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Rhabarber-Crumble

Besonders lecker geht es bei mir im März weiter. Da bereite ich gerne einen Rhabarber-Crumble zu, der durch seinen säuerlich-süßen Geschmack besticht. Dieses vegane Dessert kommt bei jedem Gast gut an und lässt sich perfekt mit einem Glas Limonade genießen, wenn sich im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen bemerkbar machen. Durch die größere Portion hat man genug Vorrat für mehrere Tage und kann auch mal unerwartete Gäste damit bewirten. Durch den hohen Anteil an Rhabarber hält sich auch die Kalorienanzahl im unteren Bereich, wenn Ihr auf zu viel Zucker bei der Zubereitung verzichtet.

Zutaten (2 Personen)

  • 3 Stangen Rhabarber
  • 150 g Mehl
  • 120 g Pflanzenmargarine
  • 100 g Rohrohrzucker
  • optional: Orangensaft

Anleitung

  1. Zuerst putze ich den Rhabarber gründlich und schneide ihn in kleine Stücke. Die Stangen müssen dabei nicht geschält werden. Die dünnen Fasern schmeckt man kaum und zudem bleiben so die Vitamine, die sich meist außen befinden erhalten. Wer es nicht ganz so bitter mag, kann die Rhabarberstücken noch mit etwas Orangensaft beträufeln.
  2. Nachdem ich den Rhabarber in kleine Stücke geschnitten habe, beginne ich mit der Zubereitung des Teigs. Dazu mische ich das Mehl, den Zucker und die pflanzliche Margarine in einer Schüssel, damit Streusel entstehen.
  3. Die Stücke des Rhabarbers werden in einer Schale gleichmäßig und flach aufgeschichtet. Der Rhabarber dient also als Kuchenboden. Die fertigen Streusel werden anschließend auf den Stücken verteilt. Die Schale sollte hitzebeständig sein, da ich den Crumble jetzt in den Backofen tue.
  4. Dort muss die Schale bei einer Temperatur von ca. 180 Grad ca. für 20 Minuten backen. Fertig ist der Crumble, wenn sich der Streusel im Ofen schön verfestigt hat.
  5. Anschließend muss das Gericht noch gut abkühlen. Ist der Crumble abgekühlt, lässt er sich gut mit einem Holzspachtel in der Schale portionieren. Wer mag, kann dieses Dessert mit einem Hauch veganer Schlagsahne versehen.

Variationen

Rhabarber ist ein vielseitiges Obst und kann mit anderen Obstsorgen gut kombiniert werden. So lässt sich der Rhabarber mit Himbeeren bei der Zubereitung mischen. Dazu nimmt man einfach 150 g Himbeeren. Der Crumble wird dadurch etwas süßlicher, ohne dass man ihn zusätzlich zuckern braucht. Die verwendeten Himbeeren können auch gefroren sein. Aber auch 150 g Pflaumen könnt Ihr für die Zubereitung anstelle von Himbeeren nehmen, um sie mit dem Rhabarber zu mischen.<

Mögliche Allergien
Rhabarber enthält Oxalsäure, die in übergroßen Mengen giftig ist. Deshalb sollte man nicht zu viel von dem Rhabarber-Crumble auf einmal verzehren. Gerade Menschen, die oft Magenprobleme haben, sollten sich zurückhalten. Abhilfe schafft Kalzium z. B. in Sojamilch, das die Oxalsäure bindet. Deshalb empfiehlt sich dazu ein leckeres Glas Milch.

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