
Das Wacken Open Air ist nun schon eine Weile vorbei und es ist nun mal an der Zeit, den versprochenen Festivalbericht nachzuliefern. Es waren drei echt coole Tage und ich habe mir auch schon mein Ticket für das nächste Jahr gesichert. Ich liefere den Bericht in drei Teilen, damit es nicht zu viel auf einmal wird.
Der Donnerstag ist ja der erste richtige Festivaltag, auch wenn es am Mittwoch schon ein paar kleinere Veranstaltungen gibt und viele Metalheads schon ihren Weg auf den Zeltplatz gefunden haben. Ich machte als jemand, der quasi nebenan wohnt, erst am Donnerstag gegen Mittag auf den Weg. Zunächst befürchtete ich, dass es ein unfassbar nasses Festival werden würde, weil es vormittags sintflutartig geregnet hatte. Und auch als ich ankam, tropfte es noch. Doch ich hatte Glück, die meiste Zeit blieb es trocken.
Russkaja
Mein erster Act war die österreichische Skaband Russkaja. Sich die anzusehen war ein absoluter Volltreffer, da sie richtig Stimmung gemacht haben und auch wenn ich die meisten Lieder nicht wirklich kannte, hat es richtig Laune gemacht, der Performance zuzuschauen und ich kann wirklich jedem empfehlen, sich die mal live anzusehen.
Sehr witzig waren die Ansagen zwischendurch und das Publikum machte auch gut mit. Besonders gut gefallen hat mir das Spielen von “Psycho Traktor”, der russischen Variante des Stierkampfs: Eine Person mit einer anderen auf den Schultern stellte sich in die Mitte und die Masse tanzte zur Musik im Kreise herum. Ich stand außen, konnte aber ganz gut auf die Mitte sehen. Das sah sehr spaßig aus.

Kvelertak und Wickelwurst
Als nächstes stand Kvelertak bei mir auf dem Plan, aber das schien nicht nur bei mir der Fall gewesen zu sein, die Schlange ins Zelt war ziemlich lang, weshalb ich mich einfach außerhalb hinstellte, um mal reinzuhören. So wichtig war mir der Act nicht und nachdem ich ein paar Songs gehört hatte, entschloss ich mich, lieber durch das Wackinger Village zu gehen und etwas zu essen.
Das Wackinger Village ist eine Art Mittelaltermarkt, auf dem es allerhand Kleidung, Schmuck, aber auch Kulinarisches aus dem Mittelalter zu erwerben gibt. An einem Stand holte ich mir eine Wickelwurst, allein schon wegen des Namens musste ich die probieren. Und was soll ich sagen: Mein Gesicht war zwar voll Mehl, aber das Ding schmeckte göttlich!

Bülent Ceylan
Was der Comedian Bülent Ceylan auf dem Wacken Open Air verloren hat, weiß ich zwar noch immer nicht und ich wollte mir den Auftritt auch eigentlich nicht ansehen, aber da ich Wartezeit zu überbrücken hatte und dort auch der nächste Auftritt, den ich sehen wollte, anschloss, setzte ich mich an eine freie Stelle und hörte so halb zu. Hab auch nur die Hälfte verstanden, die war auch nett, aber hätte man sich auch schenken können.
Anschließend wurde das Wacken-Giga-Panorama gemacht. Ihr könnt ja mal schauen, ob ihr mich findet. Kleiner Tipp: Ich stehe auf der rechten Seite.
Anschließend traf ich eine taktische Entscheidung und ich entschloss mich, den Festivaltag für heute zu beenden. Erstens waren mir die folgenden Acts nicht so wichtig, dass ich sie unbedingt hätte sehen müssen, zweitens waren es die Headliner, die naturgemäß extrem viele Zuschauer anlocken und das Gedränge musste ich nicht haben und drittens standen mir noch zwei sehr lange Festivaltage bevor.
Doch dazu mehr demnächst.
Das Wacken Open Air ist nun schon eine Weile vorbei und es ist nun mal an der Zeit, den versprochenen Festivalbericht nachzuliefern. Es waren drei echt coole Tage und ich...