Tag Archiv für Wacken Open Air

Tipp: Wacken Open Air 2012 Livestream im NDR

Das Wacken Open Air 2012 öffnet dieser Tage seine Pforten und zehntausende Metalheads strömen in das kleine Dorf in Schleswig-Holstein.

Wer nicht dabei sein kann, aber trotzdem gerne ein bisschen was von der Musik und der Stimmung mitbekommen möchte, sollte sich auf der Webseite des NDR umschauen, denn auch in diesem Jahr werden diverse Acts, allen voran die wichtigsten Headliner, per Livestream übertragen. Darunter sind unter anderem Sepultura & Les Tambours Du Bronx, Hammerfall, Dimmu Borgir & Orchestra, Jim Breuer, Testament, Ministry, Edguy und Amon Amarth.

Das gesamte Programm und den Link zum Stream findet ihr beim NDR.

Update: Auch ZDFkultur strahlt wieder einige Acts im TV aus. Am Samstag wird ab 20 Uhr 4 Stunden gesendet und vom 6. bis 17. August gibt es jeden Abend ein einstündiges Konzerthighlight.

TV-Tipp: Lange Wacken-Nacht im NDR

Wacken 2011Im Moment gibt es nicht so viel zu berichten, außerdem wird hier gerade etwas für euch Leser vorbereitet, darum gibt es heute mal nur einen TV-Tipp von mir.

In der Nacht von Freitag auf Samstag (3. September) zeigt der NDR ab 00:45 Uhr noch einmal die geballte Ladung Metal und gibt euch 4 Stunden des letztjährigen Wacken Open Air auf die Ohren. Neben Konzertmitschnitten gibt es auch einige Reportagen zu sehen.

Wer gute Musik hört oder vielleicht sogar damit liebäugelt, nächstes Jahr das Wacken Open Air zu besuchen, dem sei die Sendung hiermit empfohlen. Ich habe meinen Recorder jedenfalls schon programmiert.

Wer den NDR nicht empfängt oder keinen Fernseher hat, kann sich die Sendung auch im Live-Stream anschauen.

Zum Schluss verratet mir doch bitte noch, ob ihr euch über regelmäßige musikalische TV-Tipps freuen würdet, denn dann würde ich das öfter mal einstreuen.

Wacken Open Air 2011 Festivalbericht – Samstag

Nach dem langen Freitag auf dem Wacken Open Air waren meine Beine froh, dass der Samstag konzertmäßig erst um 16:15 Uhr anfing. So konnte ich etwas Schlaf nachholen und genug Kraft für den finalen Tag des Festivals sammeln, der allerdings anders verlief als ursprünglich geplant.

Knorkator

Knorkator waren für mich ein Pflichtbesuch. Ich hatte sie ja schon mal live auf ihrer Abschiedstournee gesehen, doch glücklicherweise haben sie sich wieder zusammengefunden und bringen ein neues Album heraus. Der neue Track, den sie gespielt haben, hat mich zwar nicht so ganz vom Hocker gerissen, aber ich freue mich dennoch darauf.

Der Auftritt war ansonsten von gewohnt hoher Knorkatorqualität und für mich einer der besten, die ich auf dem Festival gesehen habe. Könnte zum Teil auch an den crowdsurfenden Teletubbies gelegen haben. War super, ich kann jedem nur empfehlen, sich Knorkator mal live zu geben.

Knorkator Knorkator

Lacrimas Profundere, Wrestling und Danko Jones

Anschließend habe ich mich mit einem Kumpel getroffen. Zusammen haben wir ein Bierchen getrunken und etwas gegessen, bevor wir kurz bei Lacrimas Profundere vorbeischauten. Ich fand sie eigentlich ganz gut, allerdings haben wir uns dann doch bald wieder auf den Weg gemacht.

Eher spaßeshalber haben wir uns dann mal das Wrestling angeschaut. Als ich noch klein war, fand ich das einfach nur richtig cool und hab das auch im TV oft gesehen. Wenn man sich das heute anschaut, fällt aber ziemlich auf, wie schlecht das eigentlich gespielt ist und wie deutlich man sieht, dass die sich nicht wirklich schlagen. Nun gut.

Dann haben wir noch ein paar weitere Freunde getroffen und so hab ich dann auch nur mal kurz bei Danko Jones reingehört, ich war froh, mit denen ne zeitlang bei den Franziskanern sitzen zu können.

Motörhead

Dann wollten wir uns Motörhead anschauen, was sich als schwieriger gestaltete als erwartet, weil es einfach viel zu voll war. Deshalb haben wir uns dann auch recht bald verloren. Egal, dafür hat Lemmy die Massen gerockt, wie es eben nur Lemmy kann. Souveräner Auftritt, wie man Motörhead eben auch erwartet.

Children of Bodom und die Sintflut

Eigentlich stand nun nur noch Subway to Sally auf dem Plan, aber um schon mal einen guten Platz zu sichern, postierte ich mich schon mal und kam so in den Genuss von Children of Bodom, die mich aber eigentlich überhaupt nicht so sehr interessierten. Während deren Auftritt begann es dann so heftig zu schütten, dass selbst die Mülltüten und Regencapes nicht mehr halfen. Und weil meiner Begleitung kalt war und auch die Müdigkeit zunahm, beschlossen wir, auf sie zu verzichten und uns die Übertragung im TV anzusehen. Wir kannten sie auch schon live, war also in Ordnung so.

Fazit

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es mal wieder ein geiles Festival war und es sich wirklich gelohnt hat. Ich hatte meinen Spaß, habe gute Bands angesehen, die ich mir gern noch einmal anschauen würde und habe neue für mich entdeckt. Nächstes Jahr muss ich wieder hin – gut, dass ich mein Ticket schon habe.

Doch dazu mehr im nächsten Jahr. Bis dahin könnt ihr, wenn ich mögt, in meinem Flickr-Album alle Fotos ansehen.

Wacken 2011

Wacken Open Air 2011 Festivalbericht – Freitag

Nachdem der Donnerstag auf dem Wacken Open Air für mich eher ein Einführungs- und Gewöhnungstag war, ging es am Freitag gegen Mittag wieder los zu einem richtigen Marathon – so war es jedenfalls geplant. Eine ganze Menge Bands stand auf meiner Liste. Mir war aber vorher schon klar, dass ich sicherlich nicht alle anschauen werde. Ein paar waren aber auch absolutes Pflichtprogramm. Und das Wetter war wieder herausragend!

Ignis Fatuu

Unbedingt ansehen wollte ich Ignis Fatuu, eine meiner Neuentdeckungen dieses Jahr. Und der Besuch sollte sich lohnen, die haben wirklich gut Stimmung gemacht und eigentlich alle meine Lieblingssongs (Spiel des Lebens, Stille Wasser uvm.) gespielt. Das Publikum ist auch gut mitgegangen. Ich stand besser als es die Fotos erahnen lassen, ich konnte sehr gut sehen. Auf jeden Fall eine Band, die ich mir wieder anschauen würde. Im Anschluss konnte ich noch den Rest von Van Canto sehen bzw. eher hören, ich war dann doch ganz hinten, als ich ankam.

Ignis Fatuu Ignis Fatuu

Rhapsody of Fire

Rabenschrey hörte ich mir nur nebenbei etwas an, mein Hunger trieb mich dann doch eher zu den Imbissbuden. Die standen sowieso nicht ganz oben auf meiner Liste. Dafür bin ich anschließend zu Rhapsody of Fire gegangen. Da bin ich zwar nicht so firm, was die Songs angeht, aber der Auftritt war schon klasse, der Mix aus Powermetal und klassischem Rock hat schon was für sich. Den Zuschauern hat es auch sichtlich gefallen. Mir gefiel vor allem das italienische Stück, dessen Titel ich aber vergessen habe.

Rhapsody Of Fire

Skindred und wie ich dem Moshpit entkam

Danach war mir erst einmal nach einer Pause und der nächste Act, den ich sehen wollte, war Skindred, die auf der Bühne im Zelt auftraten. Hineinzukommen war kein Problem, drinnen hat es dann aber erst einmal ewig gedauert, bis es losging. Die Verspätung war schon recht nervig, aber ich hatte einen guten Platz. Dachte ich zumindest, denn mit dem ersten Song begannen alle Menschen um mich herum, den Entschluss zu fassen, dass hier der geeignete Ort für ein Moshpit sei. Ich muss gestehen, das ist nicht ganz so meins, daher habe ich mir die ersten Leute, die auf mich geflogen sind, genommen, freundlich aber bestimmt zur Seite geschoben und mich verdünnisiert.

Habe mir die Band dann eben vom Rand aus angeschaut und -gehört. Die Musik ist cool, auf Reggae-Metal muss man erst mal kommen, aber der Sänger war mir doch irgendwie etwas unsympathisch. Mag aber sein, dass das zur Show gehörte. Nun gut.

Airbourne

Wichtiger war, was als nächstes kam: Airbourne! Es war klar, dass es da voller werden würde, dafür war meine Position ganz okay. Die Australier haben gerockt! Super Auftritt, der richtig viel Spaß gemacht hat. AC/DC kann in Rente gehen. Besonders cool auch, wie Sänger Joel O’Keeffe die große True Metal Stage hochkletterte und oben sang und Gitarre spielte. Nichts für schwache Nerven und Leute, die nicht schwindelfrei sind. Das Publikum hat es mit donnerndem Applaus  gewürdigt.

Airbourne Airbourne

Saltatio Mortis

Zum Abschluss des Tages gab es dann für mich den Auftritt von Saltatio Mortis von 2-3 Uhr nachts. Der Tag hatte schon seine Spuren hinterlassen, aber dafür wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert. Und das hat sich gelohnt: Ein Lied vom neuen Album (Eulenspiegel), ein Gastauftritt von Doro Pesch und Crowdsurfing von Sänger Alea. War ein toller Auftritt, wenn vielleicht auch etwas leise, selbst für mich, der in der zweiten Reihe stand. Dennoch ein sehr gelungener Abschluss des zweiten Tages mit der Erkenntnis, dass ich mir SaMo auch mal auf einem ihrer Konzerte anschauen muss.

Saltatio Mortis Saltatio Mortis

Müde und erschöpft fiel ich dann gegen 4 Uhr ins Bett. Die Anstrengung machte sich bemerkbar. Wie das wohl morgen werden würde?

Doch dazu mehr demnächst.

Wacken Open Air 2011 Festivalbericht – Donnerstag

Das Wacken Open Air ist nun schon eine Weile vorbei und es ist nun mal an der Zeit, den versprochenen Festivalbericht nachzuliefern. Es waren drei echt coole Tage und ich habe mir auch schon mein Ticket für das nächste Jahr gesichert. Ich liefere den Bericht in drei Teilen, damit es nicht zu viel auf einmal wird.

Der Donnerstag ist ja der erste richtige Festivaltag, auch wenn es am Mittwoch schon ein paar kleinere Veranstaltungen gibt und viele Metalheads schon ihren Weg auf den Zeltplatz gefunden haben. Ich machte als jemand, der quasi nebenan wohnt, erst am Donnerstag gegen Mittag auf den Weg. Zunächst befürchtete ich, dass es ein unfassbar nasses Festival werden würde, weil es vormittags sintflutartig geregnet hatte. Und auch als ich ankam, tropfte es noch. Doch ich hatte Glück, die meiste Zeit blieb es trocken.

Russkaja

Mein erster Act war die österreichische Skaband Russkaja. Sich die anzusehen war ein absoluter Volltreffer, da sie richtig Stimmung gemacht haben und auch wenn ich die meisten Lieder nicht wirklich kannte, hat es richtig Laune gemacht, der Performance zuzuschauen und ich kann wirklich jedem empfehlen, sich die mal live anzusehen.

Sehr witzig waren die Ansagen zwischendurch und das Publikum machte auch gut mit. Besonders gut gefallen hat mir das Spielen von “Psycho Traktor”, der russischen Variante des Stierkampfs: Eine Person mit einer anderen auf den Schultern stellte sich in die Mitte und die Masse tanzte zur Musik im Kreise herum. Ich stand außen, konnte aber ganz gut auf die Mitte sehen. Das sah sehr spaßig aus.

Russkaja Russkaja

Kvelertak und Wickelwurst

Als nächstes stand Kvelertak bei mir auf dem Plan, aber das schien nicht nur bei mir der Fall gewesen zu sein, die Schlange ins Zelt war ziemlich lang, weshalb ich mich einfach außerhalb hinstellte, um mal reinzuhören. So wichtig war mir der Act nicht und nachdem ich ein paar Songs gehört hatte, entschloss ich mich, lieber durch das Wackinger Village zu gehen und etwas zu essen.

Das Wackinger Village ist eine Art Mittelaltermarkt, auf dem es allerhand Kleidung, Schmuck, aber auch Kulinarisches aus dem Mittelalter zu erwerben gibt. An einem Stand holte ich mir eine Wickelwurst, allein schon wegen des Namens musste ich die probieren. Und was soll ich sagen: Mein Gesicht war zwar voll Mehl, aber das Ding schmeckte göttlich!

Draußen vor dem Zelt bei Kvelertak Lecker Wickelwurst!

Bülent Ceylan

Was der Comedian Bülent Ceylan auf dem Wacken Open Air verloren hat, weiß ich zwar noch immer nicht und ich wollte mir den Auftritt auch eigentlich nicht ansehen, aber da ich Wartezeit zu überbrücken hatte und dort auch der nächste Auftritt, den ich sehen wollte, anschloss, setzte ich mich an eine freie Stelle und hörte so halb zu. Hab auch nur die Hälfte verstanden, die war auch nett, aber hätte man sich auch schenken können.

Anschließend wurde das Wacken-Giga-Panorama gemacht. Ihr könnt ja mal schauen, ob ihr mich findet. Kleiner Tipp: Ich stehe auf der rechten Seite.

Anschließend traf ich eine taktische Entscheidung und ich entschloss mich, den Festivaltag für heute zu beenden. Erstens waren mir die folgenden Acts nicht so wichtig, dass ich sie unbedingt hätte sehen müssen, zweitens waren es die Headliner, die naturgemäß extrem viele Zuschauer anlocken und das Gedränge musste ich nicht haben und drittens standen mir noch zwei sehr lange Festivaltage bevor.

Doch dazu mehr demnächst.

Wacken 2011 Spezial – Samstag: Subway To Sally

WACKEN

WOA2011Band: Subway To Sally
Gründungsjahr: 1991
Herkunftsland: Deutschland
Genre: Alternative Rock, Folk Metal
Aktuelles Album: Kreuzfeuer
Wissenswertes: Texter Bodenski ist studierter Germanist und gehört der Celler Schule an, einem Förderseminar für Textschaffende in der Unterhaltungsmusik.

Wacken 2011 Spezial – Samstag: Children Of Bodom

Band: Children Of Bodom
Gründungsjahr: 1992 (als Inearthed)
Herkunftsland: Finnland
Genre: Melodic Death Metal, Thrash Metal
Aktuelles Album: Relentless Reckless Forever
Wissenswertes: Die Genrezugehörigkeit ist schwer auszumachen, zumal sich die Stile auf verschiedenen Alben auch unterscheiden. Der Band ist das alles recht egal, solange man ihren Stil nicht als Power Metal bezeichnet.