Tag Archiv für Skindred

Wacken Open Air 2011 Festivalbericht – Freitag

Nachdem der Donnerstag auf dem Wacken Open Air für mich eher ein Einführungs- und Gewöhnungstag war, ging es am Freitag gegen Mittag wieder los zu einem richtigen Marathon – so war es jedenfalls geplant. Eine ganze Menge Bands stand auf meiner Liste. Mir war aber vorher schon klar, dass ich sicherlich nicht alle anschauen werde. Ein paar waren aber auch absolutes Pflichtprogramm. Und das Wetter war wieder herausragend!

Ignis Fatuu

Unbedingt ansehen wollte ich Ignis Fatuu, eine meiner Neuentdeckungen dieses Jahr. Und der Besuch sollte sich lohnen, die haben wirklich gut Stimmung gemacht und eigentlich alle meine Lieblingssongs (Spiel des Lebens, Stille Wasser uvm.) gespielt. Das Publikum ist auch gut mitgegangen. Ich stand besser als es die Fotos erahnen lassen, ich konnte sehr gut sehen. Auf jeden Fall eine Band, die ich mir wieder anschauen würde. Im Anschluss konnte ich noch den Rest von Van Canto sehen bzw. eher hören, ich war dann doch ganz hinten, als ich ankam.

Ignis Fatuu Ignis Fatuu

Rhapsody of Fire

Rabenschrey hörte ich mir nur nebenbei etwas an, mein Hunger trieb mich dann doch eher zu den Imbissbuden. Die standen sowieso nicht ganz oben auf meiner Liste. Dafür bin ich anschließend zu Rhapsody of Fire gegangen. Da bin ich zwar nicht so firm, was die Songs angeht, aber der Auftritt war schon klasse, der Mix aus Powermetal und klassischem Rock hat schon was für sich. Den Zuschauern hat es auch sichtlich gefallen. Mir gefiel vor allem das italienische Stück, dessen Titel ich aber vergessen habe.

Rhapsody Of Fire

Skindred und wie ich dem Moshpit entkam

Danach war mir erst einmal nach einer Pause und der nächste Act, den ich sehen wollte, war Skindred, die auf der Bühne im Zelt auftraten. Hineinzukommen war kein Problem, drinnen hat es dann aber erst einmal ewig gedauert, bis es losging. Die Verspätung war schon recht nervig, aber ich hatte einen guten Platz. Dachte ich zumindest, denn mit dem ersten Song begannen alle Menschen um mich herum, den Entschluss zu fassen, dass hier der geeignete Ort für ein Moshpit sei. Ich muss gestehen, das ist nicht ganz so meins, daher habe ich mir die ersten Leute, die auf mich geflogen sind, genommen, freundlich aber bestimmt zur Seite geschoben und mich verdünnisiert.

Habe mir die Band dann eben vom Rand aus angeschaut und -gehört. Die Musik ist cool, auf Reggae-Metal muss man erst mal kommen, aber der Sänger war mir doch irgendwie etwas unsympathisch. Mag aber sein, dass das zur Show gehörte. Nun gut.

Airbourne

Wichtiger war, was als nächstes kam: Airbourne! Es war klar, dass es da voller werden würde, dafür war meine Position ganz okay. Die Australier haben gerockt! Super Auftritt, der richtig viel Spaß gemacht hat. AC/DC kann in Rente gehen. Besonders cool auch, wie Sänger Joel O’Keeffe die große True Metal Stage hochkletterte und oben sang und Gitarre spielte. Nichts für schwache Nerven und Leute, die nicht schwindelfrei sind. Das Publikum hat es mit donnerndem Applaus  gewürdigt.

Airbourne Airbourne

Saltatio Mortis

Zum Abschluss des Tages gab es dann für mich den Auftritt von Saltatio Mortis von 2-3 Uhr nachts. Der Tag hatte schon seine Spuren hinterlassen, aber dafür wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert. Und das hat sich gelohnt: Ein Lied vom neuen Album (Eulenspiegel), ein Gastauftritt von Doro Pesch und Crowdsurfing von Sänger Alea. War ein toller Auftritt, wenn vielleicht auch etwas leise, selbst für mich, der in der zweiten Reihe stand. Dennoch ein sehr gelungener Abschluss des zweiten Tages mit der Erkenntnis, dass ich mir SaMo auch mal auf einem ihrer Konzerte anschauen muss.

Saltatio Mortis Saltatio Mortis

Müde und erschöpft fiel ich dann gegen 4 Uhr ins Bett. Die Anstrengung machte sich bemerkbar. Wie das wohl morgen werden würde?

Doch dazu mehr demnächst.

Wacken 2011 Spezial – Freitag: Skindred

WOA2011Band: Skindred
Gründungsjahr: 1998
Herkunftsland: Großbritannien
Genre: Reggae, Metal, Punk Rock
Aktuelles Album: Union Black
Wissenswertes: Die Band ging aus der Formation Dub-War hervor, die ebenfalls einen sehr vielseitigen Genremix pflegte.