Tag Archiv für Musik aus…

Musik aus… Bangladesch – বাংলাদেশ থেকে সঙ্গীত (Teil 2)

BangladeschNachdem ich euch vor kurzem mit De-Illumination und  Shironamhin schon zwei Künstler aus Bangladesch vorgeführt habe, kommt heute der zweite Teil der Reihe „Musik aus…“ aus Bangladesch.

Neben den bereits erwähnten Bands der etwas härteren Genres hat Bangladesch natürlich auch noch andere Musik zu bieten, von denen ich euch nun auch noch zwei vorstellen möchte. Gern dürft ihr aber schon in den Kommentaren Vorschläge machen, welches Land wir als nächstes bereisen.

The Watson Brothers

The Watson Brothers aus der Hauptstadt Dhaka haben sich im Jahr 2000 gegründet und singen in der Landessprache Bengalisch. Sie machen recht geradlinigen Poprock. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Song Rong, was auf Deutsch „Farbe“ bedeutet. Ein recht moderner und eingängiger Track, der in anderer Sprache gesungen genauso gut aus Europa stammen könnte.

Mila

Mila, eigentlich Tasbiha Binte Shahid Mila, ist im Musikbusiness seit 2006 aktiv tätig und ist quasi die Avril Lavigne Bangladeschs, zeigt sich aber noch ein ganzes Stück wandelbarer, sowohl vom Äußeren als auch von der Musik her, denn sie bewegt sich in diversen Genres von Hip-Hop bis Rock und auch Folkeinflüsse treten immer wieder auf. Das macht die Songauswahl schwer, aber vielleicht mögt ihr ja mal über das hier vorgestellte Tumi Ki Shara Dibe, welches ihr bekannteste Song ist, hinaus schauen und hören.

Eure Meinungen?

Das soll dann auch der kleine Überblick aus Bangladesch gewesen sein. Festzuhalten bleibt, dass das Land definitiv interessante Künstler und Musik vorzuweisen hat und sich das Umschauen auf jeden Fall lohnt. Oder was denkt ihr?

Musik aus… Bangladesch – বাংলাদেশ থেকে সঙ্গীত (Teil 1)

BangladeschViel zu lang her ist, dass ich euch Musik aus einem anderen Land vorgestellt habe. Ich entschuldige mich und gelobe Besserung, ich bin guter Dinge, das wieder etwas regelmäßiger zu machen.

Wir reisen heute nach Bangladesch, den Staat, der fast komplett von Indien eingeschlossen wird. Natürlich ist die Kultur dort ganz anders als bei uns, umso interessanter dürfte es sein, sich die Musik von dort einmal genauer anzuhören.

De-Illumination

De-Illumination aus der Hauptstadt Dhaka sind eine 2006 gegründete Symphonic Rock/Metal Gruppe, legen also großen Wert auf episch angehauchte Stücke mit viel Ausdruck. Ein solches ist auch der Song Sroshta, den ich euch gerne präsentieren möchte. Die ungefähre Herkunft ist zwar unverkennbar, aber dennoch hat der Track durchaus auch das Zeug, hier sehr gemocht zu werden.

Shironamhin

Schon seit 1996 besteht Shironamhin, eine Band, die Rock und Metal mit Folk- und Klassikelementen mischt und mit verschiedenen Stilen experimentiert. Seit ihrer Gründung haben sie vier Alben herausgebracht. Großen Folkeinschlag ist beispielsweise im Song Bondho Janala zu hören, der zunächst etwas gewöhnungsbedürftig daherkommt, sich aber durch das gewisse Etwas auszeichnet, was ihn sehr interessant macht. Auf jeden Fall einen Hörer wert.

Eure Meinungen?

Es gibt noch viel mehr Musik aus Bangladesch, zwei weitere Künstler werde ich euch in einem zweiten Beitrag vorstellen. Bis dahin könnt ihr gern mal sagen, wie euch die Songs von De-Illumination und Shironamhin gefallen.

Musik aus… Singapur – Muzik daripada Singapura (Teil 2)

SingapurWir befinden uns auf der musikalischen Reise durch die Welt noch immer in Singapur und entdecken die Musik aus dem kleinen Staat ganz tief in Südostasien.

Nachdem ich euch letztes Mal mit Quick Quick Danger und Electrico eine poppige Seite von Singapur gezeigt habe, geht es heute weiter mit zwei weiteren Songs, wobei ich euch vorwarnen muss: Es bleibt im Grunde recht poppig.

Olivia Ong

Olivia Ong ist eine junge Künstlerin, die vorwiegend auf Englisch und Japanisch singt und dabei auch einige Coversongs parat hat. Mit ihren tendenziell eher ruhigen Pop- und Bossa Nova-Nummern ist ihre Musik wunderbar geeignet, um einen anstrengenden Tag mal etwas ruhiger und gemütlicher ausklingen zu lassen, wie der Song You and Me. Ist jetzt eigentlich gar nicht die Art von Musik, die ich normalerweise höre, aber es geht ja auch nicht um meinen Geschmack hier. :)

迷路兵 (Mi Lu Bing)

Vor der Abreise aus Singapur noch ein Titel der Rockband 迷路兵, damit wir auch etwas in anderer Sprache aus Singapur haben. Die drei Jungs sind Gewinner eines Bandcontests in Singapur und seitdem sehr erfolgreich im Musikgeschäft. Ein offizielles Musikvideo habe ich nicht gefunden, aber es geht ja auch um die Musik. Hier gibt es den Song .

Eure Meinungen?

Was sagt ihr denn zur Musik aus Singapur? Gefällt sie euch oder ist sie eher so gar nicht euer Fall. Und wohin soll die Reise als nächstes gehen? Haut in die Tasten! :)

Musik aus… Singapur – Muzik daripada Singapura (Teil 1)

SingapurNachdem ein wenig Zeit ins Land gegangen ist, möchte ich heute ein neues Land virtuell bereisen und die dortige Musik entdecken. Und wie schon zuvor möchte ich euch mitnehmen, in der Hoffnung, dass ihr vielleicht die eine oder andere Neuentdeckung macht.

Heute geht es ins ferne Singapur, den kleinen Stadtstaat in Südostasien, der absolut auf der Höhe der Zeit ist, auch was Musik angeht. Es fiel mir richtig schwer, aus dem reichhaltigen Angebot auszuwählen, dass zwei Folgen für dieses kleine Land auf jeden Fall angemessen sind.

Quick Quick Danger

Quick Quick Danger sind eine vierköpfige Band, die sich musikalisch irgendwie im Pop einordnen lassen, aber auch Elemente aus Punk, Rock und Electro mit einfließen lassen. Ganz gut zu hören ist das im Song Still Not Over You, der mit Chiptunes beginnt und dann zu einer modernen Popnummer wird, von der ich mir vorstellen könnte, dass sie hierzulande ziemlich gut einschlagen würde, wenn sie gespielt würde. Wäre doch mal ein Versuch wert! Ich finde es eigentlich ganz sympathisch. Sagte ich schon Chiptune?

Electrico

Electrico haben sich im Jahr 1996 gegründet und sind auch heute noch aktiv und sehr erfolgreich unterwegs, nicht nur in ihrer Heimat. Ihre Musik ist eindeutig dem Indie zuzurechnen, wie man auch an der Single We Satellites sehr schnell merkt. Da ich nicht so der Indiefan bin, wird der Song zwar niemals auf Dauerschleife bei mir laufen, aber so zwischendurch sind Electrico wirklich vollkommen in Ordnung!

Eure Meinungen?

Was denkt ihr über die vorgestellten Künstler und Songs? Kennt ihr irgendwelche Künstler und Bans aus Singapur? Für mich ist das völliges Neuland, daher würde mich sehr interessieren, wie es euch dabei geht. Haut in die Tasten!

Musik aus… Dänemark – Dansk musik (Teil 3)

DänemarkHeute gibt es den letzten Teil meines musikalischen Blicks nach Dänemark. Während ich euch in Teil 1 Trentemøller und Carpark North vorgestellt habe, gab es in Teil 2 Musik von Pretty Maids und Toy-Box auf die Ohren. Falls ihr das nicht mitbekommen habt, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, die Beiträge nachzuholen.

Im letzten Teil wird es laut, das verspreche ich euch, in der Hoffnung, dass euch das nicht abschreckt, denn dann würdet ihr zwei wirklich hörenswerte Bands verpassen, die ich euch jetzt mal näher vorstellen möchte.

Raunchy

Raunchy lassen sich nicht leicht einem genauen Genre zuordnen, diverse Metal-Spielarten beeinflussen ihre Musik und ergeben einen sehr druckvollen Sound. Die Band besteht schon seit 1992 und hat bisher sechs Alben herausgebracht. Ans Herz legen möchte ich euch den Song Watch Out, der einem ziemlich die Ohren wegfegt.

Volbeat

Volbeat haben den internationalen Durchbruch schon geschafft und sind bei Rock- und Metalfans überall beliebt und sind schon auf diversen internationalen Festivals aufgetreten. Ihr oft als “Elvis-Metal” bezeichnete Stil sind das Alleinstellungsmerkmal und Markenzeichen schlechthin und so verwundert es kaum, dass sie die erste dänische Metalband mit einer Platinauszeichnung sind. Ihre Musik wird sogar genreübergreifend gern gehört, zum Beispiel der Song Maybellene I hofteholder, den ich euch hier vorstellen will, falls ihr die Band noch nicht kennen solltet.

Eure Meinungen?

Jetzt ist wieder eure Meinung gefragt: Was haltet ihr von den vorgestellten Bands und Songs? Bald muss ich mich auch entscheiden, welche ich beim GSC 2011 ins Rennen schicken werde, daher hoffe ich auf ein bisschen Unterstützung von euch!

Musik aus… Dänemark – Dansk musik (Teil 2)

Dänemark

DänemarkZweiter Teil meiner musikalischen Reise zu unseren nördlichen Nachbarn, die wirklich eine ganze Menge an unterschiedlicher Musik zu bieten haben. Im ersten Teil habe ich euch Musik von Trentemøller und Carpark North vorgestellt. Wenn ihr da verpasst habt, solltet ihr den Beitrag schleunigst nachholen, es lohnt sich.

Wenn man ein bisschen open-minded ist, kann man in Dänemark wirklich eine ganze Menge coole Mucke finden. Das geht von Eurodance über Indie-Rock bis hin zu Thrash Metal und vielen weiteren Musikrichtungen. Zwei weitere Bands, die unterschiedlicher nicht sein könnten, kommen jetzt:

Pretty Maids

Die Pretty Maids sind eine Institution, sie existieren schon seit 1981 und haben es schon auf 12 Alben gebracht. Die Männer befinden sich inzwischen im allerbesten Alter, rocken aber nach wie vor die Bühnen Europas mit ihrem klassisch anmutenden Heavy Metal. Ihr aktuelles Album Pandemonium wurde sehr gut angenommen und die Single Little Drops Of Heaven ist eine richtig schöne, rockige Metalhymne, die zeigt, dass die Pretty Maids nichts an ihrem Spaß an der Musik eingebüßt haben.

Toy-Box

Die meisten denken bei Musik aus Dänemark zuerst an Aqua, die mit Barbie Girl und Dr. Jones auch hierzulande Mega-Erfolge landen konnten. Doch im Bereich Eurodance hat Dänemark noch viel mehr zu bieten, zum Beispiel Toy-Box, ein Projekt von Amir El Falaki und Anila Mirza. Obwohl man eher “hatte” sagen muss, denn seit 10 Jahren kam leider nichts Neues mehr von dem Duo, dessen Songs immer mit einem Augenzwinkern zu sehen sind. Dann muss man sich eben an den alten Songs erfreuen, zum Beispiel am Sailer Song, der einfach gute Laune verbreitet.

Eure Meinungen?

Konntet ihr mit einem der Songs etwas anfangen oder gefallen sie euch eher nicht so? Erzählt doch mal! Eine weitere Ausgabe mit dänischer Musik wird es noch geben, aber ihr könnt mir ja schon mal verraten, welches Land ihr euch als nächstes wünscht!

Musik aus… Dänemark – Dansk musik (Teil 1)

Dänemark

DänemarkMusik gibt es überall auf der Welt und es lohnt sich, über den Tellerrand hinauszublicken und die musikalischen Gepflogenheiten in anderen Ländern zu betrachten. Darum möchte ich mir in Zukunft immer mal wieder ein Land vorknöpfen und euch einige Künstler verschiedener Genres von dort vorstellen, je nach Menge an guten Künstlern werde ich dafür mehrere Beiträge aufwenden.

Den Anfang macht Dänemark. Nicht nur, weil ich die Ehre habe, das Land beim diesjährigen Gedankendeponie Song Contest (übrigens auch eine gute Gelegenheit, Musik aus anderen Ländern kennenzulernen) zu vertreten, sondern auch, weil ich dieses Land einfach über alles liebe, sehr viel mit ihm verbinde und immer wieder gern dort bin.

Trentemøller

Anders Trentemøller gehört zu den bekanntesten, angesagtesten und besten Produzenten und Remixern Dänemarks und hat sich auch über das Land hinaus einen Namen gemacht, zum Beispiel mit seinen Remixes zu Röyksopps What Else Is There? und Sodom von den Pet Shop Boys. Obwohl er ursprünglich eine Rockband gründen wollte, landete er schließlich doch im Techno- und House-Genre, fügte diesem aber bald eine eigene Note zu. Eines seiner schönsten Werke ist meiner Meinung nach das sehr atmosphärische Miss You, das einfach nur zum Träumen einlädt.

Carpark North

Die Jungs von Carpark North haben mit ihrem Debut-Album für ordentlich Furore bei unseren nördlichen Nachbarn gesorgt und haben direkt Platinstatus erreicht. Mit ihrem eingängigen Synth-Rock/Elektropop konnten sie sich schnell in den Gehörgängen der Hörer festsetzen und traten sogar bei Rock am Ring und Rock im Park auf. Ihr Song Shall We Be Grateful ist eine rockige Up-Tempo Nummer und ein ziemlicher Ohrwurm. Chartstauglich? Ja! Massenware? Definitiv nicht!

Eure Meinungen?

Was denkt ihr über die vorgestellten Künstler und Songs? Waren sie euch vorher schon bekannt? Gibt es Künstler oder Bands aus Dänemark, die ich auf jeden Fall noch vorstellen muss? Immer raus mit der Sprache!