Das Wacken Open Air ist in der Nacht zum Sonntag um 3 Uhr mit dem letzten Act offiziell zuende gegangen. Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen.
Drei Tage lang herrschte in Wacken, dem kleinen Dörfchen in Schleswig-Holstein, absoluter Ausnahmezustand. Drei Tage lang spielten zahlreiche Bands auf den Bühnen, die auf den Ackerflächen aufgebaut wurden. Drei Tage schmiss ich mich ins Getümmel und schaute mir so viele Bands an, wie die Füße und der Rücken zuließen: Skyline + Special Guests, Schandmaul, J.B.O., Dragonforce, Coheed and Cambria, Motörhead, In Flames, Axel Rudi Pell, In Extremo, Volbeat, Feuerschwanz, Saxon, Gwar und Subway To Sally.
Und was soll ich sagen? Es war gigantisch, in jeglicher Hinsicht. Bei Dragonforce und Coheed and Cambria habe ich sogar in der ersten Reihe gestanden und hatte einen super Blick auf die Bühne. Ich habe noch nie eine so große Menschenansammlung gesehen wie beim Motörhead-Auftritt und In Flames hatten ein richtig geniales Feuerwerk am Ende. In Extremo sollte ich mir unbedingt mal ein längeres Konzert anschauen, Volbeat rockt live richtig die Massen, Gwar hatte wohl den einprägsamsten (weil provokantesten) Auftritt und Subway To Sally haben das Festival gelungen beendet. Insgesamt war mein erstes Wacken Open Air ein unvergessliches Erlebnis.
Und während meine Blasen an den Fersen von den Stahlkappenstiefeln nun abheilen können und mein Rücken sich über das Sitzen und Liegen freut, beende ich diesen Beitrag mit ein paar Impressionen, die ich während des Festivals aufgenommen habe. Das komplette Set gibts bei Flickr und wird auch noch erweitert werden.









