Mausz veranstaltet auf ihrem Blog ihre erste Blogparade und ruft dazu auf, aufzulisten, welche Programme auf dem Rechner auf keinen Fall fehlen dürfen. Da ich sowieso schon seit längerem plante, einen derartigen Beitrag zu verfassen, nehme ich diese Blogparade mal zum Anlass, das auch wirklich zu tun. Sinnvoll ist natürlich auch Mausz’ Vorschlag, das ganze etwas zu kategorisieren. Da ich definitiv zu viele Programme auf dem Rechner habe, um sie alle aufzuzählen, beschränke ich mich mal auf die wichtigsten.
1. Sicherheit & System
Einen PC ungeschützt am Netz zu betreiben, ist natürlich fatal, deswegen sollte man sich immer wenigstens eine Antiviren-Software und eine Firewall zulegen. Darüber hinaus hilft es natürlich ungemein, wenn man ein paar Säuberungs- und Diagnosetools hat und sein System immer im Blick hat. Folgende Programme halten meinen PC sauber und stabil:
Avira AntiVir PE – Wohl eines der bekanntesten und beliebtesten kostenlosen Antiviren-Programme. Hilft meistens zuverlässig und ist relativ ressourcensparend, nervt im Gegenzug aber mit einer täglichen Werbeeinblendung, wenn man die kostenlose Variante benutzt. Ist mit Updates immer ziemlich schnell und daher empfehlenswert, wenn man eine kostenlose Variante sucht. – www.free-av.de
Ashampoo FireWall – Ashampoo bietet ja zu fast jedem Anwendungsbereich eine passende Software, allerdings kosten die meisten einen kleinen Geldbetrag. Nicht so die Ashampoo FireWall, die recht zuverlässig vor Attacken aus dem Internet schützt, sowie verhindert, dass eine installierte Software unerwünscht Daten ins Netz sendet. Da ich zusätzlich eine Firewall im Router habe, reicht mir diese günstige Lösung vollkommen aus. – www.ashampoo.com
HijackThis – Falls Virensoftware und Firewall einmal versagen, bleibt mir immer noch HijackThis, ein kleines, kostenloses Tool, mit dem sich spielend einfach Schädlinge identifizieren und entfernen lassen. Eine genauere Beschreibung gibt es in meinem Beitrag “Software des Monats 01/2009 – HijackThis“. Sehr empfehlenswert. – www.trendsecure.com
TuneUp Utilities – Systempflege kann eine zeitraubende Angelegenheit sein. Registry aufräumen, temporäre Dateien löschen, Bremsklötze lösen – für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Um sich die Arbeit etwas zu erleichtern, kann man die TuneUp Utilities nutzen, die vieles ganz automatisiert erledigen und sich ganz nach eigenen Wünschen konfigurieren lassen. Es gibt eine kostenlose 30 Tage Testversion, danach kostet das Paket 39,95€. – www.tuneup.de
Lavalys Everest – Sein System und dessen Komponenten im Blick zu haben, ist immer ratsam. Einerseits kann man schnell prüfen, ob auch alle Komponenten vom System erkannt worden sind, andererseits weiß man bei Problemen schneller, wo man zu suchen hat. Die Home Edition von Everest ist kostenlos und bietet einen guten Überblick und einfache Bedienung. – Download via chip.de
2. Multimedia-Anwendungen
Wer an seinem PC nicht nur arbeitet, sondern auch Musik hört, Filme schaut oder Bilder bearbeitet, der braucht spezielle Programme dafür. Davon gibt es auch mehr als genug, die Auswahl ist riesig und nur schwer durchschaubar. Fast genauso riesig sind aber auch die Unterschiede zwischen einzelnen Programmen, weshalb man am besten ausprobiert und entscheidet, was dem persönlichen Geschmack am ehesten entspricht.
Media Monkey – Für jeden mit einer halbwegs umfangreichen Musiksammlung ein absolut lohnender Download. Alle Vorteile im einzelnen aufzuzählen, würde mehrere Beiträge füllen. Besonders hervorzuheben ist wohl die komfortable Bedienung, die das Einsortieren der Musik spielend einfach und effizient gestaltet. Außerdem ist das Programm kompatibel mit den allermeisten MP3-Playern (z.B. auch mit dem iPod). Mehr dazu in meinem Beitrag “Tschüss Winamp, hallo Media Monkey!“, der auch auf eine ausführliche Beitragsserie von Julia verweist. – www.mediamonkey.com
Paint Shop Pro Photo X2 – Bildbearbeitung macht mir viel Spaß. Das war nicht immer so, sondern ist erst mit meiner Entdeckung von Paint Shop Pro so gekommen. Mit Version 7 habe ich angefangen, inzwischen nutze ich PSP Photo X2, das an Funktionsumfang noch einmal gewonnen hat und sehr viel Komfor bietet. Etwa können Fotos von einer Digicam automatisch heruntergeladen und im sogenannten “Express Labor” für eine erste Bearbeitung geöffnet werden. Die Vollversion schlägt zwar mit 69€ zu Buche, aber das ist immer noch deutlich preiswerter als der Konkurrent Photoshop. Eine lohnende Investition, wer es nicht glaubt, lädt die Testversion herunter. – www.corel.com
SUPER – Manchmal kann man ein bestimmtes Video- oder Audioformat nicht abspielen. Da hilft dann nur noch das Dateiformat zu ändern. Ich kenne kein Programm, das dafür besser geeignet ist als SUPER. Damit bekommt man Videos auch auf die richtige Größe für Youtube oder den iPod. Ein unverzichtbarer Helfer für jeden, der Videos bearbeitet. – Download via chip.de
3. Internetanwendungen
Wenn ihr diesen Beitrag lest, dann seid ihr auch gerade im Internet unterwegs. Es gibt viele große und kleine Programme, die einem das Surfen erleichtern und angenehmer machen. Das fängt mit der Wahl des richtigen Browsers an und hört bei spezielleren Tools wie Twitter-Clients auf.
Firefox – Zu Firefox muss man eigentlich nicht viel sagen. Es ist für mich einfach schlicht der beste Browser, mit seiner Schnelligkeit, Sicherheit und Erweiterbarkeit. Und dazu auch noch kostenlos, was will man mehr? Unverzichtbares Programm. – www.mozilla-europe.org
TweetDeck – Twitter ist ein richtiges Internetphänomen. Von vielen belächelt, von vielen aber auch heiß geliebt. Mit TweetDeck lässt sich Twitter äußerst komfortabel und übersichtlich nutzen. Das habe ich auch schon in meinem Beitrag “Software des Monats 03/2009 – TweetDeck” erwähnt. Ohne TweetDeck würde mit Twitter nicht halb so viel Spaß machen.
GreatNews – Als Blogger und begeisterter Blogleser nutze ich natürlich auch einen Feedreader. Einige habe ich schon ausprobiert und bisher hat mich GreatNews am meisten überzeugt, bietet er doch fast alles, was man braucht, um seine Feeds sinnvoll zu verwalten. So behält man auch bei 100 abonnierten Feeds die volle Übersicht. – www.curiostudio.com
Miranda ME – Miranda ist ein Instant Messanger, der die meistverwendetsten Protokolle miteinander vereint. Sowohl ICQ, AIM, MSN als auch Jabber können leicht gleichzeitig verwendet werden, sodass man nur ein Programm für alle seine Accounts braucht. Außerdem nervt es nicht mit Werbung und ist von der Funktionsvielfalt und Erweiterbarkeit den meisten anderen Programmen dieser Art meilenweit überlegen. Es gibt mehrere Varianten von Miranda, doch die Variante ME gefällt mir persönlich am besten. – www.miranda-me.org
4. Spiele, Zeitvertreib
Natürlich kann man an seinem Rechner auch Spiele spielen und sich sonst irgendwie die Zeit vertreiben. Einzelne Spieleempfehlungen will ich hier aber nicht aussprechen, sondern nur Programme nennen, über die man interessante Spiele finden und/oder herunterladen kann.
Steam – Über die Online-Plattform von Valve lassen sich größere wie kleinere Spiele kaufen, herunterladen und verwalten. Für viele Spiele ist ein Account bei Steam auch Pflicht, was sehr kontrovers diskutiert wird. Auch Datenschützer sind sich uneinig über die Plattform. Aber wenn man sich Spiele und vor allem auch Demoversionen herunterladen möchte, anstatt sie im Laden zu kaufen, der ist bei Steam richtig. – store.steampowered.com
Snes9x – Bei diesem Programm handelt es sich um einen Emulator, der sogenannte SNES-Roms, die aus dem Internet heruntergeladen werden können, öffnen kann. Somit lassen sich nahezu alle Spiele der kultigen Super Nintendo Konsole auf dem PC spielen, was sehr sehr viele Stunden Spaß verspricht. Ähnliches gibt es auch für fast alle anderen älteren Konsolen wie N64, Gameboy, Sega oder den C64. – www.snes9x.com
5. Sonstiges
Und zum Schluss noch alles, was sonst nirgendwo hingehört.
Nero – Ein Brennprogramm darf natürlich nicht fehlen. Jeder PC hat ja heutzutage einen CD- oder DVD-Brenner und die Software, die ich am liebsten für meine Brennvorgänge nutze, ist Nero. Das ist zwar nicht kostenlos, liegt aber vielen Brennern bei. Wer es nicht kennt, kann eine Testversion herunterladen und sich begeistern lassen, wie einfach Brennen am PC doch sein kann. – www.nero.com
WinRAR – Wen man häufig etwas aus dem Netz herunterlädt, bekommt man in der Regel gepackte Dateien, die vor der Nutzung erstmal entpackt werden müssen. Hier ist WinRar ein verlässlicher Begleiter, der mit allen üblichen Zip-Formaten klarkommt. Außerdem kann man natürlich auch selbst Ordner komprimieren und sogar mit einem Passwort versehen. – www.winrar.de
Mausz veranstaltet auf ihrem Blog ihre erste Blogparade und ruft dazu auf, aufzulisten, welche Programme auf dem Rechner auf keinen Fall fehlen dürfen. Da ich sowieso schon seit längerem plante,...