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Konna kocht: Gefüllte Paprika und Tomaten

Nachdem ich mich in der letzten Zeit doch eher dem Backen gewidmet habe, soll es nun auch mal wieder etwas “Richtiges” zu essen. Und zwar gibt es mit Hack gefüllte Paprika und Tomaten, die bei uns recht gern gegessen werden und eigentlich recht einfach gemacht sind.

Um die Paprika und die Tomaten überhaupt erst befüllen zu können, müssen sie natürlich erst ausgehöhlt werden. Also von oben rein mit dem Messer und das Gemüse schön sorgsam vorgehen, vor allem bei den Tomaten, sonst gibt es ne Schweinerei. Mit einem spitzen Löffel die Reste auskratzen und hinterher mit Wasser ausspülen. Anschließend das Hack vorbereiten: 2 Pfund reichen für 6 Paprika und 3 Tomaten. Dazu 8 Scheiben Toast in Wasser aufweichen, reinkneten, dazu etwas Salz, Zwiebelpulver, Pfeffer und 2 Eier – das ganze gut vermischen, bis man eine homogene Masse hat.

Paprika gut aushöhlen und auswaschen - wollen ja nicht auf Kerne beißen! Hack gut durchkneten und rummatschen! ;)

Die Paprika nun am besten in einer Auflaufform drapieren und etwas braten lassen. In der Zwischenzeit die Tomaten befüllen. Wenn noch Hack übrig ist, kann man natürlich auch noch Klöße daraus machen. Soll ja Leute geben, die nicht so gern Gemüse essen. ;)

Paprika in einer Auflaufform anbraten lassen, dann einen Liter Wasser dazugeben. ... und in der Zwischenzeit die Tomaten füllen

Zur Paprika geben wir nun etwa einen Liter Wasser und etwa 3 gehäufte TL Gemüsebrühe und Paprikapulver nach Geschmack. Von letzterem kann ruhig auch etwas oben auf das Hack gegeben werden. Die Tomaten kommen natürlich auch in ein kleines Wasserbad auf dem Herd. Da es weniger sind, natürlich auch mit weniger Wasser. Wenn die Paprika im Wasser nun ein paar Minuten vor sich hin geköchelt sind, nehmen wir sie runter vom Herd und schieben sie für ca. 30 Minuten in den Backofen bei 180° C.

Wenn die Paprika gut durch sind und das Hack eine schöne braune Farbe hat, holen wir sie heraus und gießen das “Paprikawasser” in einen Topf. Daraus machen wir jetzt nämlich die Soße. Sobald das Wasser kocht, geben wir einen Schuss Cremefine oder Sahne oder eine Käseecke herein und dicken die Soße mit zuvor gemischtem Mehl und Wasser ein wenig nach Gefühl an. Abschmecken und nach Belieben noch ein paar Kräuter oder Petersilie hinzugeben. Bei den Tomaten sind die Vorgänge eigentlich dieselben, ist nur von allem etwas weniger und sie brauchen kürzer im Ofen.

Die Paprika fühlt sich im Ofen sichtbar wohl. Wenn alles gut läuft, hat die Paprikasoße eine schöne, orange-gelbe Farbe.

Das war es dann auch schon. Zur Soße kann man wunderbar Reis oder Nudeln essen. Und auch weiteres Gemüse lässt sich natürlich bequem hinzufügen. Das einzige, was ein wenig nervt, ist die Haut von der Paprika abzuziehen, wenn sie einen stört. Aber dadurch gehen dann immerhin auch die etwas zu dunklen Stellen weg, die sich kaum vermeiden lassen.

Die fertigen, prall gefüllten Paprika - yummie! Serviervorschlag (das wollte ich schon immer mal schreiben :D)

Nun bleibt mir eigentlich nichts anderes mehr übrig, als einen guten Appetit zu wünschen! :)