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CD-Check: :Wumpscut: – Women And Satan First

:Wumpscut: – Women And Satan First

Tracks: 10
Gesamtspieldauer: 50:01
Releasedatum: 06.04.2012
Genre: Electro / Industrial
Homepage: www.wumpscut.de
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Gerade einmal ein Jahr ist vergangen, seid Rudy Ratzinger das letzte :Wumpscut:-Album »Schrekk & Grauss« herausgebracht hat. Dennoch steht er nun schon mit einer neuen Platte »Women And Satan First« in den Startlöchern, die am 06.04.2012 veröffentlicht wird. Schon das Cover des Albums weiß zu provozieren und wie für :Wumpscut: üblich, dürfte es auch mit der Musik und den Texten wieder einmal so sein.

Wer mit »Women And Satan First« eine große Innovation erwartet, der kann sich die Scheibe getrost sparen. Nein, auf dem neuen :Wumpscut:-Album pflegt Rudy Ratzinger weiterhin seinen ganz eigenen Stil, der seit mittlerweile fast zwei Jahrzenten zu seinem wesentlichen Merkmal geworden ist: Eine Mischung aus Electro-Industrial und Aggrotech, gewürzt mit ein paar Spielereien und Sprachsamples (»Hallelujah«) und einem rauen, dunklen Gesang versehen. Auch der Bass ist wieder einmal ein zentrales Element in der Musik von :Wumpscut:. Das führt dazu, dass man unweigerlich beginnt, mit dem Kopf zu nicken, gerade bei richtigen Krachern wie dem Titelsong »Women And Satan First« oder »Burial On Demand«. Leider können nicht alle Tracks dieses Niveau erreichen, einigen Songs fehlt es doch an Eingängigkeit oder Ideenreichtum (»Grobian«, »Cunnilingus Creutzfeuer«) und auch der wie ein Fremdkörper wirkende, gesprochene Zwischentrack »L’Enfer Noir« hätte man sich sparen können. Weiterlesen

CD-Check: :Wumpscut: – Schrekk & Grauss

:Wumpscut: (Promo Picture)

Wumpscut - Schrekk & Grauss

Tracks: 10
Gesamtspieldauer: 48:59
Releasedatum: 22.04.2011
Genre: Electro / Industrial
Homepage: www.betondisco.de
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Die Ewartungen an ein neues :Wumpscut: Album werden mit dem ersten Song »Rudolf Wolzek« direkt erfüllt: Elektrosound mit experimentellen Elementen und einem provokanten Thema, wahrscheinlich Rudolf Höß, Lagerleiter des KZ Auschwitz. Der titelgebende Track »Schrekk & Grauss« ist vom ersten Ton an sehr markant und ist eine sehr eingängige Nummer und nicht nur für Clubs geeignet. Sehr hohes Ohrwurmpotential vorhanden und das erste Highlight. »Muselmann« ist ein ganzes Stück ruhiger, übt aber eine sehr intensive Wirkung auf den Hörer aus, die in gewisser Stimmungslage sicher noch stärker ist.

Nach zwei starken Songs fällt »Elende Buben« doch ein ganzes Stück ab, da es durch zu viele Wiederholungen und Monotonie gekennzeichnet ist. Dem Track fehlt etwas Besonderes, das heraussticht. Dem Elektrosound fehlt eine klare Linie und der Rhythmus eignet sich weder zum tanzen, noch zum genussvollen Hören. »Patient A« ist eine musikalisch unterlegte psychische Untersuchung. Um wen es sich beim Patienten A handelt, wird erst am Ende verraten (auch wenn man es vorher schon ahnen kann). Jedenfalls handelt es sich um einen Track, den man entweder genial oder unnötig findet. Nach dem ersten Hören verliert er jedenfalls massiv, stört aber auch nicht.

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