Artikel

Wechseljahre Frau – Frauen brauchen Frauen!

Frauen helfen sich in den Wechseljahren

Ganz plötzlich hat sich mein ganzer Körper verändert. Ich traue meinen Augen nicht! Das kann doch nicht wahr sein. Ich habe die Grenze der 40er überschritten, und pünktlich wie die Uhr verändert sich mein Körper vollkommen. In einer Art, die ich nicht für möglich gehalten hätte.

Das kann man schon Naivität nennen. Es wurde ja davon berichtet. Ich hatte ja schon davon gehört. Aber irgendwie war ich eben nicht davon ausgegangen, dass das erstens auch mir passieren würde, und zweitens so früh, und drittens so extrem und ganz offensichtlich unaufhaltsam und irreversibel.

Wechseljahre Frau

Das erste, was mir aufgefallen ist, ist die Veränderung meines Bindegewebes. Ich habe früher nie so etwas gehabt wie die sogenannte Orangenhaut. Und jetzt plötzlich schlafft der ganze Körper ab. Meine schönen straffen Schenkel sind voller Dellen, die Haut ist nicht mehr straff, sondern ziemlich schlapp, und mein Bauch: er hängt herunter! Wie peinlich, zuzugeben! Ehrlich… Man möchte eigentlich ungern darüber sprechen. Aber andererseits: verleugnen bringt uns auch nicht weiter. Uns schämen hilft uns auch nicht. Und nicht darüber zu sprechen, unter Frauen, sagen wir, das bedeutet, jede bleibt damit alleine, schämt sich alleine und denkt, mit ihr stimmt was nicht.

[Weiterlesen]

Artikel

Der Hals verrät viel über das Alter

Auch die typischen Falten am Hals, die mit zunehmendem Alter auftreten können, wirken genau dann störend, wenn Dekolletee gezeigt werden soll. Auch am Hals verliert die Haut mit der Zeit an Elastizität und Feuchtigkeit, wodurch nach und nach Falten entstehen können. Diese Falten können zwar nicht verhindert aber mit der richtigen Pflege sichtbar hinausgezögert und abgeschwächt werden.

Meine Tipps für weniger Falten

Für die korrekte Pflege der Haut an der Halspartie müssen nur ein paar einfache Ratschläge beachtet werden. Verschiedene Schönheitsmittel wie Cremes, Gesichtswasser oder Ähnliches kann helfen, die Falten zu reduzieren, aber auch die Vorsorge und gesunde Gewohnheiten sind sehr wichtig, um die Haut zu verbessern und zu unterstützen. Wichtig ist, dass die Haut elastisch bleibt und gut durchfeuchtet wird.

Hier zwei grundsätzliche Tipps:

Tipp 1: Sonnenbestrahlung vermeiden

Sonnenbestrahlung beschleunigt die Hautalterung und sollte deshalb vermieden werden. Besonders die Haut am Hals ist sensibel und empfindlich. Auch die Hautpartie muss mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und aufmerksam mit Sonnenschutz eingecremt werden. Damit kann auch die Halspartie vor der Sonne geschützt werden.

Tipp 2: Gute Ernährung

Zu einer guten Ernährung gehören viel Wasser, natürliche Fruchtsäfte, sowie Obst und Gemüse. Auf rotes Fleisch, raffinierte Mehle und Frittiertes oder Ähnliches sollte verzichtet werden. Diese Nahrungsmittel enthalten Schadstoffe, welche sich im Körper ansammeln und die allgemeine Gesundheit und damit auch die Gesundheit der Haut negativ beeinflussen können.

Alte Hausmittel können Wunder bewirken

Hausmittel 1: Maske aus Bierhefe

Eine Maske mit Bierhefe fördert die Collagenproduktion in der Haut und spendet ihr Feuchtigkeit. Damit schwächt sie Falten ab. Für die Maske wird Naturjoghurt, ein Löffel Bierhefe und ein Löffel Weizenkeimöl benötigt. Anschließend werden alle Zutaten gut vermischt, bis daraus eine homogene Paste entsteht. Diese wird auf den Hals aufgetragen und nach einer Wirkzeit von ungefähr 15 Minuten mit frischem Wasser wieder abgewaschen. Die Maske kann bis zu 3 Mal pro Woche angewendet und damit die Bildung von körpereigenem Collagen angeregt werden. Damit werden gute Resultate erzielt.

Hausmittel 2: Maske aus reifer Banane und Rosenöl

Zur Regenerierung der Haut eignen sich auch reife Bananen hervorragend. Sie machen die Haut elastisch und regen ebenfalls die Bildung von Collagen an. Dieses Hausmittel ist sehr einfach herzustellen und umso effizienter, wodurch sie die Anwendung in jedem Fall lohnt. Zur Herstellung wird die Banane einfach zerdrückt und eine Creme daraus hergestellt. Anschließend wird die Masse mit einem Löffel von ätherischem Wildrosenöl versetzt und alles gut gemischt. Nun wir die Paste auf Hals und Dekolletee aufgetragen und circa 20 Minuten lang einwirken gelassen. Anschließend wird die Haut mit frischem Wasser gereinigt. Auch diese Maske kann drei Mal in der Woche angewendet werden.

Hausmittel 3: Maske mit Avocado und Honig

Auf keinen Fall dürfen Avocados fehlen. Avocados sind ein ausgezeichnetes und vielverwendetes Mittel für die Gesundheit und auch Schönheit der Haut. Sie spenden Feuchtigkeit und wirken wundheilend. Damit beugen sie der Hautalterung optimal vor. Damit wird auch durch diese Mischung die Produktion von Collagen gefördert. Zusätzlich zu dieser Maske empfiehlt sich eine Massage vom unteren Halsende bis zum Kinn. Zur Herstellung der Maske wird eine halbe Avocado mit einem Löffel Honig gemischt und dann mit kreisförmigen Bewegungen auf das Dekolletee und den Hals aufgetragen. Das verbessert die Elastizität der Haut und versorgt sie zusätzlich mit Feuchtigkeit.

Hausmittel 4: Apfelessig und Vitamine E

Wie bereits in vielen Artikel über Schönheitspflege erwähnt wird, ist Vitamin E gut für die Haut, die Nägel und die Haare. Um dieses Rezept herzustellen, wird eine Vitamin E-Kapsel benötigt. Diese gibt es in Apotheken oder Reformhäusern zu kaufen. Außerdem wird ein Eigelb und ein Löffel Apfelessig benötigt, welche mit dem Inhalt der Vitamin E-Kapsel verrührt werden. Das Mittel pflegt die Haut perfekt. Es macht sie elastischer, schützt vor freien Radikalen, erneuert sie und spendet neben vielen anderen Dingen auch Feuchtigkeit. Angewendet werden, sollte diese Maske drei Mal pro Woche vor dem Schlafengehen. Aufgetragen wird sie am besten mit Watte und in kreisförmigen Bewegungen. Nach einer Wirkzeit von 20 Minuten wird die Maske mit lauwarmem Wasser abgespült.

Eine Alternative: Schönheitschirurgische Methoden

Eine Halsstraffung, oder auch Halslifting genannt, kann einzeln oder auch in Kombination mit einer Gesichtsstraffung stattfinden. Ist die Hautalterung bereits fortgeschritten und deutlich sichtbar, empfiehlt sich häufig der kombinierte Eingriff, damit ein möglichst harmonisches Gesamtbild erzeugt werden kann. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Halsstraffung allein schon eine deutlich ästhetische Verbesserung darstellt.

Der häufigste Grund für eine Halsstraffung ist die natürliche Hautalterung, die je nach Person schneller oder eben langsamer voranschreitet. Im Allgemeinen beginnt der Alterungsprozess der Haut bereits zwischen dem 25. und 30. Lebensalter. In dieser Zeit verlangsamt sich der Stoffwechsel und es werden zunehmend seltener neue Hautzellen gebildet. Damit nehmen auch kollagene Fasern, das stützende Bindegewebe unter der sichtbaren Hautschicht, deutlich ab. In den Anfängen können Anti-Aging-Cremes noch helfen, doch später ist eine Schönheitsoperation, also eine Halsstraffung, die einzige Möglichkeit eine deutliche Veränderung zu erzielen. Eine Halsstraffung wird von Plastischen Chirurgen durchgeführt und sollte gut überlegt sein. Immerhin ist es ein operativer Eingriff in das optische Erscheinungsbild. Durchschnittlich kostet ein Halslifting zwischen 3.000 und 5.000 Euro in einer deutschen Klinik. Ein solcher Eingriff wird nicht von den Krankenkassen bezuschusst. Wenn man mit dem Gedanken dieser Schönheitsoperation spielt, dann sollte man sich zuvor ausgiebig darüber informieren und ein Beratungsgespräch bei einem zuständigen Chirurgen in Erwägung ziehen.

Artikel

Gewichtszunahme in den Wechseljahren verhindern

Mit den Wechseljahren verbinden viele Frauen oft das negative Bild der Gewichtszunahme, auch ich habe zu Beginn meiner Menopause ein paar Kilos zugenommen. Allerdings können betroffene Frauen dem Problem leicht entgegenwirken, wenn sie die Folgen der Wechseljahre und ihre Auswirkungen auf das eigene Gewicht genauer verstehen.

Ein Grund für die Zunahme des Gewichtes in den Wechseljahren und allgemein im höheren Alter ist die Verringerung der Produktion von Somatotropin. Das Hormon Somatotropin ist zuständig für das Wachstum des Körpers und baut Fett ab, um es zu beschleunigen. Somatotropin wird daher vor allem im jungen Alter stark ausgeschüttet, um das Wachstum zu beschleunigen. Kleine Kinder, die etwas mehr auf den Rippen haben, sehen nach einem Wachstumsschub wieder ganz „normal“ aus. Im zunehmenden Alter wird die Hormonproduktion verringert, der Körper hat also weniger Somatotropin zur Verfügung, erhält trotzdem aber die selbe Ernährung. Da der Körper nun aber weniger Energie benötigt, um das Körpergewicht zu halten, kommt es oft zur Gewichtszunahme.

Die Gewichtszunahme hat zwar nichts mit den Wechseljahren direkt zu tun, kommt aber durch das steigende Alter vor. Daher sollten Menschen im hohen Alter strenger auf ihre Ernährung achten und überschüssige Kalorien mit Sport abbauen. Das Hormon Somatotropin wird außerdem auch produziert, wenn Frauen sich sportlich betätigen oder ein wenig gestresst sind.

Der Eisprung als Kalorienverbraucher

Ist eine Frau fruchtbar, so werden ungefähr 300 Kilokalorien (kcal) an Energie pro Tag für das Heranwachsen des Eis benötigt. Fällt dieser Energieverbrauch weg, so hat der Körper während der Wechseljahre 300 kcal mehr zur Verfügung, als er haben sollte. Die überschüssige Energie wird dabei als Fett gespeichert, was zu einer Zunahme des Gewichtes führt. Dabei sind 300 kcal ungefähr 15 % des täglichen Bedarfes an Energie. Wer also seine tägliche Nahrung um ca. 15 % reduziert, kann der Gewichtszunahme einfach entgegenwirken. Natürlich kann auch eine sportliche Aktivität die überschüssige Energie verbrennen.

Östrogen als Bösewicht

Schwangere Frauen nehmen vor allem durch das Hormon Östrogen an Gewicht während der Schwangerschaft zu. Wer daher eine erhöhte Aufnahme an Östrogen aufweist, kann in Gefahr geraten, eine Gewichtszunahme damit voranzutreiben. Sie sollten daher auf jeden Fall auf östrogenreiche Lebensmittel verzichten. Lebensmittel, die Soja enthalten, wirken sich ebenfalls negativ auf die Verdauung und den Hormonspiegel aus und sollten in den ersten Wechseljahren auf jeden Fall vermieden werden.

Muskelschwund und Schilddrüsenunterfunktion

Zu einer der häufigen Ursachen der Gewichtszunahme gehört die Unterfunktion der Schilddrüse. Der Körper kann während der Umstellung des Hormonhaushaltes die Hormone der Schilddrüse nicht mehr richtig nutzen, was zu einer Erhöhung des Gewichts führt. Dem Problem können Frauen ernährungstechnisch nur schwer entgegenwirken, der Mensch muss weniger Nahrung zu sich nehmen und mehr Sport treiben. Es ist auch wichtig, das Hungergefühl zu kennen und richtig zu interpretieren, denn ein Hungergefühl bedeutet nicht automatisch einen Hilfeschrei des Körpers nach neuen Nahrungsmitteln.

Im hohen Alter baut der Körper sämtliche Muskeln ab. Das hat den einfachen Hintergrund, dass Muskeln Energie verbrauchen, auch wenn sie gar nicht aktiv sind, zum Beispiel, wenn jemand einfach nur sitzt. Mit den abnehmenden Muskeln benötigt der Körper aber auch weniger Energie, um das Körpergewicht zu halten. Wer daher seine Ernährung nicht umstellt, riskiert die Zunahme an Gewicht in diesem problematischen Alter. Auch das Problem ist nicht direkt mit den Wechseljahren verbunden, sondern hat allgemein mit dem Alterungsprozess zu tun. Wer daher die Gewichtszunahme verhindern möchte, sollte aktiv gegen den Muskelschwund mit vielen sportlichen Aktivitäten ankämpfen.

Wie können Frauen einer Gewichtszunahme entgegenwirken?

Wer sein Gewicht wieder reduzieren möchte, muss in der Regel nicht nur seine Ernährung umstellen, sondern auch die Anzahl der sportlichen Aktivitäten auf jeden Fall erhöhen. Meine Empfehlung: Die Ernährung sollte nun möglichst fettarm sein. Kohlenhydrate sollten ebenfalls nur in Maßen aufgenommen werden. Perfekt eigenen sich daher nach meiner Erfahrung:

  • Salate, viel Obst und Gemüse
  • etwas mageres Fleisch und mehr Fisch
  • sowie Milchprodukte,
  • viel Bewegung und Sport.

Brot, Nudeln und Reis enthalten viele Kohlenhydrate und sollten daher nur in moderaten Mengen verzehrt werden. Süßigkeiten gehen nicht nur im hohen, sondern auch schon im jungen Alter auf die Hüften. Wer daher abnehmen möchte, sollte auf Süßigkeiten, soweit es geht, verzichten.

Eine sportliche Betätigung hilft ebenfalls der Gewichtsabnahme. Dabei müssen Frauen nicht sofort mit viel Bewegung anfangen, ein leichter Start ist oft sinnvoll. Starten Sie in den Tag mit vielen Spaziergängen, mit dem richtigen Partner an der Seite macht Sport in der Regel noch viel mehr Spaß. Schwimmen ist eine tolle Aktivität, um schnell und effektiv Fett abzubauen. Die Sportart fördert alle Muskeln und kann sowohl mit einem Lehrer, als auch einfach alleine problemlos durchgeführt werden.

Oft werden auch Kurse angeboten, in welchen sich Frauen in den Wechseljahren gemeinsam dem steigenden Gewicht zur Wehr setzen. In den Kursen machen die sportlichen Aktivitäten oft Spaß. Außerdem dienen die Kurse oft zum Austausch an Informationen über neue Methoden oder Rezepte zum Gewichtsverlust während der Wechseljahre.

Artikel

Pflege der eigenen Angehörigen zu Hause

Der demographische Wandel macht in Deutschland nicht Halt. In ungefähr zwanzig Jahren wird es in Deutschland rund ein Drittel Senioren geben, so viele, wie noch nie zuvor. Die große Anzahl an älteren Menschen stellt nicht nur den Staat, sondern auch die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Aufgrund von mangelnden Pflegekräften, ist es nicht möglich, alle Senioren in Altersheimen und Pflegeheimen unterzubringen.

Der Staat versucht daher die dauerhafte Unterbringung von älteren und bedürftigen Menschen bei ihren Familien im vertrauten und gewohnten Zuhause zu fördern, um dem Problem entgegenzuwirken. Dabei werden nicht nur die Pflegeheime entlastet, ältere Menschen fühlen sich in einer vertrauten Umgebung viel wohler. Auch ich würde meine Mutter später gerne zu Hause behalten und habe mich daher schon mal informiert, was hierfür notwendig wäre.

Wie sollte ein Wohnraum für ältere Menschen aussehen?

Das Wohnen im hohen Alter stellt viele Menschen vor einige Herausforderungen. Dazu gehören schmale Türen, steile Treppen und weit entfernte Einkaufsmöglichkeiten. Um solche Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten sich die älteren Personen oder ihre Angehörigen schon vorher um einen passenden Wohnraum kümmern, der auch im hohen Alter immer noch günstig und dennoch passend bewohnbar ist.

Oft muss der Wohnraum zuerst an die ältere Person individuell angepasst werden. In der Regel handelt es sich dabei um die Entfernung von unnötigen Barrieren, damit der Mensch auch ohne fremde Hilfe möglichst viele alltägliche Aufgaben selbst erledigen kann. Dazu gehörigen die Gänge zur Toilette und zur Dusche, natürlich auch die Benutzung der Küche und das eigenständige Verlassen der Wohnung. Das Bad sollte daher geräumig sein und viel Platz bieten. Für ältere Personen sind Griffe und weitere Haltemöglichkeiten von großer Bedeutung, damit ein Sturz verhindert werden kann. Weiterhin sollte die Wohnung entweder über einen Aufzug verfügen oder sich im Erdgeschoss befinden. Im Idealfalls weiß die Person selbst, welche Aufgaben ihr schwerfallen und in welchen Bereichen der Wohnraum dafür optimiert werden muss.

Ist die Planung des Wohnraumes abgeschlossen, so müssen sich meist die Angehörigen Gedanken über die Finanzierung machen. Dabei reicht das eigene Kapital oft nicht aus, es gibt allerdings viele Organisationen, die für solche Fälle günstige Kredite vergeben.

Wird eine professionelle Pflegekraft benötigt?

Nicht jeder alte Mensch ist auf eine Pflegekraft angewiesen, um im eigenen Zuhause alt werden zu können. Wer allerdings manche Aufgaben nicht mehr allein erfüllen kann, sollte die Unterstützung von Organisationen in Kauf nehmen. Oft unterstützt der Staat die Senioren dabei mit Hilfeleistungen oder kostenfreien Pflegern, die sich um die Angehörigen kümmern. Wer auf eine 24-Stunden Hilfeleistung nicht verzichten kann, muss dabei selbst in die Tasche greifen und die Pfleger über eine Organisation anfordern.

Neben der Pflege möchten auch ältere Menschen unterhalten werden. Auch wenn sie sich nicht selbständig um alle Aufgaben im Haushalt kümmern können, sind sie trotzdem auf sozialen Kontakt und Freunde angewiesen. Dabei ist auf das Modell der stundenweisen Betreuung erfolgreich. Dabei wechseln sich die Angehörigen ab und betreuen abwechseln ihre älteren Mitmenschen. So wird nicht nur den Senioren nicht langweilig, die Angehörigen können sich ihre Zeit somit besser einteilen. Sollte das Modell nicht funktionieren, kann Hilfe bei gemeinnützigen Organisationen angefordert werden.

Welche Maßnahmen müssen beim Umbau des Wohnraumes genau ergriffen werden?

Der Umbau des Wohnraumes zum barrierefreien Wohnen sollte schon vorher gut geplant werden, da kaum eine Wohnung oder ein Haus von Grund auf barrierefrei ist. Zu den wichtigsten Orten gehören die Toilette und das Bad. Diese Orte sollten über viel Freiraum verfügen, eine Badewanne ist nicht unbedingt notwendig, es eignet sich eher eine große Duschkabine mit vielen Haltegriffen. Sollte der ältere Mensch auf einen Rollstuhl angewiesen sein, so sollte die Toilette ebenfalls barrierefrei sein, damit sich der Pflegebedürftige vom Rollstuhl umsetzten kann.

Die Küche sollte so eingerichtet sein, dass der Mensch sich dort gut und sicher selbst versorgen kann. Kühlschrank und Herd, sowie auch alle anderen notwendigen Gegenstände sollten gut erreichbar sein. Hohe Schränke oder Aufbewahrungsmöglichkeiten sind daher zu vermeiden. Es ist ebenfalls auf eine einfache Bedienung aller Geräte zu achten, da ältere Menschen nicht den sicheren Umgang mit technischen Geräten beherrschen. Sollte der Patient nicht mehr in der Lage sein, sich sein Essen selbst zu kochen, so kann zum Beispiel „Essen auf Rädern“ bestellt werden. Dann wird das Essen frisch zubereitet von einem Lieferdienst täglich gebracht. Wer etwas Abwechslung mag, kann sein Essen natürlich auch beim gewohnten Lieferdienst bestellen, die Bestellung können auch die Angehörigen durchführen.

Auch die restlichen Räume im Wohnraum sollten so eingerichtet sein, dass die Person alle Aufgaben möglichst selbst erledigen kann. Scharfe Kanten oder Stufen sind zu vermeiden, genauso wie hohe Schränke. Von großer Bedeutung ist auch die Infrastruktur, die sich um den Wohnraum herum aufbaut. Die ältere Person sollte auch Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Ärzten besitzen. Idealerweise befinden sich in der Nähe viele Einkaufsmöglichkeiten und Unterhaltungsmöglichkeiten. Der Wohnraum selbst sollte einfach zu erreichen sein. Der Eingang in das Treppenhaus sollte nicht mit Stufen verhindert sein, die Wohnung sollte sich entweder im Erdgeschoss befinden oder mit einem Aufzug bequem erreichbar sein. Ist eine Pflegekraft notwendig, so benötigt sie bei einer 24-Stunden Betreuung ebenfalls einen Schlafplatz, dafür eignet sich dann ein zusätzliches Zimmer. Im Allgemeinen sollte der Wohnraum zwar großzügig gehalten werden, um eine uneingeschränkte Mobilität zu gewährleisten. Es müssen aber auch nicht unnötig viele Räume gemietet werden.

Welche Möglichkeiten zur Finanzierung stehen zur Verfügung?

Der Umbau eines Wohnraumes oder die Anstellung einer Pflegekraft stellt viele Angehörige vor hohe Rechnungen und laufende Kosten. Es existieren einige Unternehmen, die Angehörige dabei unterstützen.

Eine Möglichkeit ist der Kredit der KfW-Förderbank. Sie vergibt für den Umbau eines Wohnraumes zum barrierefreien Leben günstige Kredite. Die Angehörigen sollten sich auch Gedanken über den Verbleib des Wohnraumes in einem Sterbefall machen. Da der Umbau nicht gerade günstig ist, kann der Wohnraum danach eventuell wieder an Bedürftige vermietet werden. Weitere Zuschüsse erhalten Senioren durch die Gemeinden und die Krankenkassen. Hier ist persönlicher Kontakt sehr wichtig. Denn nur, wenn der jeweilige Mitarbeiter den Zustand des Angehörigen erkennt, können Zuschüsse angewiesen werden. Bei der Krankenkasse wird in der Regel ein Hausbesuch verordnet, um die Lebensumstände zu beurteilen. Danach wird die ältere Person einem Pflegegrad zugeteilt, der über die Höhe der weiteren Zuschüsse entscheidet. Hilfsmittel, die vom Arzt verordnet werden, werden von der Krankenkasse zu 100 % übernommen und erstattet. Sollte der Patient daher bestimmte häusliche Hilfsmittel für das Wohnen benötigen, ist zuerst ärztlicher Rat einzuholen.

Welche Dienstleistungen können Senioren im hohen Alter unterstützen?

Da die Erfüllung verschiedener Aufgaben im Haushalt im hohen Alter zu einer großen Belastung werden kann, gibt es unzählige Pflegedienste, die Senioren in unterschiedlichen Situationen unterstützen. Dazu zählen in erster Linie Dienste, die Lebensmittel und fertiges Essen zum Betroffenen direkt nach Hause bringen. Kochen und Einkaufen kann im hohen Alter zu einer echten Belastung werden, weswegen solche Dienste immer beliebter werden. Außerdem können Menschen Essen einfach am Telefon bei Lieferdiensten bestellen.

Des Weiteren bieten sich zur Unterstützung von älteren Personen Haushaltshilfen und Putzhilfen an. Sie putzen und räumen die Wohnung beziehungsweise das Haus auf und sorgen für die nötige Ordnung und Sauberkeit. Darüber hinaus erledigen Putzdienste auch oft die Wäsche und holen sie nicht nur ab, sondern bringen sie auch gefaltet und gebügelt wieder zum Betroffenen nach Hause.

Wer die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen kann, kann sich bei Fahrtdiensten für ältere Menschen Hilfe beschaffen. Diese erledigen dann Fahrten zum Arzt oder zu anderen Erledigungen, die gemacht werden müssen.

Das Leben im Alter in der eigenen Wohnung ist für viele Senioren ein Traum, der mit zunehmender Technik und Mobilität wahr wird. Menschen können nun auch im hohen Alter in der vertrauten Umgebung bleiben und müssen nicht in ein Altenheim oder Pflegeheim umziehen. Bei den Kosten können sich Angehörige oft an Banken und Gemeinen wenden, um weitere Unterstützung zu erhalten.

Artikel

Hormonmangel in den Wechseljahren ausgleichen – die Hormonersatztherapie

Durch eine Hormonersatztherapie wird der Hormonmangel in den Wechseljahren künstlich ausgeglichen. Diese Therapie hat nicht das Ziel die bisherige Hormonkonzentration im Körper wiederherzustellen, sondern soll gezielt die Beschwerden, die durch Östrogenmangel hervorgerufen werden, beseitigen. Typische Beschwerden der Wechseljahre sind nervöse Unruhe, Hitzewallungen, Schlafstörungen und Ähnliches. Langfristig kommt es dadurch auch zur Faltenbildung der Haut, zu Haarausfall, Rückbildungserscheinungen an den Geschlechts- und Harnorganen mit häufigen Infektionen, außerdem nimmt die Knochendichte ab und die Blutfettwerte nehmen zu.

So funktioniert die Hormonersatztherapie

Wenn Sie eine Hormontherapie gegen die Wechseljahresbeschwerden erwägen, dann sollten sie zunächst mit ihrem Arzt ein persönliches Risikoprofil erstellen. Wenn es in ihrer Familie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombose, Lungenembolie oder Blutkrebs gibt, dann ist Vorsicht geboten. Ihr Arzt wird in diesem Fall von der Therapie abraten, doch letztendlich muss jede Frau selbst entscheiden, ob sie die Risiken für ein verbessertes Lebensgefühl in Kauf nehmen möchte.

Zu Beginn der Wechseljahre treten durch den anfangenden Progesteronmangel vor allem Blutungs- und Zyklusstörungen auf. Dagegen helfen Präparate mit Gestagen. Doch später verursacht vor allem der Östrogenmangel die Beschwerden. Dagegen können Östrogene kombiniert mit Gestagen helfen. Der Grund für die Hormonkombination ist die Förderung des Wachstums der Gebärmutterschleimhaut durch Östrogene und das Entgegenwirken des Gestagens gegen dieses Wachstum. Wichtig ist das Entgegenwirken, da aus der wuchernden Schleimhaut Gebärmutterkrebs entstehen kann. Frauen ohne Gebärmutter müssen daher nur die Östrogene ersetzen.

Sequenzielle Hormontherapie:

Bei dieser Therapieform werden drei Wochen lang Östrogene eingenommen und dann zwölf Tage lang Gestagen. Danach folgt eine Einnahmepause von sieben Tagen, ähnlich wie bei der Anti-Baby-Pille. Während dieser Zeit kommt es zu einer Ausbruchsblutung.

Kontinuierliche, kombinierte Hormontherapie:

Da viele Frauen keine Blutungen mehr wünschen, kann auch durchgängig ein kombiniertes Präparat aus Östrogen und Gestagen eingenommen werden.

Die verschiedenen Arzneiformen

Tabletten: Bei Tabletten kann man die Dosierung rasch erhöhen oder verringern und die Behandlung gegebenenfalls sogar abbrechen. Allerdings müssen die Hormontabletten täglich eingenommen werden.

Hormonspritzen: Praktischer ist die Hormonspritze. Diese wird alle vier Wochen in einen Muskel gespritzt. Hier kann eine verabreichte Menge allerdings nicht mehr korrigiert werden. Damit sind Spritzen nicht als Einstieg in die Behandlung geeignet.

Pflaster und Gele: Auch durch Pflaster und Gele können Hormone über die Haut aufgenommen werden. Diese Variante ist wesentlich schonender für den Körper, da nur ein Bruchteil der Dosis benötigt wird. Pflaster müssen zweimal pro Woche aufgeklebt werden und Gele werden täglich aufgetragen.

Nasenspray: Als Nasenspray werden Östrogene viermal täglich angewendet. Hier kann die benötigte Menge sehr fein dosiert werden.

Vaginaltabletten, -zäpfchen und -creme: Bei lokalen Beschwerden in der Scheide, wie Trockenheit, Jucken oder Brennen, kann man östrogenhaltige Tabletten, Zäpfchen oder Cremes oder auch einen Vaginalring in die Scheide einführen.

Einige der Arzneiformen lassen sich auch kombinieren. So kann man beispielsweise Östrogenpflaster mit Gestagentabletten verwenden.

Hormone und deren Verträglichkeit

Gerade am Anfang einer Hormontherapie kann es vorkommen, dass die Medikamente nicht gut vertragen werden. Das liegt daran, dass sich der Körper erst auf die Hormonzufuhr von außen einstellen muss. Halten die Anfangsbeschwerden jedoch an, sollte man mit dem zuständigen Arzt sprechen. Dieser kann die Behandlung dann auf ein besser verträgliches Präparat umstellen.

Zu Beginn der Therapie treten oft Brustspannen, irreguläre Blutungen, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen im Gewebe und Magen-Darm-Beschwerden auf. Die meisten Frauen haben vor allem vor der Gewichtszunahme Angst. Diese beruht aber lediglich auf einer Wassereinlagerung im Gewebe durch die Hormonersatztablette. Das Wasser schützt vor dem Austrocknen und beugt so der Faltenbildung der Haut und verschiedenen Infektionen der Schleimhäute vor.

Artikel

Das gesunde Leinöl und seine Verwendung

Bereits in der griechischen Antike und im Mittelalter wurden Leinsamen und Leinöl erfolgreich zur Behandlung verschiedener körperlicher Beschwerden eingesetzt. Die Wirkung der kleinen Samen und des daraus hergestellten Öls hält sich bis heute, sodass Öl wie Samen immer noch gerne gegessen werden. Vor allem sein hoher Omega-3-Fettsäuren-Gehalt sorgt für eine gesundheitlich wertvolle Wirkung. Omega-3-Fettsäuren besitzen einen nachweislichen Effekt auf das Herzkreislaufsystem und die Gelenke. Ich habe mich zumThema Leinöl schlau gemacht, um in Zukunft vielleicht mehr von dem Öl in meinem Alltag zu verwenden.

Die Herstellung der verschiedenen Leinölarten

Leinöl wird standardmäßig aus Leinsamen gewonnen. Jedoch unterscheidet sich das produzierte Leinöl je nach Verwendungszweck und Herstellungsverfahren. Da Leinöl nicht nur als Nahrungsmittel verwendet werden kann, entscheidet letztendlich das Pressverfahren über den Verwendungszweck. Bei der Kaltpressung wird besonders qualitativ hochwertiges Leinöl gewonnen. Durch den geringen Druck und die niedrige Temperatur lassen sich die Inhaltsstoffe der Leinsamen schonend lösen und zugleich die charakteristische Eigenschaft von Leinöl erhalten. Im Zuge der Kaltpressung wird Reinöl gewonnen, welches im Anschluss von Schwebstoffen befreit wird. Aus diesem Grund eignet sich das Öl sowohl zum Verzehr wie zur Verwendung im pharmazeutischen Bereich.

Soll das Leinöl im handwerklichen Bereich verwendet werden, wird es durch Heißpressung gewonnen. Das Öl enthält viele Schleim- bzw. Schwebstoffe, sodass es für den Verzehr oder für pharmazeutische Zwecke gänzlich ungeeignet ist. Durch chemische Extraktion wird zusätzlich raffiniertes Leinöl gewonnen. Solches Leinöl wird ausschließlich im handwerklichen Bereich verwendet, sodass es ebenfalls nicht für den Verzehr gedacht ist. Zusätzlich existiert das sonneneingedickte Leinöl bzw. Standöl. Um dieses Öl herzustellen, müssen die Leinsamen zunächst mehrere Monate durchgehend der Sonne ausgesetzt werden, bevor die Samen gepresst werden. Das Öl ist deutlich zähflüssiger und gleichfalls nicht für den Verzehr gedacht. Meist wird sonneneingedicktes Leinöl im Geigenbau verwendet.

Inhaltsstoffe von Leinöl

Leinöl gilt als eines der gesündesten Öle. Neben zahlreichen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren enthält das Öl:

  • Linamirin,
  • Cadmium,
  • Lecithin,
  • Eiweiß
  • sowie zahlreiche Vitamine und Spurenelemente.

Der Anteil der enthaltenen Fettsäuren variiert in Abhängigkeit vom Anbaugebiet der verwendeten Leinsamen. Jedoch besitzt Leinöl meist über 70 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie etwa Ölsäure, Omega-6-Linolsäure oder Omega-3-Linolsäure. Der Großteil der Inhaltsstoffe des Öls hat wichtige Eigenschaften, sodass Leinöl merklich die Gesundheit fördert.

Als wohl auffälligstes Vitamin enthält Leinöl Provitamin A. Zusätzlich befinden sich im Öl die Vitamine B1 sowie B2, C, D, E und K. Spurenelemente, wie zum Beispiel Eisen, Magnesium, Jod, Kupfer und Zink, wirken sich ebenfalls positiv auf den menschlichen Körper aus. Schon kleine Mengen Leinöl fördern hierbei die Gesundheit. Eine tägliche Einnahme von lediglich 40 bis 50 Gramm Leinöl reicht vollkommen, um den Tagesbedarf an ungesättigten Fettsäuren zu decken. Zugleich besitzt Leinöl den höchsten Omega-3-Fettäurenanteil aller Pflanzenöle. Im Vergleich zu Fischöl kann der Omega-4-Fettsäurengehalt bei Leinöl bis zu zehn Mal höher sein.

Wirkung von Leinöl auf den menschlichen Körper

Generell wirkt sich Leinöl äußerst positiv auf die Gesundheit aus. Da Omega-3-Fettsäuren für die menschliche Gesundheit unabdingbar sind, hilft Leinöl deutlich, den täglichen Bedarf dieser Fettsäuren zu decken. Täglich sollten laut Expertenempfehlung 0,3 Gramm Omega-3-Fettsäuren verzehrt werden. Der Bedarf kann in besonderen Fällen, wie einer Schwangerschaft oder Herzkreislauferkrankungen, erhöht bzw. vermindert werden. Neben der Wirksamkeit bei Herzkreislauferkrankungen wirkt sich der Omega-3-Fettsäuren-Lieferant deutlich positiv auf die Sehkraft aus. Bei der Aufnahme von zu wenig Omega-3-Fettsäuren können Denkschwächen auftreten, sodass Leinöl sogar einen positiven Effekt auf das Gehirn besitzt. Leinöl fördert hierbei die Konzentrationsfähigkeit und verbessert die Ausgeglichenheit des Essers.

Bei regelmäßiger Einnahme ist eine positive Auswirkung auf die Blutfettwerte nachgewiesen. Leinöl und Leinsamenbrote bewirken einen deutlich verbesserten Cholesterinspiegel. Oft wird Leinöl sogar dazu eingesetzt, den Cholesterinspiegel nachhaltig zu senken. Nach dem Verzehr einer Mahlzeit helfen Leinöl und Leinsamen sogar, die Blutzuckerwerte abzuschwächen. Entweder wird hierbei das Leinöl vorbeugend gegen Diabetes verwendet oder sorgt bei einer bereits vorhandenen Erkrankung dafür, dass sich die benötigte Insulinmenge reduziert. Ebenfalls führt ein regelmäßiger Verzehr von Leinöl zu verbesserten Nierenwerten und einem langfristig gesenkten Blutdruck. Zusätzlich stärkt Leinöl die Abwehrkräfte der Schleimhäute, wovon vor allem Allergiker profitieren.

Die Verwendung von Leinöl in der Gesundheit

Leinöl wird sowohl im medizinischen wie handwerklichen Bereich verwendet. Um die Gesundheit zu fördern und eventuellen Erkrankungen vorzubeugen, wird Leinöl neben den Leinsamen verzehrt. Dank des hohen Fettsäureanteils hilft Leinöl, die Nerven weniger zu schädigen. Somit kann Leinöl das Nervensystem beeinflussen und Taubheit sowie Zittern vorbeugen. Auch die Behandlung von Krankheiten, wie Morbus Parkinson, kann durch das Öl unterstützt werden. Da die Fettsäuren bei der Bildung von Zellwänden bzw. Nervenzellen behilflich sind, kann sich das Gehirn vor allem bei Kindern und Jugendlichen ordnungsgemäß entwickeln.

Um die verschiedenen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Arthrosebeschwerden sowie Diabetes vorzubeugen, Rheumabeschwerden zu lindern oder den Blutdruck zu regulieren, muss das Leinöl in regelmäßigen Abständen verzehrt werden. In vielen Fällen muss das Leinöl sogar täglich eingenommen werden, damit der positive Effekt bemerkbar ist. Die Menge unterscheidet sich hierbei immer von der jeweiligen Erkrankung, sodass meist schon wenige Milliliter bzw. ein Esslöffel ausreichend sind. Die benötigte bzw. ausreichende Menge wird dabei in vielen Fällen von einem Fachmann bzw. Arzt festgelegt.

Leinöl im Handwerksbereich

Dickflüssige, nicht für den Verzehr geeignete und kalt gepresste Leinöle hingegen werden schon seit Jahrhunderten als natürlicher Holzschutz bei allen Holzarten verwendet. Das Leinöl dringt hierbei in das Holz ein und wirkt als wichtiges Konservierungsmittel. Noch heute kommt Leinöl vor allem in der Denkmalpflege und bei der Instandhaltung sowie Instandsetzung von Holzbauteilen zum Einsatz. Leinöl bietet hierbei den Vorteil, dass es frei von gesundheitsschädlichen Lösungsmitteln, zugleich jedoch Wasser und Schmutz abweisend ist. Leinöl eignet sich somit sowohl für den Schutz von innen gelegenen Bauwerken wie für den Holzschutz im Außenbereich. Der Vorteil von kalt gepresstem Leinöl liegt in der Tatsache, dass es lösungsmittel- und giftfrei ist. Der Aushärtungsprozess des Öls unter Licht wird stark vorangetrieben und es bilden sich im Gegensatz zu Kunstharzen keine abblätternden Schichten.

Im Geigenbau werden meist Lacke verwendet, welche aus geschmolzenem Harz wie Bernstein und Leinöl hergestellt wurden. Als Leinöl kommt hauptsächlich sonneneingedicktes Öl zum Einsatz. Der Geigenlack wird immer in mehreren Schichten aufgetragen. Der Lack bietet nicht nur Schutz vor chemischen und mechanischen Schäden, sondern kann in vielen Fällen den Klang und das Aussehen des Instruments direkt beeinflussen. In der Malerei wird Leinöl zur Herstellung von Farben und Lacken eingesetzt, wobei das Leinöl seit Jahrhunderten die Grundlage für Leinölfarben ist.

Meine Rezepte mit Leinöl

Leinöl kann generell für heiße und kalte Speisen verwendet werden. Dennoch sollte das Öl generell nicht erhitzt werden, sodass die Verwendung mit kalten Gerichten eher infrage kommt. Soll das Leinöl mit warmen Speisen verzehrt werden, bietet sich eine Verwendung zur Verfeinerung von Gerichten an. Dennoch sollte das Öl nicht zu früh hinzugegeben werden, damit alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Beim kalt gepressten Leinöl bleibt nicht nur die charakteristische Eigenschaft des Leinöls erhalten, sondern auch alle enthaltenen Fettsäuren, Vitamine und Nährstoffe. Gedünstetes Gemüse in Form von Erbsen, Spinat und Mangold können beispielsweise mit kalt gepressten mariniert werden, sodass das Gemüse eine fein-nussige Note besitzt.

Bei Salat tritt das Leinöl anstelle anderer Salatöle. Frische Garten- und Blattsalate wie Rucola können mit dem Öl gleich gut mariniert werden wie Sprossen. Dasselbe gilt für Bohnen-, Kartoffel- und Linsensalate. Um das Dressing anzufertigen, reichen bereits kleine Mengen von einem Esslöffel aus. Etwas ausgefallener hingegen ist die Kombination aus Leinöl mit Obstsalaten, Südfruchten oder Nüssen. Da das Öl generell einen nussigen Geschmack besitzt, passt es auch zu dieser Art Salat sehr gut. Bei Obstsalat mit Leinöl wird oft ein bunter Salat bestehend aus herkömmlichem und exotischem Obst sowie Nüssen zubereitet. Beispielsweise schmeckt ein Salat, bestehend aus Äpfeln, Birnen, Orangen, Mandarinen, Grapefruit, Mango und Walnüssen ohne Schalte sehr gut, und bietet zugleich ausreichend Vitamine und Nährstoffe. Das gesamte Obst wird klein geschnitten und in eine Schüssel gegeben. Das Fruchtwasser sollte ebenfalls in der Schüssel bleiben. Als Abschluss werden die Nüsse grob gehackt und mit dem Leinöl in den Salat geben – alles gut durchmischen und fertig ist die Mahlzeit.

Besonders beliebt ist die Kombination von Leinöl mit Kartoffeln und Quark. Oft werden warme Pellkartoffeln mit Leinöl verfeinert, wobei hier meist mehr als nur ein Esslöffel bzw. größere Mengen Leinöl zum Einsatz kommen. Neben Quark wird Leinöl gerne zu Käse oder Joghurt gegessen. Die Milchprodukte mildern den leicht bitteren, typischen Geschmack des Öls. Wer möchte, kann beide Varianten kombinieren und Pellkartoffeln und Quark mit Leinöl gemeinsam essen. Für einen leckeren Kräuterquark werden neben 500 Gramm Quark, eine Zwiebel, eine halbe Tasse Milch, frischer Schnittlauch, vier Esslöffel Leinöl und Salz sowie Pfeffer benötigt. Je nach Kartoffelgröße sind zudem sechs mittelgroße Pellkartoffeln ausreichend. Während die Kartoffeln kochen, werden Quark und Milch, gerne auch saure Sahne, mitsamt dem Leinöl cremig gerührt. Zwiebel und Schnittlauch werden klein geschnitten und der Quarkmasse beigegeben. Als Abschluss wird der Quark mit Salz und Pfeffer nach eigenem Belieben abgeschmeckt. Als Beilage zu den Kartoffeln eignet sich frischer Salat mit Leinöldressing.

Natürlich können auch andere Gemüsesorten mit Leinöl verfeinert werden, ohne dass das Gemüse gekocht werden muss. Vor allem Tomaten lassen sich leicht mit dem nussigen Öl aufpeppen. Hierzu müssen die Tomaten nur in passende Scheiben geschnitten und mit dem Öl beträufelt werden. Auch ein Tomatenbrot lässt sich leicht mit etwas Pfeffer, Salz und Leinöl verfeinern. Im Tomatensalat ersetzt das Leinöl Oliven- oder anderes Salatöl. Da das Öl jedoch etwas bitter ist, sollte – wie bei anderen Salaten ebenfalls – nur etwas Leinöl beigegeben werden.

Artikel

Ästhetische Chirurgie Berlin – Privatklinik Chirurgia Ästhetica

Schönheit, so sagt man, liegt im Auge des Betrachters. Doch so wie sich individuelle Schönheitsvorstellungen unterscheiden, so gibt es auch allgemeine Schönheitsideale, die sich mit der Zeit ändern: Ein paar Kilos mehr, die im Barock noch als ästhetisch galten, geben heute Anlass für Unzufriedenheit und erwecken nicht selten den Wunsch nach einer Fettabsaugung. Ähnlich wie in der Mode ist der menschliche Körper so immer wieder neuen Trends unterworfen, denen es gilt, gerecht zu werden.

Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Den Wunsch nach einem Körper, der dem Zeitgeist entspricht, kann Dr. med. Wolfgang Kümpel in seiner Privatklinik Chirurgia Ästhetica näher bringen. Sein Studium der Medizin und Psychologie schloss er an der Freien Universität Berlin ab und auch schon während seiner Zeit als Student unterrichtete er als Tutor jüngere Studenten im Fach Anatomie. Einige seiner Studienabschnitte absolvierte er in New York und in San Francisco.

Nach dem Grundstudium bildete sich Dr. Kümpel auf dem Gebiet der Chirurgie weiter, machte seinen Facharzt in HNO-Heilkunde und erwarb die Zusatzqualifikation für die Plastische Chirurgie. Er war unter anderem als Gutachter für Kosmetische Chirurgie bei der Ärztekammer Berlin tätig und veröffentlichte 2003 sein Buch „Ratgeber Schönheitsoperationen: Chancen nutzen, Risiken meiden.“

Drei Behandlungsschwerpunkte seit 1985

Neben dem weit gefächertem Spektrum an plastischen Operationen, hat sich Dr. Wolfgang Kümpel auf drei Bereiche der Plastischen Chirurgie spezialisiert.

Mit seiner langjährigen Erfahrung als Chefarzt und Inhaber der Privatklinik Chirurgia Ästhetica, in München-Schwabing von 1985 bis 2010 und Berlin-Schmargendorf seit 2004, ist Dr. Kümpel der ideale Ansprechpartner, wenn es um plastisch-chirurgische Eingriffe geht.

Fettabsaugung

Die Fettabsaugung ist einer der häufigsten plastisch-chirurgischen Eingriffe in Deutschland, aber auch der Eingriff, der am häufigsten korrigiert werden muss. Anders als in den siebziger und achtziger Jahren sind heute jedoch Ergebnisse möglich, die wesentlich befriedigender sind: Die schonendste Art der Liposuktion ist heutzutage das Verfahren mittels Tumeszenz-Technik und Vibrationlipektomie, wodurch sich nicht nur effizienter Veränderungen durchführen lassen können, sondern auch weniger Komplikationen auftreten.

Nasenkorrektur

In der modernen ästhetischen Nasen-Chirurgie ist es möglich, jede Deformierung der Nase zu beseitigen und Ihnen Ihre Wunsch-Nase zu verleihen. Narbenbildung ist dabei nicht üblich, da die Operationen von innen erfolgen. Diese können mit lokaler Betäubung oder unter Vollnarkose stattfinden, wobei beim Eingriff an der gesamten Nase ein Aufenthalt von ein bis zwei Tagen und eine Vollnarkose empfohlen wird. Sie sind in der Regel nach wenigen Tagen wieder gesellschaftsfähig und können sich auf den neuen Anblick im Spiegel freuen.

Brustvergrößerung

Nach der Fettabsaugung zählt die Brustvergrößerung in Deutschland zu den beliebtesten Schönheitsoperationen. Nicht verwunderlich, da viele Frauen darunter leiden, dass ihr Busen nicht dem gesellschaftlichen Standard entspricht. Erschlaffte, asymmetrische oder zu kleine Brüste nagen an dem Selbstbewusstsein vieler Frauen und erwecken somit den Wunsch nach einer Brustvergrößerung. Durch das Einsetzen von gewebeverträglichen Implantaten wird dauerhaft Abhilfe geschaffen und sofort sichtbare Ergebnisse erzielt. Die seelische Belastung nimmt dauerhaft ab und hilft Frau auf dem Weg zu ihrem Wohlfühlkörper.

Das gesamte Behandlungsspektrum

Sie erfahren nachfolgend in Stichworten, welche weiteren Leistungen in der Privatklinik Chirurgia Ästhetica angeboten werden. Für weitere Details sowie Abläufe der einzelnen Operationen wird Dr. Kümpel in einem persönlichen Beratungsgespräch beantworten.

  • Körperchirurgie: Schweißdrüsenentfernung, Bauchstraffung
  • Brustchirurgie: Bruststraffung, Brustverkleinerung, Brustvergrößerung, Gynäkomastie-OP
  • Gesichtschirurgie: Falten- & Lippenkorrektur, Lidstraffung, Facelift, Nasenkorrektur, Jochbogenvergrößerung, Kinnkorrektur
  • Ohrenkorrektur

Behandlung in der Privatklinik Chirurgia Ästhetica

Die berliner Privatklinik von Dr. Kuempel

„Für eine Schönheitsoperation besteht meist keine medizinische Notwendigkeit – doch sie können ein ganz neues Lebensgefühl und eine neue Identität erschaffen.“ Dieses Motto stellt Dr. Kümpel seiner Arbeit voran und sieht sich somit nicht nur als behandelnder Arzt, sondern als Vertrauens- und Gesprächspartner, an den Patienten Ihre Wünsche und Vorstellungen herantragen können. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden alle Unklarheiten und Ängste beseitigt und alle Details der Operation einschließlich der Risiken, aber auch der Nachbehandlung, besprochen.

Die Klinik in Berlin-Schmargendorf zeichnet sich durch ihre moderne Ausstattung sowie ihr freundliches und einladendes Ambiente aus. Behandlungen, Operationen, Beratungsgespräche – alles findet unter einem Dach statt. Der leitende Arzt Dr. Kümpel begleitet seine Patienten auf all diesen Schritten zu Ihrem Wunschkörper.

Privatklinik Chirurgia Ästhetica Dr. Kümpel
Hundekehlestraße 32, 14199 Berlin
030 81095960

Darüber hinaus bieten die Ein- bis Zweibettzimmer einen wunderbaren Blick in den Garten und laden somit zur entspannten Gesundung nach einem Eingriff ein. Natürlich verfügt die Privatklinik über alle notwendigen technischen Geräte, die regelmäßig überprüft werden und somit die Sicherheit gewährleisten. Auch stehen für Operationen eigene Anästhesisten zur Verfügung, die das schonendste und sicherste Verfahren der Betäubung auswählen, sodass Patienten sich sicher sein können, dass sie in guten Händen sind. Das wird schon allein dadurch unter Beweis gestellt, dass es in der Klinik nicht wie in Belegkliniken abläuft: Stress und Massenabfertigung gehören nicht zum Alltag. Ganz im Gegenteil: Wunscheingriffe, die besondere Zuwendung verlangen, finden dort Zeit. Interessierte können einen Termin vereinbaren, um ein persönliches Beratungsgespräch zu bekommen und somit die erste Hürde – eine passende Klinik zu finden – auf dem Weg zu ihren Schönheitsvorstellungen nehmen.

So können sie Osteoporose vorbeugen
Artikel

Osteoporose vorbeugen!

Mit Beginn der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel der Frau. Östrogen verlangsamt den Abbau der Knochen, und so geht der natürliche Schutz davor mit dem Sinken des Östrogenspiegels langsam aber sicher verloren. Die Knochendichte nimmt nach und nach ab. Die Folge ist eine geringere Belastbarkeit und höhere Brüchigkeit der Knochen.

Der Östrogenmangel in vollem Umfang tritt aber erst nach der Menopause, also nach Abschluss der letzten Monatsblutung, ein. Danach also ist das Risiko von Osteoporose deutlich erhöht.

Bei manchen Frauen ist ein rapider Abbau der Knochendichte festgestellt worden. Dieser verlangsamt sich dann aber nach ein paar Jahren wieder und normalisiert sich.

[Weiterlesen]

Haut und Haare in den Wechseljahren
Artikel

Haut und Haare

Die Veränderungen im Hormonhaushalt haben umfangreiche Auswirkungen auf Haut und Haare. Die Haut altert sichtbar. Sie verliert an Elastizität und wird deutlich faltiger. An der Oberlippe bilden sich kleine Fältchen.

Die Entwicklung der Haut in den Wechseljahren

Gemeinsam mit dem Bindegewebe wird also die Haut weniger elastisch, sie sieht weniger prall aus und es bilden sich, wenn dies nicht schon vorher geschehen ist, diese unschönen Beulen und Vertiefungen im Bindegewebe, Orangenhaut genannt.

[Weiterlesen]