Tag Archiv für Danko Jones

Wacken Open Air 2011 Festivalbericht – Samstag

Nach dem langen Freitag auf dem Wacken Open Air waren meine Beine froh, dass der Samstag konzertmäßig erst um 16:15 Uhr anfing. So konnte ich etwas Schlaf nachholen und genug Kraft für den finalen Tag des Festivals sammeln, der allerdings anders verlief als ursprünglich geplant.

Knorkator

Knorkator waren für mich ein Pflichtbesuch. Ich hatte sie ja schon mal live auf ihrer Abschiedstournee gesehen, doch glücklicherweise haben sie sich wieder zusammengefunden und bringen ein neues Album heraus. Der neue Track, den sie gespielt haben, hat mich zwar nicht so ganz vom Hocker gerissen, aber ich freue mich dennoch darauf.

Der Auftritt war ansonsten von gewohnt hoher Knorkatorqualität und für mich einer der besten, die ich auf dem Festival gesehen habe. Könnte zum Teil auch an den crowdsurfenden Teletubbies gelegen haben. War super, ich kann jedem nur empfehlen, sich Knorkator mal live zu geben.

Knorkator Knorkator

Lacrimas Profundere, Wrestling und Danko Jones

Anschließend habe ich mich mit einem Kumpel getroffen. Zusammen haben wir ein Bierchen getrunken und etwas gegessen, bevor wir kurz bei Lacrimas Profundere vorbeischauten. Ich fand sie eigentlich ganz gut, allerdings haben wir uns dann doch bald wieder auf den Weg gemacht.

Eher spaßeshalber haben wir uns dann mal das Wrestling angeschaut. Als ich noch klein war, fand ich das einfach nur richtig cool und hab das auch im TV oft gesehen. Wenn man sich das heute anschaut, fällt aber ziemlich auf, wie schlecht das eigentlich gespielt ist und wie deutlich man sieht, dass die sich nicht wirklich schlagen. Nun gut.

Dann haben wir noch ein paar weitere Freunde getroffen und so hab ich dann auch nur mal kurz bei Danko Jones reingehört, ich war froh, mit denen ne zeitlang bei den Franziskanern sitzen zu können.

Motörhead

Dann wollten wir uns Motörhead anschauen, was sich als schwieriger gestaltete als erwartet, weil es einfach viel zu voll war. Deshalb haben wir uns dann auch recht bald verloren. Egal, dafür hat Lemmy die Massen gerockt, wie es eben nur Lemmy kann. Souveräner Auftritt, wie man Motörhead eben auch erwartet.

Children of Bodom und die Sintflut

Eigentlich stand nun nur noch Subway to Sally auf dem Plan, aber um schon mal einen guten Platz zu sichern, postierte ich mich schon mal und kam so in den Genuss von Children of Bodom, die mich aber eigentlich überhaupt nicht so sehr interessierten. Während deren Auftritt begann es dann so heftig zu schütten, dass selbst die Mülltüten und Regencapes nicht mehr halfen. Und weil meiner Begleitung kalt war und auch die Müdigkeit zunahm, beschlossen wir, auf sie zu verzichten und uns die Übertragung im TV anzusehen. Wir kannten sie auch schon live, war also in Ordnung so.

Fazit

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es mal wieder ein geiles Festival war und es sich wirklich gelohnt hat. Ich hatte meinen Spaß, habe gute Bands angesehen, die ich mir gern noch einmal anschauen würde und habe neue für mich entdeckt. Nächstes Jahr muss ich wieder hin – gut, dass ich mein Ticket schon habe.

Doch dazu mehr im nächsten Jahr. Bis dahin könnt ihr, wenn ich mögt, in meinem Flickr-Album alle Fotos ansehen.

Wacken 2011

Wacken 2011 Spezial – Samstag: Danko Jones

WOA2011Band: Danko Jones
Gründungsjahr: 1996
Herkunftsland: Kanada
Genre: Garagenrock, Blues, Rock
Aktuelles Album: Below The Belt
Wissenswertes: Danko Jones arbeitete während der frühen Bandjahre in einem Sexshop in Toronto.