Netter Zeitvertreib: Stereogramme & Das magische Auge

Der ein oder andere von euch erinnert sich sicherlich noch an die in den 90ern sehr beliebten 3D-Bilder aus der Serie “Das magische Auge”. Für alle, die jetzt spontan nichts damit anfangen können, es handelt sich dabei um sogenannte Stereogramme, räumlich wirkende Bilder, die man ohne Hilfsmittel wie 3D-Brille sehen kann. Wir hatten jedenfalls ein paar Bücher davon zu Hause und haben reihenweise davor gesessen und probiert, die versteckten Bilder zu erkennen. Und jetzt bin ich mal auf die Idee gekommen, auch mal im Netz danach zu suchen und bin auch fündig geworden und zwar bei Flickr. Ein paar Bilder habe ich mal für euch rausgesucht, aber zunächst die Instruktionen, die ich von André Schneider übernommen habe (dort gibt es übrigens auch einige tolle Stereogramme), denn besser hätte ich es nicht formulieren können:

“Entspanne Deine Augen und blicke geradeaus, als wenn Du durch das 3D Bild hindurchgucken wolltest. Jetzt sollte sich normalerweise langsam ein räumliches Bild entwickeln. Versuche jetzt mit den Augen das 3D Bild scharf zu stellen ohne sich bewußt auf das Stereogramm zu konzentrieren. Diese Methode des Betrachtens erfordert bei einigen eine gewisse Übung. Also nicht verzagen wenn es nicht auf Anhieb klappt.”

Ich selbst schaffe es meistens auch durch ein wenig Schielen, ein Bild hinzubekommen. Übrigens gibt es eine Technik, bei der das zu sehende Bild sich herauswölbt, und eine, bei der es nach innen geht. Wiederholen kann ich auch den Tipp nicht gleich zu verzagen, man braucht wirklich etwas Übung. Eventuel müsst ihr etwas dichter heran oder weiter weg gehen, um das versteckte Bild besser sehen zu können. Als Hilfe habe ich das Bild, das erkennbar werden soll, mal mit angegeben:

Bild 01: Zwei ineinander verschlungene Ringe

aBildquelle: fdecomite

Bild 02: Spiralen

bBildquelle: fdecomite

Bild 03: Raumgleiter

cBildquelle: ClintJCL

Bild 04: Rauchender Schädel

dBildquelle: ClintJCL

Und? Habt ihr es geschafft, eines oder mehrere der Bilder zu erkennen? Ich muss gestehen, wenn ich die Lösungen nicht gekannt hätte, wären mir Bild zwei und drei sehr schwer gefallen.

Es gibt übrigens auch ein kleines Programm namens Stereogram Lab MTS, mit dem man eigene solche Stereogramme erstellen kann. Allerdings ist nur für Windows, dafür aber Freeware. Ich selbst habe es noch nicht getestet, aber wer es von euch mal ausprobieren möchte, kann ja mal berichten. Lässt sich doch vielleicht auch prima eine Rätselserie draus machen.

 

28 Kommentare

  1. jana says:

    Wir hatten einst ein Buch mit diesem Stereogrammen, aber ich habe immer nur Löcher in die Seiten geschaut. Auch heute kann ich da nichts erkennen :(

  2. Latita says:

    Genauso gehts mir auch. Ich hab da noch nie irgendwas gesehen. :|
    Was ist denn, wenn man da nichts sehen kann? Fehlt einem da irgendwas? Also ich meine, was “trainieren” diese Bilder denn?

  3. Steffi says:

    Ah ich steht total auf solche Bilder. Ich kann das nämlich sehen… Schon als Kind waren immer alle neidisch! Ich hab zwar hinterher immer Kopfschmerzen, aber egal! *lol*

  4. Caro says:

    Ich kann die Bilder auch sehen. ;)
    Allerdings finde ich die erklärte Methode, die Bilder zu sehen, etwas schwierig?! Viel einfacher finde ich es, wenn man mit dem Gesicht ganz nah an den Bildschirm geht, sich auf das Bild konzentriert und sich dann ganz langsam cm für cm mit dem Kopf vom Monitor entfernt.

  5. DigiTalk says:

    Hum, ich habe damit keinerlei Probleme, ich kannn sie fast auf Anhieb so sehen. Vielleicht hilft dem/der einen oder anderen meine Methode:

    Die Augen müssen fast parallel gucken, also man darf das Bild nicht fokussieren (wenn man das bute gegrissel scharf sieht, ist es falsch). Man muss quasi durch das Bild hindurch einen Punkt dahinter fixieren (den man nicht sehen kann). Wenn man mit der “Entfernung” des fixierten Punktes etwas experimentiert, sollte man früher oder später den richtigen “Blick” auf das Bild bekommen.

  6. Konna says:

    @jana: Hmm, und du hast alle Techniken schon probiert? Ist ja gemein. :?

    @Latita: Keine Ahnung, glaube nicht, dass einem da was fehlen kann, du hast nur nicht die richtige Technik drauf. Also: Weiterprobieren, ;)

    @Steffi: Stimmt, wenn ich das zu lange mach, krieg ich auch Kopfweh. Aber aufhören wollt ich trotzdem immer nie. :mrgreen:

    @Caro: Na vielleicht hilft deine Methode ja den anderen weiter, die es bisher noch nicht sehen können. So nah am Monitor ist aber ziemlich kopfschmerzfördernd. :)

    @DigiTalk: Ah, schön, dass du deine Methode auch erklärst. Also alle anderen: Nochmal probieren! :D

  7. Ascari says:

    Eines dieser Bücher von damals hab ich sogar immer noch :) … Anfangs hab ich auch nichts darin sehen können, aber irgendwann später ist mir dann der Knopf aufgegangen. Ich muss allerdings zugeben, dass es bei mir auch eine der Frage der Übung ist, wenn ich so ein Bild lang nicht angeschaut habe, muss ich erst wieder ein bißchen üben :mrgreen: .

  8. Robert says:

    Ich weiß jetzt nicht ob es schon an meinem halb schlafenden Bewusstsein liegt, oder an meiner schmutzigen Brille. Ich erkenne nur bunte Bilder. Ich habe diesen Beitrag aber als einen Beitrag markiert, den ich noch ein zweites mal lesen werden, wenngleich sich der Inhalt wohl nicht wesentlich ändern wird. Deshalb enthalte ich mich und gebe eine gescheitere Aussage zu einem anderen Zeitpunkt ab.

  9. Konna says:

    @Ascari: Klar, das ist wirklich reine Übungssache und man muss auch verschiedene Techniken ausprobieren. Aber wenn man den Dreh dann erstmal hat, dann gehts. :)

    @Robert: Na dann bin ich mal gespannt, ob du mein zweiten mal etwas sehen kannst. Irgendeine der aufgeführten Methoden klappt bestimmt. ;)

  10. jana says:

    Alles probiert, hab ein Loch in den Monitor gestarrt, sehe trotzdem nichts ;)
    Ich probiers nochmal im alkoholisierten Zustand :mrgreen:

  11. beetFreeQ says:

    Früher hab ich ja nie etwas erkannt, wenn ich solche Bilder angestarrt habe. Mittlerweile klappt’s echt gut und ist auch wirklich beeindruckend, sobald man die Augen wieder “scharf” stellen kann.

    Bei dem letzten Bild gab’s bei mir aber leider einen rauchenden Schädel auf andere Art – ich konnte es echt nicht erkennen und hab eher meinen eigenen zum Rauchen gebracht. Naja, morgen versuch ich’s nochmal!

  12. Konna says:

    @jana: Lol, ich glaube dann wird es erst recht nicht gehen.. oder du siehst Dinge, die man nicht sehen soll. Probier vielleicht lieber erstmal die Bilder auf der verlinkten Seite von André Schneider… die sind einfacher. :)

    @beetFreeQ: Aha! Endlich auch mal jemand, der es früher nicht konnte, aber jetzt hinbekommen hat. :D

  13. Pas says:

    na ja, ich sehe etwas anders…

    Das erste zumn Beispiel so Ringe, die auf horizontalen Stäben aufgereiht sind, beim zweiten sehe ich tatsächlich Spiralen, die gehen von oben nach unten, wie so Luftschlangen und bei 3 und 4 sehe ich Blumen, Fische, Vögel, Frösche, Schlangen, … und kein Raumschiff oder einen rauchenden Kopf…
    Mit viel Fantasie sehe ich im letzten türkise Ohren in der Mitte, wo ist der Rest des Kopfes?? 8O

  14. Konna says:

    @Pas: Also so wie ich das gesehen habe, ist der Kopf nur unten rechts und in der Mitte steigt der Rauch auf. Skelette haben doch auch gar keine Ohren. :mrgreen:

  15. jekyll says:

    An alle die schwierigkeiten haben, versucht es mit Bild Nr. 3.
    Das ist am einfachsten. Entspannt eure Augen hat mir sehr geholfen.

    greets jekyll

  16. Yassi says:

    hey ich sehe das immer aber man brauch keine besondere methode man guckt einfach nur ganz normal das bild an aber eines ist wichtig man sollte nicht zu oft blinzeln! und entweder man sieht was oder man sieht es nicht um etwas zu sehn musst du innerlich vollkommen ruhig sein sonst funktioniert das nicht! ich kann es immer und überall und ich kenne bis jetzt niemanden der das auch kann! also versucht es einfach weiter und wenn es nicht klappt nicht traurig oder sauer sein ok! tschüss

  17. Sophia says:

    Ich find diese bilder einfach genial… ;) ich sehe da immer etwas … ich brauch nur einmal kurz draufgucken und schon seh ich die motive… sind toll… :lol:

  18. Reisender says:

    Ambesten geht´s, wenn man was Grünes raucht. Is wirklich so … aber auch ohne kann man die Bilder mit etwas übung und vor allem Entspannung der Augen erkennen. Am besten funktioniert es, wenn mann die Augen auf die Unendlichkeit fokusiert.
    Ich finde, das hat etwas Philosophisches :)

    nur nicht Aufgeben!!!!

  19. Cervantes says:

    Jo also ich hab auch als Kind damit angefangen und ich seh da absolut keine schwierigkeit drin… wenn man ein tagträumer ist und einem mal auffällt wie entlastend die augen in solchen momenten sind muss man sich nur aneignen zu träumen wenn man will :) und schon sieht man die Bilder als wäre es das normalste von der Welt ;D !! Also entspannt eure augen und im nu seht ihr 3D..

    greetz Cervantes

  20. Bibi says:

    Ich war damals auch wirre als ich net wusste, was man da denn bitte “sehen” soll^^ Man muss als Erstes verstehen, dass die Augen verdreht sein müssen, wie mein Träumen etwa, also wenn ihr nahz mit dem Gesicht an den Bildschirm rückt, und wer kann, schielt dabei, geht dann ein kleines Stück zurück, und beginnt, die Augen zu entspannen, sprich: Das Schielen versuchen gaaanz langsam zu lösen. Man muss üben, durch den Bildschirm durchschauen zu können, so wie wenn man eine Klarsichtfolie fixiert und dann dadurch guckt auf die Ferne, nur eben dasselbe beim Bildschirm. Ouh man, es ist so schwierig zu erklären, aber wenn mans erst mal kann, ist es soooo der Burner, macht wirklich Spaß und relaaaaxed :-) Würde so gerne erklären wies geht, aber es ist schwierig zu formulieren…Übt und gebt nie auf!

  21. Konna says:

    @Bibi: Also die Augen verdrehen muss ich dabei nicht, eher ganz starr halten. Beim Schielen geht das Bild nach innen, wenn man es anders macht, scheint es herauszukommen. ;)

    Ist aber wirklich schwer zu erklären. :D

  22. Marmelade says:

    also ich hab das heute so gelernt (freunde von mir haben so ein buch): erst das buch ganz nah an die augen halten, dann durch das buch durchgucken und es dabei langsam vom gesicht wegbewegen. wenn man dann was sieht, kann man das bild “scharf stellen”. bei mir hats geklappt, nur am bildschirm funktionierts bei mir auch nicht ;-)

  23. Konna says:

    @Marmelade: Der Bildschirm ist natürlich schwieriger vom Gesicht wegzubewegen, das stimmt. Aber an sich klappt es! :)

  24. Michael says:

    Also an alle Leute ein Tipp die es nicht können ich hab es die ganze Zeit probiert aber es hat nicht geklappt.

    Dann bin ich einmal ganz na an das Bild ran gegangen hab geschielt und dann immer weniger auf einmal kommt mir was entgegen und dann hab ichs endlich rausbekommen also damit es klappt hab ich 30 minuten nur damit verbracht!

  25. Konna says:

    @Michael: Ja, man muss am Anfang üben üben üben… wenn man den Dreh raus hat, geht es dann recht schnell. :)

  26. alina says:

    ich kann nichts erkennen

  27. alina says:

    warum kann ich nihcts sehen?

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