
Der von mir im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Gedankendeponie Song Contest, der in diesem Jahr von der Siegerin Julia durchgeführt wurde, hat heute sein Ende gefunden. Das von mir ins Rennen geschickte Dänemark hat mit Trentemøller einen respektablen 9. Platz errungen. Somit habe ich mein persönliches Ziel erreicht und bin in den Top 10 gelandet, was mich sehr freut. Gewonnen hat Polen, das von kamil vertreten wurde. Eine Gesamtübersicht findet ihr bei Julia. Wer in die Songs reinhören möchte, findet eine Youtube-Playliste mit 25 von 28 Songs, die adastra zusammengestellt hat.
Während es beim Eurovision Song Contest in diesem Jahr ein eher durchwachsenes Teilnehmerfeld gab, zeichnete sich der GSC durch ein deutlich höheres musikalisches Niveau aus. Ich gratuliere kamil herzlich zum Sieg, der er sich wirklich verdient hat. Seinen Song habe ich als zweitstärksten gesehen, die von mir favorisierten Finnen schafften es auf Platz 2.
Ein großes Lob gebührt Julia, die sich als hervorragende Ausrichterin des Contests erwiesen hat und die Organisation gut im Griff hatte, sodass ich viel Spaß am diesjährigen Wettbewerb hatte und mich schon auf nächstes Jahr freue, in dem der Contest mit Sicherheit weitergehen wird. Zum Abschluss hier noch einmal der Siegertitel:

Ja, es ist wirklich erstaundlich gut gelaufen
Und einige schicke Songs dabei.
Kamil hat also nächstes Jahr die Chance Aserbaidschan Konkurrenz zu machen!
Mich würde ja mal interessieren, wer so deine Favoriten waren. Magst du es verraten?
Ich als Nichtteilnehmer, der malwieder im verpeilen geglänzt hat, möchte auch dem Gewinner gratulieren.
Herzlichen Glückwunsch! Der Song hat was. Mit gefällt die Mischung aus Rock, Big Band und Reggae.
@Konna: Geschmacklich bin ich auf deiner Seite. Ich denke die Musik im GSC hat durchweg eher meinen Geschmack getroffen als die Musik im ESC. Als höheres musikalischen Niveau möchte ich es aber nicht beschreiben. Gerade der Gewinnersong im GSC ist eher durchwachsen und keine große kompositorische Leistung. Nur durch den Bläsersatz erreicht er ein musikalisches Niveau knapp über den Toten Hosen
Es ist immer schwer, Musik (wie auch jede andere Kunst) in Qualitäten zu pressen. Aber das ständige Wiederholen von 1 oder 2 einfachsten Viertaktsequenzen ist nun wirklich nicht der Ausdruck musikalischer oder künstlerischer Qualität. Aber es gefällt. Und das ist allemal wichtiger. Es geht ja schließlich um Genuss und nicht um mathematische Beweisführung.
Mensch, Peter, nun häng dich doch nicht so an einem Begriff auf.
Musik ist und bleibt Geschmackssache und das Niveau lässt sich daher ebenfalls kaum in Objektive Kriterien pressen, daher wollte ich damit nur aussagen, dass mir die Musik und das drumherum mehr zusagte als beim ESC.