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	<title>Gedankendeponie &#187; CD-Check</title>
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	<description>Wo Gedankenabfall noch recycelt wird</description>
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		<title>CD-Check: Monica Richards &#8211; Naiades</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Richards]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Monica Richards die EP »The Strange Familiar«, die als Vorbote für das neue Album »Naiades« dienen sollte. Leider ging nicht nur der Plan, das Album im Herbst zu veröffentlichen schief, die ganze EP wusste nicht zu überzeugen und fiel daher im CD-Check durch. Ob die zusätzliche Zeit seitdem in das Album gesteckt wurde und ob das etwas gebracht hat, erfährt die Welt am 10.02., wenn »Naiades« erscheint. Drei der insgesamt 12 Tracks sind schon von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Monica Richards die EP »The Strange Familiar«, die als Vorbote für das neue Album »Naiades« dienen sollte. Leider ging nicht nur der Plan, das Album im Herbst zu veröffentlichen schief, die ganze EP wusste nicht zu überzeugen und <a href="http://www.gedankendeponie.net/2011/05/28/cd-check-monica-richards-the-strange-familiar-ep/">fiel daher im CD-Check durch</a>. Ob die zusätzliche Zeit seitdem in das Album gesteckt wurde und ob das etwas gebracht hat, erfährt die Welt am 10.02., wenn »Naiades« erscheint.</p>
<p>Drei der insgesamt 12 Tracks sind schon von der EP bekannt, »Armistice«, »The Mighty« und »The Strange Familiar«, von denen einzig »Armistice« qualitativ herausragte und als kleiner Tipp gelten konnte. Nach dem atmosphärischen Intro »Naiades« legt Monica Richards unerwartet flott und brachial los, ansprechende Gitarrenarbeit ziert den Track »Pride«, dem man fast progressiven Einfluss zuschreiben kann. Ähnliches trifft auf das instrumentale »Tail of Two« zu. Die Songstrukturen sind hier zwar recht einfach, aber insgesamt liegt hier die Stärke von Monica Richards, schade, dass sie nicht mehr genutzt wird.</p>
<p>Die andere Seite sind die eher atmosphärischen, mystischen Tracks, die zum Teil oriental beeinflusst und komplexer aufgebaut sind. Hier werden manchmal auch Chöre eingesetzt und es wird im Kopf das Bild von epischen Schlachten in antiker Kulisse erzeugt, zum Beispiel in »EndBegin«, in dem das noch ganz gut klappt. In anderen ruhigeren Songs hingegen plätschert alles zu sehr vor sich hin und mischen sich Wave-Elemente ein, die nicht so recht ins Bild passen. Auch die ausgiebig eingesetzten Echo- und Hall-Effekte wirken sich störend auf das Gesamtbild aus und mindern die Qualität des Gesangs deutlich.</p>
<p>Insgesamt bekommt man mit Naiades 12 Tracks, die auf eine Laufzeit von fast 56 Minuten kommen, was zwar sehr ordentlich ist, aber angesichts der Tatsache, dass bis auf eine Ausnahme die besten Songs auch die kürzesten sind, wirkt dieses Plus nicht sonderlich schwer.</p>
<div id='stb-box-4754' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Monica-Richards-Naiades.jpg" rel="lightbox[14761]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Monica Richards - Naiades" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Monica-Richards-Naiades.jpg" alt="Monica Richards - Naiades" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Monica Richards &#8211; Naiades (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 12<br />
Gesamtspieldauer: 55:45<br />
Releasedatum: 10.02.2012<br />
Genre: Gothic<br />
Homepage: <a href="http://www.monicarichards.com/">www.monicarichards.com</a><br />
Anspieltipps: Pride, EndBegin, Tail of Two<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006LVCZSM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006LVCZSM">Naiades bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B006LVCZSM" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
</div>
<h4>Fazit</h4>
<p><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmidup.png" rel="lightbox[14761]"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="size-full wp-image-14473    alignright" title="Daumen mittel" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmid.png" alt="Daumen mittel" width="84" height="100" /></a></p>
<p>Die Erwartungen waren nach der EP »The Strange Familiar« auf einem Tiefpunkt, was das neue Album von Monica Richards angeht. Möglicherweise ist auch das ein Grund, warum »Naiades« ein ganzes Stück besser abschneidet, aber man kann den Unterschied auch hören. Es wurden zusätzliche Elemente eingebaut und die leicht progressiv angehauchten Songs zeigen, dass die Fähigkeiten durchaus da sind. Hier und da gibt es einen Lichtblick, der das Album knapp auf eine mittlere Bewertung hievt.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>CD-Check: The Beauty Of Gemina &#8211; Iscariot Blues</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 15:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Beauty Of Gemina]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar verspricht ein Freitag der 13. nicht gerade viel Glück, wenn man abergläubisch ist, bei genauerer Betrachtung stellt man aber fest, dass dieser Tag der perfekte Zeitpunkt für die Schweizer The Beauty Of Gemina ist, ein neues Album herauszubringen. Das letzte Jahr über hat man auf zahlreichen Festivals gespielt und ist auf Deutschlandtour mit Unheilig gewesen und hatte die Gelegenheit, vor vielen Menschen zu spielen und sie von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. Mit neuem Material in Form des Albums [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar verspricht ein Freitag der 13. nicht gerade viel Glück, wenn man abergläubisch ist, bei genauerer Betrachtung stellt man aber fest, dass dieser Tag der perfekte Zeitpunkt für die Schweizer The Beauty Of Gemina ist, ein neues Album herauszubringen. Das letzte Jahr über hat man auf zahlreichen Festivals gespielt und ist auf Deutschlandtour mit Unheilig gewesen und hatte die Gelegenheit, vor vielen Menschen zu spielen und sie von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. Mit neuem Material in Form des Albums »Iscariot Blues« möchte man die Chance nutzen und alte sowie neue Fans gleichermaßen an sich ziehen.</p>
<p>Viel Veränderung sollte es dazu nicht bedürfen, wurden die bisherigen Alben doch von Kritikern sehr positiv eingeschätzt. Dennoch merkt man schon den ersten Tracks »Voices of Winter« und »Haddon Hall« an, dass die Musik ein ganzes Stück massentauglicher geworden ist &#8211; wenngleich auch immer noch weit weg genug vom Mainstream zu sein. Doch reagierten früher eine düstere, von Pathos regierte Atmosphäre die Songs, die nicht selten Überlänge hatten, tritt nun die E-Gitarre mehr in den Vordergrund, die Musik ist geradliniger und mehr auf den Punkt gebracht. »Badlands« wartet sogar mit einer Note Western- und Outlawflair auf und vermischt dieses mit Wave-Elementen, um anschließend mit »Golden Age« eine flotte Rocknummer hinzulegen. Über Abwechslung kann man sich auf diesem Album wahrlich nicht beschweren.</p>
<p>Am ehesten an vorherige Alben erinnert noch die erste Single »Stairs«, die mit einer unglaublich dichten Atmosphäre und einer detailliert ausgearbeiteten Songstruktur unter die Haut geht und Eindruck hinterlässt. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil daran hat auch Sänger Michael Sele, der den Songs mit seiner tiefen Stimme das gewisse Etwas verleiht. Umso unverständlicher, dass sie manchmal mit Halleffekt oder ähnlichen Spielereien ihrem Ausdruck beraubt wird. Textlich bleiben die Songs auch eher düster, driften aber auch schon mal ins Gesellschaftskritische und Politische ab. So ist »June 2nd« dem Andenken an den Studenten Benno Ohnesorg gewidmet, der bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien 1967 von einem Polizisten erschossen worden war.</p>
<p>Mit 10 Songs und einer Gesamtspielzeit von knapp 45 Minuten liegt »Iscariot Blues« quantitativ klar unter dem, was The Beauty Of Gemina sonst auf einem Album unterbringen. Doch kommt diese Raffung auch der Abwechslung zugute, auch wenn dem Album zum Ende hin etwas die Luft ausgeht. Sehr gut zu gefallen weiß das gut gestaltete Booklet.</p>
<div id='stb-box-9792' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/The-Beauty-Of-Gemina-Iscariot-Blues.jpg" rel="lightbox[14744]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="The Beauty Of Gemina - Iscariot Blues" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/The-Beauty-Of-Gemina-Iscariot-Blues.jpg" alt="The Beauty Of Gemina - Iscariot Blues" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>The Beauty Of Gemina &#8211; Iscariot Blues (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 10<br />
Gesamtspieldauer: 44:42<br />
Releasedatum: 13.01.2012<br />
Genre: Alternative / Dark Rock<br />
Homepage: <a href="http://www.thebeautyofgemina.com/">www.thebeautyofgemina.com</a><br />
Anspieltipps: Haddon Hall, Stairs, June 2nd<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005ZP5V2C/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005ZP5V2C">Iscariot Blues bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005ZP5V2C" alt="" width="1" height="1" border="0" /> / <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006GV6RT0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006GV6RT0">als MP3 laden</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B006GV6RT0" alt="" width="1" height="1" border="0" /></div>
<h4>Fazit</h4>
<p><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmidup.png" rel="lightbox[14744]"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="size-full wp-image-14473    alignright" title="Daumen mittel hoch" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmidup.png" alt="Daumen mittel hoch" width="84" height="100" /></a></p>
<p>Ja, The Beauty Of Gemina sind massentauglicher geworden und weichen teils mehr, teils weniger von ihrem bisherigen Stil ab. Aber nein, Mainstream sind sie deshalb noch lange nicht. »Iscariot Blues« überzeugt durch einen hohen Grad an Abwechslung, die Mannen um Bandleader Michael Sele haben sich mit Liebe zum Detail um Songstrukturen und deren Umsetzung gekümmert, was man den Tracks auch anhört. Seles Stimme fungiert dabei  als Fixpunkt, der den Hörer das gesamte Album über mitnimmt. So könnte der Spagat, sowohl alten Fans gerecht zu werden, als auch neue Fans zu überzeugen, tatsächlich gelingen. Verdient wäre es.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>CD-Check: Adrian H. And The Wounds &#8211; Dog Solitude</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2011/12/11/cd-check-adrian-h-and-the-wounds-dog-solitude/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian H. And The Wounds]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Poetry]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 18.11.2011 ist das zweite Album von Adrian H. And The Wounds bei uns erhältlich. Das multikulturell besetzte Ensemble schickt sich an, mit einem ganz besonders individuellen Sound und anspruchsvoller Musik die Ohren der experimentierfreudigeren Musikliebhaber zu gewinnen. Ob Dog Solitude diese Aufgabe erfüllen kann, lest ihr in den folgenden Absätzen. Dark Poetry ist das Genre, in das Adrian H. And The Wounds eingeordnet werden sollen. Diese Bezeichnung kommt einem nicht alle Tage unter, könnte aber nicht besser gewählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 18.11.2011 ist das zweite Album von Adrian H. And The Wounds bei uns erhältlich. Das multikulturell besetzte Ensemble schickt sich an, mit einem ganz besonders individuellen Sound und anspruchsvoller Musik die Ohren der experimentierfreudigeren Musikliebhaber zu gewinnen. Ob <em>Dog Solitude</em> diese Aufgabe erfüllen kann, lest ihr in den folgenden Absätzen.</p>
<p>Dark Poetry ist das Genre, in das Adrian H. And The Wounds eingeordnet werden sollen. Diese Bezeichnung kommt einem nicht alle Tage unter, könnte aber nicht besser gewählt sein. Der Gesang des US-Amerikaners gleicht viel mehr dem düsteren Vortrag eines Gedichts, etwas rauchig und leicht an Nick Cave erinnernd. Für die Melodien ist hauptsächlich ein Piano zuständig, das auch in seiner ganzen Bandbreite genutzt wird. Hinzu kommen allerhand weitere Instrumente wie ein Saxofon (z.B. im Tom Waits Cover <em>Hoist That Rag</em>), die dem Sound einen jazzigen Anstrich geben, ohne jedoch zu sehr in den Jazz abzugleiten. Das Spektrum an Klangthemen und die musikalische Vielfalt sind jedenfalls unglaublich hoch. Sogar Progressive-Ansätze sind vorhanden (<em>Nasty</em>).</p>
<p>Die schaurig-schönen Melodien, die sich teils perfekt als Untermalung für den Film Noir oder einen gruselig-wahnsinnigen Streifen von Tim Burton eignen würden (<em>Chim Chim Cher-ee</em>, <em>Bad Man</em>) untermalen Texte, die von den tiefsten und schmutzigsten Abgründen handeln und nicht sehr viel Hoffnung auf ein Happy Ending vermitteln. Die handelnden Personen befinden sich alle in schwierigen Situationen oder haben eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Dennoch wissen die Texte mit ihren Metaphern und den durch sie erzeugten Bildern absolut zu überzeugen.</p>
<p>12 Tracks enthält Dog Solitude, von den zwei (<em>Straight Leg</em> und <em>Cookies and Cocaine</em>) Remix-Bonustracks sind, welche sich aber nicht in normaler Fassung auf diesem Album befinden, weswegen sie für Neueinsteiger also gänzlich neu sind. Mit einer Spielzeit von fast 55 Minuten rangiert das Album auf den vorderen Plätzen, zumal kein Song besonders negativ auffällt.</p>
<div id='stb-box-4470' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Adrian-H-And-The-Wounds-Dog-Solitude.jpg" rel="lightbox[14657]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Adrian H. And The Wounds - Dog Solitude" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Adrian-H-And-The-Wounds-Dog-Solitude.jpg" alt="Adrian H. And The Wounds - Dog Solitude" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Adrian H. And The Wounds &#8211; Dog Solitude (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 12<br />
Gesamtspieldauer: 54:46<br />
Releasedatum: 18.11.2011<br />
Genre: Alternative / Dark Poetry<br />
Homepage: <a href="http://www.adrianhandthewounds.com/">www.adrianhandthewounds.com</a><br />
Anspieltipps: That Hurts, What She Wants, Bad Man<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005SLGGQI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005SLGGQI">Dog Solitude bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005SLGGQI" alt="" width="1" height="1" border="0" /> / <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006CLXAFI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006CLXAFI">als MP3 laden</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B006CLXAFI" alt="" width="1" height="1" border="0" /></div>
<h4>Fazit</h4>
<p><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" rel="lightbox[14657]"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="size-full wp-image-14473    alignright" title="Daumen hoch" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" alt="Daumen hoch" width="84" height="100" /></a></p>
<p>Was Adrian H. And The Wounds mit <em>Dog Solitude</em> abliefern, ist eine wirklich runde Sache. Wohlige Schauer vermittelt die Musik, die gänzlich ohne irgendwelche Klischees oder zwanghafte Wendungen auskommt. Wer sich nicht an der düsteren, aber nicht zu düstern Grundstimmung in den Texten und der Musik stört, bekommt ein wahrlich reich mit Details gespicktes Werk von musikalisch hoher Vielfalt und einem recht einzigartigen Konzept. Musikliebhaber mit Hang zu Experimenten kommen voll auf ihre Kosten und dürften zusammen mit Fans von düsterem Jazz am meisten Freude an <em>Dog Solitude</em> haben.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>CD-Check: The Saint Paul &#8211; Rewind The Time</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2011/12/09/cd-check-the-saint-paul-rewind-the-time/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 21:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[The Saint Paul]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Genres, die sich unter dem großen Namen Electro versammeln, sind äußerst vielseitig und zahlreich. Und teilweise so unterschiedlich, dass Fans des einen Subgenres nicht zwingend auch die anderen Subgenres mögen müssen. Dass die Grenzen aber auch aufweichen und vermischt werden, ist keine Besonderheit. Dennoch ist es immer eine spannende Sache, wenn ein neues Projekt an den Start geht, so wie es mit The Saint Paul der Fall ist, den Gewinnern des „Endanger“-Remix-Contests 2011. Seit Anfang November steht ist ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Genres, die sich unter dem großen Namen Electro versammeln, sind äußerst vielseitig und zahlreich. Und teilweise so unterschiedlich, dass Fans des einen Subgenres nicht zwingend auch die anderen Subgenres mögen müssen. Dass die Grenzen aber auch aufweichen und vermischt werden, ist keine Besonderheit. Dennoch ist es immer eine spannende Sache, wenn ein neues Projekt an den Start geht, so wie es mit The Saint Paul der Fall ist, den Gewinnern des „Endanger“-Remix-Contests 2011. Seit Anfang November steht ist ihre erste EP verfügbar.</p>
<p>Man merkt schon mit em ersten paar Takten des Titelsongs <em>Rewind The Time</em>, dass das Projekt The Saint Paul von zwei unterschiedlichen Schwerpunkten des Electrogenres beeinflusst ist. Die Electrokünstler Marc und Paul waren schon vor ihrem gemeinsamen Projekt tätig, wobei sich der eine auf Verfremdung und Neuformierung bestehender Elemente konzentriert und der andere mehr Wert auf Melodie und Eingängigkeit festgelegt hat. Die Symbiose beider Schwerpunkte ergibt ein sehr frisches Gesamtergebnis, das sich vor den Genregrößen keinesfalls verstecken muss. Mit einem Gesang, der in sanften Passagen teilweise an die Pet Shop Boys erinnert und in den härteren Tracks dann aber den nötigen Druck mitbringt, könnte The Saint Paul definitiv auch Gefallen bei Fans anspruchsvollerer Popmusik finden, ohne zu sehr in deren Gefilde abzudriften.</p>
<p>Die Tracks bieten eine ungeheure Abwechslung, zwischen tanzbar und sanft, warm und technisch, eingängig und experimentell. Sie bewegen sich stilsicher durch diverse elektronische Genres von Synthiepop bis EBM. Mit einer sehr akribischen Detailarbeit und geschickt eingestreuten instrumentellen Experimenten (z.B. Geige/Violine in <em>City of Glass</em>) und futuristischen Sounds geben The Saint Paul mit ihrer EP einen guten Vorgeschmack darauf, was von ihnen in Zukunft zu erwarten ist.</p>
<p>Für eine EP ist die Scheibe mit 8 Tracks (von denen allerdings <em>Memories Remain</em> heruntergeladen werden muss &#8211; warum auch immer man das so umständlich macht) und einer Laufzeit von 32:40 Minuten sehr gut gefüllt. Zwei Songs sind Remixe, einer davon ist von Heimataerde und demnach hervorragend für die Tanzfläche geeignet.</p>
<div id='stb-box-614' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/The-Saint-Paul-Rewind-The-Time.jpg" rel="lightbox[14651]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="The Saint Paul - Rewind The Time" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/The-Saint-Paul-Rewind-The-Time.jpg" alt="The Saint Paul - Rewind The Time" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>The Saint Paul &#8211; Rewind The Time (EP)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 8<br />
Gesamtspieldauer: 32:40<br />
Releasedatum: 04.11.2011<br />
Genre: Electro<br />
Homepage: <a href="http://www.thesaintpaul.info/">www.thesaintpaul.info/</a><br />
Anspieltipps: Rewind The Time, City Of Glass, Unempathic<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005SLGI3Y/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005SLGI3Y">Rewind The Time bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005SLGI3Y" alt="" width="1" height="1" border="0" /></div>
<h4>Fazit</h4>
<div id="attachment_14473" class="wp-caption alignright" style="width: 94px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" rel="lightbox[14651]"><img class="size-full wp-image-14473   " title="Daumen mittel" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" alt="Daumen mittel" width="84" height="100" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">8.5 / 10 Punkten</p></div>
<p><em>Rewind The Time</em> ist eine sehr schöne EP geworden und lässt voller Vorfreude auf weitere Veröffentlichungen hoffen. Hier haben sich zwei Künstler mit eigenem Stil gefunden und diesen gekonnt zu etwas Neuem verbunden, dem sie jeweils ihre eigenen Stärken hinzufügen konnten. Die Veilseitigkeit ist beeindruckend und dürfte auch breitere Schichten ansprechen. Wer auch nur im Ansatz ein Faible für elektronische Musik hat, wird mit The Saint Paul seinen Spaß haben und es würde mich wundern, wenn sie mit ihrer Musik nicht die Tanzflächen erobern würden. Äußerst vielversprechend, mehr davon, bitte!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Check: Eycromon &#8211; Awake From The Sleepers</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 17:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Eycromon]]></category>
		<category><![CDATA[Synthpop]]></category>
		<category><![CDATA[Wave]]></category>

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		<description><![CDATA[Man bezeichnet etwas als retro, wenn es einer älteren Sache in irgendeiner Form nachempfunden ist. Das gibt es in fast allen Bereichen, so auch in der Musik, in der man recht schnell feststellen kann, ob etwas retro ist, indem man prüft, wann das jeweilige Genre Hochkonjunktur hatte und ob das Neue grundsätzlich genauso klingt wie das Alte. Awake From The Sleepers, das Debut der Augsburger Formation Eycromon, versucht die Retroelemente mit neuen Aspekten aufzufrischen. Das Album wartet von Beginn an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man bezeichnet etwas als retro, wenn es einer älteren Sache in irgendeiner Form nachempfunden ist. Das gibt es in fast allen Bereichen, so auch in der Musik, in der man recht schnell feststellen kann, ob etwas retro ist, indem man prüft, wann das jeweilige Genre Hochkonjunktur hatte und ob das Neue grundsätzlich genauso klingt wie das Alte. <em>Awake From The Sleepers</em>, das Debut der Augsburger Formation Eycromon, versucht die Retroelemente mit neuen Aspekten aufzufrischen.</p>
<p>Das Album wartet von Beginn an mit einigem Retrosound auf und man könnte fast meinen, passend zum Albumtitel und zum Songnamen <em>Sleepers</em> hätten sie die letzten 25 Jahre irgendwie verschlafen. Der 80er Jahre Wave wird mit Synths, repetitiven elektrischen Beats und gesprochenen Passagen wieder lebendig gemacht. Doch steckt unter der Haube doch noch mehr als einfach eine Kopie des alten Sounds, dem einfach die freundliche Umschreibung „retrofuturistisch“ verpasst wird. Mit klanglichen Spielereien und auch richtigem Gesang von Sängerin Mandra Gore findet doch eine gewisse Modernisierung statt, besonders gut zu hören in <em>Rules</em> oder <em>Right Behind You</em>.</p>
<p><em>Awake From The Sleepers</em> ist kein einfaches Album, Easy Listening, wie man neudeutsch so schön sagt, sollte man keinesfalls erwarten. Viel mehr wartet eine düster-mystische Atmosphäre darauf, den Hörer durch eine gewisse hypnotische Eintönigkeit und Kälte in seinen Bann zu ziehen, was zumindest teilweise gelingt. In manchen Songs wird es sogar etwas technoid (<em>Yield</em>), sodass doch ein wenig Abwechslung herrscht. Für ein Debut-Album ist die Produktion wirklich erstaunlich professionell und gut gelungen.</p>
<p>Schade ist, dass das Album mit seinen 10 Tracks lediglich 33 Minuten läuft und zwei Tracks auch lediglich Remixes sind, sodass der Umfang doch eher unbefriedigend ist. Anscheinend wollte man das Debut dann einfach auch irgendwann draußen haben. So ist der leicht psychedelische Trip leider auch schon wieder so schnell vorbei wie er begonnen hat.</p>
<div id='stb-box-1428' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Eycromon-Awake-From-The-Sleepers.jpg" rel="lightbox[14638]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Eycromon - Awake From The Sleepers" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Eycromon-Awake-From-The-Sleepers.jpg" alt="Eycromon - Awake From The Sleepers" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Eycromon &#8211; Awake From The Sleepers (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 10<br />
Gesamtspieldauer: 33:01<br />
Releasedatum: 18.11.2011<br />
Genre: Wave / Electro / Synthpop<br />
Homepage: <a href="http://www.eycromon.com/">www.eycromon.com</a><br />
Anspieltipps: Rules, Right Behind You, Metatron (Mad Mix)<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005SZ0K34/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005SZ0K34">Awake From The Sleepers bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005SZ0K34" alt="" width="1" height="1" border="0" /> / <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006DRZNA6/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006DRZNA6">als MP3 laden</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B006DRZNA6" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
</div>
<h4>Fazit</h4>
<div id="attachment_14473" class="wp-caption alignright" style="width: 94px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmid.png" rel="lightbox[14638]"><img class="size-full wp-image-14473  " title="Daumen mittel" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmid.png" alt="Daumen mittel" width="84" height="100" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">6.0 / 10 Punkten</p></div>
<p><em></em>Die Augsburger von Eycromon zeigen gute Ansätze in ihrem Genre, kopieren nicht nur alten Sound, sondern fügen auch einige Neuerungen hinzu und verpassen ihm einen ordentlichen Feinschliff. Das hebt vom Einheitsbrei ab, obwohl die Songstrukturen an sich nur wenig Abwechslung bieten. Die recht düstere Atmosphäre lässt das Pendel eher in Richtung Cold Wave ausschlagen. Abzüge gibt es auch noch für den leider sehr geringen Umfang. So bleibt ein ordentliches Debut, das reichlich Potential aufblitzen lässt und dem man auf jeden Fall eine Chance geben sollte.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>CD-Check: Mental Defect &#8211; Longplayer</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2011/11/24/cd-check-mental-defect-longplayer/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Defect]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man als Band das erste Album veröffentlicht, gleicht das immer ein bisschen einem Glücksspiel. Noch ist man völlig unbekannt und ob die Musik, in die man so viel Herzblut gesteckt hat, der Masse auch gefällt, kann man kaum absehen. So etwas ähnliches könnten sich auch die Melodic Metaller Mental Defect gedacht haben, die ihr Debutalbum zumindest vom Design her im Spielhallen- und Glücksspielthema gestaltet haben. Ab dem 25. November werden sie erfahren, ob sie den Jackpot geknackt haben, einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Mental-Defect-Promo-Picture.png" rel="lightbox[14617]"><img class="alignnone size-full wp-image-14620" title="Mental Defect (Promo Picture)" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Mental-Defect-Promo-Picture.png" alt="Mental Defect (Promo Picture)" width="640" height="391" /></a></p>
<p>Wenn man als Band das erste Album veröffentlicht, gleicht das immer ein bisschen einem Glücksspiel. Noch ist man völlig unbekannt und ob die Musik, in die man so viel Herzblut gesteckt hat, der Masse auch gefällt, kann man kaum absehen. So etwas ähnliches könnten sich auch die Melodic Metaller Mental Defect gedacht haben, die ihr Debutalbum zumindest vom Design her im Spielhallen- und Glücksspielthema gestaltet haben. Ab dem 25. November werden sie erfahren, ob sie den Jackpot geknackt haben, einen Vorgeschmack auf das, was euch erwartet, gibt es hier bei mir.</p>
<p>Mit Metal hat das Intro <em>Cronically Ill</em> so ziemlich gar nichts zu tun. Mit Synthies, Gothic- und Wavelementen wird eine düstere und mysteriöse Stimmung erzeugt, die Lust auf mehr macht und dann direkt in den ersten richtigen Track, <em>Wasted Love</em> übergeht. Ja, das ist schon deutlich metallischer, sobald die Schlagzahl bei den Drums höher wird, die E-Gitarren losfetzen und Growls die Lyrics nur so hinrotzen. Besonderheit bleiben die Synthies, die sich nicht gänzlich vertreiben lassen, aber im Hintergrund bleiben und der Klargesang von Frontfrau Claudia Bauer-Korzin, die mit angenehmer, eher tieferer Stimme einen gelungenen Gegenpart zu den Growls darstellt (z.B. <em>May The Force Be With You</em>). Dafür, dass den Stimmen recht viel Raum gegeben wird, könnten sie noch ein wenig mehr Energie und Variabilität vertragen. Mit etwas mehr Detailarbeit, wie sie sonst reichlich in den Tracks betrieben wird, kann man da noch eine Menge herausholen.</p>
<p>Ein wenig ratlos macht die Dramaturgie der einzelnen Songs, die sich zwar durch viele Wechsel auszeichnet, diese aber oft viel zu abrupt vollzieht, die Übergänge dürften gern etwas weicher sein. Positiv hervorzuheben ist allerdings eine gewisse Experimentierfreude der Sachsen, die sich nicht scheuen, auch mal Elemente aus Wave und EBM in ihre Songs einzubauen (<em>Feel It</em>), die dem restlichen musikalischen Korsett eine besondere Note geben und der Band Eigenständigkeit verleihen. In diese Richtung sollte sich Mental Defect ruhig weiterbewegen, in dieser Nische klingen sie absolut unverbraucht und könnten sicherlich einige Freunde gewinnen. Ansonsten hat man viel eben doch schon mal irgendwo gehört, wobei die stellenweise gezogenen Vergleiche mit Evanescence unpassend sind und eher ins Reich der Marketinggags zu verbannen sind. Konzeptionell mag es vielleicht noch Parallelen geben, der Sound ist aber ein anderer und man tut der Band keinen Gefallen damit.</p>
<p>Für den Albumtitel <em>Longplayer</em> hätte man sich eigentlich eine längere Spielzeit als 38:29 Minuten vorgestellt. Zusätzlich sind zwei der elf Tracks auch lediglich Remixe, bleiben also nur noch neun Tracks inklusive Intro.</p>
<div id='stb-box-3850' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Mental-Defect-Longplayer.jpg" rel="lightbox[14617]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Mental Defect - Longplayer" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Mental-Defect-Longplayer.jpg" alt="Mental Defect - Longplayer" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Mental Defect &#8211; Longplayer (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 11<br />
Gesamtspieldauer: 38:29<br />
Releasedatum: 25.11.2011<br />
Genre: Melodic Dark Metal<br />
Homepage: <a href="http://www.mental-defect.com/">www.mental-defect.com</a><br />
Anspieltipps: May The Force Be With You, Behind My Pride, Feel It<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005X6RDRO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005X6RDRO">Longplayer bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005X6RDRO" alt="" width="1" height="1" border="0" /></div>
<h4>Fazit</h4>
<div id="attachment_14473" class="wp-caption alignright" style="width: 94px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmid.png" rel="lightbox[14617]"><img class="size-full wp-image-14473  " title="Daumen mittel" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmid.png" alt="Daumen mittel" width="84" height="100" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">5.5 / 10 Punkten</p></div>
<p><em></em>Das Debut von Mental Defect lässt einiges Potential erkennen, noch wirkt die Band wie ein Rohdiamant, der noch darauf wartet, geschliffen zu werden. Die im Mittelpunkt stehenden Gesangsparts mit männlichen Growls und weiblichem Klargesang sind vielversprechend, könnten aber noch mehr Variabilität bieten. Am vielversprechendsten sind die Songs, die leichte Einflüsse aus Electro-Genres aufweisen können und wenn die Band diesen Weg in Zukunft noch stärker beschreitet, wird sie ihren Weg mit Sicherheit machen. Im Auge behalten sollte man die Truppe aber auf jeden Fall, stehen sie ja noch am Anfang ihrer Laufbahn. <em>Longplayer</em> ist als erste Kostprobe dafür zu sehen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Check: Dark Drive Clinic &#8211; Noise In My Head</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2011/11/22/cd-check-dark-drive-clinic-noise-in-my-head/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Drive Clinic]]></category>

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		<description><![CDATA[Stilmixe sind immer eine Sache für sich. Einerseits können sie &#8211; wenn sie gut gemacht sind &#8211;  interessante, unverbrauchte Sounds hervorbringen, andererseits gibt es auch negative Beispiele, in denen nur halbgare Songs entstehen, die weder der einen, noch der anderen Fraktion an Fans gefallen. Auch Dark Drive Clinic, das neue Projekt von John Fryer, beschreitet den Pfad der Vermischung von Genres. Das Debutalbum trägt den Namen Noise In My Head und weiß sehr zu überraschen. Als Producer hat John Fryer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stilmixe sind immer eine Sache für sich. Einerseits können sie &#8211; wenn sie gut gemacht sind &#8211;  interessante, unverbrauchte Sounds hervorbringen, andererseits gibt es auch negative Beispiele, in denen nur halbgare Songs entstehen, die weder der einen, noch der anderen Fraktion an Fans gefallen. Auch Dark Drive Clinic, das neue Projekt von John Fryer, beschreitet den Pfad der Vermischung von Genres. Das Debutalbum trägt den Namen <em>Noise In My Head</em> und weiß sehr zu überraschen.</p>
<p>Als Producer hat John Fryer mit stilprägenden Bands wie Depeche Mode, Nine Inch Nails, Cradle Of Filth, HIM und weiteren gearbeitet und diesen großen Erfahrungsschatz bringt er nun gemeinsam mit der Sängerin Rebecca Coseboom in das Projekt Dark Drive Clinic ein. Man merkt sofort, dass hier ein hochkomplexes Werk entstanden ist, das sich aus verschiedenen Genres bedient. Das Gerüst der Songs sind mal sanftere, mal treibendere elektronische Klänge, auf die der Sound verzerrter E-Gitarren aufgepfropft wird. Darüber thront der sanfte &amp; poppige Gesang Frau Cosebooms, der sich als sehr angenehmer Gegenpol herausstellt. Trotz dieser durchaus unterschiedlichen Einflüsse ergibt sich ein wunderbar homogenes Klangbild, dessen Sound nur schwer einzuordnen ist und irgendwie für sich steht.</p>
<p>Je weiter der eigene musikalische Horizont und die Bereitschaft, über den Tellerrand hinaus zu blicken, ist, desto eher wird man sich mit <em>Noise In My Head</em> anfreunden können. Wer musikalisch zu festgelegt ist, wird Songs finden, die einfach nicht den richtigen Geschmack treffen. Für Metaller sind viele Songs zu soft (<em>Love&#8217;s Lost Cross</em>), für Popfans ist die Musik nicht nur textlich zu anspruchsvoll (<em>Litmus Heart</em>), für Electro- und Industrialfans schlichtweg zu schlecht tanzbar. Dennoch gibt es für alle Gruppierung ebenso positive Beispiele zu nennen, weshalb sich <em>das Album </em>förmlich als vorsichtige Annäherung zu anderen Genres anbietet. So unterschiedlich sich die Einflüsse gestalten, so abwechslungsreich sind auch die Songs des Albums untereinander und sogar in sich. Die Produktion ist wirklich herausragend und bis ins kleinste Detail herausgearbeitet. Fryers Handschrift ist deutlich zu erkennen und als absolutes Qualitätsmerkmal zu sehen.</p>
<p>Auch über den Umfang der Scheibe kann man sich nicht beschweren, 13 Songs mit einer Gesamtlaufzeit von gut 57 Minuten sind reichlich Material für den geneigten Hörer, zumal sich kein wirklicher Ausfall darunter befindet. Das Album ist aus einem Guss und schafft es von Anfang bis Ende interessant und unverbraucht zu klingen.</p>
<div id='stb-box-3804' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Dark-Drive-Clinic-Noise-In-My-Head.jpg" rel="lightbox[14612]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Dark Drive Clinic - Noise In My Head" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Dark-Drive-Clinic-Noise-In-My-Head.jpg" alt="Dark Drive Clinic - Noise In My Head" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Dark Drive Clinic &#8211; Noise In My Head (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 13<br />
Gesamtspieldauer: 57:27<br />
Releasedatum: 11.11.2011<br />
Genre: Alternative<br />
Homepage: <a href="http://www.darkdriveclinic.com/">www.darkdriveclinic.com</a><br />
Anspieltipps: Litmus Heart, Love&#8217;s Lost Cross, Still Contagious<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Q2MBRW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005Q2MBRW">Noise In My Head bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005Q2MBRW" alt="" width="1" height="1" border="0" /> / <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005VKW9RG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005VKW9RG">als MP3 laden</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005VKW9RG" alt="" width="1" height="1" border="0" /></div>
<h4>Fazit</h4>
<div id="attachment_14473" class="wp-caption alignright" style="width: 94px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" rel="lightbox[14612]"><img class="size-full wp-image-14473 " title="Daumen hoch" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" alt="Daumen hoch" width="84" height="100" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">9.0 / 10 Punkten</p></div>
<p><em></em>Das Debut von Dark Drive Clinic kann man als grundsätzlicher Freund von Musik nur gut finden. Aus einem Bastard an Genres ist ein homogener und dabei unglaublich gut klingender Stilmix entstanden, der nur schwer mit bereits Bestehendem zu vergleichen ist. Wer musikalisch eher auf schmaler Spur fährt, mag vielleicht nicht so richtig mit dem Album warm werden, wer aber offen für etwas anderes ist, wird sich an den vielen Facetten erfreuen. Man könnte fast sagen, dass <em>Noise In My Head</em> die Popmusik aus ihrer Anspruchslosigkeit befreit hat, doch würde diese Analyse sogar noch zu kurz greifen. Unbedingt reinhören!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CD-Check: Unterschicht &#8211; Dreckig und Laut</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2011/11/17/cd-check-unterschicht-dreckig-und-laut/</link>
		<comments>http://www.gedankendeponie.net/2011/11/17/cd-check-unterschicht-dreckig-und-laut/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 13:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck eines Albums ist hin und wieder ja doch ein optischer. Wie das, wird sich vielleicht mancher fragen. Doch wer noch zur guten alten CD greift und seine Musik nicht aus dem Netz bezieht, der kommt meist in den Genuss des Covers, bevor er auch nur einen Ton gehört hat. Als ich das Debutalbum Dreckig und Laut von der Band Unterschicht das erste Mal in den Händen hielt, war ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Eindruck eines Albums ist hin und wieder ja doch ein optischer. Wie das, wird sich vielleicht mancher fragen. Doch wer noch zur guten alten CD greift und seine Musik nicht aus dem Netz bezieht, der kommt meist in den Genuss des Covers, bevor er auch nur einen Ton gehört hat. Als ich das Debutalbum <em>Dreckig und Laut</em> von der Band Unterschicht das erste Mal in den Händen hielt, war ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll. Der Name scheint Programm zu sein. Macht euch am besten selbst ein Bild, unten könnt ihr das Cover ja sehen. Dennoch zählt natürlich die Musik, an die ich mich vorurteilsfrei herangewagt habe. Meine Eindrücke:</p>
<p>Das ruhige, entspannte Intro ist eine ziemliche Irreführung, völlig unvermittelt wird es laut und <em>Die Unterschicht</em> sagt uns mit einem etwas billig wirkenden Stimmverzerrer, dass sie uns tanzen sehen will. Blöd nur, dass die Musik immer durch kurze Wortpassagen unterbrochen wird. Relativ schnell werden Marschrichtung und Konzept des Albums: Die elektronische und auf Tanz ausgelegte Musik wird mit (gesellschafts-)kritischen Texten unterlegt, die man sonst eher aus dem Punkgenre kennt. Leider werden die an sich durchaus relevanten und teils auch richtigen Aussagen in ein recht dünnes Wortkorsett gezwängt, das stellenweise sehr unbeholfen wirkt (<em>Systemfehler</em>, „Eine Faust ist allein / Doch im Gesicht ist sie gemein“). Mit <em>Massenpanik</em> wurde sich auch der Ereignisse um die Tragödie zur Loveparade in Duisburg angenommen, hier wurden Nachrichten- und Dokumentationsausschnitte zusammengeschnitten und mit Musik hinterlegt. Das hat man zu anderen Themen aber schon besser gehört.</p>
<p>Die beiden Unterschichtler versuchen einige ihrer Songs mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor zu würzen, das Pendel schlägt da für meinen Geschmack zu oft in Richtung Niveaulimbo aus (<em>Electropussy, Kannibale</em>), das mag aber durchaus auch Geschmackssache sein. Musikalisch kommt das Duo irgendwie nicht richtig in Fahrt und somit über den Durchschnitt hinaus. Insgesamt zu technoid und mit viel zu wenig Abwechslung scheinen sich die beiden Musiker noch in einer gewissen Findungsphase zu befinden. Trotzdem sind einige durchaus kurzweilige, eingängige Tracks (<em>Endstation</em>) entstanden. Die recht markanten Bassdrums rumpeln kräftig und unterstreichen den gewollt prolligen Auftritt von Sven Hegewald und Dennis Kleist. Dass dadurch allerdings die Ernsthaftigkeit, die in Tracks wie <em>Ave</em> geboten wäre, leidet, ist natürlich klar.</p>
<p>Über den Umfang von <em>Dreckig und Laut</em> kann man sich auf jeden Fall nicht beschweren. Auf satte 73:50 Minuten Spielzeit bringt es das Album bei 19 Tracks, von denen zwei Remixe von <em>Systemfehler</em> und <em>Massenpanik</em> sind.</p>
<div id='stb-box-4747' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Unterschicht-Dreckig-und-Laut.jpg" rel="lightbox[14597]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Unterschicht - Dreckig und Laut" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Unterschicht-Dreckig-und-Laut.jpg" alt="Unterschicht - Dreckig und Laut" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Unterschicht &#8211; Dreckig und Laut (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 19<br />
Gesamtspieldauer: 1:13:50<br />
Releasedatum: 04.11.2011<br />
Genre: Electro Industrial<br />
Homepage: <a href="http://www.die-unterschicht.net">www.die-unterschicht.net </a><br />
Anspieltipps: Topmodel, Ave, Endstation<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005SE0GB6/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005SE0GB6">Dreckig und Laut bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005SE0GB6" alt="" width="1" height="1" border="0" /> / <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005XYKK6M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005XYKK6M">als MP3 laden</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005XYKK6M" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
</div>
<h4>Fazit</h4>
<div id="attachment_14473" class="wp-caption alignright" style="width: 94px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmiddown.png" rel="lightbox[14597]"><img class="size-full wp-image-14473" title="Daumen mittel runter" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmiddown.png" alt="Daumen mittel runter" width="84" height="100" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">3.5 / 10 Punkten</p></div>
<p><em></em>Du magst prolliges, testosteronreiches Auftreten im unteren Niveaubereich, technoide, bassdrumlastige Musik und hast eine gewisse Punkattitüde? Dann könnte <em>Dreckig und Laut</em> von Unterschicht genau das Richtige für dich sein! Ansonsten dürfte der Großteil des Albums recht enttäuschend auf dich wirken. Ein paar Tracks lassen zwar Potential aufblitzen und bringen kurzzeitig zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken und könnten sich auf der Tanzfläche sehr gut machen, aber nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird das Album wohl nicht.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Check: Clockwork Spirit &#8211; Clockwork Spirit</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Clockwork Spirit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in der finnischen Metalszene auskennt, hat vielleicht vor einigen Jahren von der Band Amarantine gehört, die mit ihren Demoaufnahmen das Lob der Kritiker einheimsen konnte. Doch im Zuge ihres ersten Albums haben sie sich in Clockwork Spirit umbenannt und streben nun auch den Erfolg über die Landesgrenzen heraus an. Offenbar haben sich die Finnen absichtlich die dunklen Monate für den Release ihres Albums ausgesucht: Düster ist nämlich auch die Grundstimmung, die auf dem Album vorherrscht. Das atmosphärische Intro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Clockwork-Spirit-Promo-Picture.jpg" rel="lightbox[14590]"><img class="alignnone size-full wp-image-14593" title="Clockwork Spirit (Promo Picture by Joonas Häll)" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Clockwork-Spirit-Promo-Picture.jpg" alt="Clockwork Spirit (Promo Picture by Joonas Häll)" width="640" height="312" /></a></p>
<p>Wer sich in der finnischen Metalszene auskennt, hat vielleicht vor einigen Jahren von der Band Amarantine gehört, die mit ihren Demoaufnahmen das Lob der Kritiker einheimsen konnte. Doch im Zuge ihres ersten Albums haben sie sich in Clockwork Spirit umbenannt und streben nun auch den Erfolg über die Landesgrenzen heraus an.</p>
<p>Offenbar haben sich die Finnen absichtlich die dunklen Monate für den Release ihres Albums ausgesucht: Düster ist nämlich auch die Grundstimmung, die auf dem Album vorherrscht. Das atmosphärische Intro entführt in eine Welt aus Mystik und Okkultismus und voller Brutalität entlädt sich der dunkle Horror in brutalen Gitarrenriffs und Shouts, die jedoch hin und wieder durch kurze gotische Stimmungen unterbrochen werden, etwa wenn wie in <em>Daemon Speculum</em> angedeutete Choräle in Klargesang eingestreut werden. Instrumentale Passagen der Songs, insbesondere die Intros wie das aus <em>Wall Of Sleep</em> könnte man eins zu eins in einen Horrorfilm übernehmen. Die meiste Zeit übernimmt dann aber doch der Metal die Regie, der aufgrund des zumeist gutturalem Gesangs am ehesten in das Genre Black Metal einzuordnen ist.</p>
<p>Bisweilen versinkt unter Gitarren und Gesang leider etwas die Melodie und man muss schon etwas genauer hinhören, um die Details zu entdecken, die Clockwork Spirit zweifelsohne mit viel Feingefühl ausgearbeitet haben. Auch die Dramaturgie stimmt meistens, <em>On Unravelling The Essence</em> zum Beispiel unterstreicht die Lyrics recht gut und ein düsteres Bild dazu entsteht unmittelbar im Kopf. Ein wenig mehr Wechsel zwischen lauten und leisen Passagen würde dem Ganzen aber noch mehr Effekt verleihen. Als besonderes Highlight des Albums kann <em>Dawn Of Deliverance</em> angesehen werden, das mit sehr dichter Stimmung, Tempowechseln und Detailreichtum besonders im Ohr hängen bleibt und einen starken Eindruck hinterlässt. Davon hätte es gern noch mehr geben dürfen, aber es deutet das Potential an, das in Clockwork Spirit steckt, und lässt auf zukünftige Releases hoffen.</p>
<p>Ein paar Abzüge in der B-Note gibt es dafür, dass nur lediglich 8 Songs inklusive Intro auf dem Album vorhanden sind. Zwar ergibt es trotzdem eine Spielzeit von 43:49 Minuten, aber der letzte Track <em>Shades Of Decay</em> ist mit 10 1/2 Minuten überlang und macht fast ein Viertel des Albums aus.</p>
<div id='stb-box-5740' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Clockwork-Spirit-Clockwork-Spirit.jpg" rel="lightbox[14590]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Clockwork Spirit - Clockwork Spirit" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Clockwork-Spirit-Clockwork-Spirit.jpg" alt="Clockwork Spirit - Clockwork Spirit" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Clockwork Spirit &#8211; Clockwork Spirit (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 8<br />
Gesamtspieldauer: 43:49<br />
Releasedatum: 04.11.2011<br />
Genre: Black Metal / Horror Metal<br />
Homepage: <a href="http://www.clockworkspirit.com/">www.clockworkspirit.com</a><br />
Anspieltipps: Wall Of Sleep, Unravelling&#8230;, Dawn of Deliverance<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Q2MBUY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005Q2MBUY">Clockwork Spirit bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005Q2MBUY" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
</div>
<h4>Fazit</h4>
<p><em><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmidup.png" rel="lightbox[14590]"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-14473" title="Daumen mittelhoch" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbmidup.png" alt="Daumen mittelhoch" width="84" height="100" /></a></em>Clockwork Spirit ist mit ihrem gleichnamigen Album ein gelungenes Debut geglückt, das für Fans von nicht so ganz rigorosem Black Metal ein richtiges Fest sein dürfte. Die okkulten und mystischen Themen werden gekonnt in Szene gesetzt und mit gotischen Elementen sowie diversen Details ausgeschmückt. Die Hauptregie führen zwar die Gitarren und der Gesang teils etwas zu sehr, aber sie nehmen sich auch immer wieder etwas zurück, was der Musik sehr gut tut. Wenn daran beim nächsten Album noch mehr gefeilt und der Umfang ein wenig erhöht wird, sind die größten Kritikpunkte ausgemerzt. Clockwork Spirit sollte man auf jeden Fall im Auge behalten!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Check: Otto Dix &#8211; Wonderful Days</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Dix]]></category>

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		<description><![CDATA[Otto Dix war ein berühmter deutscher Maler des 20. Jahrhunderts und sollte jedem bekannt sein. Sein Werk war recht vielfältig, als roter Faden stach jedoch die Nähe zum Realismus hervor. Ironischerweise ist das das genaue Gegenteil der russischen Band Otto Dix, die die Künstlichkeit und Verfremdung nicht nur äußerlich, sondern auch musikalisch betreibt. Bisher konnte sie auch nur in ihrer Heimat zu größerem Erfolg kommen, mit dem neuen Album Wonderful Days soll sich das aber ändern. Erste Auffälligkeit ist für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Otto Dix war ein berühmter deutscher Maler des 20. Jahrhunderts und sollte jedem bekannt sein. Sein Werk war recht vielfältig, als roter Faden stach jedoch die Nähe zum Realismus hervor. Ironischerweise ist das das genaue Gegenteil der russischen Band Otto Dix, die die Künstlichkeit und Verfremdung nicht nur äußerlich, sondern auch musikalisch betreibt. Bisher konnte sie auch nur in ihrer Heimat zu größerem Erfolg kommen, mit dem neuen Album <em>Wonderful Days</em> soll sich das aber ändern.</p>
<p>Erste Auffälligkeit ist für das mitteleuropäische Ohr die russische Sprache. Die Titel wurden zwar freundlicherweise auch ins Englische übersetzt, aber wirkliche Rückschlüsse auf die Inhalte lassen sich nicht ziehen. Die Konzentration gilt also den musikalischen Aspekten. Eine recht einnehmende Stellung übernimmt hier der Gesang von Sänger Michael Draw, der gezielt mit Genderaspekten kokettiert. Das androgyne Äußere spiegelt sich wider in fast extatischem Countertenor-Gesang mit Höhen, die wirklich beeindrucken, besonders auch vor dem Hintergrund, dass Draw diesen Sang nie klassisch ausgebildet hat. Dass er dann stellenweise auch noch verfremdet wird, ist fast schon als Verschwendung zu betrachten, allerdings lässt sich das Ergebnis wirklich gut hören. Wenn sich tiefe und hohe Passagen abwechseln, könnte man fast meinen, er würde mit sich selbst ein Duett singen (zum Beispiel in <em>Machine</em>).</p>
<p>Doch der beste Gesang nützt natürlich nichts, wenn die Musik ihn verdirbt. Das ist zum Glück nicht der Fall, die elektronischen Sounds sind abwechslungsreich gewählt, aber nicht aufdringlich und transportieren verschiedene Stimmungen sehr gut, sodass man zumindest eine ungefähre Vorstellung davon bekommen kann, was die Songs inhaltlich aussagen könnten, auch wenn man den Text nicht versteht. Harte treibende Songs (<em>Iron Rod</em>) mischen sich zwischen vornehmlich harmonischere Tracks, die teils sogar mit Streichinstrumenten unterlegt sind (<em>A Man Who Doesn&#8217;t Write Prose, Little Prince</em>). Alles ist mit einer gewissen Melancholie hinterlegt, die sich über das ganze Album trägt, in Höhepunkte ausschlägt und wieder absinkt. Ein wenig russisches Flair &#8211; würdevoll und mit einer bewegten Vergangenheit ausgestattet &#8211; ist bei dieser Achterbahnfahrt stets dabei. Es ist eine faszinierende Stimmung, die das ganze Album über aufgebaut wird.</p>
<p>Der Umfang von <em>Wonderful Days</em> kann sich sehen lassen: 13 Tracks mit eine Länge von gut 55 Minuten sind ein sattes Pfund, zumal sich kein Füllmaterial auf dem Album befindet.</p>
<div id='stb-box-3375' class='stb-info_box' style="background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Otto-Dix-Wonderful-Days.jpg" rel="lightbox[14578]"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12335" title="Otto Dix - Wonderful Days" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Otto-Dix-Wonderful-Days.jpg" alt="Otto Dix - Wonderful Days" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Otto Dix &#8211; Wonderful Days (Album)</strong></p>
<p>Facts:<br />
Tracks: 13<br />
Gesamtspieldauer: 55:11<br />
Releasedatum: 04.11.2011<br />
Genre: New Wave / Gothic<br />
Homepage: <a href="http://www.ottodix.ru/">www.ottodix.ru</a><br />
Anspieltipps: Machine, A Man Who Doesn&#8217;t Write Prose, Little Prince<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Q2MAI2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005Q2MAI2">Wonderful Days bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005Q2MAI2" alt="" width="1" height="1" border="0" /> / <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005XSAS4C/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=gedankendepon-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005XSAS4C">als MP3 laden</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gedankendepon-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005XSAS4C" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
</div>
<h4>Fazit</h4>
<p><em><a href="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" rel="lightbox[14578]"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-14473" title="Daumen hoch" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/thumbup.png" alt="Daumen hoch" width="84" height="100" /></a></em>Kurzum: Wonderful Days ist ein rundum gelungenes und toll geschriebenes Album, beginnend bei dem begeisternden Countertenor-Gesang bis zu der dichten Atmosphäre und Stimmung, die mit Hilfe der Musik erzeugt wird. Konzeption und Umsetzung des Albums sind aus einem Guss und alles greift perfekt ineinander, Detailarbeit mit Streichinstrumenten verleihen den Songs das gewisse Etwas und machen es zu einem besonderen Erlebnis, nicht nur für Leute mit einem Faible für Countertenor-Gesang und Russland. Es wäre Otto Dix zu wünschen, dass mit diesem Album der Erfolg über die eigenen Landesgrenzen hinaus kommt.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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