Nun neigt sich das Jahr wirklich dem Ende entgegen und da ich kaum noch Zeit haben werde (im Dezember erwacht das Reallife immer zum Leben), möchte ich mich jedoch nicht ins nächste Jahr begeben, ohne wenigstens einen kleinen Rückblick auf 2009 zu machen und einen Ausblick auf das Jahr 2010 zu riskieren. Komplett blogbezogen, ein persönliches Fazit folgt an anderer Stelle.
Entwicklung 2009 in Zahlen

Fangen wir mit einem Blick in die Statistik an. 2009 war für die Gedankendeponie das bisher erfolgreichste Jahr, was nicht verwundert, da ein Blog eher immer bekannter wird und mehr Content beinhaltet im Laufe der Zeit. Dennoch kann sich die Steigerung der Besucherzahlen durchaus sehen lassen (siehe Grafik oben). Zu sehen sind der Rest von 2007 und die kompletten Jahre 2008 und 2009. Bis auf den Einbruch zu Beginn des Jahres (wegen Domainwechsel und damit einhergehendem PR-Abzug und schlechterer Wertung bei Google) ging der Trend klar nach oben. Dass der noch unvollständige und von Feiertagen durchzogene Dezember etwas abfällt, ist klar.
Auch die Zahl der Feedleser hat sich klar erhöht. Der Maximalwert, der dieses Jahr erreicht wurde, betrug 669 Feedleser, durchschnittlich waren es meist so um die 450-500. Ein Wert, der mich noch mehr freut als die reinen Zugriffszahlen. Mit diesem Beitrag geht der 358. Beitrag in diesem Jahr online, ich hab es also geschafft, den angepeilten Schnitt von einem Beitrag pro Tag fast genau zu treffen. Ohne genaue Vergleiche parat zu haben, kann ich noch sagen, dass 2009 das bisher kommentarreichste Jahr war.
Gedankendeponie 2009 in Worten
Der vielleicht deutlichste Gradmesser für die Entwicklung meines Blogs ist möglicherweise der Einstieg in die deutschen Blogcharts. Zunächst nur als vorübergehenden Erfolg aufgrund der erfolgreichen Blogparade Blogger als Sammelkarten verbucht, konnte ich meine Platzierung nicht nur halten, sondern aktuell sogar bis auf Platz 63 verbessern. Zwar sagt das an sich nichts über die Qualität der Beiträge aus, aber es heißt, dass die Gedankendeponie in den letzten 6 Monaten doch recht häufig verlinkt worden ist. Die Links aus der Blogparade sind mittlerweile alle nicht mehr gültig.
Ansonsten bin ich im Großen und Ganzen glücklich mit dem, was hier in den letzten 12 Monaten gelaufen ist. Zahlreiche neue Blogbekanntschaften durfte ich machen, von denen ich mir auch für 2010 viel Diskussion und Konversation erhoffe. Inhaltlich gab es eher magere Veränderungen. Einige Serien sind beendet worden, neue sind entstanden, die Teilnahme an Projekten und Blogparaden hat zugenommen, dafür hat die Zahl einzelner Beiträge ohne solchen Bezug in Relation etwas abgenommen. Sollte sich 2010 vielleicht wieder etwas ändern. Womit wir auch schon beim Ausblick auf 2010 wären.
Ausblick auf die Gedankendeponie 2010
Einiges wird auch in 2010 seinen Gang so weitergehen wie bisher. Die Monatsumfrage, die bei den meisten gut ankommt und viele Teilnehmer findet, wird es genauso geben wie die Vollversionen aus den Spielemagazinen, die immer viele Besucher anziehen. Dann möchte ich im nächsten Jahr mein erstes eigenes Blogprojekt starten (Beitrag dazu folgt noch) und hoffe, dass es einigermaßen Anklang in der Blogosphäre findet. Desweiteren sollen auch wieder Artikel-Miniserien erscheinen und möglicherweise auch ein paar mehr private Inhalte, die von euch immer gewünscht werden.
Bleiben wird weiterhin das Design, das maximal en detail etwas verändert wird. Ausweiten möchte ich mein Engagement außerhalb der Gedankendeponie, wozu es auch schon die ersten Gespräche gegeben hat und noch geben wird. Wenn alles klappt, wie ich es mir vorstelle, wird es auch einige neue Formate zu bestaunen geben. Vielleicht probiere ich mich mal wieder an einem Videocast, nachdem mein erster Versuch vor längerer Zeit grandios gescheitert war.
2010 wird für die Gedankendeponie auf jeden Fall ein spannendes und erneut wegweisendes Jahr werden, so viel sei gesagt. Was genau aber letztlich passieren will, weiß natürlich noch keiner, nicht einmal ich. Und so hoffe ich, dass ihr Lust habt, es zusammen mit mir herauszufinden.
Nun neigt sich das Jahr wirklich dem Ende entgegen und da ich kaum noch Zeit haben werde (im Dezember erwacht das Reallife immer zum Leben), möchte ich mich jedoch nicht...