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Die ideale Lösung für Oma: 24-Stunden-Pflege zu Hause


Heute möchte ich eine Geschichte mit euch teilen, die tief aus meinem Herzen kommt. Es ist die Geschichte meiner Oma, einer starken, liebevollen Frau, die uns, ihre Familie, mit Wärme und Geborgenheit umhüllt hat, solange ich denken kann. Doch das Rad der Zeit dreht sich unaufhaltsam, und so sahen wir uns vor einer Herausforderung, die uns alle emotional und organisatorisch forderte.

Omas Garten – Ein Ort voller Erinnerungen

Omas Garten war immer ein magischer Ort für uns. Hier spielten wir als Kinder, hier erzählte sie uns Geschichten aus ihrer Jugend, während sie zwischen ihren geliebten Rosen und Tulpen werkelte. Doch in den letzten Jahren wurde der Garten, der einst voller Leben war, immer mehr zu einer Herausforderung für sie. Die Blumenbeete, die sie einst mit so viel Liebe pflegte, wurden zur Bürde, und die Stufen im Haus, die sie täglich so oft hinauf- und hinunterging, wurden zu einem Hindernis.

Die Frage aller Fragen: Wie geht es weiter?

Als Familie standen wir vor der großen Frage: Wie können wir Oma dabei unterstützen, weiterhin ein selbstbestimmtes und sicheres Leben in ihrem geliebten Zuhause zu führen? Ein Umzug in ein Altersheim? Das konnten und wollten wir uns nicht vorstellen. Oma hat ihr Leben lang in ihrem Haus gewohnt, jeder Winkel ist erfüllt mit Erinnerungen, die sie nicht missen möchte.

Die Entdeckung der 24-Stunden-Pflege

Nach intensiver Recherche und vielen Gesprächen stießen wir auf das Konzept der 24-Stunden-Pflege. Eine Pflegekraft, die bei Oma einzieht, sie im Alltag unterstützt, und vor allem, die da ist – rund um die Uhr. Das klang nach einer Lösung, die Oma ermöglichen könnte, in ihrem geliebten Zuhause zu bleiben.

Vorteile, die uns überzeugten:

  • Individuelle Betreuung: Oma erhält genau die Unterstützung, die sie benötigt, ohne dass sie ihre gewohnte Umgebung verlassen muss.
  • Erhalt der Selbstständigkeit: Trotz Hilfe bleibt Oma in ihrem eigenen Reich, kann ihren Tagesablauf selbst bestimmen und ihre Privatsphäre genießen.
  • Soziale Teilhabe: Sie kann weiterhin an ihrem sozialen Leben teilnehmen, Freunde treffen und ihre gewohnten Aktivitäten beibehalten.
  • Kostenaspekt: Auch finanziell kann diese Form der Pflege, je nach Situation und Modell, eine tragbare Lösung sein.

Die emotionale Seite der Entscheidung

Diese Entscheidung war nicht nur von praktischen Überlegungen geprägt. Es war ein emotionaler Prozess, der von vielen Gesprächen, Tränen und auch Lachen begleitet wurde. Wir sprachen mit Oma über ihre Wünsche, Ängste und Hoffnungen. Es war uns wichtig, dass sie sich in jedem Schritt des Prozesses wohl und respektiert fühlte.

Der Weg ist das Ziel

In den kommenden Beiträgen werde ich euch mitnehmen auf unsere Reise – von der Auswahl der richtigen Pflegekraft über die organisatorischen und finanziellen Herausforderungen bis hin zu den täglichen Freuden und Hürden, die das Zusammenleben mit einer 24-Stunden-Pflegekraft mit sich bringt.