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	<title>Gedankendeponie &#187; 2012</title>
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	<description>Wo Gedankenabfall noch recycelt wird</description>
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		<title>Filmriss: 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 00:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino, Film & TV]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Filmriss]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weltuntergang ist ein beliebtes Thema in Hollywood. Ob die Menschheit dabei von einer Eiszeit, einem Metoriten oder Aliens dahingerafft wird, spielt eigentlich kaum eine Rolle. Hauptsache es kracht und knallt an allen Ecken und Enden. Die Handlung und die Dialoge sind da eher nebensächlich. Etwas anderes erwartet man auch nicht, wenn man sich so einen Film anschaut. So ist es auch bei 2012, dem Film von Roland Emmerich über den angeblich bevorstehenden Weltuntergang, der in vielen Prophezeihungen vorausgesagt wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltuntergang ist ein beliebtes Thema in Hollywood. Ob die Menschheit dabei von einer Eiszeit, einem Metoriten oder Aliens dahingerafft wird, spielt eigentlich kaum eine Rolle. Hauptsache es kracht und knallt an allen Ecken und Enden. Die Handlung und die Dialoge sind da eher nebensächlich. Etwas anderes erwartet man auch nicht, wenn man sich so einen Film anschaut. So ist es auch bei 2012, dem Film von Roland Emmerich über den <a href="http://www.gedankendeponie.net/2007/05/29/weltuntergang-im-jahr-2012/">angeblich bevorstehenden Weltuntergang</a>, der in vielen Prophezeihungen vorausgesagt wird. Doch schauen wir mal &#8211; ohne die Seriösität solcher Vorhersagen zu berücksichtigen &#8211; ob 2012 ein gelungener Film ist. Zunächst zur Story:</p>
<div id="attachment_8266" class="wp-caption alignright" style="width: 209px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a class="highslide" href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/2012.jpg" rel="lightbox[8264]"><img class="size-full wp-image-8266" title="2012" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/2012.jpg" alt="2012" width="199" height="296" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">2012</p></div>
<p>Der Wissenschaftler Adrian Helmsley entdeckt im Jahr 2009, dass die größten Sonneneruptionen seit Menschengedenken dafür sorgen, dass sich der Erdkern aufheizt und es dadurch zu massiven Erdbeben, Landverschiebungen, Vulkanausbrüchen und Tsunamis kommen wird. Diese werden solche Ausmaße haben, dass sie die Menschheit komplett ausrotten werden. Um dieser Situation Herr zu werden, entwickelt der wissenschaftliche Berater des US-Präsidenten einen Plan, die führende Elite der Menschheit (also diejenigen, die es sich finanziell leisten können), zu retten, indem riesige Archen gebaut werden. Als im Jahr 2012 die Zahl Katastrophen rapide zunimmt, muss der gefasste Plan vorgezogen werden. Vor diesen Katastrophen versucht sich auch Jackson Curtis zu retten, ein geschiedener Familienvater und erfolgloser Romanautor. Als er der Bedrohung gewahr wird, versucht er sich und seinen Kindern und seiner Ex-Frau irgendwie zu retten, dem Chaos zu entkommen und per Flugzeug an einen sicheren Ort zu gelangen&#8230;</p>
<p>Wenn man sieht, wie komplette Städte völlig zerstört werden, ein wahres Feuerinferno entzündet wird oder gewaltige Flutmassen riesige Landschichten unter sich begraben, mag einem manchmal schon der Mund offen stehen bleiben. Eine wahre Effektorgie wird immer dann abgespielt, wenn die Katastrophen Mittelpunkt des Geschehens sind. In ruhigeren Momenten treten dann jedoch die klaren Schwächen des Films hervor: Der Plot bleibt einem jegliche Erklärung der Ereignisse schuldig und die Dialoge triefen nur so vor Pathos und stellenweise wirkt der Film äußerst unfreiwillig komisch. Das Hirn wird von 2012 definitiv nicht angesprochen. Nicht anschauen sollte man sich den Film auch, wenn man man mit Logiklücken nicht zurecht kommt und zumindest einen Rest an Realismus behalten möchte. Aber das will 2012 auch gar nicht leisten.</p>
<p>So halten sich allerdings auch die schauspielerischen Leistungen im Rahmen, weil ihre Figuren viel zu stereotyp und eingeschränkt in ihrem Handeln sind. Was mit Jackson Curtis (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0000131/">John Cusack</a>) und seiner Familie passiert, ist einem eigentlich relativ egal, weil man keinerlei Beziehung zu ihnen herstellt. Am meisten Sympathiewerte bekommt noch Dr. Helmsley (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0252230/">Chiwetel Ejiofor</a>), der am besten dargestellte Charakter ist der des pragmatischen Wissenschaftlers Carl Anheuser (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0001624/">Oliver Platt</a>). Kein Totalausfall, insgesamt wäre aber viel mehr drin gewesen.</p>
<p>Fazit: 2012 ist ein typischer Emmerich-Film, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Die Effekte und Schauwerte sind über jeden Zweifel erhaben, die Action stimmt und der Film ist auf keinen Fall langweilig. Allerdings weist der Rest zahlreiche Mängel auf: Die Dialoge und oberflächlichen Figuren verhindern jeglichen Bezug und die unfreiwillige Komik stört mehr als die zahlreichen Logik- und Realismuslücken, die man noch gut verschmerzen kann. Wer mit dieser Erwartung ins Kino geht, der wird jedenfalls nicht enttäuscht werden. Ich war es jedenfalls nicht.</p>
<p><strong>Meine Wertung: 6/10</strong><br />
[starreview]</p>
<p><strong>User-Wertung:</strong><br />
[starrater]</p>
<p>Link-Container:<br />
<a href="http://www.imdb.de/title/tt1190080/">2012 in der IMDB</a><br />
<a href="http://www.gedankendeponie.net/2007/05/29/weltuntergang-im-jahr-2012/">Weltuntergang im Jahr 2012!?</a></p>
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