die Zeit auf wordpress.com ist nicht mitgezählt, insofern sind es nur drei Jahre und sieben Monate. aber wer nimmt das schon so genau?).

Hier noch einmal der Bildbeweis:

1 Million Besucher

Monatsstatistik

Zum Schluss möchte ich die Gelegenheit dann auch gleich mal ergreifen und vor allem bei euch, meinen Stammlesern, für eure Treue bedanken. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar von euch und bin bestrebt, die Gedankendeponie weiterhin mit Leben zu füllen und zu verbessern. Denn was ist ein Blog schon ohne seine Leser? Doch nur ein weiteres Tagebuch unter vielen. Dankeschön! :)


Filmriss: Alias (Season Five)

Wenn ich eine Serie nennen müsste, die mein Jahr 2010 bestimmt hat, dann wäre es sicher Alias, denn mit keiner anderen Serie habe ich so viel Zeit verbracht und auch Spaß gehabt wie mit dem Agententhriller von J. J. Abrams. Doch irgendwann muss jede Serie einmal enden und so findet die Geschichte um Sydney Bristow nach der fünften Staffel ihren Abschluss. Ob der gelungen ist, will ich euch im folgenden Beitrag sagen. Spoiler zum Plot der vorigen Staffeln sind nicht ganz zu vermeiden.

Alias (Season 05)Die fünfte Staffel setzt zeitlich direkt nach der vierten ein, als Vaughn und Sydney auf dem Weg sind, um ihre Hochzeit zu feiern, und Vaughn ihr eröffnet, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt und ihre gemeinsame Geschichte kein Zufall sei. Doch bevor Vaughn alles erzählen kann, werden die beiden in einen Autounfall verwickelt. Fortan müssen Sydney und die APO ohne Vaughn auskommen und haben dabei mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Denn die Regierung wird von einer kriminellen Organisation namens Prophet Five unterwandert, sodass alle Operationen inoffiziell geplant und durchgeführt werden müssen. Hinzu kommt, dass Sydney schwanger ist und mit dieser neuen Situation auch erst einmal klar kommen muss. Ihre Schwester Nadia liegt nach der Vereitelung der Pläne von Elena im Koma, da sie mit dem Rambaldi-Virus infiziert ist. Sloane versucht mit allen Mitteln, an ein Gegenmittel zu kommen und schreckt dabei nicht einmal davor zurück, mit dem Gegner zusammenzuarbeiten und die eigenen Operationen zu behindern und zu gefährden…

Der Beginn der finalen Staffel ist schon ziemlich überraschend, weil man mit solch einem radikalen Schritt als Zuschauer wohl (wieder einmal) nicht gerechnet hat. Doch passt alles sehr gut ins Serienuniversum und da sich die staffelübergreifende Handlung recht schnell und spannend entfaltet, freundet man sich schnell mit den neuen Umständen an, wobei Sydneys Schwangerschaft doch ein bisschen zu viel des Guten ist, da sie dennoch weiterhin voll arbeitet und dementsprechend ihr Kind während eines Einsatzes bekommt. Hier wird der Bogen doch etwas zu sehr überspannt, ansonsten bekommt man genau das zu sehen, was man an Alias zu schätzen weiß.

Sehr schön ist es dann auch, dass alle wichtigen Figuren wenigstens noch einen Auftritt haben und nicht einfach spurlos verschwunden sind. Dass sich der gesamte Cast sehr mit seinen Rollen identifiziert hat und mit Spaß an der Sache ist, bemerkt man hier ganz deutlich. Aber die schauspielerischen Leistungen waren ja während der ganzen Serie nie ein Problem und so ist es auch in der fünften Staffel. Einzelne herauszuheben wäre an dieser Stelle nicht fair, jeder macht seinen Job toll und ist mit dem Verlauf der Serie auch gewachsen. Gleiches gilt für die Figuren, die eine stetige Entwicklung mitgemacht haben, was einem in der Rückschau besonders auffällt.

Zum Ende der Serie lässt sich eigentlich nicht allzu viel sagen. Es ist stimmig, abgeschlossen und fühlt sich richtig an, ohne jedoch wirklich besonders zu sein und einen vom Hocker zu hauen. Musste aber auch nicht sein.

Fazit: Alias hält auch mit der fünften Staffel das hohe Niveau und bietet einen runden Abschluss einer wirklich tollen und sehenswerten Serie. Wer bis zur vierten Staffel gekommen ist und sich unterhalten gefühlt hat, der wird sicher auch an der fünften Staffel seine Freude haben. Mir jedenfalls wird die Serie ganz sicher gut im Gedächtnis bleiben.

Meine Wertung: 8/10

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Alias in der IMDB
Review von bullion
Filmriss: Alias (Season One)
Filmriss: Alias (Season Two)
Filmriss: Alias (Season Three)
Filmriss: Alias (Season Four)
Alias – Die komplette fünfte Staffel bei Amazon kaufen


Her mit euren Album-Empfehlungen!

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuer Musik und schaue auch gern mal über den Tellerrand, einfach weil Musik mein absolutes Steckenpferd ist und ich mir ein Leben ohne Musik einfach nicht vorstellen kann. Darum schaue ich auch nahezu täglich auf Youtube, Last.fm und Amazon nach Musik, die mir gefallen könnte. Aber nun möchte ich auch einfach mal euch mit einbinden und bitte euch um eure Empfehlungen.

Allerdings möchte ich nicht einfach eine Band oder einen Künstler bzw. einen Song von euch genannt bekommen, sondern ein Album. Ich bin ein Verfechter des Album-Prinzips und möchte demnach von euch Alben empfohlen bekommen, die ihr insgesamt für hörenswert haltet, also nicht nur einen oder zwei Songs, sondern gut und gern den Großteil der Songs. Zum Beispiel also euer Lieblingsalbum. Ihr dürft allerdings nur ein einziges Album nennen. Gerne mit Begründung, muss aber nicht.

Weitere Einschränkungen gibt es nicht, auch nicht, was das Genre angeht, wenngleich die meisten von euch wohl wissen, dass ich mit Indie sowie R’n'B, Jazz und solcherlei eher weniger anfangen kann. Doch auch da würde ich dann mal reinhören, wenn ihr meint, dass es sich lohnt. Legale Möglichkeiten dafür gibt es ja genug, ohne gleich das Album kaufen zu müssen. Wenn ich mich dann durch alles durchgehört habe, werde ich einen Beitrag schreiben und kurz zu allen was sagen (mit Link zu euch natürlich) und die Alben, die mir am besten gefallen, bekommen möglicherweise auch einen umfangreicheren CD-Check spendiert.

Also los, her mit euren Album-Empfehlungen! Ich bin schon sehr gespannt! :)

09.02.2011 in Musik 35 Kommentare

Stöckchen: 10 Fakten über mich

Nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Stöckchen, diesmal kommt es direkt aus der Gedankenfabrik von Melli zu mir auf die Gedankendeponie geflogen. Es geht darum, 10 Dinge über sich zu verraten. Habe ich bestimmt schon mal irgendwann gemacht, aber ein paar Sachen wisst ihr ja vielleicht noch nicht. Also los.

1. Eigentlich erzähle ich nicht gern von mir, weil ich immer den Eindruck habe, dass das für alle total langweilig ist. Weiß immer nicht so recht, was ich dann so sagen soll. Ich höre viel lieber zu.

2. Pünktlichkeit steht bei mir sehr hoch im Kurs und ich bin selbst auch meist eher zu früh als zu spät.

3. Ich hätte beinahe Vincent oder Holger geheißen, aber meine Eltern haben sich doch noch umentschieden.

4. Ich bin ein absoluter Sommermensch und kann den kalten und dunklen Monaten nichts abgewinnen. Ich will Sonne, Hitze und an den Strand!

5. Ich hasse es, Klamotten in einem Geschäft anzuprobieren, ich bestelle Kleidung lieber online.

6. Ich denke oft zu viel nach und mache mir dadurch nicht selten das Leben schwerer, als es sein müsste.

7. Wenn ich allein bin, bin ich begeisterter Luftgitarrenspieler.

8. Ich habe eine Allergie gegen bestimmte Waschmittelzusätze. Wird das falsche Waschpulver verwendet, juckt der ganze Körper.

9. Ich bin (meistens) Idealist und Optimist, was zwar oft nützt, da ich so die meisten Dinge aus voller Überzeugung mache, aber auch nicht gut ist und sich stark äußert, wenn ich doch mal auf den Boden der Tatsachen geholt werde.

10. Mein Stowasser (Lateinwörterbuch) ist blau und das ist definitiv der coolste von allen!

So, wer mag das Stöckchen auffangen? Kristin, Celina, Mimi und Rooby? Viel Spaß damit. ;)