Nachdem ich zu Beginn der Woche schon einen Eierlikörkuchen zum Geburtstag meines Vaters gebacken habe, war die liebe Caro so nett, mir ein Rezept für eine Eierlikörtorte zu schicken. Und da dachte ich, warum sollte ich das nicht direkt ausprobieren? Und so kam es dann dazu, dass ich meine erste Torte gebacken habe. Mit Caros Erlaubnis poste ich natürlich wie gewohnt das Rezept für euch, damit ihr es nachmachen könnt.
Kommen wir zunächst zu den Zutaten, die ich mal in zwei Teile trenne. Zunächst kommt der Tortenboden, für den wir einen Biskuitboden machen. Man kann einen fertigen kaufen, aber wenn man es lieber möchte, kann der natürlich auch selbst angefertigt werden. Dazu brauchen wir Folgendes:
- 3 Eier
- 3 EL lauwarmes Wasser
- 100g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 50g Mehl
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 1 1/2 EL Kakao
- 50g gem. Haselnüsse
Die Zutaten geben wir nach und nach in die Schüssel und verrühren sie gut, bis der Teig eine hellbraune Farbe hat und schön cremig ist. Den Teig dann ca. 20 Minuten backen. Holzstäbchenprobe machen (also hineinstechen, herausziehen und schauen, ob etwas am Stäbchen hängen bleibt), wenn nichts kleben bleibt, ist der Teig fertig.

Jetzt geht es weiter zum Belag, mit dem wir natürlich schon anfangen können, während der Boden backt. Erst einmal wieder die Auflistung der Zutaten:
- 100g Butter
- 75g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eigelb
- 1/4l Eierlikör
- 1 Päckchen gemahlene weiße Gelatine
- 3 Eiweiß
- 3 Becher süße Sahne
- 2 Päckchen Sahnesteif
- 2 Päckchen Waffelröllchen (hat bei mir nicht ganz gereicht, eine mehr zu haben ist gut, kann man nebenbei noch naschen.
)
Zunächst einmal die Butter schaumig schlagen und dann den Puder- und Vanillezucker nach und nach unterrühren. Im Anschluss dann abwechselnd Eigelb und Eierlikör hinzugeben und immer weiterrühren, bis das ganze schon ein wenig cremig ist. Keine Sorge, wenn es hier noch etwas zu flüssig wirkt, das wird noch! Die Gelatine nach Anweisung auf der Packung auflösen und schön geschmeidig unterheben. Das ganze wird dann bis zum Gelieren kalt gestellt. Kurze Pause, Glieder ausschütteln, Schluck Eierlikör nehmen!
Nun das Eiweiß zu Schnee schlagen und das gleiche mit der Sahne und dem Sahnesteif machen. Beides wieder unter die Creme ziehen, von der dann etwas auf den Biskuitboden gestrichen wird. Schön gleichmäßig (nicht so wie ich das gemacht habe) und am besten legt ihr einen Tortenring um, sonst werden die folgenden Schritte fast unmöglich.

Jetzt ist ein bisschen Feinarbeit gefragt, denn nun müssen die Waffelröllchen am Rand platziert werden. Schön senkrecht an den Rand setzen, dann hält das später auch, auch wenn es vielleicht nicht den Anschein hat. Um das Ganze etwas schöner aussehen zu lassen, kann man sich ein Muster ausdenken, wie man die Waffeln hineinsteckt. Im Anschluss wird dann der Rest der Eierlikör-Creme eingefüllt und glatt gestrichen.

Jetzt muss die Torte gut gekühlt werden, damit die Creme nicht ausläuft. Erneute Pause also. Da ist schon mal Zeit für ein bisschen Abwasch. Aber wir spulen die Zeit mal vor, damit wir zur Verzierung der Torte kommen können, denn so sieht sie ja noch ein bisschen nackt aus. Ganz gut bietet sich natürlich noch ein bisschen Eierlikör an, auch Schokoraspel oder -stückchen passen immer. Da kann man dann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Mein Ergebnis sah am Ende so aus:


Das war’s! Fertig ist die Eierlikörtorte, die wirklich sehr sehr gut schmeckt. Die werde ich auf jeden Fall mal wieder machen!
Nachdem ich zu Beginn der Woche schon einen Eierlikörkuchen zum Geburtstag meines Vaters gebacken habe, war die liebe Caro so nett, mir ein Rezept für eine Eierlikörtorte zu schicken. Und...