Dieses Spiel ist wie das College-Mauerblümchen mit Brille und Zahnspange, aus dem am Ende die Königin des Abschlussballs wird.
Als die islamistische Terrororganisation Al-Samad mit gestohlenen, amerikanischen Lenkraketen ein Passagierflugzeug abschießt, schickt der offiziell nicht existierende US-Geheimdienst namens »Alpha Protocol« seinen frisch rekrutierten Agenten Michael Thorton nach Saudi-Arabien, um die Vorfälle zu untersuchen und die Drahtzieher des Anschlags dingfest zu machen oder zu eliminieren. Thorton kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur, die noch viel weitreichendere Ausmaße annehmen könnte, wenn er es nicht verhindert.
Die Story des Action-Rollenspiels Alpha Protocol kann nun wirklich keinen Blumentopf gewinnen und ist für Freunde von Agentenfilmen nur allzu vorhersehbar. Das macht aber nichts, denn sie ist trotzdem spannend erzählt. Das liegt insbesondere daran, dass je nach Spielweise nur ein Teil der Verschwörung aufgedeckt wird oder man an alle Informationen kommt.


