Tag Archiv für Alternative Rock

Musikvideo der Woche: Bush – The Sound Of Winter

Bush - The Sound Of Winter

Kommende Woche ist der Release des neuen Albums von Bush, die durch Songs wie The Chemicals Between Us und Swallowed weltweite Bekanntheit erlangt haben. Die Platte trägt den Namen The Sea Of Memories und ist das erste Album nach 10 Jahren, nachdem sie sich 2005 offiziell aufgelöst hatten.

Das Video zu The Sound Of Winter – ein passender Titel zum aktuellen Zeitpunkt – ist schon veröffentlicht und bietet einen gut hörbaren Track, dem zwar ein bisschen das gewisse Etwas fehlt, der aber die breite Masse sicher ansprechen dürfte. Macht euch doch selbst ein Bild. Wie gefällt euch der Song? Weiterlesen

Musikvideo der Woche: Emil Bulls – The Jaws Of Oblivion

Emil Bulls - The Jaws Of OblivionDas Musikvideo der Woche stammt diesmal von Emil Bulls, die am 30. September ihr aktuelles und nunmehr zehntes Album Oceanic veröffentlicht haben. Ein CD-Check dazu wird vermutlich demnächst irgendwann folgen.

Bis dahin könnt ihr euch schon mal das Video zum Song The Jaws Of Oblivion anschauen und anhören. Das ist zwar nicht der stärkste Song des Albums, aber mit ziemlicher Sicherheit der massenkompatibelste, aber keinesfalls schlecht. Hört doch einfach mal rein, wenn ihr auf guten Alternative Rock mit Wiedererkennungswert steht. Weiterlesen

CD-Check: Subway To Sally – Schwarz In Schwarz

Alle zwei Jahre wieder kommt ein neues Studioalbum von Subway To Sally heraus. Beeindruckend, mit welcher Regelmäßigkeit und Konstant die Potsdamer ihrem musikalischen Handwerk nachgehen. Und obwohl die öffentliche Wahrnehmung und der kommerzielle Erfolg gewachsen sind, hat die Band ihre Wurzeln nie vergessen und so trägt die mittlerweile 11. Studioplatte bezeichnenderweise den Namen Schwarz In Schwarz, ein klares Bekenntnis zu dem, was die Band groß gemacht hat. Bleibt nur die Frage, ob sich das auch in der Musik niederschlägt und die Band ihren Weg abseits des Mainstreams weitergeht.

Diesen Sorgen möchte die Band wohl direkt den Nährboden entziehen, schickt man mit Das Schwarze Meer doch direkt einen Track mit donnernden Gitarren und melodischen Zwischenstücken als Opener ins Rennen. Dass der Track funktioniert, haben sie schon auf dem Wacken Open Air 2011 bewiesen und so ist es auch kein Wunder, dass es dieser Song ist, für den ein Video produziert wurde und der als programmatisch für das gesamte Album ausgerufen wurde.

Musikalisch greift die Band auf Altbewährtes zurück, doch hat sie sich in ihrer Laufbahn schon so oft neu erfunden, dass man das durchaus auch als angenehm empfinden kann. So mischt sich zwischen treibende Rock- und Metalsongs und eingängigen Nummern (Nichts ist für Immer) die eine oder andere Ballade, für die dann auch mal der Stecker aus den Instrumenten gezogen wurde (Ins Dunkel). Und auch die orientalischen Anleihen sind wieder dabei, um die dazu passenden Texte zu unterstreichen (Tausend Meilen). Das heißt aber nicht, dass sich die Band keine Innovationen parat hat und nur ihr Programm herunterspielt. Die Detailverliebtheit merkt man den Songs an, um sie alle zu entdecken muss man das Album schon mehrfach hören, was man auch unbedingt tun sollte, da die Tracks dadurch noch gewinnen. Zusätzliche Würze hat sich Subway To Sally mit einigen Gastmusikern dazugeholt, so verleiht eine Trompete dem Song Kämpfen Wir! das gewisse Etwas.

Textlich ist die Band schon immer auf einem sehr hohen Niveau gewesen, das bleibt auch bei Schwarz In Schwarz so, das vom Grundton religiös-apokalyptisch auftritt. Hauptverantwortlich für die Lyrics ist wie üblich Bodenski, dem es wieder gelingt, mit seinen Texten verschiedenste Themen anzusprechen und auch Stellung zu beziehen, etwa wie erwähnt zur Religion (Schlagt die Glocken), den von den Maya vorausgesagten Weltuntergang (MMXII) oder über die in jüngster Zeit vermehrt enthüllten Verbrechen, in denen Kinder zu Hause weggesperrt und missbraucht wurden (Mir Allein). Reich an Metaphern laden die meisten Songs regelrecht dazu ein, sich intensiv mit ihnen auseinanderzusetzen. Alle Songs trägt Sänger Eric Fish mit seiner markanten Stimme vor, mit der er sowohl zornig, als auch emotional und sanft umzugehen weiß. Die langjährige Erfahrung merkt man ihm an und man kann ohne Zweifel sagen, dass er zur Unverwechselbarkeit des Sounds der Band einen großen Teil beiträgt, wie auch die STS-typischen Chöre (Wo Rosen Blüh’n).

In der normalen Fassung umfasst Schwarz In Schwarz 11 Tracks bei einer Spielzeit von gut 54 Minuten. Die Fan Edition enthält den Bonussong Alles Oder Nichts, der sich klar vom Rest des Albums unterscheidet, den man als Fan aber gern mitnimmt, und eine DVD “Live auf Burg Abenberg 2010″ und einer 20-minütigen Dokumentation “Inside Schwarz In Schwarz”.

[stextbox id="info" image="null"]Subway To Sally - Schwarz In Schwarz

Subway To Sally – Schwarz In Schwarz (Album)
Facts:
Tracks: 11
Gesamtspieldauer: 54:16
Releasedatum: 23.09.2011
Genre: Alternative Metal
Homepage: www.subwaytosally.com
Anspieltipps: Kämpfen wir, Bis in alle Ewigkeit, Nichts ist für immer
Schwarz in Schwarz bei Amazon kaufen / Fan Edition + DVD
Schwarz In Schwarz als MP3 bei Amazon laden

[/stextbox]

Fazit

Daumen hochSchwarz In Schwarz reiht sich lückenlos in die Diskographie von Subway To Sally ein und das ist als Kompliment zu verstehen. Die Band erfindet sich nicht neu, schafft es aber, nach all den Jahren noch immer unverbraucht und frisch zu klingen und ihrer Linie sowie ihren Wurzeln treu zu bleiben. Musikalisch und textlich erstklassig hat Schwarz In Schwarz das Zeug, manch alten Fan, der von den letzten Platten etwas enttäuscht war, wieder zurückzugewinnen. Wer Schwarz In Schwarz nichts abgewinnen kann, der wird in diesem Leben wohl kein Fan der Band mehr werden.

Musikvideo der Woche: Subway To Sally – Das Schwarze Meer

Subway To Sally - Das Schwarze MeerSchon seit längerem ist bekannt, dass Subway To Sally kommenden Monat ihr neues Album »Schwarz In Schwarz« herausbringen. Um das zu feiern, haben sie auf ihrer Facebookseite einen Countdown eingerichtet, der dabei helfen soll, die Wartezeit etwas zu verkürzen. Am 26.08. haben sie nun das Video zum Song »Das Schwarze Meer« enthüllt. Dieses ist auch schon bei Youtube gelandet und ich will es euch natürlich nicht vorenthalten.

Das Video steht eigentlich ziemlich gut in der Tradition von Subway To Sally, die daraus eigentlich nie wirklich große, aufwändige Produktionen machen. Das ändert aber nichts an der Qualität der Musik und die stimmt ja bekanntermaßen. Überzeugt euch doch selbst und schreibt eure Meinung in die Kommentare! Weiterlesen

Wacken 2011 Spezial – Samstag: Subway To Sally

WACKEN

WOA2011Band: Subway To Sally
Gründungsjahr: 1991
Herkunftsland: Deutschland
Genre: Alternative Rock, Folk Metal
Aktuelles Album: Kreuzfeuer
Wissenswertes: Texter Bodenski ist studierter Germanist und gehört der Celler Schule an, einem Förderseminar für Textschaffende in der Unterhaltungsmusik.

CD-Check: Eyes Shut Tight – Fairground Zero

CD-Check: Eyes Shut Tight - Fairground Zero

Eyes Shut Tight (Promo Picture)

Kritik

Mit Fairground Zero bringt die Hamburger Band Eyes Shut Tight am 27. Mai ihr zweites Album auf den Markt. Nachdem ihr Debut Secret Destroyer musikalisch noch recht roh und eine erste Orientierung war, folgt nun der Feinschliff. Ich hatte die Möglichkeit, vorab in die neue Scheibe reinzuhören und will meine Eindrücke gern mit euch teilen.

Sehr straight startet das Album mit dem Track Carousel, der ordentlich Druck macht und vor Energie strotzt, dabei aber ein wenig die Melodie vernachlässigt. Die kommt in Ordeal zum Vorschein, wobei sie recht monoton bleibt und der Song ebenfalls mehr auf Lautstärke und wütende Lyrics setzt. Das gewisse Etwas fehlt bisher. Das ändert sich auch nicht mit Night Without an End, das zwar auch wieder allerbeste Kopfnickerqualitäten aufweist, aber ansonsten recht blass bleibt. Fortune Wheel, in dem es darum geht, dass der Protagonist alles dafür geben würde, um einmal Glück zu haben, wenn nötig sogar sein Leben, nimmt etwas Tempo heraus, bietet aber auch nichts Neues. Das ändert sich endlich mit dem Track Useless, in dem elektronische Elemente mehr in den Vordergrund rücken. Geht doch! Schon wird der Song deutlich interessanter, da der Song auch in sich etwas abwechslungsreicher ist. Der positive Trend setzt sich auch in Cabinet of Mirrors fort, einem Song, der bestimmt auch live gut kommt und die Massen in Schwung bringt.

Die zweite Hälfte des Albums beginnt mit Gone, einem erstmals ruhigeren Song, der mit geschickt eingesetzten elektronischen Elementen überzeugt. Zum Hälfte wird es dann aber auch wieder laut, was aber im Sinne einer steigenden Dramatik und einem Höhepunkt gut passt. Forbidden ist durch seine einfache Songstruktur recht eingängig und vereint wieder Elemente aus Elektronik und Metal, klingt inzwischen aber auch schon wie zigfach gehört. Das könnte aber auch zu einem guten Stück an Sänger D. W. Trashedsoul liegen, dem es leider nicht gelingt, etwas mehr Variabilität in seinen Gesang zu legen und sich stets gleich anhört und dabei nicht einmal eine besonders eindrückliche Stimme hat. Es folgt mit Eat my Fist fast schon erwartungsgemäß ein weiterer “Wutsong” aus der Konserve ohne jegliches Alleinstellungsmerkmal. Da hilft auch die Verzerrung in Revenge nicht mehr viel, wenngleich der Song musikalisch wieder mehr Spaß macht. Mit den abschließenden Tracks Why Don’t You und Deep Sleep folgt leider auch nichts Erwähnenswertes mehr.

Die 12 Tracks des Albums summieren sich zu einer Gesamtspielzeit von fast 50 Minuten, ein durchaus guter Wert. Die Aufmachung ist gut geworden, nur die verwirrende Anordnung der Songtexte im Booklet mutet etwas seltsam an, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht.

Fazit

Nach dem Hören von Fairground Zero überwiegt leider die Enttäuschung. Eyes Shut Tight schaffen es nur selten, nicht nach Durchschnittskost zu klingen, kein Song bleibt wirklich im Ohr hängen, alles klingt nahezu gleich und wirkt irgendwie beliebig und austauschbar. Dabei steckt einiges an Potential in der Band, wie Songs wie Useless oder Gone beweisen, allerdings wird dieses Potential nicht annähernd ausgeschöpft. Dazu kommt, dass der Gesang von Frontmann D. W. Trashedsoul absolut nicht überzeugen kann und regelrecht lieblos wirkt. Es bleibt ein Album, von dem man sich hin und wieder mal einen oder zwei Songs anhören kann, mehr aber auch nicht. Schade!


Eyes Shut Tight - Fairground ZeroEyes Shut Tight – Fairground Zero (Album)

Facts:

  • Tracks: 12
  • Gesamtspieldauer: 49:47
  • Releasedatum: 27.05.2011
  • Genre: Alternative Metal
  • Homepage: www.eyesshuttight.com
  • Anspieltipps: Useless, Cabinet of Mirrors, Gone

Wertung: 4 von 10 Punkten

[starreview]

Fairground Zero bei Amazon kaufen
Fairground Zero bei Amazon als MP3 laden

CD-Check: Kinetik Control – Only Truth Remains

Kinetik Control (Promo Picture)

Kinetik Control - Only Truth Remains

Tracks: 13
Gesamtspieldauer: 43:46
Releasedatum: 08.04.2011
Genre: Alternative Rock
Homepage: www.kinetikcontrol.com
Only Truth Remains bei Amazon kaufen / als MP3 laden

Am morgigen 08. April erscheint das neue Album »Only Truth Remains« von Kinetik Control endlich in Deutschland.

Ohne Umwege legt das Album mit dem Song »Loving the Animal« direkt los, ein guter Einstieg im Midtempo, der nicht zu hart und nicht zu soft daherkommt und eine gute Nummer im Alternative Rock Radio abgeben würde. Die zweite ausgekoppelte Single, »All Fours«, geht noch mehr in die Richtung, hat fast Indie-Charakter und macht ordentlich Stimmung und gute Laune. »Chinese Medicine« kann da nicht anschließen, der Track wirkt musikalisch etwas überladen und harmoniert nicht wirklich mit dem Gesang. Das Saxophon macht sich aber ganz gut im Rockgewand.

»Conservation of Conversation« erinnert mich vom Gesang ein wenig an Disco Ensemble, Sänger Sauli Vuoti wechselt seine Stimmlage von Song zu Song recht häufig und macht die Songs dadurch recht abwechslungsreich. Ein wenig langsamer kommt »Monsters Under My Bed« daher, der Song hat leichte Einschläge von Korn, was als positiver Vergleich gemeint ist. Ein absolutes Highlight des Albums ist »In This Life«, diese lebensbejahende Rockhymne an das Leben geht direkt ins Ohr. »Everlasting Tide« schlägt erstmals ruhigere Töne an und wird von einer angenehmen, leichten Melancholie getragen.

Weiterlesen