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Grundregeln für Blogger bei Anfragen an Firmen

Über die Relevanz von Blogs kann man sicherlich kontrovers diskutieren, ein Fakt ist aber, dass Blogs heutzutage schon teilweise recht gut wahrgenommen werden und für Firmen eine nicht unerhebliche Plattform der Meinungsbildung sind. Nicht umsonst werden kritische Blogger abgemahnt oder häufen sich Anfragen für Werbung und Kooperationen.

Doch muss man als Blogger nicht immer nur darauf warten, bis sich eine Firma welcher Art auch immer bei einem meldet und ein Angebot unterbreitet. Man kann auch selbst die Initiative ergreifen und sich an diverse Firmen wenden. Weil vielleicht nicht jeder genau weiß, wie er dabei vorgehen soll, habe ich mal ein paar Gedanken zum Thema gesammelt und will sie gern zur Verfügung und zur Diskussion stellen.

Vorbemerkung: Warum sollte ich mich überhaupt an Firmen wenden wollen?

Dazu gibt es mehrere Gründe. Vielleicht möchtest du ein Gewinnspiel veranstalten und suchst attraktive Preise, die du verlosen kannst. Oder es gibt ein Produkt, das du gern testen möchtest, um anschließend darüber zu berichten. Möglicherweise benötigst du für einen Blogpost auch ein paar Informationen und/oder Bilder aus erster Hand, um deinem Beitrag einen gewissen Mehrwert zu verpassen.

Der Grund deiner Anfrage sollte jedenfalls nicht sein, dass du einfach kostenlos irgendetwas abgreifen willst. Das kommt nämlich nicht gut an und funktioniert auch zumeist nicht.

1. Stelle Anfragen, die zu deinem Blog passen

Zunächst muss man natürlich wissen, was man überhaupt anfragen möchte. Es ist relativ sinnlos, irgendwelche Technik-Gadgets anzufragen, wenn sich das Blog nicht auch um Technik dreht. Hat man ein Musikblog, könnte man zum Beispiel Glück haben, wenn man bei Plattenfirmen nach Promo-Versionen von Alben für eine Rezension fragt. Ihr könnt damit rechnen, dass sich die Firmen, die ihr anschreibt, euer Blog auch ansehen und dann abwägen, ob eine Herausgabe sich wirklich lohnt. Je kleiner und neuer euer Blog ist, desto mehr Abstriche müsst ihr natürlich machen.

2. Bleibe realistisch

Bei allem Wert, den Werbung auch in Blogs hat, sollte man schon realistisch bleiben bei seinen Anfragen. Beispielsweise nach einem Macbook zu fragen dürfte kaum von Erfolg gekrönt sein, denn erstens ist der Wert eines solchen viel zu hoch und zweitens hat eine Firma wie Apple eine Werbung in Blogs wohl wirklich nicht nötig. Es gilt die Regel: Je geringer der Wert eines Produktes, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man es zur Verfügung gestellt bekommt. Man sollte sich aber auch nicht unter Wert verkaufen. Das gleiche gilt für die Firmen: Je kleiner sie sind, desto aufgeschlossener reagieren sie. Die “Big Player” der Branche haben Werbung in Blogs nicht so sehr nötig. Meist kann man sich da recht gut im Vorfeld informieren.

3. Finde den richtigen Ton

Eine Anfrage wird im Normalfall wohl per E-Mail gestellt. Diese solltest du in einem höflichen und freundlichen Ton verfassen. Auch eine vernünftige Orthographie ist von Vorteil. Jeder Eindruck zählt und kann den Ausschlag geben. Also schreibe eine Begrüßung, stelle dich vor, formuliere ganze Sätze und halte dich an die Grundregeln der Rechtschreibung und Grammatik. Bedenke: Du möchtest etwas und bist definitiv nicht in der Position, etwas zu fordern oder gar irgendwelche Bedingungen zu stellen. Darum solltest du auch klar formulieren, mit welcher Absicht du deine Anfrage stellst.

4. Wirf deine Stärken in die Waagschale

Selbstverständlich ist es richtig und wichtig, überzeugend zu wirken. Dazu sollte man definitiv seine Stärken betonen, ohne es aber zu übertreiben. Wenn du mit ganz guten Besucherzahlen punkten kannst, erwähne sie ruhig.  Nicht falsch ist es auch, darauf hinzuweisen, dass man schon ähnliche Posts (beispielsweise Albumkritiken bei der Anfrage einer CD) geschrieben hat und schicke Links mit. Auf keinen Fall solltest du Unwahrheiten schreiben. Dafür kannst du zum Beispiel ruhig erwähnen, dass du selbstverständlich einen Link zur Homepage der jeweiligen Firma etc. setzt.

5. Lass dich nicht entmutigen

Zunächst einmal muss man natürlich etwas Mut fassen, um überhaupt eine Anfrage zu stellen. Doch warum eigentlich? Das Schlimmste, das passieren kann, ist, eine Absage zu bekommen. Manchmal bekommt man auch gar keine Antwort. In der Regel werden solche Anfragen aber recht wohlwollend aufgenommen und auch freundlich beantwortet. Wenn es dann eine Absage gibt, ist das kein Grund, sich entmutigen zu lassen. Einfach weiterprobieren. Ich selbst habe bisher aber fast immer gute Erfahrungen gemacht und mir wurden manchmal sogar zusätzliche Angebote gemacht oder eine Alternative vorgeschlagen, wenn meine Anfrage nicht umsetzbar war.

6.  Nacharbeit

Wenn alles reibungslos über die Bühne gelaufen ist, kann es nicht schaden, ein bisschen Nacharbeit zu betreiben und sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken, einen Link zum fertigen Artikel zu schicken und eine weitere Kooperation in Aussicht zu stellen. So knüpfst du als Blogger gute Kontakte und auch die meisten Firmen sind an guten Beziehungen zu Bloggern interessiert. Und was einmal gut funktioniert hat, klappt doch sicher auch ein zweites Mal.

Eure Erfahrungen

Kurz zusammengefasst solltet ihr bei Anfragen stets freundlich sein, realistisch bleiben und keine Scheu haben. Dann werdet ihr sehen, dass ihr nicht immer, aber doch oft Erfolg haben und zumindest freundliche Antworten erhalten werdet.

Zum Schluss würde mich natürlich interessieren, ob ihr schon mal selbst eine Anfrage an eine Firma etc. gestellt habt und wenn ja, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt. Auch dürft ihr natürlich gerne Stellung nehmen zu meinen Punkten oder mich ergänzen, falls ich etwas vergessen haben sollte. Ich bin gespannt!

Was wird gelesen und kommentiert?

Eine der zentralen Fragen eines jeden Bloggers ist folgende Frage: Was soll ich bloggen? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, aber es gibt Dinge, die werden gemeinhin von den Lesern lieber gelesen und öfter kommentiert als andere. Ich möchte einmal versuchen, eine kleine Auflistung von Artikelarten zu erstellen und zu jeder eine Einschätzung abgeben, ob sie Leser und/oder Kommentare bringt oder eher nicht.

1. Reviews

Reviews werden meist über Filme und Serien, Bücher, Videospiele und Musikalben geschrieben, aber grundsätzlich lässt sich zu fast allem eine Review verfassen.  Ich selbst habe schon zu allen genannten Bereichen Reviews geschrieben und habe demnach auch Erfahrungen mit Reaktionen zu solchen Beiträgen gemacht. Grundsätzlich ist festzustellen: Meist sind nur diejenigen an Reviews interessiert, die das bewertete Produkt selbst ebenfalls genutzt haben (um die eigene Meinung mit der anderer zu vergleichen) oder nutzen wollen (um sich zuvor zu informieren, ob es sich lohnt). Von anderen werden solche Beiträge meist ignoriert oder allenfalls überflogen. Für Kommentare gilt dasselbe. Die Zugriffszahlen einer Filmrezension steigen beträchtlich, wenn ein Film zu recht prominenter Zeit im Fernsehen läuft. Aber kommentiert wird dann trotzdem kaum.

Leserpotential: Je nach Produkt (Aktualität, Beliebtheit, Trend) mittelmäßig bis kurzzeitig sehr hoch.
Kommentarpotential: Niedrig. Blogger äußern ihre Meinung im eigenen Blog, andere wollen meist nur mal kurz andere Meinungen lesen.

2. Fotobeiträge

Fotobeiträge haben es ziemlich schwer. Da sie meist nicht viele Wörter beinhalten, ist der Content natürlich minimal, wenn Leser über Suchmaschinen kommen, dann meist wegen der Überschrift und die sollte dann schon auch etwas außergewöhnlich sein, um nicht von dutzenden anderen Beiträgen anderer Seiten überflügelt zu werden. Auch Kommentare sind eher selten, da Kritik oft nicht geäußert wird, weil sich viele nicht anmaßen wollen. Lob tritt häufiger auf, ist aber kaum Grundlage für längerfristige Diskussionen. Am ehesten eine Chance dürfte man mit sehr außergewöhnlichen Fotos haben, die einen richtig ins Staunen versetzen.

Leserpotential: Niedrig. Die Feedleser schauen sich das Bild oft nur im Feed an.
Kommentarpotential: Niedrig. Und wenn Kommentare kommen, sind sie meist nicht sehr ergiebig.

3. Beiträge über’s Bloggen

Man sagt Bloggern ja oft nach, dass sie sich am liebsten mit sich selbst beschäftigen. Und zugegeben, das tun die meisten wirklich sehr gern. Auch dieser Beitrag ist ja im Prinzip einer über’s Bloggen. Auch habe ich schon so einige Blogtipp-Beiträge geschrieben oder das Blogseminar veranstaltet. Über mangelnde Kommentare konnte ich mich da wahrlich nie beschweren. Die Leserzahlen sind manchmal auch sehr hoch, zumeist wenn die Beiträge noch recht frisch sind. Feedleser bleiben da doch schon öfter hängen und klicken auch mal. Auch werden gute Tipps auch gern auf anderen Blogs verlinkt.

Leserpotential: Mittelmäßig. Zu Beginn meist recht hoch, ebbt die Menge doch bald wieder ab.
Kommentarpotential: Hoch. Oftmals steuern Blogger eigene Meinungen bei, es gibt ein großes Diskussionspotential.

4. Privates

Private Blogposts sind so eine Sache für sich. Die einen lieben sie, die anderen können ihnen nichts abgewinnen. Es gibt Blogs mit privaten Beiträgen, die laufen richtig gut. Das liegt dann meist daran, dass der Autor eine gute Schreibe hat und wahrscheinlich auch ein recht spannendes Leben hat. Bei anderen rufen private Beiträge kaum Reaktionen hervor, wie zum Beispiel bei mir. Aber ich habe auch nichts Spannendes zu erzählen. Da klappt es eher, wenn ich mich auf theoretische Gedankengänge beschränke, zu denen jeder etwas sagen kann.

Leserpotential: Mittelmäßig. So vielfältig wie das Leben selbst kommt es bei privaten Beiträgen sehr stark darauf an, ob es etwas ist, was vielleicht viele andere auch erlebt haben und in Suchmaschinen suchen.
Kommentarpotential: Niedrig bis mittelmäßig. Normales Tagebuch wird eher wenig kommentiert, besondere Schicksale und Ereignisse sowie manch theoretische Gedanken rufen mehr Reaktionen hervor.

5. Musikbeiträge

Musikbeiträge lohnen sich meiner Erfahrung nach fast gar nicht. Abgesehen von Albumreviews (siehe oben), die wenigstens noch Leser einige Leser über Suchmaschinen anlocken, muss man schon einen ziemlichen Mainstream-Geschmack haben, um einigermaßen gute Leser- und Kommentarzahlen zu erreichen. Während einige Feedleser manchmal noch in die geposteten Songs reinhören, hört es bei den Kommentaren meist auf. Lohnt sich so gut wie gar nicht.

Leserpotential: Niedrig. Nach Musik wird anscheinend mehr bei Youtube gesucht als bei Google.
Kommentarpotential: Sehr niedrig, wobei es auch auf den jeweiligen Musikgeschmack ankommt. Je spezieller, desto weniger Reaktionen bekommt man.

6. Beiträge zu aktuellen News

Ich bin kein Freund von Newsblogs, meiner Meinung nach gibt es dafür Nachrichtenseiten, die reichen mir als Informationsquelle völlig aus. Anders ist es natürlich, wenn diese News mit eigener Meinung angereichert sind. Dann gibt es einen Mehrwert, der sich auch sehr gut auf die Diskussion in den Kommentaren auswirkt, da hier durchaus mal kontrovers diskutiert werden kann. Damit kommt aber nicht jeder Blogger zurecht, aber das Potential ist recht groß, wenn man erst einmal ein wenig Aufmerksamkeit gesammelt hat.

Leserpotential: Kurzfristig hoch. Aktuelle Themen werden natürlich auch sehr oft gesucht. Wird das Blog bei Google gut gelistet, bringt es natürlich mehr. Und sobald das Thema nicht mehr aktuell ist, nimmt die Zahl natürlich ab.
Kommentarpotential: Recht hoch. Zu aktuellen Themen hat meist jeder eine Meinung. Bei Kontroversen ist das Diskussionspotential noch viel höher.

7. Stöckchen und Blogparaden

Stöckchen sind gute Lückenfüller, aber wirklich viel erwarten sollte man sich von ihnen nicht. Manche sind ganz brauchbar, um Leser über Suchmaschinen anzulocken, aber Kommentare gibt es doch eher selten. Dafür eignen sie sich ganz gut, um Pingbacks zu generieren. Sehr ähnlich sieht es bei Blogparaden aus, in denen aber deutlich mehr Potential steckt, wenn sie gut ankommen. Wenn man die richtige Idee zur richtigen Zeit hat, merkt man einen deutlichen Zuwachs. Da natürlich Blogger daran teilnehmen und es einen Schneeballeffekt gibt, eignen sie sich auch sehr gut, um neue Stammleser zu werben.

Leserpotential: Niedrig bis mittel. Kommt stark auf das Stöckchen an. Oft sind die aber für andere völlig uninteressant.
Kommentarpotential: Niedrig bis mittel. Die Kommentare beschränken sich recht häufig darauf, dass man Stöckchen mitgenommen hat. Dafür gibt es oft ein paar Pingbacks.

Weitere Beitragsarten und eure Erfahrungen

Gern würde ich von euch erfahren, was ihr für Erfahrungen mit den hier beschriebenen Beitragsarten gemacht habt. Ich habe auch nicht alle aufgezählt, weitere können also ebenfalls gern genannt werden. Habt ihr Ideen, wie man bestimmte Beitragsarten noch etwas aufpeppen könnte oder soll ich mir dazu mal Gedanken machen und einen weiteren Beitrag darüber schreiben? Schreibt einfach, wonach euch der Sinn steht, ich bin gespannt!

Blogseminar: Sitzung 09 – Post-Meta und Blogroll

Das Blogseminar geht endlich nach einiger Zeit in die 9. Sitzung, nachdem auch schon die ersten Beschwerden eingetroffen sind, es möge doch bitte mal weitergehen. Und da bei mir die Leser die Königinnen und Könige sind, gibt es nun mal wieder eine neue Sitzung, die hoffentlich für euch interessant genug sein wird, dass sich eine Umsetzung lohnt.

Dieses Mal geht es um die Post-Metadaten und die Blogroll, zwei Dinge, die man nicht vernachlässigen sollte.

Die Aufgaben

Mit Hilfe der Post-Metadaten wie Autor, Kategorien, Tags und mit Abstrichen Datum und Uhrzeit lässt sich eine für die Leser deutlicher Einordnung der einzelnen Artikel vornehmen und auf einen Blick wichtige Informationen erkennen. Außerdem lassen sich für Autor, Kategorien und Tags auch eigene Feeds erstellen, sodass die Leser ein Abo ganz nach eigenem Geschmack wählen können.

Die Blogroll ist ein nicht zu vernachlässigender Aspekt eines Blogs. Zwar wird sie inzwischen als immer unnötiger angesehen, aus meiner Sicht aber gehört eine Blogroll aber genauso zu einem Blog wie etwa ein RSS-Feed. Warum das so ist, habe ich einmal versucht, folgendermaßen zu erklären:

Blogger sind zwar meistens Selbstdarsteller, aber ohne Vernetzung gibt es niemanden, der einem zuschaut. Würden alle Blogger nur auf sich schauen, wäre der Begriff der Blogosphäre obsolet. Eine Blogroll oder Linksammlung mit anderen (befreundeten/interessanten/lesenswerten) Blogs ist das klarste Anzeichen dafür, dass man sich in die Blogosphäre integriert. (aus: Versuch einer Defintion: Wann ist ein Blog ein Blog?)

Eure Aufgabe ist: Integriert, sofern noch nicht vorhanden, die wichtigsten Postmeta-Daten, sodass die Leser sie auf einen Blick sehen und nutzen können.

Bonusaufgabe: Erstellt eine Blogroll oder optimiert sie. Dazu gibt es kein wirkliches Richtig oder Falsch, aber diverse Varianten, die die eine oder andere Überlegung wert sind. Anregungen dazu findet ihr in der Hilfestellung.

Hilfestellung zur Aufgabe

Post-Metadaten werden in den Code eures Themes integriert. Folgende Variablen geben bei WordPressblogs diese Informationen aus:

<?php the_author() ?> – Der Name des Artikelautors (der Name, mit dem ihr euch anmeldet)

<?php the_category() ?> – Die Kategorie(n), die für den jeweiligen Artikel verwendet wurden

<?php the_tags(); ?> – Die Tags, die für den jeweiligen Artikel verwendet wurden

<?php the_date(‘d.m.Y’,$timestamp); ?> – Das Datum im Format dd.mm.yyyy

<?php the_time(‘H:i’,$timestamp); ?> – Der Veröffentlichungszeitpunkt im Format hh:mm

Alle diese Codes haben noch verschiedene Optionsmöglichkeit, mit denen die Ausgabe verändert werden kann. Vor allem Kategorie und Tags lassen sich etwa automatisch per Komma trennen oder mit einem Text davor oder danach versehen. An folgenden Stellen könnt ihr euch dazu genauer informieren: Kategorien und Tags. Eine Trennung durch Kommata bietet sich an.

Folgend ein Beispielcode von mir und dessen Auswirkung:

Dieser Beitrag wurde von <?php the_author() ?> am <?php the_date('d.m.Y',$timestamp); ?> um <?php the_time('H:i',$timestamp); ?> in der Kategorie <?php the_category(', ') ?> veröffentlicht. In dieser Kategorie gehört der Beitrag zu den <?php the_tags(); ?>.

Dieser Beitrag wurde von Konna am dd.mm.yyyy um hh:mm in der Kategorie xxx veröffentlicht. In dieser Kategorie gehört der Beitrag zu den Tags: yyy, zzz.

Zu beachten ist, dass sowohl Autor, als auch Kategorien und Tags verlinkt sind, bei einem Klick darauf würde man folglich zu allen Beiträgen des Autors, der Kategorie, des Tags kommen. Außerdem lasse ich die Kategorien mit einem Komma trennen. In Aktion könnt ihr das (in erweiterter Form) unter diesem Artikel sehen.

Natürlich muss kein Fließtext um die Metadaten gebaut werden, sie lassen sich auch ganz simpel neben- oder untereinander anzeigen. Beim Einbau solltet ihr darauf achten, dass der Code entweder per CSS-Style (z.B. <div class="postmeta"> , was im Stylesheet festgelegt werden muss) oder HTML (z.B. zwischen <h5></h5>) passend eingebettet sein soll. Der Code wird dann in der PHP-Datei des Einzelbeitrags, meist als “Single Post” o.ä. ausgegeben, eingefügt. Auch im “Main Index” ist ein Einbau sinnvoll. Ein bisschen müsst ihr vielleicht herumprobieren, denkt an eine Sicherung der Dateien, an denen ihr arbeitet.

Hilfestellung zur Bonusaufgabe

Die beste Möglichkeit, eine Blogroll zu erstellen, ist, sich zu fragen, was für eine Blogroll man am besten gern selbst benutzen würde. War früher eine Blogroll in der Sidebar der Normalfall, werden dort mittlerweile nur noch einige wenige Zufallslinks angezeigt, die gesamte Blogroll findet auf einer Extraseite Platz. Das hat den Vorteil, dass die Sidebar bei möglicherweise vielen Links nicht in die Länge gezogen wird.

Aber wie stellt man die Blogroll nun dar? Eine einfache Liste mit Links und Namen ist nur wenig aussagekräftig und das Minimum, das dem geneigten Leser aber nicht viel Informationen darüber gibt, was ihn denn auf dem jeweiligen Blog erwartet. Daher ist eine Kategorisierung der Links eine Überlegung wert. Noch ein Schritt weiter geht die Verschlagwortung der verlinkten Blogs, über die man einfach sehen kann, was die wichtigsten Themen des Blogs sind. Eine noch persönlichere Note bekommt das Ganze, wenn man gar einen kleinen Beschreibungstext zu jedem Link verpasst. Je nach Anzahl der Links ist das aber eine recht aufwändige Arbeit.

Aufhübschen lässt sich die Blogroll z.B. mit kleinen Thumbnails, die man nicht selbst erstellen muss. Der Dienst Websnapr erledigt das für einen, man muss nur den Link ergänzen und das ganze einbauen. Wie das aussieht, könnt ihr auf meiner Blogroll sehen. Das bringt mich auch zu dem nächsten Punkt: Aktualität. Eine Blogroll ist ein dynamisches Gebilde, aus dem immer mal wieder Links entfernt werden, aber auch neue hinzukommen. Man sollte sie immer mal wieder pflegen und mindestens jedes Quartal mal einen Blick darauf werfen. Das steht auch bei mir demnächst mal wieder an.

Und wen verlinkt man? Ganz einfach: Seiten, die man gern liest. Linktausch und ähnliche Machenschaften sind mehr als verpönt und sollten möglichst unterlassen werden. Ein Link auf die Gedankendeponie ist aber natürlich immer gut. ;)

Das war es für diese Sitzung. Ich denke, damit habt ihr erst einmal genug zum Experimentieren und Überlegen. Denkt dran, es gibt keine “Pflicht” mehr, einen Beitrag über eure Maßnahmen zu schreiben, aber möglicherweise sind eure Leser daran ja auch interessiert. Ansonsten freue ich mich natürlich über eure Berichte per Kommentar und stehe euch nach Möglichkeit auch gern zur Seite, wenn es Schwierigkeiten gibt. Allerdings ist mein Terminkalender momentan etwas dich gedrängt, weshalb ich nicht immer sofort helfen kann. Bis zur nächsten Sitzung!

Sicher durch das Sommerloch VI – Anhang mit 30 weiteren Artikelideen

Diejenigen von euch, die schon länger hier mitlesen, werden sich vielleicht an meine Artikelserie namens Sicher durch das Sommerloch erinnern, in der ich versucht habe, praktische Tipps zu geben, falls man in das berüchtigte Sommerloch fällt und von der Inspirationslosigkeit gepackt wird. Falls ihr euch nicht mehr erinnert oder damals noch nicht dabei wart, habe ich hier noch einmal die Übersicht für euch – vielleicht lohnt es sich, noch einmal reinzuschauen:

1. Artikelideen selbst entwickeln
2. Inspiration holen
3. Schwung durch Veränderung
4. 30 Blogideen
5. Zusammenfassung und Fazit
6. Anhang mit 30 weiteren Artikelideen (zu lesen in diesem Beitrag)

Weil vor allem die 30 Blogideen sehr gut bei euch ankamen, habe ich mir mal die Mühe gemacht und mir für euch 30 weitere mehr oder weniger konkrete Artikelideen überlegt, die ihr verwenden könnt (natürlich auch ohne Angabe, dass ihr sie von hier habt). Wenn ihr alle zwei Tage eine dieser Ideen umsetzt, seid ihr für zwei Monate mit Artikelideen versorgt und dann ist der Sommer auch schon wieder fast vorbei. Außerdem ist es ja nicht verboten, manche Ideen in veränderter Form mehrfach zu bringen.

Teil 6: Anhang mit 30 weiteren Artikelideen

Wie schon in Teil 4 der Serie habe ich die meisten Ideen etwas offener formuliert, damit es nicht lauter gleiche Beiträge gibt. Sicherlich ist nicht jede Idee für jeden gleichermaßen gut und einiges habt ihr bestimmt schon gemacht, aber vielleicht seid ihr ja hinterher trotzdem etwas inspiriert.

  1. Zeige deinen Lesern, wie du wohnst (Fotorundgang).
  2. Nimm einen in deinem Blog abgegebenen Kommentar und nutze ihn, um einen Beitrag daraus zu machen.
  3. Erweitere eine schon beendete oder vernachlässigte Artikelserie.
  4. Versuche ein Thema mit einer Grafik so erschöpfend zu behandeln, dass du keine vielen Wörter mehr brauchst.
  5. Verfasse ein Best of Beitrag, in dem du auf alte Beiträge verweist, die dir wichtig sind.
  6. Erzähle, was du von Micropayment-Diensten wie Flattr und Werbung auf Blogs hältst.
  7. Diskutiere ein kontroverses Thema aus beiden Perspektiven und versuche, zu einem objektiven Urteil zu gelangen.
  8. Imitiere/persifliere einen anderen Blogger.
  9. Lerne etwas Neues und halte deine Fortschritte im Blog fest.
  10. Verfasse einen Beitrag in einer Fremdsprache.
  11. Blicke 10/20/30/x Jahre in die Zukunft und gib eine Prognose, wie dein Leben oder deine Bloggerkarriere verlaufen sein wird.
  12. Finde eine lustige Applikation im Web (z.B. Fotoverfälscher, Psychotest etc.) und zeige die Ergebnisse.
  13. Schreibe eine Art Rezension zu deinem eigenen Blog.
  14. Rufe einen selbst ausgedachten “Feiertag” ins Leben und bitte deine Leser, ihn mit dir zu zelebrieren.
  15. Stelle ein (witziges/skurriles/…) Foto ein und bitte die Leser, eine lustige Bildunterschrift zu finden.
  16. Koche etwas und poste das Rezept.
  17. Veranstalte ein Live-Blogging zu irgendeinem Event oder einer TV-Sendung.
  18. Schreibe dich in Rage und kotze dich einmal über alles und jeden aus und lass keine Kleinigkeit aus.
  19. Höre dich durch Musikgenres, die du normalerweise gar nicht hörst und berichte von deinen Entdeckungen und Erfahrungen.
  20. Tausche einen Beitrag mit einem anderen Blogger aus.
  21. Zeige, wie käuflich du bist und gebe an, wie viel Geld man dir für bestimmte Dinge (Blog verkaufen, Insekten essen usw.) geben müsste.
  22. Lege ein Geständnis ab (etwa dass du einen dir eigentlich peinlichen Song gut findest).
  23. Poste einen Song, mit dem du eine besondere Erinnerung verbindest.
  24. Schließe dich einem aktuellen Hype an oder lehne ihn strikt ab.
  25. Lade andere Blogger zu einer Art virtuellem Wettkampf ein.
  26. Sammle lustige Zitate von Freunden, Familie und Bekannten und zeige sie deinen Lesern.
  27. Reflektiere die Entwicklung deines Blogs. Hat sich mit der Zeit viel verändert?
  28. Stelle vor, wer für dich in Sachen Schreibstil oder bei anderen Elemente des Bloggens ein Vorbild ist.
  29. Mache eine Spontanumfrage via Twitter oder Facebook und poste das Ergebnis.
  30. Kaufe ein Magazin und schreibe, ob sich der Kauf gelohnt hat oder lasse dich von einem Artikel inspirieren.

Falls euch die eine oder andere Idee gefallen hat – was ich hoffe – und ihr sie vielleicht auch umgesetzt habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir Links zu diesen Beiträgen hier lasst. Würde mich nämlich sehr interessieren, wie das eine oder andere so umgesetzt wird.

Weiterhin freue ich mich natürlich auch über Meinungen zu den Ideen und über eure Ideen, wie das Sommerloch zu bekämpfen ist.

Blogseminar: Sitzung 08 – Blogkonzept

Qui tacet, consentire videturSeid gegrüßt, hier ist es endlich wieder, das von einigen doch schmerzlich vermisste Blogseminar. Wie angekündigt mit leichten Veränderungen, die aber bei eigentlich allen sehr gut angekommen sind. Das Wesentliche, die Blogoptimierung nämlich, steht ja weiterhin im Fokus des Projekts.

Dann können wir ja frisch ans Werk gehen und starten die 8. Sitzung gleich mit einer recht schwierigen Aufgabe, über die man wirklich lange grübeln kann, die aber eine sehr gute Wirkung hat, was den Wiedererkennungswert des Blogs angeht. Es geht diesmal um Blogkonzepte.

Die Aufgabe

Blogkonzepte sind nicht mit Themenblogs zu verwechseln. Ein Blogkonzept gibt lediglich eine gewisse Leitlinie vor, die der Leser bestenfalls sofort durchschaut. Das kann ganz einfach eine bestimmte Farbgebung sein, vielleicht auch eine spezielle Benennung der Beiträge, Seiten oder Kategorien. Kurz: In der Regel trifft man optische oder sprachliche Konzepte an. Das wirkt nicht auf den Leser nicht nur schön stimmig, sondern zeigt auch Kreativitit und fördert wie gesagt den Wiedererkennungswert. Etwas, das man bei Blogs nicht unterschätzen sollte.

Ich habe versucht, beide Konzeptarten umzusetzen. Sprachlich habe ich mich auf das “Müllthema” eingestellt, das auch vom Blogtitel vorgegeben wird. Daraus habe ich etwa Serientitel und Kategorien wie die “Müllsuche”, “Gedankenmüll” oder den “Filmriss” abgeleitet. Hier könnte ich allerdings noch deutlich stringenter sein. Optisch zieht sich durch mein Blog das Grün, welches ihr im Logo und als Linkfarbe seht. Auch hier könnte sich sicher noch mehr machen lassen. Aber ich denke, dass klar ist, worauf ich hinaus will.

Eure Aufgabe ist: Macht euch Gedanken darüber, ob ihr euer Blog nicht konzeptionell aufpolieren könnt. Was sind – abgesehen von eurer Schreibe – die Alleinstellungsmerkmale eures Blogs? Könnt ihr die noch stärker betonen, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen?

Hilfestellung zur Aufgabe

Eine Hilfestellung ist an dieser Stelle natürlich nur schwer zu geben, ist ein Konzept doch etwas, das man nicht einfach übernimmt, sondern für sich selbst herausfinden möchte. Ich kann euch nur ermuntern, euch wirklich mal hinzusetzen und aktiv zu überlegen. Es ist sehr hilfreich, ein bisschen durch das eigene Blog zu blättern und zu schauen, ob man nicht aus irgendetwas Vorhandenem ein Konzept zaubern könnte.

Der einfachste Weg dürfte sein, das Konzept auf Grundlage des Domain- bzw. Blognamens zu erstellen. Als nächstes kann man sich an die Kategorien (ein Beispiel: Alle Kategorien auf “-los” enden lassen) und an die Überschriften in der Sidebar. Will man lieber auf’s Optische gehen, kann man etwas mit den Farben herumexperimentieren – angenehm für die Augen sollten sie sein, aber auch keine Allerweltsfarben, leichte Abwandlungen der Grundfarben sind gut.

Ich denke, das ist schon mal ein guter Anfang. Gut Ding will Weile haben, also verzweifelt nicht, wenn nicht sofort eine Idee kommt. Diskutiert eure Ideen auch mit Freunden oder Lesern, Feedback ist auch immer hilfreich beim Erstellen eines Konzepts.

So, nun aber ran an die Aufgabe. Ich bin sehr gespannt, ob ihr euch dazu entschließt, eure Blogs konzeptionell aufzuhübschen. Berichtet mir doch bitte davon oder sagt, warum ihr das nicht machen wollt. Falls ihr schon ein Blogkonzept habt, dann stellt esuns doch einmal vor und erzählt, wie ihr darauf gekommen seid. Ansonsten lesen wir uns in der nächsten Sitzung wieder.

Blogseminar: Mit einigen Veränderungen ins neue Semester

Nach einiger Zeit der Pause und hoffentlich einer guten Erholung in den Semesterferien soll das Blogseminar nun in das neue Semester starten. Die grundlegende Idee bleibt die gleiche, aber es gibt ein paar organisatorische Änderungen, die das ganze Prozedere etwas vereinfachen sollen, damit sich alle mehr auf das Wesentliche konzentrieren können: Die Optimierung.

Folgend möchte ich euch also die jeweiligen Neuerungen kurz vorstellen, damit sich niemand wundert, warum nun plötzlich einiges anders ist als bisher.

1. Keine Teilnehmerlisten mehr

Auffälligste Neuerung dürfte sein, dass ich keine Teilnehmerlisten mehr anfertigen werde. Ich gebe zu, dass das in erster Linie eine Erleichterung für mich ist, da die Organisation wirklich viel Zeit in Anspruch genommen hat und mir das Verlinken der Beiträge zunehmend schwer gefallen ist. Im Gegenzug dafür ist es aber auch nicht mehr nötig, dass Beiträge zu den Sitzungen geschrieben werden. Man kann die Aufgaben einfach nach Belieben erledigen oder auslassen. Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht mehr über Maßnahmen geschrieben werden darf. Manchmal ist das ja auch ganz sinnvoll.

2. Keine Fristen mehr

Die Zeitrahmen der Aufgaben, die den meisten entweder zu lang oder zu kurz angesetzt waren, entfallen auch ersatzlos. Das ist auch nur logisch. Die Aufgaben verlieren ja nicht ihre Gültigkeit und können jederzeit durchgeführt werden. Die Fristen dienten ja sowieso nur dazu, die einzelnen Sitzungen zeitlich fest abzustecken und für die Erstellung der Teilnehmerlisten. Nun sind sie unnätig geworden. Außerdem nimmt das sowohl euch als auch mir den Termindruck. Seminarssitzungen finden ab sofort also in unregelmäßigen Abständen statt. Und das war vorher eigentlich auch nicht anders.

3. Keine strikte Trennung zwischen Haupt- und Bonusaufgaben

Bisher lief das Seminar so, dass es immer eine Haupt- und eine Bonusaufgabe gab. Letztere vor allem, damit auch Blogger, die nicht in ihren Code eingreifen können und wollen, am Blogseminar teilnehmen können. Das soll durchaus beibehalten werden, aber es wird hin und wieder auch einmal Sitzungen mit nur einer Aufgabe geben. Diese werden natürlich von allen durchführbar sein und etwas ausführlicher von mir behandelt werden, da durch den Wegfall einer zweiten Aufgabe Platz frei wird.

4. Angebot der Manöverkritik

Hin und wieder werde ich – auch je nach verfügbarer Zeit – anbieten, ein Blog einmal vollständig zu durchleuchten und knallhart sagen, was ich verändern würde. Natürlich nur bei denjenigen, die das möchten und die mit ggf. direkten Worten umgehen können. Es sei aber deutlich gesagt, dass das kein professioneller Webseitencheck ist und ich lediglich Dinge anführe, die für meinen Geschmack verändert werden sollen. Dabei sollen natürlich keine Einheitsblogs entstehen, dennoch würde ich mir wünschen, dass von diesem Angebot nur Leute Gebrauch machen, die die Anregungen auch als solche annehmen. Diese Manöverkritik würde ich auch öffentlich jeweils in einem Beitrag durchführen.

Start frei für das neue Semester

Ich hoffe, dass ihr mit den geplanten Veränderungen leben könnt und trotzdem noch Lust habt, am Seminar teilzunehmen. Mit dem offeneren Ansatz dürfte das jedenfalls deutlich entspannter laufen. Arbeit haben wir alle doch auch schon mehr als genug, oder?

5 Wege zu mehr Backlinks

Die Währung, der in der Blogosphäre objektiv am meisten Wert beigemessen wird, sind Backlinks. Fast alle deutschen Toplisten (u.a. deutsche Blogcharts, Wikiocharts) werden anhand der Links erstellt, die auf eine Seite verlinken. Inwiefern dieses System gerechtfertigt ist und Sinn ergibt, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Es ist aber gut zu wissen, wie dieses Ranking funktioniert, denn so kann man es sich selbst zunutze machen. Ich möchte euch in diesem Beitrag einmal ein paar Tipps & Tricks verraten, wie ihr zu mehr Backlinks kommen könnt, ohne euch dafür verkaufen zu müssen. Geheim sind diese Tricks zwar nicht wirklich, aber man muss sie trotzdem erst einmal kennen.

1. Stöckchen

Viele lieben sie, viele können sie auch überhaupt nicht leiden, aber nur ganz wenige wissen, welch großes Potenzial in ihnen Steckt: Stöckchen. Diese kleinen, kettenbriefartigen Frage-Antwort-Beiträge sind richtig eingesetzt wirklich gute Backlinkgeneratoren. Dafür müssen nur wenige Dinge beachtet werden.

Zum einen sollte man Stöckchen nicht immer an dieselben Leute weitergeben, denn von jeder Seite wird ein Backlink nur einmal in einer gewissen Zeitspanne gezählt. Weiterhin sollte man nicht nur an ein oder zwei Personen werfen, sondern gleich an mehrere, auch an fremde Blogs. Das bringt unter Umständen sogar einen neuen Leser. Als sinnvoll hat es sich erwiesen, bei Twitter zu fragen, wer Interesse an einem Stöckchen hätte. Wer sich da meldet, wird das Stöckchen wahrscheinlich auch beantworten.

Aber Achtung: Man sollte es mit den Stöckchen nicht übertreiben. Zu viele davon könnten Leser auch verschrecken. Die Balance ist wichtig.

2. Blogparaden

Blogparaden sind Stöckchen im Grunde sehr ähnlich, nur bietet meistens derjenige, der die Parade startet, am Ende auch eine Auswertung der zur Parade erschienenen Beiträge an. Selbst eine Blogparade zu veranstalten ist nicht ganz einfach, sondern mit Mühe verbunden und erfordert Kreativität.

Am Anfang muss eine Idee her und hier scheitert es oftmals schon. Langweilige “Ich frage, ihr antwortet”-Blogparaden motivieren kaum mehr Leute zum Mitmachen. Kreativität ist gefragt. Etwas, das möglichst viele Menschen zur Zielgruppe hat, ist besonders gut. Nicht verkehrt ist es, etwas zu machen, das nicht zu viel Zeit der Leser erfordert, aber sie auch nicht unterfordert. Den Schneeballeffekt anzuheizen muss das größte Ziel sein. Ihr solltet euch auch nicht zu schade sein, eure Leser direkt um eine zügige Teilnahme aus diesem Grund zu bitten. Beachtet den Zeitpunkt, wann ihr eine Blogparade startet: Wenn gerade viele Blogparaden durch die Blogosphäre gehen, dann wartet noch ein wenig.

Beispiele für erfolgreiche Blogparaden, die viele Backlinks gebracht haben, ist etwa die Parade Damals, als ich noch jung war… von Sascha mit über 60 Teilnehmern oder auch meine Blogparade Blogger als Sammelkarten mit ganzen 105 Teilnehmern. 105 Backlinks reichen aktuell locker für einen Platz in den deutschen Blogcharts.

Auch die Teilnahme an Blogparaden kann Backlinks bringen, etwa wenn es eine Auswertung gibt, in der noch einmal alle Teilnehmer benannt und verlinkt werden.

3. Blogprojekte

Sehr arbeitsaufwändig, aber richtig gestaltet auch sehr wirkungsvoll sind Blogprojekte, die zur regelmäßigen Teilnahme anregen. Nicht nur, dass man dadurch einen regelmäßigen Strom an Backlinks bekommt (die zwar nicht alle zählen), aber solche Beiträge sind auch eine beständige Werbung, die weitere Teilnehmer anlocken können. Wichtig ist nur, dass man mit dem Thema auch den Nerv vieler Leute trifft und die Planung vernünftig ist, sonst wird es schnell frustrierend.

Welch große Auswirkungen Blogprojekte haben können, beweisen zum Beispiel das Projekt 52 von Sari und das Projekt zwölf2010 von Jana. Beide Blogs sind in den deutschen Blogcharts sehr gut vertreten, was durch genau diese Aktionen sehr gefördert wurde.

4. Gute Ideen zum Nachmachen

Ein auf den ersten Blick verhältnismäßig banaler Punkt, aber man sollte ihn stets im Hinterkopf behalten. Gute Ideen werden gern kopiert. Als Blogger sollte man nicht so eitel sein und das Kopieren jeglicher Idee als Diebstahl sehen, sondern im Gegenteil den Ideenklau auch noch fördern, denn nicht selten wird man als Inspirationsquelle genannt und verlinkt. Also wenn ihr eine gute Idee habt, ermuntert doch am Ende eures Beitrag eure Leser dazu, es euch gleich zu tun und etwas ebenfalls zu machen. Natürlich nicht bei jedem Beitrag, aber bei kreativen, die zum Nachmachen einladen.

5. Gastbeiträge

Ein auf doppelte Art und Weise lohnenswerte Möglichkeit, zu einem Backlink zu kommen, ist das Schreiben von Gastartikeln. Man sollte zwar nicht ungefragt selbst zu sich linken, weil das keinen guten Eindruck macht, aber normalerweise passiert es von ganz allein, dass es einen Link zu deinem Blog gibt, weil du dich entweder selbst vorstellen sollst oder vom eigentlichen Autor des Blogs vorgestellt wirst.

Gleichzeitig bietet das Schreiben auf einem anderen Blog eine tolle Möglichkeit, neue Leserkreisen zu erschließen, was auf Dauer auch gut für die Backlinks sein könnte. Einiges Wissenswertes über Gastbeiträge habe ichschon vor einiger Zeit in meinem Artikel 8 Tipps für Gastbeiträge gesammelt.

Backlinks sind nicht alles

Backlinks zu sammeln ist schön und gut, denn verlinkt zu werden ist eine tolle Sache und Vernetzung sowieso immer prima. Aber man sollte immer darauf achten, dass darunter nicht die Qualität eines Blogs leidet. Also nur Beiträge zu schreiben, die möglichst viele Backlinks generieren, wird auf Dauer ziemlich öde. Bei Blogparaden und -projekten kommt es auch darauf an, wie gesättigt die Blogosphäre schon ist, sodass man manchmal lieber noch etwas wartet. Die Grundregel lautet sowieso: Wenn ihr mit Freude und Kreativität bloggt, dann kommen die Links auch irgendwann von ganz allein.