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	<title>Gedankendeponie &#187; Meinung</title>
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	<description>Wo Gedankenabfall noch recycelt wird</description>
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		<title>Fetti, Pickelfresse und Emokind</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 14:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr zeigt mit dem Finger auf übergewichtige Leute: So jemand muss ja wie ein Scheunendrescher fressen, vermutlich auch noch täglich bei McDonalds oder Burger King. Wie kann man sich nur so gehen lassen? Ein bisschen Bewegung würde nicht schaden, anstatt die ganze Zeit vor der Glotze zu sitzen. Ihr zeigt mit dem Finger auf Menschen, die unter starker Akne leiden: Wie ekelhaft ist das denn bitte? Wäscht sich die Person nicht? Dagegen gibt es doch mehr als genug Cremes, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr zeigt mit dem Finger auf übergewichtige Leute: So jemand muss ja wie ein Scheunendrescher fressen, vermutlich auch noch täglich bei McDonalds oder Burger King. Wie kann man sich nur so gehen lassen? Ein bisschen Bewegung würde nicht schaden, anstatt die ganze Zeit vor der Glotze zu sitzen.</p>
<p>Ihr zeigt mit dem Finger auf Menschen, die unter starker Akne leiden: Wie ekelhaft ist das denn bitte? Wäscht sich die Person nicht? Dagegen gibt es doch mehr als genug Cremes, da kann man doch mal etwas gegen die ganzen Pickel tun.</p>
<p>Ihr zeigt mit dem Finger auf Menschen, die viele Narben haben: Oh, armes Emokind, ist bestimmt ganz schön traurig! Bekommt wohl nicht genügend Aufmerksamkeit, dass es sich selbst verletzen muss. Wie armselig, dabei geht&#8217;s ihm im Vergleich zu anderen doch total gut.</p>
<p>Schluss damit!</p>
<p>Habt ihr schon mal daran gedacht, dass es Menschen gibt, die zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion haben und deshalb nicht wirklich etwas für ihr Gewicht können? Habt ihr schon mal davon gehört, dass Akne nicht nur ein pubertäres Problem ist, sondern eine Krankheit, die nichts, aber rein gar nichts mit mangelnder Hygiene zu tun hat und gegen die normale Gesichtscreme nicht hilft? Sagen euch Begriffe wie &#8220;Persönlichkeitsstörung&#8221; oder &#8220;Borderline&#8221; etwas? Glaubt ihr, das haben die Betroffenen sich ausgesucht?</p>
<p>Noch einmal: Diese Menschen können oft nichts dafür!</p>
<p>Sicher, es gibt Leute, die zu viel futtern und sich zu wenig bewegen. Es gibt Menschen, die sich nicht regelmäßig waschen und Hygiene nicht so wichtig nehmen. Es gibt Personen, die wollen um jeden Preis Aufmerksamkeit bekommen. Aber: Geht nicht bei jedem, den ihr seht, sofort davon aus, ohne die Person überhaupt auch nur ein bisschen zu kennen! Leute, die andere Menschen nach nur einem flüchtigen Blick direkt abstempeln und vorverurteilen, kotzen mich an. Aber im hohen Bogen.</p>
<p>Ich kenne Menschen aus jeder Kategorie da oben. Und ich weiß, dass alle von ihnen mehr oder weniger unter ihrer Situation leiden, auch ohne blöde Sprüche, Getuschel und Finger, die auf sie zeigen. Ich selbst habe mal aufgrund von Eisenmagel sehr lange sehr blass ausgesehen und bekam den Spitznamen &#8220;Leiche&#8221; verpasst und auch heute bin ich nicht frei von Makeln, daher kann ich es ein wenig nachvollziehen, wie sie sich fühlen. Doch wenn euch diese Menschen zu eklig oder seltsam sind, dann wird euch keiner zwingen können, sich mit ihnen abzugeben. Aber ihr wisst gar nicht, was ihr verpasst.</p>
<p>Ich habe unter diesen Menschen Freunde gefunden, die ich nicht mehr missen möchte. Mit denen ich wunderbar reden kann, mit denen ich ernsthafte Gespräche führen und lachen kann. Menschen, die mein Leben bereichern.</p>
<p>Was ich damit eigentlich sagen will: Ich möchte um ein bisschen mehr Verständnis werben und dafür sensibilisieren, dass viele Urteile, die schnell über Menschen gefällt werden, weil sie bestimmte Merkmale aufweisen, einfach Fehl am Platz sind. Nicht jeder Mensch kann und wird eine Bereicherung für einen selbst sein. Aber man sollte doch jedem Menschen die Chance dazu geben.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Der Fall Unheilig &#8211; ein Paradebeispiel für engstirniges Szenedenken</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Unheilig]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen Montag ging eine Welle der Empörung durch die schwarze Szene. Unheilig, Aushängeschild und Star der Szene, hatte einen Auftritt in der RTL-Soap Gute Zeiten, Schlechte Zeiten und gab im Rahmen der Handlung dort ein Konzert. Das schien für zahlreiche alteingesessene Fans, die auch schon vorher zahlreich auf Facebook ihren Unmut über die aktuelle Entwicklung lauthals kundtun, der Tropfen gewesen zu sein, der dass Fass zum überlaufen gebracht hat. Kommentare, die von &#8220;peinlich&#8221; über &#8220;ich schäme mich fremd&#8221; bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Montag ging eine Welle der Empörung durch die schwarze Szene. Unheilig, Aushängeschild und Star der Szene, hatte einen Auftritt in der RTL-Soap <em>Gute Zeiten, Schlechte Zeiten</em> und gab im Rahmen der Handlung dort ein Konzert. Das schien für zahlreiche alteingesessene Fans, die auch schon vorher zahlreich auf <a href="http://www.facebook.com/home.php?#!/Unheilig">Facebook</a> ihren Unmut über die aktuelle Entwicklung lauthals kundtun, der Tropfen gewesen zu sein, der dass Fass zum überlaufen gebracht hat. Kommentare, die von &#8220;peinlich&#8221; über &#8220;ich schäme mich fremd&#8221; bis hin zu &#8220;nie wieder Unheilig&#8221; lauteten, überfluteten auch Kurznachrichtendienst Twitter.</p>
<p>Die Entwicklung, die diese Diskussion seit dem Einsteigen der Single &#8220;Geboren um zu Leben&#8221; in die Charts und Auftritte bei <em>The Dome</em> und weiteren Fernsehsendungen auf RTL 2 und VIVA genommen hat, ist nicht nur ein Paradebeispiel für die Engstirnigkeit, die in gewissen Kreisen an den Tag gelegt wird, sondern auch für die Sinnlosigkeit der immer wieder auflodernden Kommerzdiskussion.</p>
<p><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-11102" title="Unheilig Konzert" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/Unheilig-Konzert.jpg" alt="Unheilig" width="640" height="400" /><small>Photocredit: <a href="http://www.flickr.com/photos/alfredx/">Clouseau219</a></small></p>
<p>Viele der &#8220;alten&#8221; Fans werfen Unheilig vor, sich verändert und für den Erfolg verkauft, ja sogar die eigenen Prinzipien verraten zu haben. Objektiv gesehen &#8211; sofern man Musik überhaupt objektiv sehen kann &#8211; sind diese Vorwürfe in vielerlei Hinsicht haltlos. Schon vor seinem aktuellen Album &#8220;Grosse Freiheit&#8221; hatte Unheilig diverse Fernsehauftritte, etwa bei <em>Frank, der Wedding Planner</em> (was auch keine hochgeistige TV-Sendung ist) und hatte sogar eine eigene Dokumentaion auf dem Sender DMAX. Der Graf hat schon immer versucht, möglichst viele Menschen mit seiner Musik zu erreichen. Und dafür helfen eben auch Auftritte bei <em>GZSZ</em>.</p>
<p>Dass die aktuelle Musik sich total veränder hat, lässt sich auch nicht sagen, &#8220;Geboren um zu Leben&#8221; ist von der Machart dem Song &#8220;An deiner Seite&#8221; vom vorherigen Album so ähnlich, dass ein Austausch überhaupt nicht auffallen würde. Letztgenannten Song sahen die meisten Fans damals als wunderschöne Ballade &#8211; die er ja auch ist &#8211; und schon immer erzielten die Balladen eine besonders starke emotionale Wirkung beim Hörer. Jetzt, wo eine solche Ballade auch von Leuten gehört wird, die nicht der Szene angehören, wollen plötzlich alle diese Balladen schlecht finden? Schwer vorstellbar.</p>
<p>Zumal das aktuelle Album auch durchaus tanzbare und härtere Tracks enthält. Man höre nur mal &#8220;Abwärts&#8221;, &#8220;Unter Feuer&#8221; und &#8220;Ich Gehöre Mir&#8221; an, da ist nichts von weichgespülter Mainstreammusik zu hören. Dass aber nicht alles so klingt wie früher ist ein ganz normaler Prozess bei jeglichem Künstler. Das wäre auch langweilig, jeder Künstler entwickelt sich weiter, ob in die eine Richtung oder in die andere. Unheilig hat sich da im Vergleich zu gewissen anderen Bands (man schaue z. B. nur einmal auf Die Ärzte)  sogar noch ziemlich zaghaft entwickelt.</p>
<p>Den meisten alten Fans scheint es also lediglich &#8211; und das ist jetzt eine persönliche Behauptung von mir, der ich schon seit vielen Jahren Fan bin &#8211; eher darum zu gehen, dass ihnen der Erfolg von Unheilig, den sie der Band pardoxerweise früher immer gegönnt haben und die deren Musik sie auch oft weiterempfohlen haben, weil ihnen jetzt ihre Entdeckung, ihr ganz persönlicher Künstler weggenommen wurde und nun eben viel mehr Personen gehört. Mit der hinzugekommenen Masse an &#8220;Modefans&#8221; ist der gute, individuelle Musikgeschmack verschwunden.</p>
<p>Es mag sein, dass das Familiäre auf Konzerten nicht mehr so zum Tragen kommt und man nicht mehr anhand der Aussage, man höre Unheilig, direkt auf den Musikgeschmack oder die Szenezugehörigkeit schließen kann. Viele sogenannte Modefans werden aber auch wieder verschwinden. Doch die Anzahl derer, die die Musik hören, ändert nichts an deren Qualität. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder gefällt einem die Musik oder sie gefällt einem nicht.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Qui tacet, consentire videtur.</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 12:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenmüll]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schweigt, scheint zuzustimmen. Das tolle an lateinischen Sprichwörtern ist ja, dass es für fast jede Situation ein passendes gibt. An dieses hier musste ich in den letzten Tagen etwas häufiger denken. Das liegt vor allem an den zahlreichen Kommentaren zu meinem Artikel Skandal im Blogbezirk oder: Ich bin uncool, na und?, denn in vielen Kommentaren blitzte die Meinung durch, dass man Blogs, die einem nicht gefallen, ja nicht lesen müsse, wozu also darüber aufregen. Und hier kommt der lateinische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignright size-full wp-image-9961" style="margin-top: 5px; margin-left: 10px;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="Qui tacet, consentire videtur" src="http://www.gedankendeponie.net/wp-content/uploads/quitacet.jpg" alt="Qui tacet, consentire videtur" width="235" height="194" />Wer schweigt, scheint zuzustimmen.</em> Das tolle an lateinischen Sprichwörtern ist ja, dass es für fast jede Situation ein passendes gibt. An dieses hier musste ich in den letzten Tagen etwas häufiger denken. Das liegt vor allem an den zahlreichen Kommentaren zu meinem Artikel <em><a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/03/17/skandal-im-blogbezirk-oder-ich-bin-uncool-na-und/">Skandal im Blogbezirk oder: Ich bin uncool, na und?</a></em>, denn in vielen Kommentaren blitzte die Meinung durch, dass man Blogs, die einem nicht gefallen, ja nicht lesen müsse, wozu also darüber aufregen.</p>
<p>Und hier kommt der lateinische Spruch aus der Überschrift zum Zuge. Wenn einem irgendetwas missfällt, sauer aufstößt oder mich ärgert, dann sollte man das auch offen aussprechen. Nichts zu sagen kann zu keiner Veränderung bzw. Verbesserung führen. Die Geschichte lehrt uns, dass es nicht nur sehr nützlich sein kann, den Mund aufzumachen, sondern sogar notwendig. Denn wer schweigt, scheint zuzustimmen.</p>
<p>Nun mag man meinen, dass das ja Belanglosigkeiten waren, über die ich nachgedacht habe. Womöglich stimmt das, aber auch darüber kann, darf und sollte man reden. Warum auch nicht? Diese ganze Argumentation der Art &#8220;Gefällt dir nicht? Dann lass es doch!&#8221; finde ich eigentlich ziemich blöd, sofern das Missfallen auf vernünftige Art und Weise vorgetragen wird, natürlich. Ausflüchte aus der Diskussion sind das. Kann man denn nicht einfach seine Meinung sagen? Diskussionen sind doch gut und tun nicht weh. Ich suche ja nicht gezielt nach Dingen, über die ich mich negativ äußern kann, sondern merke das dann an, wenn ich zufällig darauf stoße. Weiterhin zwinge ich auch niemandem meine Meinung auf, darüber reden und diskutieren mag ich trotzdem.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass mehr Leute so denken und ihre Meinung offen sagen würden, anstatt viele Dinge einfach so hinzunehmen und sich nicht mehr darum zu kümmern.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Der dumme Bürger</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutschland hat gewählt. Schleswig-Holstein und Brandenburg haben sogar zwei mal gewählt. Und ein kleines Dorf im Herzen Schleswig-Holsteins hat sogar ein drittes Mal gewählt, denn ein Bürgerentscheid zur Ausweisung von Eignungsflächen für Windenergie war gefragt. Ein kleiner Zettel, auf dem man einfach nur JA oder NEIN ankreuzen konnte, dafür oder dagegen, Windkraft oder keine Windkraft. Eine knappe Mehrheit von 53,8% (198 Stimmen) entschied: Nein, wir wollen das nicht, wir wollen keine Windenergie bei uns. Und ich frage mich: Wie dumm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland hat gewählt. Schleswig-Holstein und Brandenburg haben sogar zwei mal gewählt. Und ein kleines Dorf im Herzen Schleswig-Holsteins hat sogar ein drittes Mal gewählt, denn ein Bürgerentscheid zur Ausweisung von Eignungsflächen für Windenergie war gefragt. Ein kleiner Zettel, auf dem man einfach nur JA oder NEIN ankreuzen konnte, dafür oder dagegen, Windkraft oder keine Windkraft. Eine knappe Mehrheit von 53,8% (198 Stimmen) entschied: Nein, wir wollen das nicht, wir wollen keine Windenergie bei uns.</p>
<p>Und ich frage mich: Wie dumm sind die Bürger eigentlich? Wie kann man die Windenergie, die dem Dorf und der Gemeinde doch nur Vorteile bringen würden, ablehnen? Was mag in den Köpfen derjenigen vorgegangen sein, die sich dagegen entschieden haben? Windkraftanlagen sehen hässlich aus? Die stehen doch nicht mitten im Dorf! Windkraftanlagen sind unsicher? Totaler Quatsch! Es gibt für mich keine logische Erklärung für die Ablehnung des Entscheides, dafür gibt es genügend Gründe, die für die Anlagen gesprochen hätten. Allein das Geld, das durch Windkraft in die Kasse gekommen wäre, wäre doch schon Anreiz genug gewesen.</p>
<p>Aber nein, die Dummheit siegt über die Vernunft. Das konnte man gestern wieder einmal eindrucksvoll sehen. Ich schäme mich für viele meiner Mitbürger.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Der Zensursula Sommerhit &#8211; unbedingt verbreiten!</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/06/20/der-zensursula-sommerhit-unbedingt-verbreiten/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 09:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich zähle ich mich ja nicht zu der Sorte Blogger, die Dinge aufgreift, die sowieso schon auf vielen Blogs zu lesen sind, aber in diesem Fall muss es sein. Denn dank Oliver Kels und Rob Vegas gibt es nun auch einen Song zu Zensursula. Und da Musik ja bekanntlich schon immer ein sehr guter Meinungsträger war und der Refrain hier ungemeinen Ohrwurmcharakter hat und ganz leicht mitgesungen werden kann, muss der Song natürlich verbreitet werden. Der Gesang stammt übrigens von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich zähle ich mich ja nicht zu der Sorte Blogger, die Dinge aufgreift, die sowieso schon auf vielen Blogs zu lesen sind, aber in diesem Fall muss es sein. Denn dank <a href="http://www.kels.de/2009/06/20/zensursula/">Oliver Kels</a> und <a href="http://www.robvegas.de/">Rob Vegas</a> gibt es nun auch einen Song zu Zensursula. Und da Musik ja bekanntlich schon immer ein sehr guter Meinungsträger war und der Refrain hier ungemeinen Ohrwurmcharakter hat und ganz leicht mitgesungen werden kann, muss der Song natürlich verbreitet werden. Der Gesang stammt übrigens von Diana Leder. Also mich würde es wahrlich nicht wundern, wenn der Song größere Kreise ziehen würde. Also verbreitet Botschaft und Song weiter und singt alle mit: Zensi, Zensa, Zensursula! <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="525" height="320" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O4vbdusj7Pk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="525" height="320" src="http://www.youtube.com/v/O4vbdusj7Pk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>[via <a href="http://rz.koepke.net/?p=3095">reizzentrum</a>]</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Nur eine Ausnahme: Ein Fußballbeitrag zu meinen Gladbachern</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 15:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gladbach]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, dass ungefähr 95% meiner Stammleser mit Fußball wenig bis gar nichts am Hut haben, weshalb ich mich diesem Thema auch nicht regelmäßig widme, wenngleich ich es schon öfter angedacht habe (ggf. auch als Zweit- oder Sideblog). Aber heute möchte ich mich mal zu einer aktuellen Meldung aus dem Umfeld des Vereins meines Herzens, nämlich Borussia Mönchengladbach, äußern. Ist auch nur eine Ausnahme. Der geneigte Fußballfan hat es schon mitbekommen: Der Nachfolger des zurückgetretenen Hans Meyer ist dessen ehemaliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, dass ungefähr 95% meiner Stammleser mit Fußball wenig bis gar nichts am Hut haben, weshalb ich mich diesem Thema auch nicht regelmäßig widme, wenngleich ich es schon öfter angedacht habe (ggf. auch als Zweit- oder Sideblog). Aber heute möchte ich mich mal zu einer aktuellen Meldung aus dem Umfeld des Vereins meines Herzens, nämlich Borussia Mönchengladbach, äußern. Ist auch nur eine Ausnahme.</p>
<p>Der geneigte Fußballfan hat es schon mitbekommen: Der Nachfolger des zurückgetretenen Hans Meyer ist dessen ehemaliger Co-Trainer und der von Bielefeld am vorletzten Spieltag entlassene Michael Frontzeck. Auf weitere Hintergründe will ich gar nicht eingehen, alle, die kein Fußball mögen, können nun getrost wegklicken.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass meine erste Reaktion auf die Verpflichtung Frontzecks eher negativer Natur war &#8211; da gab es doch einige deutlich vielversprechendere Kandidaten auf dem Markt oder für kleines Geld. Warum also jemanden holen, der bei seinen bisherigen Stationen keinen Erfolg hatte (ein Abstieg und ein 33/34 Relegationsplatz) und eher den Eindruck einer grauen Maus macht? Wie soll so jemand einen Neuanfang mit einer Mannschaft hinbekommen, die knapp am Abstieg vorbeigeschrammt ist und leider auf dem besten Weg scheint, sich einen Stammplatz im Fahrstuhl zwischen der 1. und 2. Bundesliga zu sichern? In einem Umfeld, das mit Misserfolgen nicht umgehen kann und dessen einzige Kontinuität der Verschleiß von Trainern und Spielern ist?</p>
<p>Fragen, die sich viele Anhänger gestellt haben und stellen. In Fanforen geht es heiß her, die ersten sehen das Team jetzt schon wieder auf den Abstiegsrängen, andere sind überzeugt, dass nach 10 Spielen schon wieder ein neuer Trainer geholt werden wird.</p>
<p>Doch je mehr ich über die Personalie Frontzeck nachdenke, umso mehr kann ich mich mit damit anfreunden. Überlegen wir doch mal:</p>
<p>In Aachen und Bielefeld waren die Voraussetzungen für Frontzeck um einiges schwieriger als sie es in Gladbach sein werden, vor allem natürlich was den wirtschaftlichen Aspekt angeht. Und bei diesen Verhältnissen hat Michael Frontzeck wirklich keine schlechte Arbeit geleistet. Bielefeld hat letzte Saison deutlich attraktiveren Fußball gespielt als Gladbach, das Problem war hauptsächlich die mangelhafte Chancenverwertung. Bielefeld ist auf Platz 2 der Chancentod-Tabelle.</p>
<p>Schaut man sich die Abschlusstabelle der vergangenen Saison noch einmal genau an, erkennt man zwar, dass Bielefeld letzter wurde, aber interessant ist doch der Punkt, dass Bielefeld nur 14 Niederlagen hatte. Das sind genauso viele wie Hannover, nur eine mehr als Bremen und Leverkusen, zwei mehr als Schalke und drei mehr als der HSV, der ja bekanntlich fünfter wurde. Nun gut, dagegen stehen nur 4 Siege und 16 Unentschieden, aber wenn nur zwei dieser Unentschieden gewonnen worden wären, wäre Bielefeld direkt drin geblieben. Das sind zwei Tore. Aber wenn man den schlechtesten Sturm der Liga hat, dann kann auch der Trainer nicht so sehr viel machen.</p>
<p>Insofern sehe ich einmal vorsichtig optimistisch in die neue Saison. Natürlich müssen noch Verstärkungen verpflichtet werden, vor allem in der Offensive, aber mindestens drei Eckpfeiler sollen ja noch kommen. Wenn die einschlagen und die abwandernden Marin und Baumjohann einigermaßen ersetzen können, sollte der Klassenerhalt auf jeden Fall drin sein. Und nur das sollte unser Ziel sein, alles andere ist utopisch. Es geht darum, uns wieder in der Liga zu stabilisieren und nicht so schnell wie möglich zurück nach Europa zu kommen. Doch Geduld ist eine Eigenschaften, die vielen Anhängern der Hohlen zur Zeit etwas abgeht.</p>
<p>Wir müssen uns damit abfinden, dass die glorreichen 70er vorbei sind, traurig aber wahr. Aber erst wenn wir das geschafft haben und endlich ein wirklicher Neuanfang gewagt wird können wir langsam aber sicher wieder eine wichtigere Rolle in der Bundesliga spielen. Warum nicht mit Michael Frontzeck?</p>
<p>Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute und dass er seine Kritiker eines Besseren belehren wird!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Dinge, die Frauen an Männern zu Unrecht hassen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 17:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeden Tag öffne ich meinen Feedreader wie gewohnt und gehe die neuen Beiträge der abonnierten Blogs durch, als ich plötzlich stutzig werde. Zwei Beiträge mit gleichem Titel namens &#8220;10 Dinge, die ich an ihm hasse&#8221;, einmal bei Johanna sez und einmal bei Mockingbird. Dort lassen sich die werten Bloggerinnen darüber aus, was sie denn an uns Männern hassen. Mit großem Interesse habe beide Beiträge gelesen (so etwas zu wissen ist ja nie verkehrt), war aber stellenweise doch entsetzt, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden Tag öffne ich meinen Feedreader wie gewohnt und gehe die neuen Beiträge der abonnierten Blogs durch, als ich plötzlich stutzig werde. Zwei Beiträge mit gleichem Titel namens &#8220;10 Dinge, die ich an ihm hasse&#8221;, einmal bei <a href="http://johannasez.wordpress.com/2009/05/27/10-dinge-die-ich-an-ihm-hasse/">Johanna sez</a> und einmal bei <a href="http://www.finjablog.de/?p=2350">Mockingbird</a>. Dort lassen sich die werten Bloggerinnen darüber aus, was sie denn an uns Männern hassen.</p>
<p>Mit großem Interesse habe beide Beiträge gelesen (so etwas zu wissen ist ja nie verkehrt), war aber stellenweise doch entsetzt, was die beiden Frauen in ihre Liste geschrieben haben. Weil ich manche Dinge zu Unrecht aufgeführt glaube, möchte ich mal zu einigen Punkten Stellung beziehen &#8211; dass die beiden Damen dadurch ihre Meinung ändern, glaube ich zwar nicht, aber vielleicht bekomme ich ja noch etwas Unterstützung von den Männern oder gar von anderen Frauen. Also los gehts:</p>
<p><strong>1. &#8220;Männer, die länger als ich [sc. Johanna] im Bad brauchen&#8221;</strong></p>
<p>Okay, an sich finde ich den Punkt als subjektive Meinung gar nicht mal so unverständlich, aber da etwas später auch noch der Punkt &#8220;Männer, die sich nur im Gesicht und auf dem Kopf die Haare stutzen&#8221; kommt, frage ich mich schon, was man denn hier von uns erwartet? Entweder lässt man uns die Zeit für die nötige Pflege oder man akzeptiert den Haarwuchs. Warum dürfen wir nicht mal 10 Minuten länger unter Dusche stehen und uns die Zeit nehmen, unseren Körper so zu behandeln, wie wir möchten, damit wir uns selbst mögen? <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>2. &#8220;Männer, die sich von ihren Frauen bevormunden lassen&#8221;</strong></p>
<p>Und tun wir es nicht, dann sind wir die doofen, die nie auf euch hören und euch nie einen Gefallen tun. Wir tun euch damit doch nur einen Gefallen, aber nein, prompt ist es auch wieder verkehrt. Wir bekommen nicht einmal wirklich die Chance, es euch recht zu machen.</p>
<p><strong>3. &#8220;Männer, die jeden Samstag Bundesliga gucken, oder sich extra dafür Premiere anschaffen, oder regelmäßig (= mehr als einmal pro Jahr) ins Stadion gehen&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Warum sollen wir Männer keine Hobbys haben dürfen? Einmal die Woche etwas anderes machen (für knapp 2 Stunden) sollte doch wohl drin sein. Frauen dürfen ja auch ihre Soaps und Castingshows gucken, Shoppen gehen, das Nagelstudio besuchen, stundenlang mit Freundinnen telefonieren, &#8230; da kann man uns doch wenigstens die Bundesliga gönnen, oder nicht? <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>4. &#8220;Männer, die sich nicht von ihrer Mutter/zu Hause gelöst haben&#8221;</strong></p>
<p>Die Familie ist doch mit das wichtigste, was es gibt und wenn ein Mann das so sieht und auch auslebt, dann solltet ihr euch freuen, denn das ist ein ganz klares Zeichen dafür, dass ihr euch einen fürsorglichen Familienmenschen geangelt hat. Zumindest sollte man nicht pauschal denken, dass man es hier mit einem &#8220;Muttersöhnchen&#8221; zu tun hat.</p>
<p><strong>5. &#8220;Männer, die versuchen, mich [sc. Finja] zu retten&#8221;</strong></p>
<p>Das ist aber das uralte Spiel, wie bei Mario und Prinzessin Toadstool. Wenn wir euch nicht retten dürfen, bleibt uns doch sonst nichts mehr. Also mir als Mann ist es wichtig, der Held zu sein und wenn es nur bei Kleinigkeiten ist.</p>
<p><strong>6. Männer, die grabbeln.</strong></p>
<p>&#8220;Grabbeln&#8221; klingt so negativ, im erklärenden Text steht etwas davon, dass Hand aufs Knie oder den Arm gar nicht gehen. Und das finde ich doch sehr extrem. Wir Männer wollen euch dadurch doch nur zeigen, dass wir euch mögen und auch euer Erscheinungsbild ansprechend finden. Ich kann daran nichts schlechtes finden, natürlich erst recht nicht, wenn das in einer Partnerschaft passiert.</p>
<p><strong>7. &#8220;Männer, die furzen (oder andere Körpergeräusche von sich geben) und das auch noch lustig finden&#8221;</strong></p>
<p>Ja, meine Güte, das passiert halt mal, auch euch, liebe Frauen! Und statt endloser Entschuldigungen und Schwüre, dass man es nie wieder tun wird, kann man es doch lieber mit etwas Humor nehmen. Das ist so schnell wieder verflogen (im wahrsten Sinne des Wortes), dass man sich den Stress doch wirklich nicht machen muss. Übrigens kenne ich kaum Männer, die wirklich absichtlich laut furzen. Das machen wir nicht mal, wenn wir unter uns sind! <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Liebe Johanna, liebe Finja, nehmt es mir nicht übel, ich stimme euch in vielen eurer Punkte zu, solche Männer kann ich selbst oft nicht ausstehen. Aber &#8211; und das ist jetzt wieder an alle gerichtet &#8211; jeder hat so seine Macken, die wir vielleicht nicht leiden können, sowohl Männer als auch Frauen, aber wir können nicht erwarten, dass jede oder jeder gleich weiß, was uns an ihr oder ihm stört und es dann unterlässt. Da hilft nur miteinander zu reden oder es zu akzeptieren. Der absolute Traummann bzw. die absolute Traumfrau haben nämlich einen ganz entscheidenden Nachteil: Sie sind doch furchtbar langweilig.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie viel ist ein Leser wert? Über Gewinnspiele für Blogger&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 09:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog, Web & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan bringt mich eine Entwicklung in der Blogosphäre, die immer größere Kreise zieht, ziemlich ins Grübeln: Die immer häufiger auftretenden Gewinnspiele für Blogger, an denen man teilnehmen kann, indem man einen Blogeintrag mit irgendwelchen Verlinkungen verfasst. Mittlerweile wird fast täglich eine neue Verlosung mit Gewinnen von diversen Gutscheinen bis hin zu iPods und anderen Produkten gestartet und immer mehr Blogger machen mit und geben ihr Blog dafür her. Eine Grundsatzentscheidung Viele der Teilnehmer an solchen Gewinnspielen entschuldigen sich bei ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan bringt mich eine Entwicklung in der Blogosphäre, die immer größere Kreise zieht, ziemlich ins Grübeln: Die immer häufiger auftretenden Gewinnspiele für Blogger, an denen man teilnehmen kann, indem man einen Blogeintrag mit irgendwelchen Verlinkungen verfasst. Mittlerweile wird fast täglich eine neue Verlosung mit Gewinnen von diversen Gutscheinen bis hin zu iPods und anderen Produkten gestartet und immer mehr Blogger machen mit und geben ihr Blog dafür her.</p>
<h4>Eine Grundsatzentscheidung</h4>
<p>Viele der Teilnehmer an solchen Gewinnspielen entschuldigen sich bei ihren Lesern dafür, dass sie an diesen Verlosungen teilnehmen, rechtfertigen das aber damit, dass es ja nicht so häufig vorkommt und es einem als Betreiber des Blogs ja selbst überlassen ist, was man veröffentlicht. Letzteres ist zwar wahr, aber über den Verlust von Stammlesern und -kommentatoren sollte man sich auf Dauer bei wiederholtem Mitmachen nicht wundern. Das ist eine Grundsatzentscheidung, die man treffen sollte &#8211; und wenn man sich entschieden hat, sollte man auch dazu stehen, also keine Entschuldigungen vorbringen. Die Frage muss lauten: Wie viel sind einem einige Leser und Kommentatoren wert?</p>
<h4>Billige Werbung</h4>
<p>Wenn einem die Chance auf einen Gutschein oder einen anderen Preis wichtiger sind als zufriedene Leser, dann ist das eben so. Aber wohlgemerkt, bei jedem Beitrag hat man nur die Chance auf einen Gewinn, bei versprochenen Gewinnen ist die Sachlage etwas anders. Und dass man sich für diese Chance regelrecht ausweiden lässt, merkt man spätestens daran, dass man von anderen Anbietern für einen simplen Textlink schon mehrere Euro bekommen kann. Bei diesen Gewinnspielen gibts die meisten Links für lau &#8211; der Wert der verlosten Preise ist dadurch locker wieder reingeholt. Und für den (wahrscheinlicheren) Fall eines Nichtgewinns hat man sein Blog ohne Gegenleistung für billige Werbung hergegeben. Von Betrügern, die manchmal hinter solchen Gewinnspielen stecken, ganz zu schweigen.</p>
<h4>Ein Kompromissvorschlag</h4>
<p>Ein möglicher Kompromiss (leider nur für WordPress Blogs), mit dem doch sowohl Blogbetreiber als auch Leser leben können müssten, wäre doch aber Folgendes: Unter Zuhilfenahme des <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/sideblog/">Sideblog-Plugins</a> kann man Beiträge einer bestimmten Kategorie aus dem Feed und sogar aus der normalen Archivansicht heraushalten. Dennoch bekommen diese Beiträge einen vollwertigen Permalink und auch die in ihm enthaltenen Links sind Links aus Beiträgen anderer Kategorien vollkommen gleichwertig. Legt man nun eine eigene Kategorie für diese Gewinnspiele an und entfernt diese aus dem Feed usw., werden normale Leser nicht mehr von diesen Gewinnspielen genervt (und auch nicht informiert, was die Gewinnchancen erhöht), aber man kann trotzdem an den Verlosungen teilnehmen. Die Regeln der meisten dieser Verlosungen beugen für diesen Fall nämlich nicht vor und die Betreiber sind meist sowieso nur auf die Links aus, weshalb sie das kaum stören sollte.</p>
<h4>Weitere Überlegungen</h4>
<p>Dass Blogger an Wert gewinnen und zu Marketingzwecken immer mehr eingebunden werden, ist an sich ein gutes Zeichen, doch sollte auf die Art und Weise geachtet werden. Bei den hier besprochenen Verlosungen geht es den Veranstaltern nur um das Sammeln von möglichst vielen Links, denn es wird ja nicht einmal eine Auswahl getroffen, was für Blogs mitmachen dürfen. Sollten Blogger sich so billig hergeben und für diese Zwecke ausnutzen lassen? Das ist eine schwere Frage, die wohl jeder für sich selbst beantworten muss. Besonders wenn man schon einmal gewonnen hat, wird man wohl kaum gegen solche Gewinnspiele sein. Ich jedoch gehe so langsam dazu über, Blogs zu meiden, wenn zu viele dieser Gewinnspielbeiträge auftauchen, vor allem, wenn ich dann auch ohne zu großen Verlust auf die restlichen Beiträge verzichten kann.</p>
<p>Und wie haltet ihr es mit Blogger-Gewinnspielen?</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Kölner Aufruf&#8221; &#8211; ein Dokument voller Populismus und Lügen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 23:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Gameszene]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Computerspielefeinde machen mal wieder auf sich aufmerksam: Im sogenannten &#8220;Kölner Aufruf&#8221; verurteilen sie Gewalt- und Kriegsspiele und fordern harte Konsequenzen &#8211; vom Herstellungsverbot bis hin zum Abtritt aller Politiker, die nicht gegen Computerspiele vorgehen. Das zweiseitige Dokument unter der Überschrift &#8220;Wie kommt der Krieg in die Köpfe &#8211; und in die Herzen?&#8221; ist voll von wagen Vermutungen, falschen Behauptungen und blindem Aktionswahn. Wären diese erzkonservative Einstellung und die mangelnde Objektivität nicht so traurig, man könnte fast darüber lachen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Computerspielefeinde machen mal wieder auf sich aufmerksam: Im sogenannten &#8220;Kölner Aufruf&#8221; verurteilen sie Gewalt- und Kriegsspiele und fordern harte Konsequenzen &#8211; vom Herstellungsverbot bis hin zum Abtritt aller Politiker, die nicht gegen Computerspiele vorgehen. Das <a href="http://www.nrhz.de/flyer/media/13254/Aufruf_gegen_Computergewalt.pdf">zweiseitige Dokument</a> unter der Überschrift &#8220;Wie kommt der Krieg in die Köpfe &#8211; und in die Herzen?&#8221; ist voll von wagen Vermutungen, falschen Behauptungen und blindem Aktionswahn. Wären diese erzkonservative Einstellung und die mangelnde Objektivität nicht so traurig, man könnte fast darüber lachen. Aber weil der Inhalt des Dokuments wirklich ernst gemeint ist, möchte ich &#8211; nicht nur als Spieler &#8211; hier für alle lesbar Stellung zu den Punkten und Vorwürfen nehmen. Dabei werde ich Teile des Dokuments zitieren und jeweils darauf antworten.</p>
<blockquote><p>&#8220;5-, 15- und 25jährige sitzen heute Stunden, Tage und Nächte vor Computern und Spielekonsolen. In „Spielen“ wie „Counter-Strike“, „Doom 3“, „Call of Duty“, „Halo 3“,<br />
“Crysis”, “Grand Theft Auto IV“ u.a. üben sie systematisches und exzessives Töten mit Waffen vom Maschinengewehr bis zur Kettensäge. Sie demütigen, foltern, verstümmeln, zerstückeln, erschießen und zersägen Menschen an ihren Bildschirmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Fehlplatzierte Propaganda und Stimmungsmache. 5-jährige sind gar nicht in der Lage dazu, Spiele wie die genannten in ihrer Komplexität überhaupt zu begreifen. Allein schon mit der Steuerung umzugehen dürfte eine unüberwindbare Hürde sein. Außerdem ist es mit den genannten Spielen unmöglich, das Töten zu üben &#8211; die Handhabung von Waffen unterscheidet sich erheblich von der Maus- und Tastatursteuerung. Menschen können nur in wenigen Spielen gedemütigt, gefoltert, vestümmelt usw. werden und wenn sie es können, wird das Spiel in den allermeisten Fällen indiziert, wodurch Minderjährige schon gar nicht mehr legal an diese Spiele herankommen können. Deutschland hat eines der strengsten Jugendschutzgesetze der Welt, das darf man nicht aus populistischen Gründen unerwähnt lassen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Längst ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Mediengewalt und vor allem Killerspiele verheerende Wirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche haben.<br />
Ebenso ist im Alltag von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern längst unübersehbar, dass Kinder und Jugendliche durch Computerspiele aggressiver, gewalttätiger und abgestumpfter werden. Belegt ist: Je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden, desto schlechter sind die Schulleistungen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist eben alles nicht nachgewiesen. Man kann noch nicht wirklich sagen, welche Auswirkungen Spiele auf Kinder und Jugendliche haben. Populistische, aus dem Kriegswesen stammende Wörter wie &#8220;verheerend&#8221;, haben in einer sachlichen Argumentation nichts zu suchen. Dass die Noten schlechter werden, je mehr Zeit ein Kind mit Computerspielen verbringt, ist klar, denn in der Zeit wird nicht gelernt. Dasselbe gilt aber auch für den Fall, dass ein Kind den ganzen Tag fernsieht oder einem anderen Hobby nachgeht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten „Spiele“ sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität: Sie erzeugen Angst, Stress und andauernde Adrenalinschübe. Sie erzwingen unmittelbare Handlungen in einem Reiz-Reaktions-Schema und verhindern so gezielt kritische Distanz und Mitgefühl.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sicherlich gibt es Trainingsprogramme vom Militär, diese machen aber einen verschwindend geringen Teil der Spiele auf dem Markt aus. Noch einmal: Computerspiele bringen einem nicht das Kriegshandwerk oder den Umgang mit einer Waffe bei. Manche Kriegsspiele sind sicherlich darauf aus, den Krieg realistisch darzustellen, aber es wird hier konsequent verschwiegen, dass sich manche Spiele durchaus kritisch mit dem Thema befassen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Computerspiele sind gigantische Geldmaschinen: Die Branche wächst zweistellig, die Rendite ist riesig, denn Computerspiele sind teuer bei geringen Investitionen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Falsche Behauptung. Die Investitionen bei der Herstellung von Computerspielen sind äußerst hoch. Nicht umsonst schließen jährlich diverse Entwicklerstudios.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zudem arbeiten Computerspielindustrie und Militär in Forschung, Entwicklung und Anwendung eng zusammen: Spielentwicklung und Forschungen über militärische Simulationen ergänzen einander. Die US-Armee setzt Computerspiele zur Anwerbung von Soldaten ein (z.B. www.americasarmy.com). Games-Konzerne dienen somit als Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes dazu, mit „Spielen“ die künftigen Soldaten heranzuziehen. Das Alltagsleben wird vom Krieg durchdrungen, um Akzeptanz für die derzeitigen und künftigen Kriege zu schaffen. Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz.&#8221;</p></blockquote>
<p>Viel zu starke Verallgemeinerungen. Außerdem: Auch die Filmindustrie arbeitet regelmäßig mit dem Militär zusammen, zumindest in den USA. Sind Kriegsfilme auch Angriffe auf die Menschenrechte? Wie oft soll eigentlich noch die verleumdende Behauptung aufgestellt werden, dass Spiele die künftigen Soldaten heranziehen? Wie gesagt, nur ein geringer Teil aller Spiele wird direkt vom Militär vertrieben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kritik an Computerspielen wird als „unwissenschaftlich“ diffamiert. Tatsächlich gibt es aber keinen sogenannten „Wissenschaftsstreit“: Über 3500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität.&#8221;</p></blockquote>
<p>Liegt vielleicht daran, dass die Kritik auch so unwissenschaftlich präsentiert wird? Wissenschaft sollte sich doch um größtmögliche Objektivität bemühen. Davon ist bei der Kritik nichts zu hören. Seltsamerweise diffamieren die Computerspielkritiker alle Studien und Untersuchungen, die Gegenteiliges besagen, selbst als unwissenschaftlich, wie folgend zu sehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriellmedialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstützung der Games-Industrie.&#8221;</p></blockquote>
<p>Quod erat demonstrandum. Wenn das keien Diffamierung ist, was dann?</p>
<blockquote><p>&#8220;Auch die Politik macht sich zum Handlanger dieser Interessen: Derzeit laufen Beschlussanträge im Bundestag, die Computerspiele zum „Kulturgut“ erklären wollen. Gelten Gewaltspiele als „Kunst“, kann damit aber der Jugendschutz ausgehebelt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Völliger Quatsch. Das ist populistische Panikmache bei allen, die sich nicht mit dem Thema auskennen. Auch wenn Spiele ein Kulturgut sind, werden sie immer noch mit Altersfreigaben versehen und der Jugendschutz erfüllt seinen Dienst.</p>
<blockquote><p>&#8220;Verantwortlich sind also nicht Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, denen die Bewältigung der Folgen immer zugeschoben wird. Verantwortlich sind Hersteller und Kriegsindustrie; die inflationäre Verbreitung der Spiele ist politisch gewollt und wird von „Wissenschaft“ und Medien bereitwillig vorangetrieben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Medien überschlagen sich doch geradezu mit populistischer, vorurteilsbehafteter Berichterstattung, solange sie Abseits der Fachpresse liegt. Im Fernsehen und in der Zeitung liest man ständig von &#8220;Killerspielen, die verboten werden müssen&#8221;. Und natürlich müssen die Eltern in die Pflicht genommen werden und darauf achten, was ihre Kinder zu Hause für Spiele spielen. Der Erziehungsauftrag liegt in erster Linie bei ihnen und dann bei den Schulen. Und nicht bei der Industrie.</p>
<p>Der Rest des Dokuments ist pathetisches Gefasel ohne jegliche Aussagekraft. Die Spielekritiker sind so verbissen und versessen in ihrem blinden Aktionismus, dass überhaupt keine vernünftigen, fruchtbaren Dialoge zustande kommen können. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass verhaltensauffällige Kinder in 99% aller Fälle in sozial schwierigen Verhältnissen leben, gemobbt werden oder andere Schwierigkeiten haben, die zu solchen Verhaltensauffälligkeiten wie Gewaltbereitschaft führen. Dass die deutliche Mehrheit der Gamer völlig normal ist, wird aufgrund von Einzelfällen einfach verschwiegen.</p>
<p>Es ist beruhigend, dass solche Kritik in der Form, wie sie von den Kritikern vorgebracht wird, von offiziellen Stellen immer weniger ernst genommen wird, weil viele eben schon erkannt haben, dass die Vorwürfe fast komplett unhaltbar sind. Dennoch sollte man stets vorsichtig sein und die Kritiker im Auge behalten, man weiß nie, mit welchen Scheinargumenten sie als nächstes kommen.</p>
<p>Wie seht ihr den &#8220;Kölner Aufruf&#8221;? Vor allem von den Nichtspielern würde ich gerne einmal wissen, ob sie solcherlei Vorwürfe ernst nehmen. Was ist eure Meinung zu Computerspielen?</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2006-2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 5zgkjgg876edui66789gv)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Für wen blogge ich?</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/01/04/fur-wen-blogge-ich/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 17:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenmüll]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe einer Bloggerkarriere stellt man sich früher oder später bestimmt einmal die Frage: Wozu bzw. für wen blogge ich eigentlich? In anderen Blogs liest man häufig im Zuge von Veränderungen, die sowohl Design als auch Inhalt betreffen, die Aussage, dass man ja für sich selbst bloggt und sich für nichts rechtfertigen muss. So jedenfalls der Tenor bei Autoren und auch Kommentatoren. Ich teile diese Ansicht aber nicht &#8211; zumindest nicht uneingeschränkt. Natürlich blogge ich für mich: Weil es mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe einer Bloggerkarriere stellt man sich früher oder später bestimmt einmal die Frage: Wozu bzw. für wen blogge ich eigentlich? In anderen Blogs liest man häufig im Zuge von Veränderungen, die sowohl Design als auch Inhalt betreffen, die Aussage, dass man ja für sich selbst bloggt und sich für nichts rechtfertigen muss. So jedenfalls der Tenor bei Autoren und auch Kommentatoren. Ich teile diese Ansicht aber nicht &#8211; zumindest nicht uneingeschränkt.</p>
<p>Natürlich blogge ich für mich: Weil es mir Spaß macht, weil ich Erlebtes gerne festhalten möchte, weil ich mich gerne austausche und meine Meinung sage.</p>
<p>Doch halt! Ein Austausch und das Veröffentlichen von Meinungen (bzw. die Wahrnehmung dieser Meinungen) sind Dinge, die ich allein nicht bewerkstelligen kann. Dazu brauche ich andere Menschen. Leute, die mein Blog auch lesen und kommentieren.</p>
<p>Kommentare sind das Salz in der Suppe, der Lohn eines Bloggers für das Verfassen eines guten Artikels. Ich denke, da wird mir jeder halbwegs ernsthafte Blogger zustimmen.</p>
<p>Insofern kann zumindest  ich nicht von mir behaupten, dass ich nur für mich selbst blogge. Um meinen Wunsch nach Kommentaren erfüllen zu können, blogge ich auch für andere. Ich versuche Themen zu finden, die interessant für andere sein könnten und blogge nicht, wenn ich mir den Finger geklemmt habe oder wenn es leckeren Kuchen gab, auch wenn mir persönlich das an diesem Tag wichtiger erschien als lustige Suchbegriffe, mit denen Leute mein Blog gefunden haben. Ich blogge auch nicht einfach nur einen Link oder ein Musikvideo, sondern schreibe auch noch etwas mehr dazu. Nicht für mich, sondern für die Leser, damit sie über das &#8220;Warum&#8221; nicht völlig im Unklaren bleiben, was das nun soll.</p>
<p>Wenn ich nur für mich bloggen würde, bräuchte ich mir keine Gedanken um ein ansprechendes, funktionales Theme machen, das zum Besuch und zum Kommentieren einlädt. Ich bräuchte keine verwandten Beiträge anzeigen lassen oder auf den Feed hinweisen, denn wenn ich für mich blogge, sind mir die Besucherzahlen, Leser und Kommentatoren egal. Sind sie mir aber nicht!</p>
<p>Sicherlich: Würde ich für die Masse bloggen, müsste ich auch ganz andere Themen haben: Bauer sucht Frau, Castingshows, Promiklatsch und viel Sex. Da das aber Themengebiete sind, zu denen ich nicht viel sagen kann, würde mir das Bloggen auch keinen Spaß machen. Ich muss also als Themen-Kompromiss die Schnittmenge aus dem finden, was mich interessiert und was andere interessieren könnte. So funktioniert ein Blog meiner Meinung nach am besten. Wenn ich nur für mich selbst bloggen würde, könnte ich auch einfach ein Tagebuch schreiben.</p>
<p>Für wen blogge ich also? Ich denke, diese Frage beantwortet man sich selbst am einfachsten, indem man meine Kategorien und Tags anschaut. Oder direkter gesagt: Ich blogge für Blogger, Film-, Musik- und Spielefans, hin und wieder für Freunde von Geschichte und Latein, für Internetsüchtige und Leute, die einfach ein bisschen Unterhaltung suchen. Oder für diejenigen, auf die mehrere dieser Dinge zutreffen. Und ein bisschen blogge ich auch für mich selbst. <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update:</strong> Robert hat sich <a href="http://www.spontis.de/2009/01/ich-blogge-journal-oder-tagebuch/">weiterführende Gedanken zu diesem Thema</a> gemacht. Lesenswert!</p>
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