Tag Archiv für Mixtape

Konnas Music Mixtape | No. 30 / Letzte Ausgabe

Das Music Mixtape wird 30! Und mit diesem Jubiläum verabschiedet es sich auch in den wohlverdienten Ruhestand. Dieses wird also die letzte Ausgabe des Music Mixtapes sein. Doch keine Sorge, der inoffizielle Nachfolger steht schon in den Startlöchern und wird das Music Mixtape in würdiger Weise ablösen und vielleicht auch insgesamt mehr Resonanz erfahren. Doch dazu zu gegebener Zeit. Die letzte Ausgabe des Mixtapes kommt noch einmal mit einer ganz besonders abwechslungsreichen Mischung daher. Viel Spaß beim Reinhören!

Supershirt – 8000 Mark

Supershirt sind Henry Witt und Hendrik Menzl aus der Nähe von Rostock. Zunächst in der HipHop-Szene aktiv haben sie dieser ziemlich bald den Rücken gekehrt und sich einem Stilmix aus Pop, ElectroClash und HipHop verschrieben, den sie selbst als “AlkoPop” bezeichnen. Das passt insofern ganz gut, dass ihre Musik extrem gut in die Clubszene passt. Ihren Song “8000 Mark” kann man sich sehr leicht einprägen und wenn der ganze Club “8000 Mark!” brüllt, findet der Spaß kein Halten mehr.

www.teitmaschine.de

The Sounds – No One Sleeps When I’m Awake

The Sounds aus Schweden, die sich 1998 gegründet haben, sind dem Indie-Rock zugehörig, heben sich aber angenehm von dem sonstigen Indie-Einheitsbrei ab. Der Song “No One Sleeps When I’m Awake” von ihrem Album Crossing The Rubicon lässt sich wunderbar zu jeder Gelegenheit anhören. Internationale Chartserfolge konnten die Sängerin und ihre vier Jungs an den Instrumenten noch nicht erreichen.

www.the-sounds.com

Passenger – In Reverse

Der letzte Song des Music Mixtapes stammt von Passenger, dem Alternative Metal Nebenprojekt des In Flames Sängers Anders Fridén. Ähnlichkeiten zwischen beiden Bands ist auch klar herauszuhören, was natürlich vor allem an der Stimme Fridéns liegt, doch ist die Musik von Passenger mehr Alternative, während In Flames mehr Metal ist. Dennoch: Beide Bands sind äußerst hörenswert und der Song “In Reverse”, den ich euch hier vorstellen möchte, ist ein richtig gute Song, der ordentlich abgeht. Leider ist unklar, ob noch weitere Alben folgen werden.

Damit ist dann auch das letzte Music Mixtape zuende. Möglicherweise kommt aber noch einmal eine Art Best Of oder Nachruf. Mir hat es jedenfalls immer viel Spaß gemacht, mir und euch gute Musik von relativ unbekannten Künstlern zu suchen und vorzustellen. Wann die Nachfolgeserie starten wird, steht noch nicht fest, aber ich hoffe, die Musikliebhaber unter euch sind auch dann wieder mit dabei.

Konnas Music Mixtape | No. 29

Momentan prasseln Musik-Neuerscheinungen geradezu auf mich ein. Da ist es natürlich auch einfach, gleich ein bisschen neue Musik kennenzulernen. Die habe ich mir dann auch schön probeweise angehört und möchte sie gleich an euch weiterleiten, denn da sind einige Bands dabei, die einen wirklich guten Eindruck machen. Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Song euch ebenfalls gefallen könnte. Wie immer habe ich drei Songs ausgewählt, die ich euch vorstellen möchte, natürlich mit zugehörigem Video.

A Skylit Drive – All It Takes For Your Dreams To Come True

A Skylit Drive sind eine 2006 gegründete Post-Hardcore Band aus Kalifornien. In der noch relativ jungen Bandgeschichte hat die Band bisher zwei Alben herausgebracht, dabei aber schon einen sehr eigenen Stil entwickelt, der sich vor allem auf den sehr hohen Gesang von Sänger Michael Jagmin stützt. Im Song “All it Takes For Your Dreams to Come True” wird das sehr deutlich. Der Song ist aber auch sonst sehr interessant. Man kann gespannt sein, ob sie den Durchbruch schaffen.

http://www.myspace.com/askylitdrive

The Baseballs – Umbrella

In der vorigen Ausgabe des Mixtapes gab es mit Nouvelle Vague eine Band, die Songs in einem Bossa Nova Stil covert. Dieses Mal habe ich mit The Baseballs eine Band aus Deutschland für euch, die Coversongs im Rock’nRoll-Stil macht. Mit ihrem ersten Album sind die drei Jungs auch schon recht erfolgreich gewesen und ihre erste Single, “Umbrella” (im Original von Rihanna) ist sogar bis auf Platz 43 der deutschen Singlecharts geklettert. Der eine oder andere von euch wird sie also vermutlich kennen, ich habe bis vor kurzem allerdings noch nichts von ihnen gehört. Kommt auf Partys oder Tanzveranstaltungen sicher richtig gut.

http://www.thebaseballs.com/

Brand New – The Quiet Things That No One Ever Knows

Brand New ist eine Alternative/Indie- Rock Band aus den USA. Die im Jahr 2000 gegründete Band konnte mit ihren Alben schon kleinere Chartserfolge in den USA und Großbritannien feiern, der große Durchbruch ist ihnen aber bislang noch nicht gelungen. Eine kleine, witzige Randnotiz für Web 2.0er ist, dass die Jungs im Jahr 2008 ein eigenes Plattenlabel namens “Procrastinate! Music Traitors” gegründet haben. Bei ihrem Song “The Quiet Things That No One Ever Knows” merkt man noch, dass die Jungs als Pop Punk Band begonnen haben, allerdings erkennt man auch die Entwicklung, die sie seitdem gemacht haben. Kann man sich hin und wieder anhören.

http://www.fightoffyourdemons.com/

Damit sind wir auch schon wieder am Ende von meinem Music Mixtape. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ich hört auch nächstes mal wieder rein!

Konnas Music Mixtape | No. 28

Eine stressige Zeit herrscht momentan bei mir mit viel Arbeit für die Uni. Hausarbeiten schreiben sich schließlich nicht von allein. Doch zwischendurch muss auch mal eine Pause gemacht werden und was eignet sich dafür besser als ein wenig Musik? Ich habe mich für euch mal wieder durch meine Musiksammlung und Videoportale gewühlt und stelle euch drei Songs von Bands vor, die noch nicht so den ganz großen Durchbruch geschafft haben, sich aber zumindest so interessant anhören, dass man mal ein Ohr riskieren kann. Viel Spaß beim Reinhören!

Nouvelle Vague – Don’t Go

Nouvelle Vague (dt. Neue Welle) ist ein französisches Musikprojekt, das 2003 von einem Team aus Produzenten gegründet wurde und mit unterschiedlichen Sängerinnen arbeitet. Gemeinsamen nehmen sie New Wave- und Punk-Klassiker neu und in einem Bossa-Nova-Stil auf. So auch den Klassiker “Don’t Go” von Yazoo, der sich dadurch gänzlich anders anhört. Sehr gut zum Tanzen geeignet. Das haben auch schon einige andere erkannt und so sind dann auch die respektablen Platzierungen in den Albumcharts zu erklären. Auf ein Tänzchen gefällig? Dann schnell auf Play gedrückt und los!

http://www.nouvellesvagues.com/

All Ends – Apologize

Bleiben wir mit All Ends aus Schweden doch einmal bei Coverversionen, auch wenn es hier nur einen Song betrifft und kein ganzes Konzept ist. Das liegt bei der ebenfalls 2003 gegründeten Alternative Metal Band eher darin, gleich 2 Sängerinnen an die Front zu stellen, womit auch immer fleißig geworben wird. Das erste richtige, selbstbetitelte Album wurde 2007 veröffentlicht und als Song wurde hier eines der erfolgreichsten Schmalzlieder der letzten Jahre gevovert: “Apologize” von One Republic. Der Song wurde mit ein paar Gitarren aufgepeppt, aber man merkt, dass hier noch genug Luft nach oben ist, den größten Wumms gibt es nämlich gegen Ende des Videos und der wird nicht von Instrumenten erzeugt.

http://www.allends.com/

The Prize Fighter Inferno – Who Watches the Watchmen?

The Prize Fighter Inferno ist das Solo-Projekt von Claudio Sanchez, dem Sänger von Coheed and Cambria, der auf dem bisher einzigen Album alle Instrumente selbst eingespielt hat. Im Vergleich zu seiner Hauptband ist The Prize Fighter Inferno musikalisch gesehen sehr brav. Pop meets Folk und wird angreichert mit ein paar elektronischen Klängen, so kann man die Musik vielleicht am besten beschreiben. Wiedererkennungswert bieten Stücke wie das hier vorgestellte “Who Watsches the Watchmen?” vor allem durch die Stimme des Sängers. Für einen chilligen Tag im Freien genau die richtige Begleitmusik.

http://www.theprizefighterinferno.com/

Und damit ist auch diese Ausgabe meines Music Mixtapes beendet. Diesmal habe ich glaube ich alle diejenigen Lügen gestraft, die behaupten, dass ich nur laute und dröhnende Musik vorstelle. Zwei der drei Songs sind ja alles andere als das. Daher würde mich interessieren, wie euch diese Ausgabe des Mixtapes und die einzelnen Songs gefallen haben. An eurer Meinung richte ich dann die nächste Ausgabe aus. Bis dahin viel Spaß beim Hören! :)

Konnas Music Mixtape | No. 27

Nachdem in der letzten Ausgabe meines Music Mixtapes die Empfehlungen meiner Leser im wahrsten Sinne des Wortes den Ton angegeben haben, kehrt mit dieser Ausgabe wieder Normalität ein und es gibt drei Empfehlungen aus meinem persönlichen Fundus an Musik. Ich habe mir Mühe gegeben etwas für jeden Geschmack auszuwählen und denke, dass die musikalische Vielfalt diesmal ganz gut gelungen ist. Folgende drei Songs empfehle ich euch dieses Mal:

Shinedown – Second Chance

Shinedown sind eine US-Amerikanische Rockband wie sie im Buche steht. Die 2001 gegründete Band ist drüben auch schon recht erfolgreich gewesen, hierzulande sind sie aber noch nicht so bekannt, was sich aber zur Zeit ändert. Ihre Single “Second Chance” aus ihrem aktuellen Album The Sound of Madness, die ich euch hier vorstellen möchte, ist in Deutschland immerhin bis auf Platz 53 der Singlecharts gekommen. Der Song wird zur Zeit auch von RTL II genutzt, indem er im Vorspann zur erfolgreichen TV-Serie “Rom” läuft. Sehr hörenswert. Auch andere Songs von Shinedown gehen ziemlich ins Ohr.

http://www.shinedown.com/

In Flames – Come Clarity

In Flames aus Schweden haben sich dem Melodic Death Metal verschrieben, gehen aber auch immer mal wieder ein wenig über die Genregrenze hinaus. Die Band gibt es schon seit 1990 und ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Ihre Alben steigen auch in Deutschland regelmäßig recht weit nach oben in die Charts, dennoch ist ihre Bekanntheit außerhalb der “Szene” eher gering. Ich habe hier den Song “Come Clarity” für euch, der zwar etwas aus dem normalen Repertoire der Band herausfällt, dafür aber immerhin auch bei denen Gefallen finden könnte, die sonst eher weniger mit solcher Musik anfangen können.

http://www.inflames.com/

Yellowcard – Only One

Zum Schluss noch ein wenig Pop-Punk mit Yellowcard aus den USA. Das besondere an ihnen ist der Einsatz einer Violine in ihren Songs, wodurch sie sich ein wenig von anderen Bands dieser Richtung abheben. Die Jungs steuern neben ihren Alben des öfteren Songs zu Soundtracks von Filmen und Spielen, aber auch zu Samplern wie Rock Against Bush bei und sind dahingehend recht engagiert. Hier in Deutschland ist ihnen der richtige Durchbruch aber noch nicht gelungen, dabei gehen Songs wie “Only One”, den ich hier gerne vorstellen möchte, doch richtig schön ab, dazu lässt sich klasse abrocken. Überzeugt euch selbst.

http://www.yellowcardrock.com/

So, das wars mit der aktuellen Ausgabe von Konnas Music Mixtape. Ich hoffe, dass etwas für euch dabei war und überlasse es nun euch, eure Meinung zu den Songs und Bands zu sagen. Bis zum nächsten Mal!

Konnas Music Mixtape | No. 26

Die aktuelle Ausgabe meines Music Mixtapes ist eine ganz besondere. Denn diesmal sind die von mir vorgestellten Stücke nur indirekt von mir ausgewählt. Wie die aufmerksamen Leser sicher mitbekommen haben, fragte ich vor einer Weile nach euren Musiktipps. Aus den zahlreichen Einsendungen habe ich mir die drei ausgesucht, die mir persönlich am besten gefallen haben und möchte sie noch einmal genauer vorstellen. Diejenigen, die die Songs vorgeschlagen haben, werde ich natürlich noch einmal erwähnen. An euch drei an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön! Nun aber zur Musik…

Broilers – Ruby Light & Dark

Die Broilers sind eine Oi- und Punkband aus Düsseldorf, die sich 1994 gegründet haben. Auch Ska- und Reggae-Elemente fließen in ihre Musik ein. Die Band ist viel unterwegs und spielt eine Menge Livekonzerte und pflegt durch Texte und Aufmachung der Alben ein gewisses Mafiaimage. Ihre Single “Ruby Light & Dark” vom Album Vanitas ist ein absoluter Ohrwurm, auch wenn er fast schon in Richtung Pop geht. Auf jeden Fall sehr hörenswert. Der Vorschlag kam von Sebastian.

http://www.broilers.de/

Katatonia – My Twin

Katatonia sind eine 1991 gegründete Band aus Schweden, die sich als Musikstil in früheren Jahren den Doom-Metal gewählt hat, inzwischen aber mehr in Richtung Progressive Rock geht. Wirklich große Erfolge konnte die Gruppe bisher noch nicht verbuchen, lediglich ein Charterfolg in Schweden steht auf dem Zettel. Das ist noch ausbaufähig und ich denke, dass die Band noch ihren Erfolg haben wird. Der Song “My Twin” weiß durch seine schöne Mischung aus ruhigen Strophen und dem ausbrechenden Refrain zu gefallen. Der Vorschlag kam von Lunatic.

http://www.katatonia.com/

Pain – Shut Your Mouth

Bleiben wir in Schweden, denn da kommt auch die Industrial Rock / Dark Metal Gruppe Pain her, welche ein Nebenprojekt des Hypocrisy Frontsängers Peter Tägtgren darstellt. Die Band ist in Schweden schon relativ erfolgreich, aber auch in Deutschland und Österreich konnten erste Erfolge verzeichnet werden, was nicht weiter verwunderlich ist, hauen die Songs wie zum Beispiel das hier vorgestellte “Shut Your Mouth” doch ziemlich rein. Und auch das Video finde ich in diesem Fall sehr gelungen. Einfach mal reinschauen und natürlich auch reinhören! Der Vorschlag kam von cimddwc.

http://www.pain.cd/

Zumindest ich habe mit dieser Ausgabe des Mixtapes und durch die jeweiligen Tippgeber drei neue Bands für mich entdeckt, deren Entwicklung ich beobachten werde. Ich hoffe, dass euch auch der eine oder andere Song gefallen hat. Ich nehme natürlich auch weiterhin gerne Musikempfehlungen an. :)

Konnas Music Mixtape | No. 25

Hurra! Ein kleines Jubiläum, mein Music Mixtape geht in die 25. Runde und gehört damit zu den längeren Serien auf meinem Blog. Mit dieser Ausgabe sind es also schon 75 Künstler und Bands, die ich hier jeweils kurz vorgestellt haben werde, immer bemüht, eher unbekanntere Perlen aus den Weiten des Internets herauszufischen, um sie anderen näher zu bringen. Dabei bin ich immer wieder auf einige wirklich tolle Bands gestoßen, deren Werdegang ich seitdem mit großem Interesse verfolge, auch das eine oder Album hat den Weg in mein Regal gefunden. Es soll also niemand behaupten, dass es den Künstlern nichts nützt, ihre Musik zum Probehören ins Internet zu stellen. Natürlich habe ich auch heute wieder drei Künstler herausgesucht, bei denen man auf jeden Fall einmal reinhören sollte – viel Spaß!

Edguy – Ministry of Saints

Edguy ist eine hessische Power-Metal Band, die sich mit ihren letzten Alben eher in Richtung 80er Rock/Metal orientiert hat. Die Gruppe besteht schon seit 1992 und ist mit mittlerweile 11 Alben und einigen guten Chartplatzierungen in Deutschland schon etwas bekannter. Das kann und sollte aber noch besser werden. Ich bin beim hier vorgestellten Song “Ministry of Saints” immer in der Versuchung zu sagen, dass Edguy sich hier wie Bon Jovi in richtig anhören, also mit mehr Wumms und weniger Weichspüler. Hört mal rein, mein Bein fängt immer automatisch an zu Wippen und das ist doch ein ganz gutes Zeichen.

http://www.edguy.net/

Liv Kristine – Fake A Smile

Die Norwegerin Liv Kristine hat in ihrer musikalischen Karriere schon so einiges gemacht. Sie war Sängerin der Band Theatre of Tragedy, ist die Frontfrau der Gruppe Leaves Eyes’, macht solo Musik und hatte schon zahlreiche Gastauftritte mit anderen Bands. Da fällt es schwer, sich für einen Song zu entscheiden, ich habe mich für “Fake A Smile” entschieden, ein recht ruhiges Lied aus ihrem Soloalbum Enter My Religion. Durchaus geeignet, wenn man mal etwas ruhigere Musik einschieben möchte – was ich hier im Mixtape vielleicht öfter mal machen sollte.

http://www.livkristine.de/

Saosin – Voices

Saosin ist eine kalifornische Post-Hardcore Band, die sich im Jahr 2003 gegründet hat. Bislang haben sie nur ein einziges Album veröffentlicht, aber da wird sicher noch mehr kommen, denn Potenzial ist eindeutig vorhanden. Davon solltet ihr euch unbedingt selbst überzeugen, ich habe mir für mein Mixtape den Song “Voices” ausgesucht, der vor allem dadurch besticht, gleichzeitig sehr gefühlvoll und sehr druckvoll zu sein. Außerdem hat mir der Text sehr gut gefallen.

http://www.saosin.com/

Für diese Ausgabe war es das schon wieder mit dem Mixtape. Ich denke, dass ich diesmal eine ganz gute Mischung hinbekommen habe, bei der für fast jeden etwas dabei gewesen sein dürfte. Falls nicht, nehme ich gerne Anregungen entgegen. Bis zur nächsten Ausgabe! :)

Konnas Music Mixtape | No. 24

Länger gab es nun schon keine Ausgabe von Konnas Music Mixtape mehr. Der Grund dafür ist, dass Youtube seit dem Streit mit der Gema für Musikvideos, die auch möglichst lange online sind, nicht mehr wirklich gut geeignet ist und ich mich deshalb nach einer anderen Quelle für Musikvideos umsehen musste. Leider ist keine so umfangreich, wie es Youtube war, aber das lässt sich nicht ändern. Es kann also sein, dass ich immer mal wieder andere Videoportale benutze. Für diese Ausgabe bin ich aber mit Dailymotion ausgekommen. Was sich aber nicht ändert, ist die Tatsache, dass es drei Songs von eher unbekannteren Bands geben wird. Und bitte:

Van Canto – The Mission

Van Canto sind eine A-capella-Metal Band aus Deutschland. Richtig gehört, A-capella-Metal, wobei das nicht ganz zutrifft, denn ein Schlagzeug gibt es doch. Kennengelernt habe ich van Canto im Vorfelde meines Konzertbesuches der Letzten Instanz, wo die Band als Vorband spielte. Die fünf Männer plus Frau machen live ordentlich Stimmung, auch wenn es schon irgendwie ein wenig seltsam ist, eine Metalinstrumentierung ohne Gitarren und nur mit Stimmen zu hören. Ist aber auch irgendwie innovativ. Der Song “The Mission” zeigt das ganz gut, vor allem der Refrain geht doch relativ schnell ins Ohr. Macht aber live noch mehr Spaß als im Video.

http://www.vancanto.de/

Scar Symmetry – Morphogenesis

Scar Symmetry ist eine schwedische Band, die sich im Jahr 2004 gegründet hat, schon 2008 gab es aber einen Besetzungswechsel beim Gesang. Am ehesten lässt sich die Gruppe dem Genre des Melodic Death Metal zuordnen, was sich vor allem durch die sich mit dem Gesang abwechselnden Growls äußert. Der Sound kracht ordentlich, man sollte die Band im Auge behalten. Ihr Song “Morphogenesis” von ihrem aktuellen Album Holographic Universe zeigt ganz gut, was die Jungs so drauf haben. Reinhören lohnt sich, wenn man auf diese Art Musik steht.

http://www.scarsymmetry.com/

Mudvayne – Forget to Remember

Mit Mudvayne haben wir zum Schluss noch eine US-Amerikanische Nu-Metal Band im Mixtape. Schon 1996 gegründet hat die Gruppe mittlerweile 7 Alben hervorgebracht und konnte mit einigen von diesen auch schon respektable Plätze in den Charts erreichen. Der richtige Durchbruch ist ihnen – zumindest in Deutschland – aber noch nicht geglückt. Unverständlich, ist die Musik doch wirklich durchaus geeignet, um mal richtig abzurocken. Zarte Naturen sollten sich das Video zu “Forget to Remember” allerdings nicht angucken, denn da es aus dem Soundtrack von Saw II stammt, sind dementsprechend ein paar heftigere Szenen zu sehen (vor allem am Ende) – nur damit niemand sagen kann, ich hätte nicht vorgewarnt.

http://www.mudvayne.com/

So, das wars dann auch schon wieder von dieser Ausgabe meines Music Mixtapes. Ich hoffe, dass für den einen oder anderen von euch was gutes dabei war und freue mich natürlich immer über Feedback. Mal sehen, wie sich die Videoproblematik auf weitere Folgen auswirken wird. Aber nun verabschiede ich mich erstmal und sage bis zum nächsten Mal! :)