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Blogparade: Total verfilmt!

Ich bin zwar nicht so der riesengroße Blogparadenteilnehmer, aber an dieser hier vom Kollegen beetFreeQ mach ich doch gerne mit. Unter der Überschrift “Total verfilmt” stellt er eine recht offene Fragestellung an alle potentiellen Teilnehmer: Ihn interessieren jegliche Meinungen zum Thema “Verfilmungen”, also Filme, die auf irgendeiner Vorlage basieren. Dazu habe ich natürlich auch eine Meinung und die möchte ich kurz kundtun, um sie für die Blogparade einzureichen.

Prinzipiell stehe ich Verfilmungen zunächst einmal neutral gegenüber, denn die Filmhistorie zeigt, dass es sowohl genug gute als auch genug schlechte Verfilmungen gegeben hat. Allerdings ist das Interesse bei einer Verflimung einer mir bekannten Vorlage (die mir gefallen hat) natürlich erst mal recht groß, denn es ist schon immer irgendwie spannend zu sehen, wie sehr sich ein Film an die Vorlage gehalten und und in welcher Hinsicht sich die Verfilmungen Freiheiten nimmt. Während sich viele über Letzteres beschweren, finde ich es eigentlich ganz gut, wenn ein Film ein wenig Eigenständigkeit bewahrt. Es geht aber auch anders herum: Wenn mich schon eine Vorlage nicht sonderlich interessiert hat, interessiert mich möglicherweise auch nicht der Film. Bestes Beispiel ist da “Harry Potter”.

Filme nach Literaturvorlagen

Da ich selbst aber eher ein Lesemuffel bin, kann ich kaum beurteilen, ob die Filme zu großer Literatur besser sind als ihr geschriebenes Pendant. Aber oft merkt man wohl auch, ob eine Verfilmung gelungen ist. Ich glaube kaum, dass “Der Herr der Ringe” so erfolgreich und hochgelobt gewesen wäre, wenn er der Vorlage nicht sehr nah gekommen wäre (von Kürzungen mal abgesehen). Ich hab die Bücher zwar nie gelesen, aber die Film-Trilogie war toll. Wenn man Homers Ilias als Buchvorlage nimmt und mit dem Film “Troja” vergleicht, gewinnt aber die für mich die Vorlage, wenngleich ich den Film nun auch nicht soo grottenschlecht finde. Ich bin übrigens ein recht großer Fan von Comicverflimungen ala “Hellboy” oder “Iron Man“.

Filme nach Videospielen

Eher habe ich es da sowieso mit Verfilmungen von Computerspielen. Aus dem letzten Jahr fand ich die filmische Version des Spiels “Max Payne” ziemlich gut, auch wenn sie eher maue Kritiken bekommen hat. Auch die (Animations-)Filme der “Final Fantasy”-Reihe haben mir gefallen. Die filmischen Ergüsse von Dr. Uwe Boll hingegen, der sich ja auf Computerspiele spezialisiert hat (“Alone in the Dark”, “Bloodrayne”, “Postal”, “Dungeon Siege”, “Far Cry”) versuche ich aber größtenteils zu meiden. Verfilmungen müssen eben auch bestimmte Qualitäten aufweisen und nicht nur einen bekannten Namen.

Filme nach Filmen

Und dann gibt es ja auch noch Filme, die auf Filmen basieren, Remakes oder die Amerikanisierung erfolgreicher asiatischer Filme. Ein bekannter und aus meiner Sicht guter Vertreter dieser Gattung ist “The Departed” gewesen. Weniger gut hingegen hat mir die Emmerich-Version von “Godzilla” gefallen, an die kultigen Originale kam er jedenfalls nicht heran.

Filme nach Geschichte

Als letztes fallen mir dann noch Filme ein, deren Vorlagen wahre Begebenheiten oder diesen nachempfunden sind, wozu natürlich auch Historienfilme gehören. Da tue ich mich zugegebenermaßen immer etwas schwer. “Operation Walküre” zum Beispiel reizt mich gar nicht. Aber je weiter weg ein tatsächliches Ereignis ist, umso interessierter und aufgeschlossener werde ich solchen Filmen gegenüber, einfach weil ältere Geschichte – bis zum Mittelalter etwa – schon so fern ist, dass man sie fast als Fantasy durchgehen lassen kann.

Fazit

Zusammengefasst kann ich also meine eingangs schon erwähnte Haltung nur wiederholen: Grundsätzlich sehe ich Verfilmungen neutral, weil es sowohl gute als auch schlechte Vertreter gibt. So also meine Conclusio zur Blogparade.

Übrigens: Alle, die noch bei der Blogparade mitmachen wollen, haben noch Zeit bis zum 22.02.2009, dem Datum der diesjährigen Oscarverleihung. Es wird auch eine Auswertung aller Antworten geben, also haut in die Tasten!






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5 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping

  1. Gravatar Icon

    The Departed findest Du aber hoffentlich nicht besser als die Vorlage, oder?

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    Zu Uwe Boll kann man stehen, wie man will, aber die hauseigene Visiting Uwe-Dokumentation ist einen Blick wert.

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    @David: Besser nicht, aber auch nicht schlechter.

    @jakob: Und das Beste an den DVDs mit seinen Filmen soll ja immer sein Audiokommentar sein. Naja… ;)

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    Hehe, du nimmst ja fast meinen eigenen Beitrag vorweg. Wird bei mir nämlich vermutlich fast den gleichen Tenor geben. Danke für’s Mitmachen!

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